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  • #16
    Meine Wahl wäre zur Zeit Hoffmann. Ich ärgere mich seit dem Erlebnis vom S-H Gourmetfestival noch mehr das ich damals in Berlin dem Hype ums Reinstoff erlegen war.
    Auch wenn es nur ein Essen war.

    Schnecke

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    • #17
      Bei aller Hochachtung vor Herrn Hoffmann (und Ihrer Empfehlung, werte schnecke): Für unseren Berlin-Besucher dürfte die doch sehr "kopflastige" und zudem gnadenlos teure Küche des "Margaux" wohl eher nicht das sein, wonach er sucht.
      Ich habe einen Besuch dort vor ein paar Wochen jedenfalls als Achterbahnfahrt in Erinnerung: Mit absolut genialen, regelrecht schwindelerregenden Höhen, aber auch mehreren Gemüsedeklinationen, die zwar durch gute Produktqualität und große Natürlichkeit bestachen, meinen profanen Geschmacksnerven aber vielleicht einfach zu "subtil" waren, als dass sich mir ihre Großartigkeit wirklich erschlossen hätte.

      Dennoch muss ich sagen, dass die positiven Eindrücke klar und deutlich überwiegen. Ich bin vielleicht einfach nur nicht ganz so begeistert wie viele andere hier.

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      • #18
        Bei keinem meiner letzten besuche im margaux habe ich nur eine kleine Schwäche gefunden. Kopflastig vielleicht, aber einfach verdammt gut! Und den Preis ist es angesichts der Produkte und hanwerklicher perfektion allemal wert!!

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        • #19
          Volle Zustimmung!
          Daurade

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          • #20
            Zitat von ossobuco Beitrag anzeigen
            Gibt es in Berlin denn irgendwelche besonderen Wochenmärkte oder ähnliches?
            Auch gute Bäckereien oder Patisserien würden mich interessieren.

            Danke
            ossobuco
            Patisserie: Werkstatt der Süße www.werkstatt-der-suesse.de
            Husemannstraße 25
            10435 Berlin-Prenzlauer Berg
            Sehr zu empfehlen.

            Wochenmarkt findest du am Hackeschen Markt in Mitte, in Schöneberg am Winterfeldplatz (wohl der größte und "schönste" in Berlin). Ansonsten Kollwitzplatz, Wittenbergplatz...eigentlich in jedem Stadtteil man muss nur richtig hinschauen

            Bäckerei: Mehlstübchen in der Leberstraße 28
            10829 Berlin (Schöneberg/Kreuzberg) Sehr zu empfehlen.

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            • #21
              Vielen Dank, dann hab ich glaube ich eh genug Ziele zum ansteuern:hungry:
              Ich kann meine Freundin ja auch nicht dazu zwingen pausenlos mit mir von Restaurant zu Restaurant und von Markt zu Markt zu rennen
              In Berlin gibts schließlich auch sonst noch viel zu sehen.
              Danke
              ossobuco

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              • #22
                obwohl über die Mittagessen im MA und Fischers F. schon fast alles gesagt ist, kurz noch unsere Eindrücke, die nun knapp zwei Wochen alt sind und an aufeinander folgenden Tagen gesammelt wurden.
                Bei T.Raue begann es mit verschiedenen Salaten, die sehr erfrischend und
                gekonnt gewürzt waren. Nach der Vorspeise dann ein in Miso eingelegter Kabeljau, schon gut, ohne die letzte Harmonie. Ochsenbäckchen auf Erbspürree schmeckte wiederum gut, war jedoch, um Anleihe bei e&t ( wo ist der überhaupt??) zu nehmen, etwas mampfig. Wir tranken unterschiedliche Tees, was zumindest den Kopf schön klar ließ. Wir verließen das Lokal nicht unzufrieden; diese perfekte Balance aller Zutaten, die große ostasiatische Küche ausmacht, haben wir jedoch nicht gefunden. Frau wi's Eindruck, im YamT'cha besser gegessen zu haben, schließen wir uns an

