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  • Zitat von SPIESSBRAETER Beitrag anzeigen
    Dagegen ist der Verlust der Curry Queen verschmerzlich.
    Sehr richtig Curry-queen ist kulinarisch, zwar besser als der Imbiss mit "Metro" Ketchup, aber trotzdem nicht relevant. Läuft halt unter unter der angesagten Nummer: Hauptsache scharf, das verdeckt dann auch schlechte Wurstqualitäten.
    Wenn dann Curry-Pirates oder besser Currywurst im Lokal 1.

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    • Ein furioses Finale

      Zitat von quartalsesser Beitrag anzeigen
      ... noch betrüblicher finde ich jedoch die baldige Schließung des Caberlos, zumal die entsprechende Mail-Nachricht in punkto Kurzfristigkeit und (fehlender) Konkretion der Gründe wirklich nicht gut klingt. Für ein Abschiedsessen haben wir uns jedenfalls angemeldet.
      Voll war es, endlich mal. Und so mischte sich in die erkennbare Wehmut beim Team auch eine Stimmung von "Jetzt haben wir alle zusammen noch mal richtig Spaß" in den Abend. Selbst die 18-Personen-Firmenweihnachtsfeier in vier Metern Entfernung konnte uns an diesem Tag nicht stören, und so stürzten wir uns in das letzte Caberlo-Menü:

      - Rote Bete im Almheu mit Holsteiner Katenschinken: Das geht ja gut los - keine milde Gaumenkalibrierung, sondern gleiche die erdige, würzige Süße der Roten Bete, die in einem Teigmantel mit Heu- und Gewürzhalmen steckte. Letzterer war uns viel zu schade, um ihn als bloße Hülle zu entsorgen. Dazu eine schöne und vor allem dünne Scheibe Schinken und eine sehr dickflüssige, schmackige Kerbelsauce, sowie ein bisschen, ähm, Gewürzgranulat.
      Der 2012 Grüne Silvaner von Battenfeld-Spanier korrespondierte schön mit der Erdigkeit der Roten Bete.

      - Fjordlachs mit Hirse, Gurke und Auster: Allein für dieses Gericht hätte sich der Abend gelohnt - einer der besten Teller, die ich in diesem Jahr essen durfte. Der mild marinierte Lachs war dabei noch fast Nebensache, die Hirse in erster Linie für einen Crunchy-Effekt zuständig - aber die fein gewürfelte Auster mit ebensolchen Stückchen von Gurke und Apfel und das Ganze dann im herb-salzigen Akkord: himmlisch! Wenn es eine Möglichkeit gibt, Austern-Skeptiker zu bekehren, dann mit einem solchen Teller.
      Dazu ein 2012 Sancerre von Gerard Millet. Meine Frau mochte ihn sehr gern, für mich ein typischer Sauvignon Blanc und als solcher absolut ok. Es wird halt nie meine Lieblingsrebsorte und evtl. hätte ich hier einen weniger floralen Wein bevorzugt.

      - Millefeuille von der Entenleber mit Birne und Rotwein: Nun ja, das ist eines dieser Gerichte, bei denen einem eigentlich schon die Beschreibung verrät, dass es gut harmoniert und munden wird, wenn die Ausgangsprodukte stimmen und der Koch kein Stümper ist. Schön!
      Eine echte Überraschung für mich dazu der "Süß und Rot" von Hensel und M. Schneider (früher hieß dieser Wein Übermut), eine Art pfälzischer Port und wirklich gut, zumindest für ein Glas.

      - Hummer mit Fenchel und Blätterteig: Dies war tatsächlich eine kräftige Hummerbouillon mit einem Schwanzstück, unterm Blätterteigmantel. Gut, aber nicht herausragend, das Hummerstück leider etwas zäh. Der Fenchel dazu roh in hauchdünnen Scheiben als Salat, das überzeugte mich weder solo noch in der Kombination so ganz.
      Der 2011 Bourgogne von Olivier Leflaive dazu ein schöner Basis-Burgunder, dem im Gericht evtl. ein sahniger Partner fehlte.

