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Brauereigasthof Aying (Michelin: Bib, 2 rote Bestecke)

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  • Brauereigasthof Aying (Michelin: Bib, 2 rote Bestecke)

    Sonntag, Sommer, Sonnenschein.

    Ein schöner Wirtsgarten im bayerischen Oberland.

    Die Fahrt dorthin übers Land, wohltuend entschleunigend.

    In Aying angekommen: gepflegte Gastlichkeit, freundlicher Service, ansprechende Tischkultur - innen wie außen.

    Das Ayinger Bier, hervorragend - alle hauseigenen Sorten auch im Apéro Ausschank: 0,1 für faire Eur 1,00.

    Dreierlei Brot, herrlich saftig das Treberbrot, der Rest belanglos; letzteres galt auch für das gereichte Schmalz.

    Eine kleine Karte verspricht Sorgfalt und Qualität.

    Tatsächlich schwankt die Küche an diesem Sonntag (ein wenig).

    Gebratenes Rehfilet, Salat von Linsen und Rote Beete, glasierte Birne: gute Produktqualität, insgesamt jedoch sehr zurückhaltend im Ausdruck, das Reh gut gebraten, jedoch kaum gewürzt, der Salat leicht wässrig und deutlich zu kühl, die rote Beete aber schön herausgearbeitet, die glasierten Birnen dazu ansprechend.

    Cordon bleu vom oberländer Landschwein mit frischen Steinpilzen, Ofenkartoffeln, Röstgemüse: das Schwein herrlich im Ausdruck, kernig im Biss, die Steinpilze als Füllsel aromatisch und saftig, der Käse angenehm unfettig; die Pannade trübt den Eindruck: leicht hart, sehr kompakt (frittiert?); das Röstgemüse gut, für mich aber verzichtbar, die Ofenkartoffeln anständig.

    Apfelstrudel, hausgemacht, gibt es noch; dazu überraschend guten Kaffee.

    Weinkarte mit einfacheren Gewächsen tadelloser Winzer, fair bepreist.

    Insgesamt ein schöner Mittag, Bib-Qualifizierung des Michelin nachvollziehbar, aus unserer Sicht aber nicht zwingend. Andere Häuser können das (noch) erkennbar besser (z.B. Lamm im Kau am Bodensee).

    KG
    Besseresser

  • #2
    Danke lieber besseresser für Ihre Kritik. Nach dem Wandern gehe ich meist nur in den Biergarten gegenüber, im Ayinger selbst habe ich vor zwei Jahren (ähnlich wie von Ihnen beschrieben) mal gut, aber nicht herausragend gegessen...

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    • #3
      Ohne diesen Gasthof näher zu kennen, ist es, meiner Ansicht nach, ungünstig die Qualität an einem Sonntagmittag zu überprüfen.
      Samstagmittag oder Freitagabend kann das ganz anders ausschauen.
      Zumindest wäre das in Franken so.

      Gruß!

      Kommentar


      • #4
        Lieber Fragolini,

        da mögen Sie recht haben. Allein, wir kamen, um zu essen und nicht, um zu überprüfen. Und es sollte eben der Sonntag Mittag sein. Das Haus war übrigens nur halb gefüllt, die Küche dürfte also Zeit gehabt haben, sich auf die einzelnen Bestellungen zu konzentrieren.

        Auch waren wir nicht das erste mal dort; anderenfalls wäre - aus meiner Sicht - eine Kritik nicht schicklich gewesen.

        KG
        Besseresser

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