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  • Danke auch von mir für die vielen Tipps in Hamburg.

    Auf einem Zwischenstopp richtung Ostsee war ich im Juli auch für 2 Tage in Hamburg und habe mich hier und in diversen blogs vorher informiert, um ein gutes Restaurant zu finden. Das ist in HH wirklich nicht so einfach wie gedacht (siehe dazu auch den neuesten Eintrag von Trois Etoiles). Da wir sehr gerne Sushi essen, sind wir dann trotz Vorbehalte ins Henssler & Henssler. Das war allerdings eher enttäuschend. Die Vorspeise, eine kalte Melonensuppe mit Garnelentempura, war sehr lecker. Das Sashimi zur Hauptspeise war qualitativ in Ordnung, mehr aber nicht. Der Service war langsam und kaum präsent. Wir gingen hungrig und leicht unzufrieden. Gegessen haben wir dann 2 Stunden später nochmal im Vapiano...

    Beim nächsten Mal werden wir wohl das Jellyfish ausprobieren.
    Zuletzt geändert von Muck; 14.10.2014, 18:30.

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    • " ... Sashimi ... Reis gab es keinen."
      Was ja so auch in bester Ordnung ist.
      Gruß
      s.

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      • Ist mir auch grad aufgefallen. Habe den unberechtigten Kritikpunkt entfernt. Das war auch nicht das Problem was wir mit dem H&H hatten. Schwierig war bei uns der Service, denn wir hätten gerne noch etwas nachbestellt, aber mussten einfach zu lange warten. Naja. Vielleicht einfach kein so guter Tag im Service.

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        • Für Sushi am besten das nächste Mal ins Akari.

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          • Das Olsen steht bei mir auch noch auf der Liste, danke für die Erinnerung.

            Wir wohnen noch nicht lange auf der anderen Elbseite, und kulinarisch herrscht hier eher Diaspora, zumindest in Wilhelmsburg. Daher waren wir schon verwundert, ein so ambitioniertes Bistro wie Zum Anleger hier zu finden. Kann von der Qualität locker mit Nil oder Cox mithalten, behaupte ich kühn.

            Wir waren auch mal im Wasserwerk auf dem ehemaligen IGS-Gelände. Lassen Sie sich nicht vom Ambiente blenden. Das Essen war teilweise ein Desaster. Ich frage mich, wie man Jacobsmuscheln derart totbraten kann, dass sie wirklich nach Schuhsohle schmecken. Der Koch konnte es jedenfalls. Der Rest war kaum erwähnenswert. Mein Rumpsteak haben sie immerhin halbwegs richtig gebraten.

            Das O Atlantico ist ein stets gut gefüllter Portugiese am Stübenplatz. Einmal dort gewesen und einen ganzen (allerdings kleinen) gegrillten Steinbutt(!) für 16€ gegessen. Super lecker, aber haben die mich vielleicht veräppelt?

            In Harburg soll es ein paar gute Lokale geben. Wenn ich es mal schaffe, berichte ich gerne.

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            • Was die Harburger Restaurantszene angeht, so so muss ich die oben geäußersten Hoffnungen von der werten brotvielfalt ein wenig relativieren. Als alter "Harburger Jung" durfte ich jahrelang (leider oftmals leidvolle) Erfahrungen in den hiesigen Etablissements sammeln.

              Ab Mitte der 90er Jahre gab es für einige Zeit einen Hoffnungsschimmer, als der junge Michael Wollenberg im Harburger Binnenhafen das "Marinas" eröffnete, welches einige Jahre einen Michelin-Stern hielt und sogar Fischfreunde von der nördlichen Elbseite animierte, den "gewagten" Sprung über den Fluss auf die "schäl Sick", wie es die Kölner ausdrücken würden, zu unternehmen. Das "Marinas" gibt es schon lange nicht mehr, in seinen Mauern hatte sich später ein durchschnittlicher Italiener namens "Bixio" eingenistet, der aber nicht weiter erwähnenswert war.

              Dafür gibt es im Binnenhafen heutzutage zwei Lokale, die eine (vor allem für Harburger Verhältnisse) überdurchschnittliche Küche bieten, das "Momento di" mit italienischer sowie - erst kürzlich vom nahen Hittfeld umgezogen - das "Nordlicht" mit maritimer Küchenausrichtung.

              Als drittes Harburger Restaurant im Bunde, welches einen Besuch lohnt, würde ich noch den "Leuchtturm" am Außenmühlenteich empfehlen, der durch eine ansprechende Lage mit "Seeblick" sowie eine durchaus ansprechende Fischküche punkten kann.

