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Tantris **, München

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Die grünen Tomaten gibt es als Sorten, mittlerweile viele, und die sind auch ausgereift und ohne zuviel Solanin. Hat mit dem Spannungsbogen so nichts zu tun.

    Und der Carignan blanc wird seit einigen Jahren auch pur ausgebaut. Vorher galt er als zu einfach, um sich als eigenständiger Wein zu behaupten, und es wurde mit ihm nur verschnitten. Wohl jetzt auch so eine Mode, ihn reinrebig zum Wein zu machen. Beim Tantris-Menü hat der Wein jedoch, wie schon beschrieben, sehr gut zu den ersten zwei Gängen gepasst.
    Zuletzt geändert von HeikeMünchen; 19.08.2014, 21:14.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Irgendwie verstehe ich die Welt nicht mehr: ich habe gelernt, dass grüne Tomaten giftig (Solanin) sind?? Ist das mit Spannungsbogen gemeint, werte Frau H und M?
    Abendliche Grüße
    Herr Sternentor
    PS. Das mit dem KEi ist eine sehr amüsante Variante, Herr Schlaraffenland - wahrscheinlich müssen das viele Köche so interpretieren, da sie ihre Tomaten im Großmarkt kaufen dürfen...

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  • QWERTZ
    antwortet
    man sagt FAS.was steht denn da in Kurzform?

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  • Sphérico
    antwortet
    Apropos Sehne, ich empfehle sehr den Bericht Dollases über Dacosta, den Chique, in der letzten FAS (oder sagt man FASZ ? Oder FAZaS ?)

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Die Kochkunst unterliegt Moden. Selbst der große Henry Levy war in den 70ger Jahren der Meinung, daß sämtliches Gemüse derart passiert bzw moussiert zu sein haben, daß sie bequem aus einem Alete-Gläschen gelöffelt werden können. Heute wird die Sehne des Spannungsbogens insofern überdehnt, daß Gemüse nur noch dekliniert durch alle denkbaren - und oft auch lieber nicht gedachten - Variationen eine Anwesenheitsberechtigung zu haben scheint. Erst wenn aus einer Sellerieknolle, die zum Kohlrabi umlackiert wurde, ein Türchen aufspringt und ein Kuckucksei herausrollt, das die Zeit schreit ...
    Herr Haas überspring einfach die ein oder andere Mode. "Spannend" wird es bei ihm, wenn die roten und dann auch die grünen Tomaten von größtmöglicher Geschmachsintensität auf den Tisch kommen. Und noch aufregender wird's dann, wenn der begleitende Wein - in dem Fall der Mas Gabriel, ein hundertprozentiger Carignan blanc, was selbst im Languedoc eine Rarität ist - mal mit der einen, dann mit der anderen Tomatensorte verkostet wird.

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  • Sphérico
    antwortet
    Zitat von HeikeMünchen Beitrag anzeigen
    Männer sind da schon verführbar
    Wo, im Les Deux ? Kann ich nicht mitreden...

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Im Les deux war ich noch nicht - super Gelegenheit! Männer sind da schon verführbar (Erfahrung....)

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  • Sphérico
    antwortet
    Zitat von HeikeMünchen Beitrag anzeigen
    Super, werde ich so beiläufig auch mal versuchen
    Das würde nämlich bei den anderen Läden nur begrenzt funktionieren.
    Da müßten Sie dann schon z.B. vorher ein zu teures Auto kaufen (Esszimmer) oder einen Termin auf der Polizeiwache haben (Tantris) , was auch nicht so prickelnd wäre.
    Spaziergang im Englischen Garten ist aber natürlich für den Werneckhof ein recht guter Vorwand...

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Super, werde ich so beiläufig auch mal versuchen

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  • Sphérico
    antwortet
    Liebe Heike,

    das war sicher kein Fehler, so kamen Sie zumindest in den Genuß des speziellen Interieurs. Les Deux ist ja nur aufgeschoben.
    Dessen Lage finde ich recht praktisch. Zwei Stunden die Einkaufstüten der Gattin schleppen und dann raus aus den 5Höfen oder von der Theatinerstraße abbiegen, hoppla, ins Les Deux gestolpert (ach Schatz, laß uns eine Kleinigkeit essen).

    Dazu muß man wissen, daß der Chefin das Sternegefuttere bisweilen auf den nicht vorhandenen Senkel geht...

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Lieber Quertz,

    genau so sehe ich es auch. Und gerade darum ist unser Austausch in diesem Forum so wichtig, denn der zeigt, abseits von den Wertungen der renommierten Magazine, immer auch, wer engagiert und mit neuen Ideen kocht!

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Lieber Spherico,

    danke! Bei uns war es eher das schlechte Wetter, das uns ins Tantris zog (was kann man bei schlechtem Wetter in München anders machen, als aus den Fenstern des Tantris in den Regen zu sehen ;-)) ?). Das Problem war außerdem, dass sowohl Werneckhof als auch Esszimmer und Dallmayr in Sommerpause (in Bayern heilig) sind. Und im drögen August in München haben wir dann "back to the roots" gewählt.Vielleicht wär Les Deux die bessere Wahl gewesen...

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  • QWERTZ
    antwortet
    Ich kann mir vorstellen, dass dies ein ähnliches Gefühl, wie ich es nach unserem Winkler-Abend hatte. Man kann diese Küchen nicht ohne ihre Bedeutung für die kulinarische Entwicklung der vergangenen Jahre bzw. ja schon Jahrzehnte sehen. Weil man weiß, dass das alles eine Geschichte hat, funktioniert es. Aber wenn dort nicht ein Altmeister, sondern ein junger Koch die Chefposition inne hätte, würde man es nicht für etwas besonderes halten.
    Ich denke, es ist eine wichtige Aufgabe sein, diese Art der Gourmetküche so behutsam in die heutige Zukunft zu führen, dass sie weiter zur Viefalt der deutschen Spitzenküche auf dem heutigen Niveau beitragen kann und nicht als altbacken und museal wirkt.

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  • Sphérico
    antwortet
    Liebe Heike,

    vielen Dank für den Bericht aus DER Institution meiner Heimat !
    Ja, es ist eine schillernde Wohlfühlkulinarik im Retroambiente. Der Samstagmittag ist natürlich wegen des Arrangements der Termin schlechthin fürs Tantris.
    Mich zieht es mehr in BMW-Welt, Les Deux und Werneckhof. Aber an einem heißen Samstag gibt es wenig Schöneres in München als ein Lunch im Außenbereich des Tantris.

    Zitat von malbouffe Beitrag anzeigen
    - vielleicht der Robert Wilson unter den Restaurants?! ;-)
    „The responsibility of the artist is not to give answers. It is to ask questions.“
    Diese Worte Wilsons passen aber eher auf die Wisslers, Hermans und Dacostas als auf den geschätzten Haas, oder ?

    MkG, S.

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Ja, genau so habe ich es erlebt! Die Summe ist mehr als seine Teile... das scheint das Erfolgsgeheimnis des Tantris zu sein. Vielen lieben Dank!

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