                Bei Lohse wiederum können wir uns den hier teilweise geäußerten Vorbehalten nicht anschließen; klassische Küche auf sehr hohem Niveau, die zwei Sterne, auch mittags, vollkommen gerechtfertigt. Der Service zeigte sich aufgeschlossen, die Weinpreise nicht billig, aber keinesfalls überzogen (Ein Bürklin Wolf, kaftvoll mit leichter Süße und perfekt zum Petersfisch lag bei 12€ für 0,1; es war jedoch großzügig eingeschenkt, mehr als fünf Gläser bekommt der Ober nicht aus einer Flasche) Unsinn, warum laß ich mich darauf überhaupt ein, preiswerter kann man in Berlin nicht essen.
                Gruß s.
                PS: Jedes Lokal hatte jedoch bezüglich der Gäste noch eine Besonderheit zu bieten: war es im MA ein Ehepaar, bei dem der Mann ständig telefonierte, bis auch die Frau zunächst ihr portable zückte, später dann in mitgebrachten Illustrierten blätterte, so ging es bei Lohse ganz anders, schmachtender, ab. Spätestens nach dem Hauptgang mochte Monsieur nicht mehr die tischgegebene Distanz zu seiner Frau ertragen, setzte sich zu ihr auf die Bank und, obwohl es am Morgen noch geschneit hatte, ließen die Vorfrühlingsschnäbeleien nicht lange auf sich warten. Dass der Ober das Dessert wieder an den ursprünglichen Platz abgestellt hatte, wurde nicht geduldet, es mußte mit zum Bänkchen gereicht werden. Ich konnte mich kaum noch auf meine Feigen(!) konzentrieren, denn, bißchen darf ich jetzt übertreiben, wie heißt es bei ?Schiller? : halb zog er sie, halb sie ihn aus.
                s.

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                • #23
                  köstlich!

                  Vielen Dank! :cheers:

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                  • #24
                    heilig's Blechle, natürlich war's Goethe.
                    s.

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                    • #25
                      Danke für den interessanten Bericht. Insbesondere das PS genügt für eine Extra-Vorstellung des Kopfkinos

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                      • #26
                        Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
                        PS: Jedes Lokal hatte jedoch bezüglich der Gäste noch eine Besonderheit zu bieten: war es im MA ein Ehepaar, bei dem der Mann ständig telefonierte, bis auch die Frau zunächst ihr portable zückte, später dann in mitgebrachten Illustrierten blätterte, so ging es bei Lohse ganz anders, schmachtender, ab. Spätestens nach dem Hauptgang mochte Monsieur nicht mehr die tischgegebene Distanz zu seiner Frau ertragen, setzte sich zu ihr auf die Bank und, obwohl es am Morgen noch geschneit hatte, ließen die Vorfrühlingsschnäbeleien nicht lange auf sich warten. Dass der Ober das Dessert wieder an den ursprünglichen Platz abgestellt hatte, wurde nicht geduldet, es mußte mit zum Bänkchen gereicht werden. Ich konnte mich kaum noch auf meine Feigen(!) konzentrieren, denn, bißchen darf ich jetzt übertreiben, wie heißt es bei ?Schiller? : halb zog er sie, halb sie ihn aus.
                        s.
                        Schöne Anekdote! Die Tische im "Fischers Fritz" bedingen aber tatsächlich auch ein außergewöhnlich "offiziöses", keine ungebührliche Nähe duldendes Gegenübersitzen. Oder kommt mir das nur so vor? Ich habe jedenfalls immer das Gefühl: So weit weg ist mein Gegenüber sonst kaum irgendwo - auch nicht in anderen Restaurants vergleichbarer oder noch höherer Kategorie.

                        Im Übrigen wollte ich mich jetzt auch gar nicht so abwertend über das "Fischers Fritz" geäußert haben: Ich war bislang glaube ich insgesamt siebenmal dort und nur bei einem Mittagessen wurde ich bisher vollends enttäuscht. Der Rest konstant auf sehr hohem Niveau mit ein paar Sachen, die wirklich allererste Güte waren. Beim Wein bleibe ich aber dabei: Das ist zu teuer. Mit 12 Euro dürften Sie einen günstigen Fang gemacht haben. Aber wenn man bedenkt, dass sie laut aktueller Karte bei einem Bernhard Huber Spätburgunder Alte Reben 2005, einem Wein, den man selbst als Privatkunde für 20-23 Euro bekommen kann, mit 12 Euro für 0,1l zuschlagen... das ist schon recht happig.

                        Aber gut, wir wollen nicht so viel übers Geld reden und allgemeine Weinpreisdiskussionen müssen hier ja auch nicht unbedingt sein. Pardon.

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                        • #27
                          ossobuco - Sie sind nicht zufällig vom 25. -28. April im Rahmen einer Abitursfahrt in Berlin?

                          Kommentar


                          • #28
                            Nein, leider liegt mein Berlinaufenthalt schon wieder einige Wochen zurück

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                            • #29
                              Zitat von ossobuco Beitrag anzeigen
                              liegt schon wieder einige Wochen zurück
                              ...mein Abitur auch

                              (pardon)

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                              • #30
                                Berlin

                                Mache ungern Werbung, weil ich dann vielleicht keinen Platz mehr bekomme.
                                DESBROSSES im Ritz-Carlton.
                                Fantastisch (für einen Paris-Fan) die geklaute? Bistro-Einrichtung aus Paris.
                                Fantastischerer: Champagner-Menü immer wieder sonntags.

                                Mehr verrate ich nicht!

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