              Das war es aber auch schon an Empfehlungen, die man für Harburg, ohne als Gast Leib und Leben zu riskieren, guten Gewissens in gastronomischer Hinsicht tätigen kann, was für einen Stadtteil, der immerhin so ca. 150 000 Einwohner zählt, nicht unbedingt ein Ruhmesblatt ist. Wer aber Harburg ein wenig genauer kennt (wie ich), der weiß, dass der Harburger an sich nicht unbedingt als der kaufkräftigste und genussfreudigste Mensch auf Gottes Erdboden gilt, sodass mehr ordentliche Adressen, die es wagen, auch mal über 20 Euro für einen Hauptgang zu nehmen, auf diesem (kargen) Nährboden wohl nicht gedeihen können....
              Zuletzt geändert von El Grande Gourmet; 07.11.2014, 13:02.

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              • Ein Dank an den Grande Gourmet für die Relativierung und die Informationen.

                Vom "Marinas" hatte ich vor langer Zeit gehört, aber selbst nie das Vergnügen gehabt. Nu isses zu spät.
                Die anderen empfohlenen Etablissements sind mir von den Namen her auch nicht unbekannt und sollten beizeiten mal aufgesucht werden. Ich bin ja schon auf der "Schäl sick", da ist der Weg nicht allzu weit.

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                • War denn jemand auf der schäl Sick mal im Wasserwerk (Wilhelmsburg)?

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                  • Jawoll.
                    Das Wasserwerk steht für die neue schicke Mitte in Wilhelmsburg, was aber nicht zwangsläufig auch Qualität bedeutet. Ein an sich sehr schönes Gebäude, das von innen aber seltsam protzig daherkommt. Die Küche trägt auch dick auf, kann den Anspruch aber nicht halten.
                    Ich war einmal da und fand eigentlich alles belanglos bis schwach. Da mir aber der Insel-Park so gut gefällt, würde ich dem Wasserwerk nach einem ausgedehnten Spaziergang nochmal eine Chance geben. Aber ich erwarte nicht viel.

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                    • Ich bin (auch) ein Freund der Gourmet-Restaurants der zweiten Klasse, damit meine ich - passend zum GM heute - diejenigen mit dem Bib, auch wenn ich sie hier (RR) als überbewertet in die Ranglisten aufgenommen sehe. Grundsätzlich finde ich die Bibs verlässlich, wenn es um eine gute Küche unterhalb der Sterneriege geht.

                      Für HH sind es aktuell:

                      Brahms Restaurant
                      Brook
                      Casse-Croûte
                      Cox
                      LENZ
                      Le Plat du Jour
                      Marbella
                      Marlin
                      Nil
                      RIVE Bistro (neu)
                      Speisewirtschaft Wattkorn
                      Stock's Fischrestaurant
                      Tschebull
                      Weinwirtschaft Kleines Jacob
                      Zipang (neu)

                      Gestrichen wurden:

                      Henssler Henssler
                      Kitsune Izakaya
                      Trific

                      Ich habe in HH fast alle besucht und bin grundsätzlich zufrieden (gewesen); lediglich das mir bisher unbekannte Zipang fehlt noch in meiner Sammlung.

                      Welche Meinung haben Sie, liebe HH-nahen Forumsteilnehmer, zu den Restaurants oder dem bewerteten Anspruchsniveau?

                      Ich bin gespannt ...

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                      • Im Cox war ich schon oft, bietet immer solide und leckere Küche. Wenngleich mich das Gefühl beschleicht, dass die Küchenleistung über die Jahre schlechter geworden ist oder ich anspruchsvoller. Außerdem ist es stets sehr laut.

                        Im NIL auch wiederholt. Tolles Ambiente, gutes Konzept, immer eine wunderbare und preiswerte Karte. Trotzdem war ich nie restlos zufrieden, obwohl ich den Laden so sympathisch finde.

                        Tschebull bisher noch nicht. Ich erinne mich gut an das Allegria, damals sicher die beste Ösi-Küche weit und breit. Neben dem Stocker, das ausgerechnet an dem Abend, als ich es beehren wollte, leider ausgebucht war. Und kurze Zeit später raffte es den Chef dahin. Ein Jammer...

                        Ebenso trauere ich dem Kitsune Izakaya nach. Hatte soviel Gutes darüber gelesen, und dann ist es plötzlich geschlossen. Weiß jemand, warum? Und ist das Zipang ein adäquater Ersatz?

