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Esszimmer, BMW-Welt

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  • Junggaumen
    antwortet
    Das nenn ich einen tollen Zusatzservice.

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  • merlan
    antwortet
    Ja, so ist es, und wir haben es außerordentlich geschätzt!

    Gruß, M.

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  • kuechenreise
    antwortet
    Wird im Esszimmer eigentlich noch der Chaffeurservice angeboten, der Restaurant-Gäste kostenfrei in einem schönen Auto aus dem BMW Konzern nach dem Essen (und ggfs. Trinken) nach Hause / ins Hotel fährt?

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  • QWERTZ
    antwortet
    Das interessante Angebot des Dallmayr für Club-Mitglieder war dann das Zünglein an der Waage...

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Nakamura wäre natürlich das deutlich interessantere Arrangement gewesen bei uns in München .... Nicht so ganz Klassik.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Auch von mir vielen Dank für den Bericht. Ich habe lange geschwankt, ob ich unser Club-Menü im Atelier in diesem Jahr mit dem Esszimmer oder dem Dallmayr verbinden soll. Ich habe mich nun fürs Dallmayr entschieden, aber bei der Entwicklung Münchens in den vergangenen zwei, drei Jahren, was interessante Restaurants angeht, ist der Termin des nächsten Besuchs ja nur eine Frage der Zeit.

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  • Sphérico
    antwortet
    Lieber Merlan,

    vielen Dank für Ihr Update, ich war ja ewig nicht mehr dort. Um so schöner zu lesen, daß sich meine damaligen Eindrücke aktuell bestätigen.
    In München hat man ja inzwischen eine gute Auswahl...würde ich alleine essen gehen, ginge ich zu Nakamura, zu zweit zu Hartwig und in der Gruppe oder Familie zu Breuer.
    (Das hat natürlich vor allem damit zu tun, daß meinem erweiterten familiären Umfeld letztgenannte Küche am ehesten liegt und sich unsere Jungs in den beiden ersteren schlicht langweilen.)

    MkG, S.

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  • merlan
    antwortet
    Lange nichts mehr vom Münchener „Esszimmer“ in der BMW-Welt gehört! Wir haben uns mal auf den Weg gemacht, und – was soll ich sagen? – wir können das von Sphérico in seinem Posting von vor über einem Jahr gezogenen Fazit nur bestätigen: „Das Gesamterlebnis gefällt mir in der BMW-Welt am besten, ich find´s für meinen Teil halt auch "saugemütlich", dort zu essen, das Ambiente sehr gelungen und den Service sehr gut und herzlich.“

    Das Gesamterlebnis ist es, das diese Adresse in München so sympathisch und erlebenswert macht. Da ist zum einen die Einbettung in den Olympiapark und dort in die BMW-Welt mit ihren auf Hochglanz polierten Karossen und der modernen Architektur, zum anderen aber auch das besondere Ambiente des „Esszimmers“, das man über einen Fahrstuhl erreicht und von dem aus man freundlichst empfangen wird. Da gibt es Plätze, von denen aus man auf die angestrahlten Autos herabschauen kann, aber auch welche, die einen Blick in die Küche erlauben. Wir haben letztere gewählt und konnten bewundernd beobachten, mit welcher Konzentration und Akribie in der „kalten Küche“ (die „warme“ liegt dahinter) gearbeitet wird.

    Es werden zwei Menüs angeboten. Das eine ist mit „Tradition“ überschrieben, das andere mit „Moderne“. Für das haben wir uns entschieden, doch auch diese Gerichte als recht traditionell und auf keinen Fall avantgardistisch empfunden. Aber das muss ja kein Nachteil sein und war es auch nicht.

    Zu Beginn wurde ein „Dreierlei von Tomate und Schalotte“ auf den Tisch gestellt – ein krosser Chip, ein Macaron, ein Drink. Ein Appetit machender Einstieg.

    Danach lies Bobby Breuer zwei Amuse-gueules servieren:

    Weinbergpfirsich / Speck/Mandeln
    Ein feiner, fruchtiger Auftakt, der durch kleinste gebratene Speckwürfel ein bisschen „Pep“ bekam.

    Bircher Müsli / Brombeeren / Gänseleber
    Dieses Amuse war schon komplexer. Unter kernigen Elementen verbarg sich ein zart-schmelzendes Gänselebereis, das von in Stickstoff geeisten Brombeerperlen umgeben war. Sehr gut und – zum Glück – kein wirkliches Bircher Müsli.

