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Tantris **, München

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von chess Beitrag anzeigen

    @alle: trotz der Kritiken, ist das Haus IMMER voll - von Gästen - seit Jahrzehnten! Das ist das schlagende Argument, auf das noch keine Antwort gegeben wurde ;-)
    Also von allen anderen Punkten, die Sie ausfuehren, bin ich ganz bei Ihnen und ein Tantris Besuch scheint dringend vonnoeten. Sollte der Besucherandrang aber das schlagende Argument sein, dann muesste ich erst noch ins Borchardts und einige andere Laeden.....

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  • fragolini
    antwortet
    Zitat von chess Beitrag anzeigen
    @alle: trotz der Kritiken, ist das Haus IMMER voll - von Gästen - seit Jahrzehnten! Das ist das schlagende Argument, auf das noch keine Antwort gegeben wurde ;-)
    Ganz ehrlich, werter Chess, ist das für mich kein Argument für irgendwas.
    Ich wunder mich bei manchem Restaurant wieso da nicht mehr los ist, genauso oft aber auch umgekehrt.

    Die Qualitat ist im Tantris ja auch stimmend. Und das auch bei vollem Haus, das habe ich selbst mehrfach erlebt.
    Aber es ist für mich kein 3***. Vergleich mit Wissler oder Thieltges verbieten sich da für mich fast.
    Es ist ein Restaurant, das der Allgemeinheit auch entgegen kommt. Die Küche ist leichtverständlich und erlaubt sich keine kreativen Auswüchse und das gefällt dem Münchner Publikum.
    Würde Wissler oder Amador im Tantis kochen, das traue ich mich zu sagen, wäre das Restaurant nicht immer so gut besucht.


    Gruß!


    Gruß!

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  • chess
    antwortet
    Dann fangen wir mal von vorne an

    @brigante: doch da wurde auch Artischocke, eine ganz köszliche serviert!


    @Zeitblom: wie immer genau gelesen ;-) Ja, ähnlich wie besseresser hatten wir im Dezember einen etwas enttäuschenden Abend erlebt. Im Dezember ist aber noch viel mehr los im Tantris als im Januar. Deswegen der Kommentar ;-)

    @besseresser: siehe zu Zeitblom ;-)

    @alle: trotz der Kritiken, ist das Haus IMMER voll - von Gästen - seit Jahrzehnten! Das ist das schlagende Argument, auf das noch keine Antwort gegeben wurde ;-)

    KG
    Chess

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  • besseresser
    antwortet
    Auch von mir einen herzlichen Dank, werte(r) chess, für diesen enthusiastischen Bericht. Er macht Freude, vor allem weil Sie die Sache auch mit dem Herzen anzugehen scheinen. Bitte fassen Sie dies nicht als Anmaßung auf.

    Eines vorweg, ich mag das Tantris ebenfalls sehr. Gestatten Sie mir gleichwohl, Ihre Gesamtwertung etwas zu relativieren. Bei unserem Besuch kurz vor Weihnachten "knarrzte" es in der Küche doch schon sehr.

    Bei der altbekannten, klassischen Variation von der Gänseleber, die Terrine und pochierte Leber beide in der Textur für uns deutlich zu mastig, das Schnitzelchen hingegen wunderbar auf den Punkt, die geraspelte Leber kaum mit Ausdruck, die dazu gereichten Fruchtkomponenten um Längen zu süß, ja - bitte verzeihen Sie mir den Ausdruck - schon klebrig. Bei unserem früheren Besuch war dieses Gericht für uns hingegen eine Referenz.

    Das Lammkarrée für 2 Personen zum Hauptgang dann wieder für uns grandios: Produktqualität, Garpunkt, Aromen und der Schmelz des Fleisches erstaunlich gut. An der biederen Klassik - hier hat brigante schon recht - störte ich mich nicht. Als Nachschlag kam dann ein Stück vom Rücken, leider in einer allzu säuerlichen Jus - das Lamm hatte keine Chance.

