Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Les Deux *, München

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Les Deux *, München

    Das Restaurant Les Deux in München ist nicht mal ein Monat alt, hat aber alle Voraussetzungen, eine neue Gourmetattraktion zu werden.
    Die Location in Schäfflerhof ist mit Sicherheit für Mittagsgäste attraktiv. Abends ist es hier schön ruhig, dennoch liegt das Restaurant sehr zentral.

    Bei unserem Besuch Freitagsabend, war es sehr gut besucht, uns gefiel die lockere Atmosphäre, die Tische stehen nicht sehr eng, wenn auch eng genug, um sich mit den Nachbarn unterhalten zu können, falls jemandem danach ist. Die Gäste sehr unterschiedlich, Jung und Alt, Schickeria mäßig und Geschäftsleute, alles bunt und laut. Das einzige, worauf ich verzichten konnte, waren die grau-brau-schlammfarbenen Tischdecken, ich fand die Farbe sehr gewöhnungsbedürftig, wobei ich zugeben muss, Gesamtarrangement dazu stimmte.

    Die Mannschaft unter der Leitung von Herrn Kieffer sehr nett und professionell. Herr Kieffer, der an dem Abend leider etwas gehandikapt war, seine Stimme hat versagt, so dass er sich nur im Flüsterton unterhalten konnte, schien immer und alles im Blick zu haben, gleichzeitig an mehreren Stellen zu sein und trotzdem die Zeit für einen kurzen Plausch mit den Gästen (wie es eben im Flüsterton nur ging) zu haben.

    Das Essen: hervorragend ungekünstelt, locker, lecker, fein abgestimmt. Wir hatten eigentlich vor die 5-Gänge-Menu für 79 € zu probieren, haben uns aber dann doch für a la Carte entschieden.

    Für den Herrn:
    • Blutwurst-Ravioli, Entenstopfleber, Apfel
    • Hausgemachte Nudeln in Trüffelsüd mit Alba-Trüffel
    • Fasan im Speckmantel, Champagner-Kraut, Kartoffel
    • Käseplatte
    Für mich:
    • Auster, Tapioka-Mantel, Yuzu
    • St. Petersfisch, Paprika, Chorizo
    • Taube, Topinambur, Trüffeljus
    • Käseplatte
    Was soll ich sagen, alles sehr schön, für mich besonders beeindruckend der Auster Gang. Die 3 Austern waren im Mantel aus Tapiokamehl ganz kurz frittiert, so dass sie innen noch roh waren, alles in einer köstlichen Yuzu-Marinade, wunderbar.

    Mein Mann war von Blutwurst-Ravioli begeistert, die schöne Konstellation von etwas deftigem Geschmack der Ravioli und sehr feinen Entenstopfleber und die Süße von den Äpfeln war sehr überraschend. Der Fleischgang, Fasan, war handwerklich perfekt, der zarteste Versuchung seit dem es Fasanen gibt. Einfach großartig.

    Herr Kieffer hat uns zu einem wunderbaren Weinbegleiter verholfen, 2011 Grüner Veltliner Vinothek Abfüllung, Weingut Knoll. Ich habe immer Grüner Veltliner für etwas schwierige Essensbegleitung gehalten, wegen sehr hohen Säuregehalts harmoniert der Wein häufig nicht mit dem Speisenabfolge und somit kann nicht das ganze Menü mithalten. Der von Herrn Kieffer empfohlene Wein war jedoch so vielschichtig, dass er problemlos von Auster bis zu Traube genossen werden konnte.

    Für den Käse haben wir uns dann noch einen schönen Lagrein von Cantina Terlan, 2009 Porphyr Riserva gegönnt. Auch dieser Wein war ausgezeichnet.
    Wenn man die Einkaufspreise für diese 2 Weine berücksichtigt, so finden wir das Preis-Leistungsverhältnis in Les Deux sehr gut.

    Unser Fazit: wir haben den Abend sehr, sehr genossen, dass essen war fantastisch, die Weine großartig, mit unseren Tischnachbarn haben wir eine aufregende Unterhaltung geführt, der Service war professionell und sehr aufmerksam. Für uns ganz und gar Sterne-Niveau.

