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271 Burghausen

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  • 271 Burghausen

    Burghausen, eine Kleinstadt im südöstlichen Bayern, direkt an der Grenze zu Österreich, hat einiges zu bieten: Die weltlängste Burg und ein legendäres jährliches Jazzfestival, sowie weitere musikalische Ereignisse. Dann wurde dort noch der Waldrapp, ein fast ausgestorbener Vogel wieder angesiedelt. Zudem hat es eine wunderschöne historische Altstadt. Hier hat 2020 Dominik Lobentanzer das Restaurant 271 eröffnet, in der Mautnerstrasse 271. Der Gault Millau hat das Restaurant in diesem Jahr mit 2+ Toques gewürdigt. Das war damit eines der Ziele unseres kleinen Ausflugs nach Burghausen.
    Wir haben dort an einem heißen Samstagmittag reserviert und durften uns im schattigen Innenhof niederlassen.
    Neben einem Fünfgangmenü, das wir wählten, gibt es noch ein A-la-Carte-Angebot, das vom anwesenden Burghausener Publikum offenbar ebenfalls geschätzt wird.

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    Einen kleinen Cräcker, in den Blüten eingearbeitet waren mit einem säuerlich eingelegten Spargel gab es vorweg.


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    Sauerteigbrot, dazu geräucherte Entenbrust, eine schöne Wildschweinsalami und aufgeschlagene Butter mit einer Bärlauchemulsion. Alles sehr fein und lecker.


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    Saibling – Rhabarber – Kohlrabi – Wasabi – Kräuterfond

    Eine frische, sommerliche Kombination. Auch die krosse Saiblingshaut ist auf dem Teller. Kohlrabi als erdige Komponente, Rhabarber gibt Säure, der Kräuterfond bindet beides gut ein. Einzig der Wasabi war für uns kaum zu schmecken.


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    Waller – Kalbskopf – Erbsen – Liebstöckel – Kartoffel

    Mein Lieblingsgang im Menü. Eine harmonische Komposition, schön süffig, trotzdem filigran gearbeitet. Das „Maggikraut“ tat sein übriges.

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    Lamm hoch zwei (Gutshof Polting) – Artischocke -Tomate – Currymayo

    Das Lamm war zum einen als sämiges, geschmackvolles Ragout, zum anderen als geräucherte Lammzunge präsent. Mit den Tomaten und der Artischocke ging das Gericht in eine mediterrane Richtung. Nicht verstanden haben wir die Currymayo, diese schien uns unpassend.


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    Rehrücken – Sellerie – Wilde Heidelbeeren – Pfifferlinge – Brioche

    Ausgezeichneter Rehrücken, mit den äußerst geschmackvollen wilden Heidelbeeren, den Pfifferlingen und den kleinen ausgebackenen Briochescheiben wirkte der Hauptgang nicht zu schwer und damit dem sommerlichen Wetter gut angepasst.


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    Grüner Apfel – Sauerrahm – Gurke – Basilikum – Limette

    Im Dessert waren die verschiedenen frischen Komponenten hervorragend aufeinander abgestimmt und ergaben ein vielfältiges, harmonisches Geschmackserlebnis. Besonders die Gurke und das Basilikum waren ein schöner Gegenpart zu den säuerlichen Bestandteilen. So soll ein sommerliches Dessert sein!


    Insgesamt hat uns das Menü im 271 sehr gut gefallen. Das 271 ist eine Bereicherung für die Region und wir würden in jedem Fall wieder hingehen, wenn wir vor Ort sind.
    Zuletzt geändert von HeikeMünchen; 20.08.2022, 11:12.
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