      - Ente mit Linsen und Kürbis: Das Gericht habe ich nicht mehr genau im Kopf oder vor Augen, aber es war stimmig und gut.
      Dazu ein 2002 Chateau Cantemerle - funktionierte, schöne erste Reife.

      - Roastbeef vom Charolais mit Grünkohl und Vanille: Der Grünkohl mal mit nussiger Beigabe und ohne Fettschwemme, dabei auch relativ grobstückig gelassen - das gefiel mir, gute, kräftige Konsistenz und ebensolcher Geschmack. Dagegen das Fleisch unfassbar zart, in Niedertemperatur ganz gleichmäßig auf Medium Rare-Zustand gebracht - toll. Die Vanille dazu war nicht ganz meins, aber es hat dem Fleischaroma dennoch genügend Raum gelassen.
      Dazu 2011 Zisola Marchesi Mazzei - ein Nero d'Avola bringt natürlich so eine exotische Würze, die dann wieder eine Brücke zwischen Fleisch und Vanille baut. Das ist schön zusammengestellt.

      - Der zerstörte Apfelkuchen: Nun, fragen Sie mich was Leichteres, was war da auf dem Teller? Als er abgeräumt wurde, jedenfalls nichts mehr ...
      - Brillat Savarin mit Trüffel und Mandarine: Ein letzter Höhepunkt, der Käse voll auf dem Punkt, dazu ein tolles Mandarinengelee.
      Zu den beiden letzten Gängen gab es einen 2012 Lugana Rosé Ca dei Frati, der mich nicht so begeisterte.

      Zum allerersten Mal absolvierte Andreas Caberlo an diesem Abend noch einen Rundgang und verweilte fast an jedem Tisch noch etwas länger - nicht zuletzt, um sich vorerst zu verabschieden, denn ihm steht ein größerer orthopädischer Eingriff bevor. Auch wir hatten noch ein längeres, sehr nettes Gespräch über sein Restaurant, die Gerichte, die Zukunft und den werweißwasnochalles.

      Ein wirklich tolles Restaurant geht in eine lange Pause. Ich wünsche Herrn Caberlo alles Gute und hoffe auf ein Wiedersehen! Wenn es schon niemals eine nennenswerte Bewertung in den einschlägigen Gourmetführern gab, so ist ihm mein Coup de Coeur 2013 allemal sicher.

      Beste Grüße
      Q.

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      • Für mich ist Ihr Bericht ebenfalls ein Coup de Cœur. Die einzelnen Gänge werden genau und rasch beschrieben, viel mehr Raum nimmt jedoch die subjektive, liebevoll formulierte, Empfindung ein.
        Die begleitenden Weine werden benannt, natürlich gehen Sie gewissenhaft auf den perfekten ( bzw semiperfekten) Akkord zu den Gerichten ein. Gerade auch Ihre diesbezüglichen kleinen Probleme lassen sich gut nachempfinden.
        Über allem thront jedoch Ihr, erst recht nachempfindbares, Gefühl, Teilnehmer eines wunderbaren kulinarischen Erlebnisses gewesen zu sein. 13, 15, 17 Punkte, egal, illegal, scheißegal.
        Gelungen
        Mit freundlichen Grüßen
        schlaraffenland

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        • Ein paar sehr kurze Eindrücke kürzlicher Besuche in zwei meiner Hamburger Lieblingsrestaurants:

          A. La Mirabelle

          Dieses Mal war der Chef auch da und kam recht häufig zum Plaudern vorbei (über Wein). Wir haben alle à la carte gegessen mit den folgenden Gerichten:

          1. Foie Gras mit Rhabarber und Mascarpone: Klingt süß, war aber nicht süß, sondern eher recht frisch. Ein klassisches Foie Gras Gericht, das von der Qualität der Hauptzutat lebt.
          2. Coq au Riesling: eine gerade so eben gare und dadurch unglaublich zarte Perlhuhnbrust (bzw. ca. die Hälfte davon) in einer Rieslingsauce mit ausgezeichneten Nudeln und etwas Gemüse. Einfach, aber köstlich.
          3. Käse: Ein Muss hier. Epoisses, ein unglaublich köstlicher Soumaintrain Blanc, Comté (36 Monate), sehr guter Abondance, usw.
          4. Millefeuille von der Birne: mit einer Art leichten Nougatcrème und Biscuit statt Blätterteig. Dazu ein hervorragendes Eis (ich glaube, es war Calvados).