    Der Nachtisch - Schokoladenkuchen - zwar brav, aber ganz nach meinem Gusto.

    Die Weinberatung von Frau Bosch...naja, Schwamm d'rüber. Zumindest die Freundlichkeit ist ausbaufähig. Und, auch hier hat brigante nach meiner Meinung recht, der Fokus der Weinkarte ist allzu sehr im Hochpreissegment belegen. Das geht auch anders!

    Herrn Zhouleh schätzen auch wir sehr; Servicepannen wie eine zuerst angebotene Limousine, die dann vor unserer Nase einem anderen Gast zugewiesen wird, verzeihen wir da beim ersten Mal auch gerne.

    München würde das Tantris fehlen, gleichwohl gebe ich auch hier - zumindest gefühlt, denn wer weiß das schon ganz sicher - brigante recht: Das Tantris lebt - für die Vielzahl der potenten Münchner Kunden - von seiner Aura. Und letztere wiederum ganz wesentlich von einer Wertung als Haus mit mindestens **.

    KG
    Besseresser
    Zuletzt geändert von besseresser; 03.02.2011, 18:38.

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  • fragolini
    antwortet
    Zitat von Zeitblom Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich ist es keine Überraschung, wenn ich schreibe, dass ich klassische Küche sehr mag - das was das Tantris mir bei meinen letzten Besuchen dort serviert hat, hat mir sehr gut geschmeckt. Aber es waren m.E. keine 3 Sterne.
    Diese Einschätzung teile ich.

    Seit Jahren isst man im Tantis sehr gut. Und zwar konstant.
    Aber die Gerichte mit dem absoluten AHA-Effekt fehlen genauso wie Ausrutscher nach unten (außer den Desserts, die oft genug nicht 2* sind).

    Mit dem Tantis kann man eigentlich nichts falsch mache. Es stellt erfahrene Esser genauso zufrieden wie Neulinge.
    Aber ist das nicht viel zu wenig für ein 3*-Restaurant?

    Gruß!

    PS: Ich mag das Tantis und H. Haas ist ein Supernetter!

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  • Zeitblom
    antwortet
    Werte Chess,

    danke für den schönen Bericht, der mich allerdings an zwei Stellen etwas verwirrt.

    Zunächst scheint Ihre Wertung

    Zitat von chess Beitrag anzeigen
    Wertung: ***-
    Ihrem Beitrag vom Januar zu widersprechen:

    Zitat von chess Beitrag anzeigen
    Leider muss Brigante auch zum Essen Recht gegeben werden. Ein Vergleich zu Wissler und Henkel, die wir über Neujahr besuchten, zeigt einen Unterschied von mindestens einem Stern ...
    Da Sie weder Wissler noch Henkel mit ****- oder gar **** bewertet haben: beziehen sich Ihre Wertungen auf zwei verschiedene Besuche?

    des weiteren:

    Zitat von chess Beitrag anzeigen
    Denn das Tantris wird seit geraumer Zeit von den wichtigsten Führern (Guide Michelin und Gault Millau) "abgewatscht", insbesondere der Gault Millau "glänzt" mit völlig unsachlicher Kritik und dies seit Jahren.
    Darüber, dass die Kritiken im Gault Millau eher polemisch wirken, sind wir uns sicher einig. Ein Abwatschen von Seiten des Michelin kann ich eher nicht erkennen sondern würde Ihner Wertung vom Januar uneingeschränkt zustimmen, dass zu z.B. Wissler schlich ein Stern Unterschied besteht - was nun mal zu zwei Sternen führt.

    Wahrscheinlich ist es keine Überraschung, wenn ich schreibe, dass ich klassische Küche sehr mag - das was das Tantris mir bei meinen letzten Besuchen dort serviert hat, hat mir sehr gut geschmeckt. Aber es waren m.E. keine 3 Sterne.