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                        • Da es offenbar doch unterschiedliche Meinungen zum Tschebull gibt, möchte ich Ihnen meine nicht vorenthalten :-) Das Restaurant liegt im ersten Stock des Levantehaus; ein paar Tische gehen raus auf die Galerie der Passage, die meisten Plätze sind jedoch drinnen in einem großen, etwas lauten und trotz allerlei alpinen Zierrat modernen Gastraum. Das Publikum habe ich als Mischung aus Geschäftsleuten und jenen alten Tanten erlebt, die früher wahrscheinlich nach dem Essen in Tschebulls Allegria noch eine Nachmittagsvorstellung mit Jochen Busse geschaut hätten. Bevor aber Irmgard "jetzt noch nen Ramazotti!" nahm, habe ich lieber bestellt:
                          Salat mit gebratener Entenleber, Trüffelcrème - Der klassische "Salat mit was drauf", hier: gut gebratene Leberstücke. Das Ganze leicht zitronig angemacht, die Trüffelcreme hätte man sich für mich sparen können, doch den Damen gefiel es sicher. Danach gab's noch Kalbsbnäckchen mit Selleriepüree: Schön geschmort, mit intensiver Jus. Dazu ein mustergültiges Selleriepüree, fluffig und leicht buttrig.
                          Sie merken vielleicht schon: Ich war mittags da. Deshalb blieb's auch bei einem Glas Rotgipfler. Nebenan aß man noch einen Kaiserschmarrn, der wirklich gut aussah, aber wirklich nicht mehr ging. Insgesamt ein Lokal, das sicher keinen Stern benötigt, aber eine Leistung bietet, die ich mir häufiger wünschen würde.

                          Im Vlet, dass mancher an dieser Stelle eines Vergleichs für unwürdig zu halten scheint, war ich Tags drauf: Ähnlicher Publikumsmix aus Touris und Geschäftsleuten, vom Ambiente her wieder ein großer Raum, auch eher laut, diesmal aber im Speicherstadt-Look mit einer großen, Jever-grün leuchtenden Bar. Die Karte gibt sich lexikalisch betont norddeutsch, am Mittag ist sie wie bei den Tschebulls etwas schlichter. Mit einigem Aufwand wurde dennoch eine Art gläsernes Taufbecken zu Tische getragen, in dem man das Rindertatar mit allerlei Zutaten vom Menagenbrett mixt und dann per Probierlöffelchen vom Gast geschmacklich freigeben lässt. Schön das Brot dazu. Danach ein Linumer Kalbsschnitzel (Service: "Das ist sowas wie Wiener Schnitzel"): Da das Schnitzel in Pankomehl gehüllt wird, hat es leider keine wellig-krosse Kruste, sondern zerkrümelt im Mund und auf dem Teller. Die Bratkartoffeln könnten für mich etwas krosser sein, der Gurkensalat ist ordentlich. Ja, wahrscheinlich isst man Abends ganz anders und besser (aber warum eigentlich?), reizen tut es mich erstmal nicht.

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                          • Zitat von malbouffe Beitrag anzeigen
                            Da es offenbar doch unterschiedliche Meinungen zum Tschebull gibt, möchte ich Ihnen meine nicht vorenthalten :-) Das Restaurant liegt im ersten Stock des Levantehaus; ein paar Tische gehen raus auf die Galerie der Passage, die meisten Plätze sind jedoch drinnen in einem großen, etwas lauten und trotz allerlei alpinen Zierrat modernen Gastraum. Das Publikum habe ich als Mischung aus Geschäftsleuten und jenen alten Tanten erlebt, die früher wahrscheinlich nach dem Essen in Tschebulls Allegria noch eine Nachmittagsvorstellung mit Jochen Busse geschaut hätten. Bevor aber Irmgard "jetzt noch nen Ramazotti!" nahm, habe ich lieber bestellt:
                            Salat mit gebratener Entenleber, Trüffelcrème - Der klassische "Salat mit was drauf", hier: gut gebratene Leberstücke. Das Ganze leicht zitronig angemacht, die Trüffelcreme hätte man sich für mich sparen können, doch den Damen gefiel es sicher. Danach gab's noch Kalbsbnäckchen mit Selleriepüree: Schön geschmort, mit intensiver Jus. Dazu ein mustergültiges Selleriepüree, fluffig und leicht buttrig.
                            Sie merken vielleicht schon: Ich war mittags da. Deshalb blieb's auch bei einem Glas Rotgipfler. Nebenan aß man noch einen Kaiserschmarrn, der wirklich gut aussah, aber wirklich nicht mehr ging. Insgesamt ein Lokal, das sicher keinen Stern benötigt, aber eine Leistung bietet, die ich mir häufiger wünschen würde.