          Dazu hatten wir einen sehr günstig kalkulierten 2010 Savennières "Roche aux Moines" der Domaine aux Moines und - auf Empfehlung des Chefs - einen 2011 Anjou "Varenne du Poirier" der Domaine les Grandes Vignes, beide ausgezeichnet. Das Restaurant ist vielleicht etwas altbacken eingerichtet, aber jeder Abend dort ist einfach toll.

          B. Nil

          Das Nil am Pferdemarkt kann man schon fast eine "Institution" nennen, Konstanz wird hier jedenfalls groß geschrieben. Die Karte wechselt laufend, der Küchenstil nicht und das Personal erst recht nicht. Für mich stellt es einen großen Wert dar, wenn gutes Servicepersonal über Jahre hinweg dem Restaurant treu bleibt. Das ist im Nil der Fall. Unser Menu:

          1. Terrine von Lachs und Forelle mit Steckrüben-Rote Bete-Senf und Krauser Senfsalat: Super, vor allem diese Rote Bete Senf Mischung.
          2. Kartoffel-Stockfischkrapfen mit Scherkohl und Sauce tartare: Scherkohl? Musste ich gugeln. Der hat köstlich geschmeckt und erinnerte mich ein bisschen an Spinat, nur weniger bitter. Die Kartoffel-Stockfisch-Krapfen hätten etwas fluffiger sein können, hatten aber durchaus portugiesische Barqualität der besseren Art.
          3. Kalbsrückensteak und Ragout mit grünem Spargel und Kartoffelgratin: Super, ein köstliches, sehr zartes, perfekt zubereitetes Stück Kalbsrücken, grüner Spargel, sogar ein paar Morcheln, der Frühling ist da.
          4. Rhabarberstrudel mit Sauerampfereis: Der Rhabarberstrudel war etwas mächtig (Strudelteig plus eine Lage Marzipan), aber das Sauerampfereis war exzellent, schmeckte sauer und auch leicht kräutrig. Eine hervorragende Idee.

          Zu trinken dazu: 2011 Oberrotweiler Henkenberg Grauburgunder GG von Salwey, der zum gesamten Menu bestens passte und sehr fair auf der Karte kalkuliert war.

          Ins Nil kann man eigentlich immer gehen.

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          • Seit gut einem Jahr hat das Restaurant im Literaturhauscafé auf der Uhlenhorst neue Betreiber (Vijay Sapre/Effilée & Oliver Schubert) und heißt jetzt Mercier & Camier. Es kocht dort Ingolf Klinder, der früher mal im Le Canard war. Ich wollte schon lange hin, jetzt hat es endlich geklappt. Die Lage und die Räumlichkeiten sind kaum zu toppen. Wenn man im ersten Stock bei geöffnetem Fenster sitzt, eine frische Brise abkriegt und auf die Alster schauen kann, ist der Abend auch schon ohne Essen gelungen.

            Es gibt eine kleine Abendkarte und ein veganes Menu (früher auch ein nicht-veganes Menu, jetzt aber offenbar nicht mehr). Wir haben à la carte gegessen und ich hatte mich entschieden für:

            Amuse Bouche: Geeiste Gurkensuppe mit Paprika: Sehr gut.

            1. Offener Raviolo mit Kalbsbries, Erbsen, Spargel und Morcheln: Ein, zwei, drei, vier meiner Lieblingszutaten waren in diesem perfekten Frühlingsgericht verarbeitet und harmonierten hervorragend zusammen. Davon hätte ich auch drei Portionen essen können und es wäre nicht langweilig geworden.