    Zeitblom

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  • brigante
    antwortet
    Interessant, lieber chess, wie unterschiedlich die Eindrück sein können, hatten wir doch 2 identische Gerichte (die Artischocke beim Huchen wollten Sie vermutlich dem Gang danach zuordnen). Die Produktqualität bei Fisch und Fleisch fanden wir ebenfalls durchweg exzellent, ebenso die Garpunkte. Das allein macht imho allerdings noch keine ** aus, von ***() ganz zu schweigen... und die Saucen und die "Beilagen", nun ja...

    Vom Michelin wird das Tantris übrigens ganz und gar nicht "abgewatscht". Wenn aber der 2. Stern verlustig geht, bin ich gespannt, wie die Münchner Klientel reagiert. Momentan ist das Restaurant brechend voll - allerdings, ganz neutral und wertfrei gesprochen, schienen uns das bei unserem Besuch auch eher konservative (Stamm)Esser zu sein oder Gäste, die sich "mal was gönnen" (romantische junge Pärchen etc).

    Man muss auch gar keinen Vergleich zu den "modernen" Topköchen ziehen, das wären Äpfel und Birnen. Genossen wie Thieltges, Winkler und Wohlfahrt genügen schon, um die Unterschiede aufzuzeigen. Die sind übrigens mindestens genauso gut gebucht...

    Aber es freut mich wirklich für Sie, dass Sie das Esserlebnis als so grandios wahrgenommen haben.

    Grüße
    b.

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  • chess
    antwortet
    Werte Forumianer,

    Wir haben lange gezaudert, ob wir als Stammgast des Tantris tatsächlich auch eine Bewertung abgeben sollen. Ist man als langjähriger Gast nicht voreingenommen? Doppelt verunsichert wurden wir durch den proklamierten Weggang von Frau Bosch. Da wir Frau Bosch im Tantris immer genossen haben, haben wir uns spontan entschieden, einen Tisch für 3 Personen zu reservieren und die lang vor uns hergeschobene Bewertung zu schreiben. Dann sind wir nochmals ins Zaudern gekommen, weil wir gerade erst bei Wissler und Henkel waren und uns sehr unsicher waren, ob Herr Haas trotz der anderslautenden Bewertungen im Guide Michelin und Gault Millau noch mit den genannten *** ansatzweise mithalten kann. Schlussendlich hätten wir das Posting jetzt beinahe wirklich nicht geschrieben, weil wir Herrn Haas und das Tantris unglaublich stark und wie in einen Jungbrunnen gefallen erlebten und vollends begeistert waren ;-)

    Für uns persönlich war die Küchenleistung um so beeindruckender als der "Laden brechend" (an einem Donnerstag!) voll war. Wie überhaupt die Auslastung des sehr großen Tantris (wohl das Gourmetrestaurant mit den allermeisten Tischen in Deutschland) ohnehin jeden Kritiker dauerhaft Lügen straft.

    Hier möchten wir auch gerne auf die soeben veröffentlichte Kritik der Sternefresser (Brigante etc.) eingehen. Folgendes Zitat der Sternefresser möchten wir gerne etwas ausführlicher beleuchten: "Angesichts des ausgebuchten Hauses relativieren sich all unsere Kritikpunkte natürlich. Dennoch: Man zehrt im Tantris von den Bewertungen und der Reputation aus besseren Tagen. Es dürfte eine Frage der Zeit sein, bis dieses Vorgehen nicht mehr vollends aufgeht." Wir glauben hier liegt schlicht ein Denkfehler vor. Denn das Tantris wird seit geraumer Zeit von den wichtigsten Führern (Guide Michelin und Gault Millau) "abgewatscht", insbesondere der Gault Millau "glänzt" mit völlig unsachlicher Kritik und dies seit Jahren. Nur eines bleibt konstant: die Auslastung des Tantris ist gigantisch hoch. Die Gäste kommen und kommen! Der einzige Kritikpunkt der Sternefresser ist eigentlich, dass nicht genug kulinarisch geboten wird. Ja, die "modernen" Topköche "zaubern" viel mehr auf die Teller. Aber und nur darum geht es: schmeckt es auch besser? Die unglaublich vielen Tantrisgäste sprechen da im Vergleich auch zu anderen Küchen (die sich natürlich viel viel einfacher auf viel viel weniger Gäste konzentrieren können) eine sehr deutliche Sprache.