                            Im Vlet, dass mancher an dieser Stelle eines Vergleichs für unwürdig zu halten scheint, war ich Tags drauf: Ähnlicher Publikumsmix aus Touris und Geschäftsleuten, vom Ambiente her wieder ein großer Raum, auch eher laut, diesmal aber im Speicherstadt-Look mit einer großen, Jever-grün leuchtenden Bar. Die Karte gibt sich lexikalisch betont norddeutsch, am Mittag ist sie wie bei den Tschebulls etwas schlichter. Mit einigem Aufwand wurde dennoch eine Art gläsernes Taufbecken zu Tische getragen, in dem man das Rindertatar mit allerlei Zutaten vom Menagenbrett mixt und dann per Probierlöffelchen vom Gast geschmacklich freigeben lässt. Schön das Brot dazu. Danach ein Linumer Kalbsschnitzel (Service: "Das ist sowas wie Wiener Schnitzel"): Da das Schnitzel in Pankomehl gehüllt wird, hat es leider keine wellig-krosse Kruste, sondern zerkrümelt im Mund und auf dem Teller. Die Bratkartoffeln könnten für mich etwas krosser sein, der Gurkensalat ist ordentlich. Ja, wahrscheinlich isst man Abends ganz anders und besser (aber warum eigentlich?), reizen tut es mich erstmal nicht.
                            Lieber malbouffe,

                            in den letzten Wochen war ich zum Lunch ebenfalls in beiden Lokalen. Im Tschebull fühle ich mich irgendwie nie so richtig wohl, ich vermute, weil es im etwas trostlosen Levante-Haus verortet ist. Das Essen war aber sehr gut. Erst eine wirklich saftige geräucherte Gänsebrust mit etwas Salat, dann ein hervorragend gegartes Faux-Filet vom Rind mit "Spezial-Fritten", mit denen ich wenig anfangen konnte (Parmesan und Trüffelöl waren offenbar dran) und schließlich ein Dessert mit Mohn. Trotz des guten Essens wird das nicht mein Stammlokal.

                            Im Vlet war der Lunch ebenfalls sehr gut, wobei mir nicht mehr einfallen mag, was es zu Essen gab. Ich würde allerdings auch nicht auf die Idee kommen, abends ins Vlet zu gehen. Dafür ist es mir einfach zu "geschäftig" und das Essen am Ende auch nicht gut genug. Da gibt es für mich nettere Adressen am Abend.

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                            • Ich war vor fast einem Jahr mal abends im VLET. Das Restaurant füllte sich erst am späteren Abend. Jahreszeitlich und wochentagsbedingt wa vielleicht nicht das typische Publikum dort und es blieben auch einige Tische leer. Als ich im Sommer dort mal mit meinen Eltern hin wollte, war es ausgebucht.
                              Die Küche versuchte zu beeindrucken mit einem in der besagten Glasschüssel am Gast angemachten Salat (ich glaube es war Ochsenmaulsalat), Miesmuscheln die man selber aus der Schale lösen musste, einem durchaus am Sterneniveau kratzenden Wildgericht und einem Dessert, das ich nicht mehr in Erinnerung habe.
                              Das Konzept war also darauf angelegt, mit dem Salat und den Muscheln den Gast etwas mehr Service und Mitmach-Erlebnis zu bieten, also durchaus einen Tick Show. Für mich war es damals ein angenehmes Esserlebnis.

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                              • Zum VLET kann ich auch etwas beisteuern. Gutes Konzept, meiner Einschätzung nach seinerzeit eines der ersten in Hamburg mit einer explizit regionalen Ausrichtung, bevor es trendy wurde.

                                Ich habe es vor längerer Zeit im Rahmen des Schlemmersommers besucht. Die genauen Speisen sind mir leider nicht mehr präsent, es war ok, aber nicht weltbewegend.
                                Ich entsinne mich eines vollen Ladens, wohl dank Schlemmersommer, und angenehmen Ambientes. Abzüge gab es für die lieblose Darreichung, mehr Fast als Slow Food. Man wurde regelrecht abgespeist. Natürlich kann man für den Sparpreis nicht die volle Küchenleistung erwarten. Aber höher bewertete Etablissements haben sich weitaus mehr Mühe gegeben.
                                Ich würde dem VLET aber eine weitere Chance geben. Irgendwann, vielleicht...

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