    Wir waren am Abend zuvor in Tramin, was uns nicht wirklich enttäuscht hat, aber auch nicht besonders beeindruckt. Aus meiner Sicht sind die größten Probleme in Tramin der Service, und Orientierungslosigkeit der Küche.
    Wenn mich meine Freunde fragen werden, welcher der zwei Restaurants ich empfehlen würde, so fehlt mein Urteil ganz klar: Tramin – nein, Les Deux-uneingeschränkt ja.
    Ich hoffe das Team in Les Deux schafft es, diese frische und ungekünstelte Art, sowie das wunderbares Preis-Leistungsverhältnis zu behalten. Dann haben wir alle gewonnen.

  • #2
    Liebe wi,

    danke für Ihren Besuch und den gut nachvollziehbaren Bericht. Hier im Forumwar ja gemutmaßt worden, ob das Restaurant angesichts der PR-Windmaschine der "Rilano"-Eröffnung untergehen würde; mir scheint aber, dass die beiden Patrons es geschafft haben, sich auch medial ganz gut in Szene zu setzen. Ich habe kurz nach der Eröffnung mittags auf der Terrasse eine Kleinigkeit gegessen und fand das schon sehr gut - schön, wenn Sie im Obergeschoss bei "vollem Programm" den gleichen Eindruck hatten.

    Ein Wort zum Tramin: Man hört da in letzter Zeit des Öfteren Klagen, auch der GM erwähnt die langen Wartezeiten bei gleichzeitig höherer Würdigung der Küchenleistung. Wir selbst haben den Service im Sommer in einer Verfassung erlebt, die (Europameisterschaftstrubel hin oder her) an Unverschämtheit grenzte - vielleicht Folge des andauernden Erfolgs?

    Kommentar


    • #3
      Lieber malbouffe,

      zu Tramin folgendes. Ich kann nicht sagen, dass wir lange Wartezeiten hatten oder ähnliches. Es ist viel mehr ein Gesamteindruck. Erstmal, ich finde es bedenklich, wenn ein Restaurant, wo ich 20 Tage im voraus ein Tisch reserviere, mir beim Eintreffen der schlechteste Tisch in ganzem Raum zuweist, und nur nach einer Diskussion ist es möglich, ein besseren Platz zu bekommen. Es ist offensichtlich, dass hier Stammgäste bevorzugt werden, und Neuankömmlinge nebenbei abgefertigt werden. Die junge Dame, die uns bedient hat, war sehr bemüht, nur hilft es nicht weiter, wenn die Gänge nicht richtig vorgestellt werden, die Weinberatung als solche überhaupt nicht statt findet, usw. Ich hatte ein Eindruck, es waren die studentische Hilfskräfte, die In Tramin bedienen. Es ist an sich ja auch legitim, aber sorry, nicht in einem 1* Restaurant. Man kann es auch nicht mit dem lockerem Gesamtkonzept rechtfertigen.

      Die Küchenleistung fand ich irgendwie ohne Seele und Gesamtkonzept. Zwei Gänge nacheinander kamen mit den ähnlichen Komponenten, Fleischgang passte meiner Meinung nach nicht zum Stil der Fischgänge. Beim Nachtisch wurde uns ein Macaron serviert, der diese Name überhapt nicht verdient hat, es war eher Zwieback als Macaron. Da fragt man sich, warum serviert man die Gästen so ein Teilchen, es täte dem Dessert überhaupt kein Abbruch, auch ohne Gebäck. Es war insgesamt, nun ja, lecker, aber nicht begeisternd oder überraschend. Deswegen von mir keine Punkte für Tramin.

      Kommentar


      • #4
        Liebe wi,

        vielen Dank für den netten Bericht. Wir haben nun erwartungsfroh urz vor Weihnachten reserviert, freuen uns auf ein Widersehen mit Herrn Kieefer und sind gespannt auf Rappenglücks Küche.
        Wie schlugen denn Ihre Menues zu Buche ?

        Zitat von malbouffe Beitrag anzeigen
        Ein Wort zum Tramin:...Wir selbst haben den Service im Sommer in einer Verfassung erlebt, die (Europameisterschaftstrubel hin oder her) an Unverschämtheit grenzte
        Werter malbouffe, was ist Ihnen widerfahren ? Wir waren erst dreimal vor Ort, zuletzt Anfang des Jahres, hatten aber immer einen sehr freundlichen Service.

