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Horvath**

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  • #31
    Etwas verspätet, aber dennoch herzlich willkommen im Forum, lieber GoMuZ.
    Interessanter Punkt, den Sie ansprechen. Dass viele Köche oft ausgeprägte Säureakzente setzen, ist wohl so gewollt, um Gerichte nicht zu breit oder eindimensional wirken zu lassen. Diese Entwicklung ist schon eine ganze Weile zu beobachten. Was das Würzen generell angeht, mache ich unterschiedliche Erfahrungen. Wird zu knapp gewürzt, und es muss ja nicht nur Salz sein, gilt ein Gericht gerne als subtil oder elegant. Je nach Menüdramaturgie kann das schon passen. Grundsätzlich mag ich aber eher Köche, die beherzt zu würzen wissen. Im "Horváth" war das schon der Fall, für mich aber noch im Rahmen. Ich kann aber nachvollziehen, dass man es auch schon als zu viel empfinden kann.

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    • #32
      Ich war vor kurzem im Horvath und kann angesichts des frischen Eindrucks dies zumindest für das aktuelle Menü nicht teilen. Etwas anders sieht es aus, wenn ich auf meinen Bericht von vor einem Jahr schaue. (Ich möchte das Urteil meines noch schreibenden Berichts nicht vorweg nehmen, aber in der verbesserten Abstimmung der Kompnenten untereinander liegt für mich ein Fortschritt).

      Meinen Sie, dass es wirklich Salz war, dass zur Würze diente, oder hohe Konzentration? Ich erinnere mich aus an die Selleriespäne und vor allem an Gulaschgewürz, das schon sehr intensiv war, würde es aber nicht unbedingt als ausschließlich salzig beschreiben.

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      • #33
        Starke Verwendung von Gewürzen ist das eine. Aber hier war es definitiv Salz, Salz, Salz. Das fing schon bei dem Gruß aus der Küche an, soweit ich mich erinnere war das u.a. ein Hefeteiggebäck. Dass bei dem dem Gericht Sellerie - Jung und alt viel Salz dabei ist, überrascht dann nicht. Schließlich ist der alte Sellerie ja 12 Monate in einem Salzteig gereift (Nebenbemerkung: Das an sich finde ich sehr interessant. Habe ich auch einmal bei mir zuhause angesetzt. Und als Variation Karotten, Petersilienwurzel und Rote Beete. Die Karotte musste nur 4-5 Monate reifen und ergab es extremes Karottenaroma, sobald sie über ein Gericht gerieben wurde. Fazit: Ein sehr interessanter Ansatz). Aber auch in den anderen Gerichten sind die sonstigen Gewürze eher im Hintergrund gestanden. Für mich persönöich war es zuviel

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