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Restaurant Tim Raue**

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  • Ich finde, Andreas Dorau guckt hier wie George Clooney.

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    • Meine guten Wünsche, daß das alles, was er sich vornimmt, auch klappt, hat er, der Herr Raue.
      Aber wie kam er auf den Namen "Colette"? Hier eine Vermutung: Mme Colette, unter anderem Vorsitzende der Académie Goncourt, liebte das gute Essen. Im Grand Véfour war sie Stammgast gewesen, und selbst in ihren letzten Lebensjahren, als sie wegen Gelenkschmerzen kaum noch mobil war, ließ sie sich in dieses - auch heute immer noch - wunderschöne Lokal tragen.

      " ... das Colette eröffnen ... soll ein gleichnamiges Restaurant in München ... Partner für diese Restaurants ist der Betreiber von Seniorenresidenzen ... "

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      • Tim Raues Projekt mit einem Betreiber von Seniorenresidenzen startet am Donnerstag in München.

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        • Ich bin im April beruflich in Berlin und würde am Mittwoch 27.04.16 Abends bei Tim Raue einkehren. Falls jemand zufällig in dem Zeitraum auch oder generell in Berlin weilt, ich würde mich über kulinarische Gesellschaft freuen.

          Nachdem beim Restaurant Tim Raue ein Beitrag bei No-Show berechnet wird, würde ich vorschlagen, jeder reserviert für sich selbst und ich kümmere mich darum, dass man gemeinsam sitzt.

          Schöne Grüße
          Junggaumen

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            Zuletzt geändert von thomashaj; 26.02.2016, 21:35.

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            • Warum eigentlich können in Deutschland (oder vermutlich auch in allen anderen Ländern) Restaurants nicht als offizielle Bildungsträger anerkannt werden? Ein Besuch bei Tim Raue hätte einen ungleich höheren Nutzen als jeder offiziell geförderte Bildungsurlaub zum Thema - sagen wir zum Beispiel mal - „Klöppeln bei Mondschein – Eine Reise in Dein eigenes Ich“.

              Nehmen wir nur zum Beispiel den Lunch in Tim Raues Stammhaus. Für ein Zwei-Sterne-Restaurant wird ein Mittagsangebot gezaubert, das zu mehr als moderaten Preisen einen ordentlichen Überblick über den Stil des Hauses gibt, ohne den Eindruck zu vermitteln, mittags würde nur lauwarm gekocht. Wer also Sterneküche, noch dazu in einem der höchstbewerteten Restaurants des Landes kennenlernen will, kann es hier, ohne einen Kleinkredit aufnehmen zu müssen. Selbst die Weinkarte listet eine Reihe günstiger Weine auch für den schmaleren Geldbeutel auf.

              Und wer Sterneküche bisher gemieden hat, weil es zu steif, zu leise, zu ernst oder was auch immer zu irgendwas zugehen soll, der wird hier erleben, wie das alles auch ganz anders funktioniert. Der Service in Sneakers, einheitlichen, stylishen Outfits, wie man sie auch bei Zara oder H&M bekäme, die Männer in T-Shirts (ungebügelt? – aber selbst wenn, who cares??), also kurzum locker, aber nicht doof. Im Gegenteil: motiviert, direkt, freundlich, zugewandt und dennoch dezent, dabei effizient und aufmerksam. Eine gute Truppe.

              Das Publikum dementsprechend: wenig bis fast gar keine Sakkos, ein Altersdurchschnitt weit unterhalb dessen, was man sonst in besternten Restaurants erleben kann. Hier scheinen alle Spaß zu haben, der Service und die Gäste. Keine Überraschung also, dass der Laden proppevoll ist. Jedes mal bisher, wenn wir da waren.

              Und dann gibt’s da ja auch noch das nicht ganz unwichtige Essen. Tim Raue serviert Gerichte, die ohne Schnickschnack und vielleicht gerade deshalb unglaublich fokussiert daherkommen. Schärfe ist ein durchgehendes Thema bei den meisten Gerichten. Sie wird, wie beim Sashimi von der Dorade, gerne bis zum Anschlag ausgespielt, aber eben nie über diesen Punkt hinaus. Die Dim Sums sind allesamt hinreißend, ob als Einlage in einer Brühe oder pur mit etwas Sauce und sehr reduzierter Gemüsebeilage.

              Das Spanferkel, über Nacht mariniert, darf gerne als Referenz für sensationell knusprige Haut bei gleichzeitig saftigem Fleisch dienen. Der Sud zum Zander, basierend auf alter Sojasauce, ist zum Hineinlegen köstlich. Und mit Taube macht man mich sowieso glücklich. Das Exemplar hier macht da keinerlei Ausnahme.

              Die Desserts, auch der Käsegang, reihen sich nahtlos ein und sind klar, präzise gearbeitet und dabei einfach nur köstlich.

              Was lernen wir also? Ein Restaurantbesuch wie dieser kann bilden. Man lernt, Vorurteile über gehobene Gastronomie abzulegen (so man sie denn noch hat). Und man lernt mal wieder, wie konzentriert Gerichte schmecken können, die nicht von zahllosen Komponenten zugedeckt sind. Auch als Freund von Strebertellern, der ich zugegebenermaßen auch bin, eine Erkenntnis, die ab und zu gut tut.

              Unser kleiner, privater Auffrischungs-Bildungsurlaub endet nach zweieinhalb Stunden und hinterlässt vor allem eins: ein wohliges, zufriedenes Gefühl. Das schafft Klöppeln bei Mondlicht nicht.

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              Bericht und sämtliche Bilder auch unter:
              https://www.facebook.com/thomas.west...0534349&type=3

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              • Na dann freue ich mich ja schon auf meinen Bildungsbesuch ...danke für den schönen Bericht, der die Vorfreude steigen lässt.

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                • Und schon wieder hat Tim Raue ein Restaurantkonzept verkauft: dieses Mal auf einem Schiff.

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                  • @Hannes Buchner, wenn man die Links anklickt, kommt man worauf auch immer (Werbung für den Restaurant-Club, Werbung für Bücher), aber nicht auf den verlinkten Artikel. Ich werde diese Links nicht mehr anklicken, das nervt.

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                    • Hallo Rocco, das verstehe ich nicht. Ich lande, ob eingeloggt oder nicht auf der entsprechenden Nachricht.

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                      • Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                        Hallo Rocco, das verstehe ich nicht. Ich lande, ob eingeloggt oder nicht auf der entsprechenden Nachricht.
                        Wenn ich eingeloggt bin, komme ich auch direkt auf den Text. Ebenso, wenn ich eingeloggt war und wieder ausgeloggt habe und direkt den Link anklicke. Aber wenn ich länger nicht eingeloggt war, komme ich erst (und nur) auf eine Seite, auf der ich mich im Restaurant-Club registrieren soll. Und beim Klicken des Links oben kam dann noch zusätzlich ein Pop-Up-Fenster mit Buchwerbung.

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                        • Aha. Danke für Präzisierung.

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                            • Eine Frage an alle mit Raue- Erfahrung. Ich bin morgen Abend dort. Was sagt ihre/eure Erfahrung - sollte ich mein Menü um die Peking Ente aufstocken bzw. einen Gang mit dem Zander im 10jährigen Soja Sud tauschen? Bin da gerade hin und hergerissen.

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