        MkG, S

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Sphérico Beitrag anzeigen
          Werter malbouffe, was ist Ihnen widerfahren ? Wir waren erst dreimal vor Ort, zuletzt Anfang des Jahres, hatten aber immer einen sehr freundlichen Service.
          OT: Der Abend war sommerlich, in den Straßen tobte das Public Viewing. Wir wollten dem Trubel entgehen und riefen kurzerhand im Tramin an. Freundliche Zusage, ja, es sei noch (wiederum Public-Viewing-bedingt) Platz. Ob wir die einzigen Gäste seien? Nein, aber fast. Im Lokal dann Entwarnung, immerhin vier Tische waren besetzt. Aus der Küche plärrte lautstark die Länderspiel-Übertragung, eine irgendwie eigentümliche Landgasthof-Atmosphäre. Ich persönlich finde Fernseher in der Küche etwas fragwürdig (man stelle sich vor, ein anderer Präzisionsberuf täte dies während der Arbeit), aber o.k., die Jungs und Mädels legen sich das ganze Jahr für uns Gäste quer, sollen sie mal. Allerdings schien auch der Service mehr an der Glotze zu kleben als beim Gast zu sein. Höhepunkt: Der Chef kommt mit dem Wein zum bereits servierten Gang an den Tisch, hört Gejohle aus der Küche und - dreht wieder um, um lieber mit den Kollegen zu jubeln.

          Ja, das Tramin wird gerade für seine Lockerheit geliebt.
          Nein, es ist nicht Herrn Baier und seinen Mitarbeitern "anzulasten", dass sie solchen Erfolg und seit letztem Jahr auch einen Michelin-Stern haben.
          Aber nein, nein und nochmals nein: Weder im "Gasthaus zum Grünen Kakadu" noch im "Tramin" (wo man inzwischen auch 70 Euro für vier Gänge zahlt) möchte ich das Gefühl haben, als Gast potentiell Nebensache zu sein.

          Dann bitte lieber an solchen Tagen die vier Tische absagen und dicht machen, statt die paar Plätze ganz nebenbei mitnehmen zu wollen.
          Zuletzt geändert von malbouffe; 18.11.2012, 19:13.

          Kommentar


          • #6
            Liebe Wi,

            danke für Ihren Bericht, der wie immer einen tollen Eindruck vermittelt. Den Herren Kieffer und Rappenglück scheinen ja einen guten Start hingelegt zu haben.

            Gruss
            Schink

            Kommentar


            • #7
              Lieber Spherico,

              wie bereits erwähnt, bittet das Restaurant ein 5-Gänge-Menu für 79 €. Mit unseren jeweils 4 Gänge kamen wir auf ca. 80 @ pro Person.

              SG
              wi

              Kommentar


              • #8
                Kieffer und Rappenglück – die vielleicht spannendsten „Zwei“ in München!

                Kürzlich durften wir zum sechsten Male seit Eröffnung Gast im Les Deux sein. Um es vorwegzunehmen, nicht nur im Werneckhof (Avantgarde), im Esszimmer (moderne Klassik), sondern auch im Les Deux (reine Klassik) bekommt der Gast sternewürdiges geboten.

                Fangen wir an:

                Sellerieschaumsüppchen getrüffelt und Bruschetta

                Warum eine exzellente Herkunft, wie die von Heinz Winkler verleugnen? Ja, das klassische Entree der Winkler-Küche, mit dem Entree konnten wir uns nie recht anfreunden. Hier aber neu interpretiert und wenn Süppchen und Beilage gemeinsam genossen werden, mit spannenden Aromen- und Konsistenzkomponenten versehen.