    Ambiente: für uns das beeindruckenste Ambiente der gesamten deutschen **/*** Gastronomie mit einzigartiger Historie, trotzdem nicht stehengeblieben!

    Service: unseres Erachtens der beste in Deutschalnd (Herr Zhouleh wächst immer mehr in die sehr großen Stiefel von Herrn Metzger hinein, das Team eine sehr gute Mischung von erfahrenen und jungen Fachkräften)

    Sommelier: die beste in Deutschland (Frau Bosch immer wieder beeindruckend charmant und von nicht endend wollenden Wissen)

    Wir geben zu, da aus der Stammgastbrille vielleicht bevorzugt behandelt zu werden und deshalb diese überschwenglichen Eindrücke zu haben.

    Menü:

    Amuses Bouches

    - Rindstartar mit Blumenkohl: ein leichter Start mit sehr guter Produktqualität, der allerdings noch nicht auch nur annähernd auf das danach gezündete kulinarische Feuerwerk schließen ließ: **

    - Gebratene Jakobsmuschel mit Topinambur und Perigord Trüffeln: das erste Highlight, perfekte Konsistenz der Coquille St. Jacques geitüpfelt durch die Trüffel: ***

    1. Ausgelöster Hummer und Langustine mit gebratenem Chicoree, Orangenmarinade und Scheiben von der Blutorange: Hummer und Langustine von einer Produktqualität, die nur äußerst selten zu finden ist. Die Blutorange erzeugt einen spannenden intensiven Kontrast: ***

    2. Lauwarmes Huchenfilet mit Graupenragout und Forellencaviar: die Konsistenz des Huchenfilet wahrlich einmalig gut und mit erstaunlich prägnantem Eigengeschmack, nicht zu vergessen, die Artischocke, aus der eine Geschmacksbombe mit intensivem Gemüsegeschmack wurde: ***

    3. Seezunge im ganzen gebraten mit Artischocken und Kräuterjus: da machen wir es uns einfach, nach der Wissler Seezunge, die zweitbeste, die wir je gegessen haben!: ***

    4. Pochierte Gänseleber mit Räucheraal und gebratener Rote Beete: müsste eigentlich ein überaus mächtiges Gericht sein. Haas schafft es aber die einzelnen Komponenten exakt auszubalancieren und ein leichtes Essgefühl herzustellen: ***

    5. Milchlammkeule im Ganzen mit Kartoffel-Bohnen-Gemüse: die beste Lammkeule, die wir je gegessen haben. Von unseren Augen wurde die Keule tranchiert und immer wieder hauchdünne und zartrosane Streifen abgeschnitten, die nahezu im Mund zergingen. Ganz herausragende Fleischqualität! Als Nachschlag - 2. Gang - noch ein herzhaft gewürztes Fleischpflanzerl vom Lamm: ein Hoch auf Herrn Haas: ***

    6. Straciatella-Souffle- mit Rumhimbeeren und Sauerrahmeis: ein schöner, nicht zu schwerer Abschluss: **

    7. Pralinees und Küchlein: dieses Mal konnten wir trotz der vorangegangen Gänge nicht aufhören, diese schmackhaften Kleinigkeiten vollends zu vertilgen: ***

    Wertung: ***-


    Weinauswahl:

    Aperitif: Mango mit Prosecco aufgeschenkt

    1. Sattlerhof Kranachberg, Sauvignon Blanc, 2007: welch Kraft ein Sauvignon Blanc doch entwickeln kann!

    2. Meursault-Perrieres 2006: kräftig und voluminös

    3. Chateau Sociando Mallet, Haut Medoc 1998

    Eine gelungene Auswahl von Frau Bosch, die das Menü perfekt begleitete. Jeder Wein war ein vinophlier Genuss!