            2. Stubenküken mit Artischocken und Bärlauchrisotto: Ein ganzes Stubenküken wurde im Ofen gegart und am Tisch tranchiert, dazu gab es einen Geflügeljus, zarte Stücke vom Artischockenboden und ein köstliches Bärlauchrisotto. Ich kriege so gut wie nie Stubenküken zu essen und hatte nicht mehr im Kopf, wie köstlich dieses fast schon süßliche Vogelfleisch schmeckt.

            3. Armer Ritter mit Himbeere: Der Arme Ritter war mit einer dicken Scheibe Brioche zubereitet. Er ließ sich schön in eine Himbeercrème tunken. Einfach, aber sehr gut.

            Leider ist das Literaturhauscafé mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur mittelmäßig zu erreichen. Aber mit dem Ambiente, mit dem Essen, einem guten Service und auch für die ausgezeichnete Qualität günstigen Preisen (3 Gänge à la carte: ca. 35-40 Euro) ist das Restaurant für Hamburg-Besucher und Hamburger aus meiner Sicht unbedingt empfehlenswert.

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            • Danke für den schönen Tipp, lieber rocco. Wie sieht denn die Weinkarte dort aus?

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              • Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
                Danke für den schönen Tipp, lieber rocco. Wie sieht denn die Weinkarte dort aus?
                Die Weinkarte ist (noch) klein. Fünf Weiße und fünf Rote und Jacquesson Champagner zum guten Preis (nicht mal 2 x Handel). Die Karte können Sie hier einsehen: http://www.merciercamier.de/weine.

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                • Zitat von rocco Beitrag anzeigen



                  1. Offener Raviolo mit Kalbsbries, Erbsen, Spargel und Morcheln: Ein, zwei, drei, vier meiner Lieblingszutaten waren in diesem perfekten Frühlingsgericht verarbeitet und harmonierten hervorragend zusammen. Davon hätte ich auch drei Portionen essen können und es wäre nicht langweilig geworden.

                  Das kann ich gut nachvollziehen.

                  Wie sieht es dort mit Parkmöglichkeiten aus?


                  Gruß!

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                  • Parkplätze rund um das Lieteraturhaus sind knapp - einige Meter Fußweg nach der Suche muss man einkalkulieren - insbesondere bei gutem Wetter und geöffneter Alsterperle.

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                    • Zitat von fragolini Beitrag anzeigen
                      Das kann ich gut nachvollziehen.

                      Wie sieht es dort mit Parkmöglichkeiten aus?
                      Den Wagen am Hotel parken (lassen) und ein Taxi nehmen.
                      Rechnen sie Zeit gegen Geld, so ist es sicherlich am effektivsten.

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                      • Zitat von passepartout Beitrag anzeigen
                        Den Wagen am Hotel parken (lassen) und ein Taxi nehmen.
                        Rechnen sie Zeit gegen Geld, so ist es sicherlich am effektivsten.
                        Oder Nerven gegen Geld. Wir hatten einen Parkplatz so gut wie vor der Tür gefunden, aber das war Glück. Im Sommer gibt es im Zweifel auch nichts schöneres, als z.B. von der Innenstadt aus hinzulaufen (schätzungsweise 20-30 Min. Fußweg vom Hauptbahnhof)

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                        • Um die Ecke hält auch ein Bus der etwa 8-10 Minuten vom Hauptbahnhof braucht, danke für den schönen Tipp.

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                          • Es muss Dekaden her sein, zumindest gefühlt, dass ich hier im Forum etwas geschrieben habe. Allerdings war ich so frei, regelmäßig mitzulesen. Für die vielen Anregungen einen ganz herzlichen Dank an die fleißigen Foristen!

                            Nun möchte ich auch wieder etwas beitragen.
                            Als Neu-Wilhelmsburger liegt mir das wohl einzig relevante Etablissement in der Gegend sehr am Herzen:
                            Das Weinbistro Zum Anleger, sehr schön am Ernst-August-Kanal gelegen. Die Strommasten fallen gar nicht auf, wenn man den Blick senkt...