                Dialog von Entenleber / Süß-Saure Aubergine / Ananas /Grüner Pfeffer
                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 20130921_123450.jpg
Ansichten: 1
Größe: 88,4 KB
ID: 48620
                Das Parfait mit Ananas in vorzüglicher Produktqualität und bester süßlicher Geschmacksharmonie. Die gebratene Entenleber wurde flankiert von Aubergine, diese leicht angesäuert mit Vinaigrette Nahezu perfekte Klassik! Ananas und Aubergine sowie die Entenleber und eben nur diese Komponenten bieten eine nahezu perfekte Klarheit im kulinarischen Genuß!
                Entenleber und auch Gänseleber sind unsere Lieblingsgerichte: klare **!
                Dazu 2009 Gewürztraminer Vendages Tardives Domaine Henri Kieffer Fils Alsace
                Perfekt passend, nicht zu süß aber mit Kraft!

                Jakobsmuschel / Aal / Estragon / Karotte / Yuzu
                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 20130921_125728.jpg
Ansichten: 1
Größe: 89,3 KB
ID: 48619
                Das ist klassische Küche, wie wir sie lieben: beste Produktqualität, die einzelnen Komponenten in ihrer Aromatik gestärkt, aber trotzdem eigenständig belassen und das ganze mit i-Tüpfelchen versehen. Pommery Senf schmeckt das Gericht ganz eigenständig ab und die Komposition von Yuzu/Karotte und Estragon gibt eine leichte Beilage, die einen im besten Sinne in die moderne Klassik entführt. Aus unserer Sicht: **/***

                Bouillabaisse von Neuseeländischen Wildlangostinos / Wurzelgemüse
                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 20130921_131315.jpg
Ansichten: 1
Größe: 87,3 KB
ID: 48617
                Wieder ein klassischer Volltreffer. Diese Sauce – ein Traum! Die Langusten von allerbester Qualität und Konsistenz! Erbsenpüree mit Koriander kombiniert mit dem Wurzelgemüse eine ganz klassische und perfekte Einheit.

                Reh / Purple Curry / Apfel / Pistazie / Blaukraut
                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 20130921_133306.jpg
Ansichten: 1
Größe: 88,7 KB
ID: 48621
                Spannender Gang und fantastische Produktqualität des Rehs. Definitiv einer der besten Rehgänge, die wir jemals erleben durften. Das Reh mit Walnuß- und leicht scharfer Olivenkruste war zum „Reinknien“. Die Sauce von nahezu perfekter Intensität. Der Vanille(!!)crepe eine echte Überraschung und zwar eine sehr gute! Die Süße der Vanille harmonierte erstaunlich gut mit der Gesamtkomposition. Apfel- und Pistazienbällchen geben eine weitere überraschende und dazu kontrastierende leichte Säure. Sehr nachvollziehbar, dass Herr Rappenglück mal in einer *** Küche Verantwortung trug!

                Ehe ich es vergesse, Herr Rappenglück ist ein Großmeister der Saucen. Wer Saucen liebt, ist hier richtig und wird von einem wunderbaren Spannungsbogen in den verschiedenen Saucen erleben!

                Yogurette „Les Deux“
                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 20130921_135828.jpg
Ansichten: 1
Größe: 91,3 KB
ID: 48618
                Schöne Idee! Wer Süßes liebt, wird mit dem Gang vollends verwöhnt. Ich tue mir mit süßen Nachspeisen immer schwer, weil sie einfach zu süß und schwer sind aus meinem Geschmacksempfinden und die Hauptgänge nachhaltig verdrängen. Die Schokoschale war etwas zu „hart“ und kaum „unfallfrei zu zerteilen.

                Pralinen (Champagnertrüffel, Gelee und Schokotrüffel mit Fleur de Sel)

                Champagnertrüffel sind einfach etwas feines!

                Fazit: Wir waren seit Eröffnung sechsmal im Les Deux. Herr Rappenglück hat innerhalb von wenigen Jahren einen großen Spagat hingelegt. So viel ich weiss, war er der letzte Koch, der *** bei Heinz Winkler verantwortete. Dann kam im Dukatz eine „Stillhalteperiode“. Im Les Deux – wo er auch wirtschaftlich zusammen mit Herrn Kieffer Verantwortung trägt – nach erster Zurückhaltung - nun der wahre Rappenglück, der sich immer traut, klassische Küche mit „Pfiff“ zu interpretieren.
                Service und Weinauswahl. Aus unserer Sicht: keiner kann`s besser als Herr Kieffer: ***
                Küche: Herr Rappenglück kratzt unseres Erachtens mit seiner sehr klassischen Küche an sehr ernsthaften **. Man wird sehen, was der Guide Michelin sagt, denn natürlich muss Herr Rappenglück, anders als seine Kollegen im Esszimmer und Werneckhof doch auch die wirtschaftlich sehr wichtige Bistrokundschaft gut und relativ preisgünstig bedienen und das eben zusätzlich zu einem absoluten Topanspruch im Gourmetrestaurant. Jedenfalls haben wir in den letzten Jahren kaum eine bessere rein klassische Küche genießen dürfen.