    KG
    Chess

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  • brigante
    antwortet
    Wir waren vor einigen Wochen im Tantris zu Gast - und wenngleich es durchaus ein aufregendes Erlebnis war, diesen legendären Ort zu besuchen, waren wir vom Essen leider ziemlich enttäuscht. Man muss da gar nicht viele Wort machen: die Speisen waren in Garpunkt und Produktqualität makellos - nur waren sie als Kompositionen von einer unglaublich altmodischen Biederkeit.

    Als Hauptgang zum Beispiel gab es je ein Stück Lammkeule und -Schulter (sehr schön am Tisch tranchiert!) mit Kartoffeln und Bohnen. Schlicht und langweilig. Mit Verlaub, aber so sieht kein Hauptgang in einem 2*-Haus des Jahres 2010 aus.
    Das Dessert, Lebkuchensoufflee mit eingelegten Kirschen und Zimteis, findet sich fast exakt genauso im Tantris-Kochbuch von Eckart Witzigmann – aus dem Jahr 1978... mehr muss ich wohl nicht sagen.

    Keine Missverständnisse: ich habe nichts gegen eine "klassische Küche", im Gegenteil. Aber Köche wie Thieltges oder Steinheuer zeigen, dass man klassisch und trotzdem auf der Höhe der Zeit kochen kann.

    Zum Wein: Paula Bosch hat uns durchaus nicht schlecht beraten, wobei man merkte, dass sie uns gerne zu teureren Weinen gelotst hätte. Ihren Anekdoten aus vergangenen Tagen zu lauschen war aber amüsant und interessant. Ohnehin ist der Service auf charmante Weise "old school", manche der Herren sind ja bereits seit 30 Jahren dabei...

    Insgesamt also eine Zeitreise in eine andere kulinarische Ära - muss man wohl mal gemacht habe, muss ich aber so schnell nicht wiederholen.

    Dann lieber wieder in die Terrine, wo wir vorher waren und die ja das "Schwesterrestaurant" des Tantris ist.

    Grüße
    b.
    PS: Fotos finden sich wie immer auf sternefresser

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  • Schink
    antwortet
    Oh, ein aus Österreich stammender Koch, ein Faible für österreichische Weine, Besteck aus Österreich, Marillen-Marmelade (österreichisch für Aprikose) ... ein Lob an unser kreatives Nachbarland

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  • Budi
    antwortet
    Wenn ich mich recht erinnere, kann man sogarauf der Tantris-Homepage erfahren, von wem Teller und Besteck designed wurden und diese selbst erwerben.

    Ich finde es schön, wenn auch andere hier erwähnen, dass ihnen solche Details gefallen. Ich finde z.b. auch das Besteck bei Wohlfahrt und die ganze Tischdeko sehr stilvoll und freue mich darüber.
    Leider passt es aber auch wirklich nur in ein solches Ambiente wie der Schwarzwaldstube.

    Das Wort Kundenbindung könnte hier wirklich sehr treffend sein. Ich erinnere mich, wie ich z.b. in der Schwarzwaldstube die große Menükarte mitnehmen durfte, nachdem ich immer wieder darin geblättert habe - oder die leere Flasche Wein wegen des Etikettes....

    Ich habs gefunden:

    "
    Tantris Geschirr
    Gemäß unseres hohen Standards verwenden wir traditionell nur speziell für unser Restaurant exklusiv angefertigtes Geschirr. Falls Sie diese exklusive Kollektion bestellen wollen, wenden Sie sich bitte direkt an uns: [email protected]

    Tantris Besteck

    Das exklusive Besteck unseres Restaurants können Sie direkt über die Künstlerin beziehen :

    Arch. DI. Vera Putscher
    Reutestr. 53
    A-6845 Hohenems-Emsreute

    Tel.: 0043-5576-98257
    Fax: 0043-5576-9825715

    [email protected]
    www.vpur.at"
    Zuletzt geändert von Budi; 29.07.2010, 11:06.