                            Ein ambitionierter Chefkoch, der ganz allein(!) und handwerklich versiert arbeitet und sich bei seiner wöchentlich wechselnden Karte auch was traut z.B. Mangalica-Schwein (so fett und so lecker!). Das nenne ich Soulfood.
                            Dazu eine kleine feine Weinkarte und ein individuell eingerichtetes Ambiente.
                            Wir waren wiederholt zu Besuch und jedes Mal sehr angetan. Bei unserem letzten Mal an einem Samstag waren wir leider die einzigen Gäste.
                            Nein, ich bekomme keine Provision, möchte nur, dass dieses Kleinod auf der anderen Elbseite unbedingt erhalten bleibt.

                            Daher bitte selbst überzeugen und ggf. weiterempfehlen.

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                            • Danke für den Tipp.

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                              • Das "Weinbistro Zum Anleger" kannte ich auch noch nicht. Berichten Sie mal gerne noch näher von anderen Lokalen südlich der Elbe. Den "Anleger" werde ich sicher bald mal besuchen.

                                Neulich abends wollten wir eigentlich nur schnell einen Burger essen (Burger Lab, ganz ok), hatten aber keine Lust, auf einen freien Tisch zu warten. Deshalb schlug ich ein sehr ruhiges Sushi-Restaurant (Hokkai) vor, meinend, den Weg dahin zu kennen. Das stellte sich als Irrtum heraus, was nicht schlimm war, da das Restaurant eh mittlerweile geschlossen ist (schade eigentlich). Zufällig liefen wir am Restaurant Olsen vorbei, einem von mehreren TV-Koch-Restaurants in Hamburg, geführt von Ole Plogstedt. Spontan entschieden wir uns für ein Dinner dort (Premiere), leider nur mit zusammen 70 Euro ausgestattet, was für 2 Burger, Fritten und Bier doppelt und dreifach gereicht hätte, im "Olsen" für zwei etwas knapp war. Nun denn.

                                Die Einrichtung, insbesondere die Tischdekoration, ist geschmackvoll, das Ambiente nett, das Publikum gemischt und der Service äußerlich etwas gewollt (Nasenringe, Tattoos, usw.), aber sehr aufmerksam, kenntnisreich und freundlich. Die Karte ist nicht riesig und auch nicht übermäßig kreativ, aber gut. Das gilt begrenzt auch für die Weinkarte. Das hatten wir zu essen:

                                Amuse: Apfel-Kastanien-Süppchen - sehr gut
                                Vorspeise: Gemischter Teller mit Wildfrikadellen (sehr gut), Ziegenkäse mit schwarzem Sesam und Kürbissalat (naja), Frühlingsrollen mit einer köstlichen Füllung (sehr gut), Aprikose mit Serrano und Fenchelsalat (sehr gut) und irgendetwas mit Kartoffel (gut). Insgesamt alles handwerklich einwandfrei, geschmacklich gut, auch gut zusammengestellt.
                                Hauptgang: Poulardenbrust mit Salbei, Linsen und Serviettenknödel. Das hört sich sehr rustikal an und war in Wahrheit weniger rustikal, der Salbeigeschmack war vielleicht etwas dominant, aber frisch, die Linsen köstlich abgeschmeckt, die Sauce auch gut, vielleicht etwas sparsam portioniert und der Knödel saftig und stark nach Waldpilzen schmeckend.

                                Wegen ein paar Gläsern Wein und einer Flasche Wasser reichte das Geld leider nicht mehr für ein Dessert. Insgesamt ist dies ein Restaurant, das ich sicher öfter besuchen werden. Es ist nicht überragend, die Küche ist aber deutlich oberhalb von solide, die Weinkarte nicht unbedingt ein Grund, hinzugehen, aber schon ganz ok. Im Gesamteindruck gibt es in dem Zuschnitt deutlich schlechtere oder auch teurere Restaurants. Und wegen eines schönen Ambientes und des guten Service wird dieser Besuch nicht unser letzter gewesen sein.

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