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Essigbrätlein **, André Köthe, Nürnberg

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  • Budi
    antwortet
    Selbiges habe ich mir auch gedacht! Nur muss ich ehrlich gesagt zugeben, dass ich mit dem Gedanken spiele, genau auch ein solcher "Tourist" zu sein - um eben zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

    Ein ganz klein wenig zögere ich aber noch, da ich nicht weiß, wie viel Sinn ein Erstbesuch in der regionalen Gewürzküche im kargen Winter macht.

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  • Morchel
    antwortet
    Wie es unter der Woche ist, weiß ich nicht. Samstags ist es auch am Mittag in der Regel recht voll. Sie sollten also nicht ganz kurzfristig reservieren (wollen). Zumal jetzt wohl nach der Auszeichnung ein zusätzlicher Run einsetzt und in der Vorweihnachtszeit Nürnberg sowieso voll mit Touristen ist, von denen vielleicht der ein oder andere vor oder nach dem Christkindlmarkt bei Köthe einschwenkt.

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  • Budi
    antwortet
    Klingt ja beides gut - dann muss ich wohl nur noch einen geeigneten Termin finden die nächste Zeit.
    Bin sehr gespannt auf das Essigbrätlein!

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  • Mohnkalb
    antwortet
    Weinbegleitung liegt aktuell bei ca. 11-15 EUR pro Glas, je nach Wein.

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  • Morchel
    antwortet
    Mittags wie abends gibt es im Essigbrätlein nur EIN Menü. Das von mittags ist normalerweise eine um ein paar Gänge gekürzte Variante vom Abendmenü. Also "nur" 4 Gänge. Eventuell können Sie auf Nachfrage um einen Gang aufzustocken, würde ich aber schon bei der Reservierung klären.

    Zum Preis der Weinbegleitung kann ich leider nichts Konkretes sagen, nur dass meines Wissens die Weine dort allgemein eher "höherpreisig" sind.

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  • Budi
    antwortet
    Wie sieht es denn momentan im Essigbrätlein mittags aus? Im alten Gault Millau gibt es mittags anscheinend zwei Menüs.

    Ich würde in den nächsten Monaten gerne mal ins Essigbrätlein gehen, jedoch kann ich nur mittags erscheinen und würde ach bevorzugt gerne mittags dort essen. Inwiefern hält das Menü mit dem Abendmenü mit, unterscheidet sich dies überhaupt und welche Varianten gibt es mittags 4Gang und mehr?

    BTW: Im Essigbrätlein wird ja stets die Weinbegleitung gelobt. Wo liegt diese denn preislich ganz grob?

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  • Mohnkalb
    antwortet
    Mikro-Update, Morchel variierend

    Wie gehabt variiert das Essigbrätlein die Gerichte im Kleinen. Bei meinem Besuch kürzlich gab's den Wildsaibling statt mit Blumenkohl mit Gurke, das Reh mit Spitzkohl und ... (Achtung!): mal gar kein Röllchen! Bei der Seeforelle mit Radieschen habe ich mir vorzustellen versucht, wie es wohl mit zusätzlicher Süße durch Karamellisieren schmecken würde. Zwar ist meine Vorstellungskraft begrenzt, aber ich vermute, die Süße würde evtl. den schönen Eigengeschmack der Seeforelle attackieren. Der Gang ist nicht schlecht, aber eben doch eigenwillig. Fisch und Radieschen stehen geschmacklich einfach zu unvermittelt nebeneinander. Der für mich beeindruckendste Gang des Menüs war eine Melone in knackiger Zwiebelschale auf einem würzigen Linsenfond. Eine wirklich sehr gut ausbalancierte Kombination! (Ist das vielleicht ein ganz neues Gericht von Köthe/Ollech? Kennt es jemand? Ich hatte es bis dato jedenfalls noch nie gegessen, auch nichts Ähnliches.)

    Zitat von fragolini Beitrag anzeigen
    Wenn nur das Ambiente nicht wäre würde ich öfters mal ins Essigbrätlein gehen, aber so ist das ein echtes no go für mich.
    Lieber fragolini, haben Sie mal probiert, das Separee hinter der Holzwand zu buchen? Da säße man ja ein wenig privater.

    Grüße, Mohnkalb

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  • schnecke
    antwortet
    Zitat von fragolini Beitrag anzeigen
    Danke für das prima Update!

    Ich muss ehrlich sagen, das wir rote Rüben inzwischen auf den Senkel gehen.
    Genauso wie Blumenkohl ist das doch kein Sommergemüse. Bleiben wir inzwischen das ganze Jahr über nicht mehr verschont davon? Und das obwohl ich beides sehr gerne mag.