    Menü

    Bretonische Langoustine
    Buttermilch / Bergamotte / Grüner Spargel
    Auf einem gelierten Buttermilchtaler war eine Langoustine von bester Qualität platziert. Dazu gesellten sich schwarze Walnüsse und eine angegossene leichte Bisque. Ein sehr harmonisch ausbalancierter Gang, wenngleich man die Buttermilch in der dargereichten Form nicht herausschmeckte. Geschmack gebend war dagegen die Bergamotte mit ihrer fruchtigen Frische.

    Atlantik Steinbutt
    Ochsenbacke / Gelbe Pflaume / Pfifferlinge
    Fisch und Fleisch – geht das? Ja, wenn das Fleisch den Fisch nicht dominiert. Und das tat die hauchdünne Scheibe von der Ochsenbacke mit ihrem zurückhaltend gewürzten Schmorfond auch nicht, sondern gab dem Steinbutt lediglich eine leicht deftige Note. Ein bisschen Pflaume, Olive und Pfifferlinge trugen angenehm zum positiven Geschmacksbild bei.

    Felsenrotbarbe
    Fenchel / Rouille / Venusmuschel
    Was für ein durch und durch klassischer Gang in einem als „modern“ annoncierten Menü! Und das war so traditionell gemacht, dass sich eine nähere Beschreibung eigentlich erübrigt.

    Kaninchen und Oktopus
    Salbei / Artischocke
    Auch wieder so ein klassisches Geschmacksbild, das vielleicht durch die Kombination von Kaninchen und Oktopus auf „modern“ getrimmt werden sollte. War aber nicht gelungen, da die Scheibchen vom Kaninchenrücken und die vom Oktopus sich geschmacklich und in ihrer Konsistenz kaum unterschieden. Lediglich die geschmorten Artischocken und ein wenig grüne Tomate gaben hier die Prägung; erstaunlicherweise spielte der annoncierte Salbei keine Rolle (war er überhaupt dabei?). Das schmeckte ja ganz gut, aber was soll die Kombination von Kaninchen und Oktopus, wenn sie sich gegenseitig nichts geben oder zumindest einen Kontrast bilden? Ich möchte nicht von Effekthascherei sprechen, aber gebracht hat diese Kombination nun wirklich nichts; da hätte es die Küche auch allein beim Kaninchen oder dem Oktopus belassen können. Aber das klingt halt nicht so „modern“!

    Schwarzfederhuhn
    Miso / Pak Choi / Galgant
    Den Fleischgang hatten wir aus dem „traditionellen“ Menü gewählt, doch dies war eigentlich der „modernste“ im ganzen Menü. Sei´s drum, denn es war richtig gut! Bobby Breuer hatte das Ganze leicht asiatisch mit einem à part gereichten Pak Choi-Zuckerschoten-Salat und einem leicht scharfen Kokossüppchen gereicht. Granatapfelkerne gaben diesem Gericht einen feinen, fruchtigen Kontrast.

    Herzkirsche
    Araguani / Crème Riche
    Ein wunderbares Dessert! Eine geschlossene, große „vergoldete“ Schokoladenkugel wurde mit warmem Kirschsaft übergossen, der diese schmelzen ließ und den Blick auf ein feines Kirscheis freigab.

    Fazit:

    Bobby Breuer macht eine solide Küche ohne Fehl und Tadel. Es gibt bei ihm keine überraschenden Geschmacksbilder, sondern ein Festhalten an traditionellen Kompositionen, die er modern interpretiert, sich aber keinesfalls etwa auf avantgardistische Pfade wagt. Er richtet trendig und filigran an, wobei nicht alle Elemente auf dem Teller zur Geschmacksbildung beitragen; aber ein bisschen „Show“ muss ja wohl sein. Kocht er auf **-Niveau? Ja, weitgehend, aber eindeutig in der klassischen Abteilung mit kleinen Abstrichen dort, wo er vorgibt, „moderne“ Gerichte präsentieren zu wollen.

    Das Restaurant wird von der charmanten Helene Löwe geleitet, die sehr schnell eine sympathische Beziehung zu ihren Gästen aufbauen kann. Ihre Kolleginnen und Kollegen stehen dem in nichts nach und haben in Frank Glüer einen kongenialen Maitre und Sommelier, der sehr beredt über seine Weine Auskunft geben kann und bei seiner Beratung auch Wege abseits der ausgetretenen Pfade aufzeigt.