                Als Weinbegleitung durften wir neben dem Gewürztraminer zur Entenleber einen besonderen „Schatz“ geniessen: Chardonnay Tiglat von Velich, Jahrgang 2002. Ein ganz großer Chardonnay, der in unterschiedlichen Temperaturen immer anders wirkt. Ein Chardonnay von bewundernswerter Komplexität und Faszination.

                KG
                Chess
                Zuletzt geändert von chess; 22.10.2013, 07:08. Grund: Bilder eingefügt

                Kommentar


                • #9
                  Vielen Dank werter Chess für den ansprechenden Beitrag. Vielleicht sollte man auf dem Weg zur Residenz mal einen Zwischenstop einlegen.
                  Auf welchem Preisniveau bewegt sich das Lex Deux ?

                  Kommentar


                  • #10
                    Es ist vergleichsweise fair kalkuliert (79 € bis 119 € - glaube ich für die Menüs). KG Chess

                    Kommentar


                    • #11
                      Lieber chess,

                      ganz herzlichen Dank für den ausführlichen und anschaulichen Bericht !
                      Leider mußten wir uns vom Tegernsee-Clubabend zurückziehen, weil wir nun bereits Mitte Oktober (zum freudigsten aller Ereignisse*) nach München kommen, hierbei haben wir neben einem Mini-Forumabend auch den Werneckhof auf dem Plan.
                      Dennoch werde ich mich aufgrund Ihres Berichtes, vielleicht auch ohne die Dame, während des Einkaufsbummels abermals ins Les Deux abseilen

                      MkG, S.

                      *Wiesn ist vorbei, Champions-League isses auch nicht...

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von Sphérico Beitrag anzeigen
                        Dennoch werde ich mich aufgrund Ihres Berichtes, vielleicht auch ohne die Dame, während des Einkaufsbummels abermals ins Les Deux abseilen :cool
                        Sie sind ja ganz ein Schlimmer!

                        Kommentar


                        • #13
                          Wenn ich mir hier im Forum die Berichte über die aktuelle Münchner Restaurantszene anschaue, scheint ja in Bezug auf den Michelin 2014 ein wahrer Sterneregen über der heimlichen Hauptstadt niederzugehen. Neben dem Les Deux muss man wohl das Esszimmer in der BMW-Welt sowie den geiselschen Werneckhof zu den ganz eindeutigen Anwärtern auf einen Stern zählen. Auch wenn man den zu erwartenden Verlust des Sterns für das Tramin nach dem Abgang von Herrn Schimkowitsch mit einbezieht, scheint München dennoch wieder ein ernsthafter gastronomischer Konkurrent für die wahre Hauptstadt Berlin zu werden....
                          Zuletzt geändert von El Grande Gourmet; 26.09.2013, 11:02.

                          Kommentar


                          • #14
                            ja, das sehe ich auch so. Nach jahrelangem Stillstand (klar auf hohem, aber nicht höchstem Niveau) kommt jetzt richtig "Drive" rein. Hoffentlich "traut" sich der Guide Michelin auch! Was mich begeistert, ist die Unterschiedlichkeit in den Küchenstilen der drei genannten und jeweils auf beeindruckendem Niveau. Es macht wieder richtig Laune in München speisen zu gehen!
                            KG Chess

                            Kommentar


                            • #15
                              Was doch eine tolle Sache ist! Le Deux hatte ich noch nicht das Vergnügen, aber Werneckhof und Esszimmer wäre es enttäuschend, wenn nicht... Dafür wird das Tramin mit dem Abgang von Daniel Schimkowitsch wohl den Stern verlieren?!

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X