    Gruß!
    Werter Fragolini,
    trotzdem kann ich in meinem Garten gerade beides ernten. Hat wohl doch gerade Saison und ansonsten kann man das Rübchen extrem gut einwecken. Sagt aber nichts über die notwendigkeit der Verwendung aus.

    Grüße Schnecke

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Zitat von fragolini Beitrag anzeigen

    Ich muss ehrlich sagen, das wir rote Rüben inzwischen auf den Senkel gehen.
    Ach !?
    Na dann ...

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  • Schmackofatz
    antwortet
    Zitat von Morchel Beitrag anzeigen

    Was wäre gewesen, wenn diese Teile nach dem Blanchieren noch in braunem Zucker oder Honig karamellisiert worden wären? Irgendwie fehlte dem Gang das Gegengewicht zur Schärfe der Radieschen. Vielleicht hätte das mit deutlicher Süße funktioniert.
    Unter uns Laien gesagt, finde ich Ihre Idee mit der Süße als Kontrast zur Schärfe überaus gut, denke aber das eine deutliche Süße im Ansatz zu weit gehen würde. Ich bin mir nicht sicher, Sie könnten recht haben aber eine leichte Süße würde meines Erachtens besser harmonieren.

    Ich sollte dieses Gericht mal nachkochen denke ich ... :koch:


    Einen schönen Sonntag wünscht,
    Schmackofatz

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  • malbouffe
    antwortet
    Ich muss gestehen, dass ich das Ambiente von Besuch zu Besuch weniger abschreckend finde. Und es passt in meinen Augen in seiner leichten Verschrobenheit auch zur Küche.

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  • fragolini
    antwortet
    Danke für das prima Update!

    Ich muss ehrlich sagen, das wir rote Rüben inzwischen auf den Senkel gehen.
    Genauso wie Blumenkohl ist das doch kein Sommergemüse. Bleiben wir inzwischen das ganze Jahr über nicht mehr verschont davon? Und das obwohl ich beides sehr gerne mag.

    Wenn nur das Ambiente nicht wäre würde ich öfters mal ins Essigbrätlein gehen, aber so ist das ein echtes no go für mich.


    Gruß!

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  • QWERTZ
    antwortet
    Zitat von Morchel Beitrag anzeigen
    Ist es nicht schön und privilegiert, sich darüber so ausführlich Gedanken machen zu dürfen?
    hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm, das haben Sie schön geschrieben.

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  • Morchel
    antwortet
    Zitat von Schmackofatz Beitrag anzeigen
    Sehr spannend und gleichzeitig überaus gewagt finde ich den Hauptgang. Kann ich mir auch nach mehrmaligem Verinnerlichen irgendwie überhaupt nicht vorstellen, auch eine geschmacklich Symbiose erschließt sich mir hier nicht ....
    Hm, werter Schmackofatz,

    die Forelle mit Radieschen geht mir auch nicht aus dem Kopf. Es liest sich theoretisch so, wie wenn das gar nicht zusammen passt. Aber dem war nicht so. Irgendwie fehlte für mich die Balance, obwohl die Forelle nicht unterging. Die stand quasi bewunderswert ihren Mann.

    Was ich mir gerade denke (als Hobbyköchin, also Profis - einfach ignorieren) - unter den ganzen Variationen von Radieschen (hauptsächlich texturell) waren auch blanchierte, die dadurch merklich an Schärfe verloren haben. Was wäre gewesen, wenn diese Teile nach dem Blanchieren noch in braunem Zucker oder Honig karamellisiert worden wären? Irgendwie fehlte dem Gang das Gegengewicht zur Schärfe der Radieschen. Vielleicht hätte das mit deutlicher Süße funktioniert.

    Ist es nicht schön und privilegiert, sich darüber so ausführlich Gedanken machen zu dürfen?

    Laienhafte Nachtgedanken von
    Morchel

    PS: Ich hätt gern einen Lieferdienst für das Karottenbrot. :hungry:

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  • Schmackofatz
    antwortet
    Vielen Dank für Ihren schönen Bericht, werte Morchel!

    Sehr spannend und gleichzeitig überaus gewagt finde ich den Hauptgang. Kann ich mir auch nach mehrmaligem Verinnerlichen irgendwie überhaupt nicht vorstellen, auch eine geschmacklich Symbiose erschließt sich mir hier nicht ....

    Ich sollte so schnell wie möglich mal nach Nürnberg reisen ....

    Der Riesling von Wittmann ist übrigens wirklich besonders gut und tadellos. Kann ich so nur bestätigen!


    Mkg, Schmackofatz

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