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Tohru **, München

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  • Tohru **, München

    Gemeinsame Zeit schenken, bei der man unvergessliche Momente erlebt, sind die schönsten Geschenke im Leben.
    Mein Mann hat mir zu Weihnachten einen Besuch im Restaurant Tohru in München geschenkt.
    Zum Glück musste ich nicht warten bis zum 24. Dezember, denn Geduld ist nicht gerade eine meiner Stärken.

    Nachdem ich es geschafft hatte, auf dem Weg zum Restaurant meinen Mann bei dem Weihnachtstrubel in der Innenstadt nicht zu verlieren, was gar nicht so einfach war, weil man ja schauen muss und gleichzeitig im Slalom den Menschen mit Glühweintassen ausweichen muss, stand ich voller Freude vor der Eingangstüre.


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    Wenn man die Stufen hinaufgegangen ist, wird man total herzlichen empfangen und statt an den Tisch, wird man in die Küche gebeten und darf das Küchenteam kennenlernen.
    Das hat mich riesig gefreut!
    In dem Restaurant herrscht eine absolute Wohnzimmer-Wohlfühl-Atmosphäre, bei der man sich so wohlfühlt, dass man für eine Weile alles um sich herum vergisst und vom stressigen Alltag abschalten kann. Man sitzt auf dem schönen und wahninnig bequemen Sessel, dreht sich hin und her und sieht nur glückliche Menschen um sich herum.


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    Auf dem Tisch liegt die Speisekarte wie ein Geschenk zum Auspacken. Da hat sich jemand sehr viel Mühe gegeben und ich habe mich riesig darüber gefreut.
    Jetzt zeige ich euch mein vegetarisches Menü, das unbeschreiblich lecker war.


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    ALGEN TOFU
    Codium, Nori & Kombu


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    KAKIAGE
    Shiitake & Wasabi


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    GENMAI-DASHI
    Ma-Kombu & gerösteter Reis


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    KERBELWURZEL
    Lauchherz & Erdnuss


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    Brot, Butter & Schnittlauchöl

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    CHAWANMUSHI
    Topinambur, Buchweizen & Haselnuss


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    RETTICH
    Grüner Apfel, Ingwer & Sherry


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    KÜRBIS VOM HABEKER HOF
    Sanddorn, Schalotten & Kürbiskerne


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    PILZE
    Kohl, Myoga & Yuzukoshu


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    SELLERIE
    Artischocke & geröstete Kombu


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    „SÜSSE VIKTUALIEN VOM MARKT“
    Leider kann ich die Desserts nicht mehr genau beschreiben.

    Dafür gebe ich der netten Servicekraft die Schuld, der dafür gesorgt hat, dass mein Weinglas nicht eine Sekunde leer war.


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    Das war einer meiner schönsten Restaurant-Besuche!
    Ich war restlos glücklich!
    Mein vegetarisches Menü mit japanischen Einflüssen war voller Umami, wurde sehr kreativ und mit viel Liebe zum Detail angerichtet und hat sensationell geschmeckt.

    Ich war nie ein Fan von Milchreis, jetzt bin ich es. Der Milchreis im Dessert war Weltklasse. Ich habe im Internet gegoogelt, ob ich das Rezept finde, leider hatte ich kein Glück.
    Dafür habe ich das Rezept für das Schnittlauchöl a la Nakamura im Internet gefunden, das mega lecker war zum Brot.

    Das war ein rundum grandioser Abend und daran sind nicht nur die fantastischen Köche/innen Schuld, sondern auch das sympathische, sehr aufmerksame und mega gastfreundliche Serviceteam.
    Das komplette Team ist großartig. Sie schaffen es, dass man für eine Weile im Hier und Jetzt lebt und nicht an Morgen denkt.
    Ich habe noch etwas wichtiges vergessen!
    Was ich besonders schön fand, war dass es ein komplett eigenständiges vegetarisches Menü gab und es gibt eine Wasserpauschale für 5,00 € pro Person zum Essen.
    Zuletzt geändert von Claudia_urt; 13.12.2022, 07:46.

  • #2
    Zitat von Claudia_urt Beitrag anzeigen
    Wenn man die Stufen hinaufgegangen ist, wird man total herzlichen empfangen und statt an den Tisch, wird man in die Küche gebeten und darf das Küchenteam kennenlernen.
    Wird diese Ehre jedem Gast zuteil, oder lag es an Ihrer offensichtlichen freudigen Erregung, dass man Sie erst einmal in die Küche geführt hat?

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    • #3
      Diese Ehre wir jedem Gast zuteil.
      Das habe ich vorher so noch nicht erlebt.
      Ich fand es total schön, dass man die Köche/innen vor dem Menü kennenlernen darf .

      Kommentar


      • #4
        Lieber Merlan,

        der Küchenbesuch war schon bekannte Praxis zu Zeiten Nakamuras im Werneckhof. Da ging es in der Mitte des Menues auch noch zu kleinem "Streetfood" in den Keller.

        KG
        besseresser

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        • #5
          Das haben wir im Werneckhof so nicht erlebt, vielleicht musste man dafür aber auch besonders "brav" gewesen sein.

          So etwas haben wir aber bei Bühner im Osnabrücker La Vie erlebt, wo man einen Whisky Sour zur Plauderei in der Küche serviert bekam. Nett!

          Zurück zu "Tohru": Wenn ich mich spontan in der aktuellen Münchner Sterne-Szene für ein Restaurant entscheiden müsste, ich glaube, ich würde zu Nakamura gehen. Aber schauen wir mal, was sich weiter so bewegt in München bis wir es endlich mal wieder dorthin schaffen.

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