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  • Sphérico
    antwortet
    Ich glaube, das fällt in die Kategorie Kundenbindung, ohne daß es negativ gemeint ist. Wir hatten auch das Vergnügen, nicht nur im Tantris. Ich weiß nicht recht, meist hat es sich irgendwie aus dem Gespräch mit dem Maitre oder dem Küchenchef so ergeben.
    Wenn Sie übrigens auf ausgefallenes schönes und filigranes Besteck ein Auge geworfen haben, empfehle ich Ihnen das "Taika" von WMF, das von vormals 800 auf derzeit 400 € und darunter angeboten wird, ich kreise bereits darum...

    :cheers:

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  • Schink
    antwortet
    Das Interesse bezog sich auf verschiedenes, z.B. Bemerkung über das filigrane Besteck (wirklich eines der schönsten, die ich je gesehen hatte), die tolle Abendkarte (beindruckend, rot und schwarz und mit dem Zeichen des Tantris bedrucht), über die Weine (Bemerkung, dass ich auch ein kleines bisschen ein Faible für Österreich und Franken habe und dass ich auch Weine von Sauer zu Hause hätte, über das Essen (die Tomaten-Polenta noch nie so gut gegessen hätte) ...

    Ich war selbst überrascht, über das Angebot in die Küche zu dürfen ...

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  • Budi
    antwortet
    Kann ich genau so unterschreiben!

    Ins Tantris kann man auch gerne mal wieder gehen - allein schon die Atmosphäre, die Umgebung und der gute Service, sowie das Essen, welches eben einfach gut ist, sind viele der Gründe wieder hier einzukehren.

    Leider bin ich mir aber selbst nicht ganz sicher, ob denn das Tantris als Einstieg für "unerfahrene" Gourmets gut ist oder nicht.

    Natürlich fühlt man sich hier auch als Neuling sehr wohl, jedoch wird es schwer hier so komplett und richtig jemand neuem klar zu machen, was denn nun besonders an der Spitzengastronomie ist, bzw. warum man sich hier genauer umschauen sollte.

    Zumindest der Versuch, dies meinen Eltern klarzumachen, scheiterte am Tantris.
    Zwar war man durchaus zufrieden und es hat auch gefallen, nur "muss es nicht solch ein Restaurant sein" und preislich ist es dann eben problematisch, wenn derjenige den Reiz, den Kick einfach nicht empfunden hat.

    Das ist aber auch alles sehr subjektiv. Ich jedenfalls mag das Tantris und komme auch gerne einmal wieder hier her, auch wenn ich mir keine Hoffnung auf unerwartete, spannende und überraschende Besuche mache.

    Trotzdem weiß man eben, wo man mit dem Tantris dran ist und das ist doch auch schon mal klasse!

    Klasse finde ich übrigens auch, dass Sie in die Küche durften und etwas schnuppern konnten.

    Da würde mich doch gleich mal interessieren, was Sie (ich spreche jetzt an alle) denn so machen, damit das Personal merkt, dass Sie interessiert sind?

    Wenn ich hier immer von "Gratisgängen" und "In die Küche blicken" höre, dann interessiert mich schon, wie das möglich ist.

    Ich bin doch auch stets interessiert...:heulen:

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  • fragolini
    antwortet
    Klassisch und solide 2* - das trifft es genau.
    Im Tantris gibt es selten Überraschungen. Und Negative schon gleich gar nicht.
    Meiner Ansicht nach die am leichtesten zu verstehende Spitzenküche Deutschlands.
    Hier fühlt sich der Neuling genauso wohl wie der erfahrene Gourmet.

    Gruß!

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