    Schönen Gruß, Merlan

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  • Sphérico
    antwortet
    Apropos im Auge behalten, ich will dennoch (ohne eine Gewinnbeteiligung zu haben noch BMW zu fahren) einwerfen, das für mich persönlich die BMW-Welt das derzeit angenehmste Gesamterlebnis ist. Ich mag die Innovativität Nakamuras, die feine Klassik Urbanskys, die Praktikabilität des LesDeux, aber das Gesamterlebnis gefällt mir in der BMW-Welt am besten, ich find´s für meinen Teil halt auch "saugemütlich", dort zu essen, das Ambiente sehr gelungen und den Service sehr gut und herzlich. Gegessen haben wir bisher von Anfang an glatte **. Aber die Geschmäcker sind halt doch verschieden.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Ich finde den Punkt, dass Kritiken, die Dinge aufzählen die als gut und als weniger gut empfunden wurden, sich häufiger an dem nich-perfekten festbeißen und dann das Bild der Kritik ein wenig verzerren, schon treffend. Aber ist das Wesen der Kritik. Stellen Sie sich ein Gespräch vor:
    A: "Wo warst Du Essen?"
    B: "Im Restaurant x"
    A: "Wie war´s dort?"
    B: "Ganz gut, außer dem y-Gang."
    A: "Was war damit?"

    Klingt doch im normalen Gespräch nicht ungewöhnlich oder? Ich glaube, das ist einfach menschlich.Aber ich finde auch, dass wir das bei der Diskussion hier im Auge behalten sollten.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Allzuviel Wohlwollen braucht es jetzt doch wirklich nicht, um erkennen zu können, was Herrn Sternentor bewegt.

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  • besseresser
    antwortet
    Ja, so ist das mit dem Schreiben. Wenigstens steht jetzt der schriftliche Verdacht im Raum, die zuvor genannten Winkler und/oder Haas verwenden Küchengold!

    Sauber!

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Werte Frau HM,
    danke für den Bericht. Ich habe ihn aufmerksam durch gelesen und war dann doch sehr erstaunt über ihre Enttäuschung beim Hauptgericht bezüglich der Roten Beete. Möglicherweise hätten andere Esser das anders gesehen, seis drum.

    Schlimm finde ich aber, dass einige Mitschreiber dann auch diesen negativen Halbsatz aufspringen und dann in in wenigen Worten die exzellente Arbeit des Restaurants und gleich "aller" Münchner Restaurants "niedermachen". Das ist das was ich an schriftlichen Essenskritiken oft schlecht finde. Kommunikation schriftlicher Art ist, vor allem bei nicht professionellen Schreibern, wie ich einer bin, meist nicht Abbild der Realität. Da wäre reden besser...

    Und noch mal: die unendliche Tiefe mancher Saucen kommt wohl eher vom "Küchengold" als von echter Kochkunst!
    Beste Grüße
    Sternentor

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Werter Malbouffe,

    zum Mittagsmenü gehe ich in diesem Fall nicht, um Sterneküche zu genießen, sondern um zu testen, ob die Küche überhaupt was kann. Da habe ich nämlich schon Überraschungen erlebt, wie z.B. bei einem hochgelobten "Ableger" eines Sternerestaurants (einer europäischen Hauptstadt). Hier fehlte an jedem der drei Gänge Grundlegendes (z.B. in der Würzung und in der Konsistenz der Nachspeise). Da entscheide ich mich dann, mein Budget (das nicht unbegrenzt ist) in andere Restaurants zu investieren.

    Ich erwarte also in diesem Fall keine Sterneküche sondern anständiges Essen, das mir Lust macht, abends hinzugehen.

    Ein wunderbares Beispiel für ein tolles Mittagessen ist z.B. das Mittagsmenü von Anton Schmaus in Regensburg. Da läßt sich leicht erahnen, was da abends geboten sein wird...

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  • malbouffe
    antwortet
    Zitat von HeikeMünchen Beitrag anzeigen
    @Matthias85: in No 15 war ich noch nicht, vielleicht demnächst mal erster Test zum Mittagessen. Ich habe jedoch bisher von den Schwabingern nur Erstaunen über den Stern gehört. Aber na ja, im eigenen Land hats der Künstler oft schwer...
    Auch als Nicht-Schwabinger fand ich den Stern überraschend, habe ihn aber andererseits wieder mal als Bestätigung meiner These gesehen, dass das Michelin-System im *-Bereich wenig differenziert bewertet. (Inzwischen hat meines Wissens zudem der Küchenchef gewechselt.) Sie werden, werte HeikeMünchen, am Mittag auch eher Gutbürgerliches serviert bekommen (andere Karte, soweit ich mich erinnere) und damit eventuell einen ähnlichen Eindruck wie vom Mittagsmenü bei Tohru Nakamura mitnehmen.

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