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  • Unangenehme Gourmet-Attitüde? Irgendwie im Thema verrutscht?

    Das Rive ist weder unterbewertet, noch steigt das Niveau oder ist es (sonderlich) kreativ.

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    • https://www.youtube.com/watch?v=CzeCKrZjGqc

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      • In den letzten Monaten war ich vier Mal im Mercier und Camier im Literaturhauscafé und werde immer größerer Fan des Restaurants. Die Küche von Ingolf Klinder wird immer stilsicherer, hier und da besteht vielleicht noch etwas Luft nach oben (vor allem bei der Temperatur der Gänge), aber insgesamt ist das Essen wirklich großartig. Hier ein paar der gegessenen Gerichte:

        Tafelspitzbouillon: sehr fein, genau richtig gewürzt, schön heiß
        Rauchforellenconsommée mit Forellenravioli: interessant, starkes Räucherfischaroma, das aber nicht erdrückend ist
        Räucherforellen mit Meerrettich: hausgeräuchert (hinten im Garten), für mich in Referenzqualität, sehr mild, wenig Raucharoma, sehr feiner Fisch
        Hummer mit Sauce Maltaise und Blumenkohl: wird eher lauwarm serviert, hier wäre für mich entweder der Hummer oder die Sauce Maltaise etwas wärmer noch besser, um dem Gericht etwas mehr Punch zu geben. Ansonsten aber ganz hervorragend, guter Hummer, sehr dezent orangige Sauce
        Steinbutt, Schweinebauch und Malaysisches Curry: sensationell, genau richtig scharf, Surf and Turf in einer etwas deftigen Variante, bei der der Steinbutt aber erstaunlicherweise trotzdem nicht untergeht.
        Ungestopfte Gänseleber: Hausgemacht, habe ich in zwei Varianten gegessen (eine mit Quitte, eine mit Granny Smith und roter Bete): auch die Gänseleber könnten einen Hauch wärmer serviert werden, sie ist einen Tick weniger fett als gestopfte Gänseleber, aber den Unterschied merkt man kaum
        Kalb mit Chicoree und Karottenpüree: der Gang hat mir nicht ganz so gut gefallen, etwas schwer, das Karottenpüree mir persönlich zu konzentriert im Geschmack, die Bitternoten des Chicoree zu "laut" im Gesamteindruck
        Lammschulter mit Schnippelbohnen: Ganz hervorragend, klassischer Lammjus, die Schulter schön fettdurchzogen, ein wirklich schlotziger Hauptgang
        Rinderrücken mit Mark gratiniert: Vom Freesischen Rind, sehr saftig, perfekt gebraten, interessant mit der Markkruste
        Tarte Tatin: Sehr klassisch, gut umgesetzt
        Jivara-Schokolade mit Rhabarber und Estragon: Mein Lieblingsgang, ein sehr medizinal-kräutriges Estragoneis mit dem Rhabarber dazu ist Frühling pur. Die Schokolade passt dazu nicht zu 100% für meinen Geschmack (vielleicht wäre weiße Schokolade besser?), schlecht aber auch nicht.

        Auch die Weinkarte wird immer besser. Es gibt jetzt auch ein Carte-Blanche-Menü für 49 Euro, das sehr lohnenswert ist.

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        • Mercier & Camier im Literaturhaus Hamburg
          Der Herausgeber des "EFFILEE" aus Hbg. ist hier die "treibende" finanzielle Kraft,
          der für Q & Q sorgt.
          So ist es auch im OFF-Club/ Mdme.X mit dem unerwarteten Tim Mälzer, der dort nicht kocht und seine
          Leute es so machen läßt und es läuft sehr gut. Siehe letzte Info von pp unter Seven Seas.
          MfG INGWER

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          • Trific

            Vor ein paar Monaten hat ja das Trific wieder eröffnet, jetzt zwischen Innenstadt und Hafencity, direkt am Fleet gelegen und mit Blick darauf, allerdings auch auf die Bausünden der 60er und 70er Jahre. Der Look and Feel des Restaurants ist jetzt etwas sachlicher, weil nicht mehr der schöne Holzfußboden verlegt ist wie am Eppendorfer Weg, was dem früheren Restaurant immer ein bisschen das Flair einer Wohnung gegeben hatte. Gemütlich ist es trotzdem. Die Familie Trific hat mit dem neuen Restaurant ihre Platzkapazität ca. verdoppelt, auf zwei Etagen verteilt. Wir waren jetzt einmal mittags und einmal abends da und in der Küche hat sich wenig verändert. Die Klassiker der alten Karte wie das Vitello Heilbutto, Backhendlsalat, etc. sind noch da und auch ansonsten sind der Küchenstil und die Preisgestaltung im Vergleich zu früher gleich geblieben. Ausnahme ist eine Auswahl kleiner Gerichte im Tapasstil, die etwas ausgefallener klingen als die normale Speisekarte. Die Getränkekarte zeigt sich verbessert, die Weinauswahl hat mehr Linie, es gibt ein paar kreative, aber nicht überkreative Cocktails und eine kleine Craft-Beer-Auswahl.

            Man darf bei der Lektüre der Speisekarte im Trific nicht den Fehler machen und die Gerichte für zu konventionell halten. Sie sind eher klassisch komponiert, aber im Vordergrund steht der gute Geschmack. Zu einer Flasche 2013 Damaszener Stahl Silvaner Trocken vom Weingut Stahl hatte ich die folgenden Gerichte:

            Ricotta/Rind-Ravioli mit dicken Bohnen, Pfifferlingen und gelber Paprika: Das Gericht hat eine schöne Brücke geschlagen zwischen den Ausläufern des Spätfrühlings und den Anfängen des Sommers. Schlotzige Ravioli, ein feiner (Bohnen?) Sud, Gemüse mit viel Geschmack dazu. Das Gericht macht einfach nur Spaß.

            Wolfsbarsch mit Tapenade, Blumenkohl, Tomaten und Kapernäpfeln: sehr mediterran, der Wolfsbarsch 1a mit knusprig gebratener Haut und perfektem Gargrad beim Fisch, spitze im Geschmack. Den Blumenkohl fand ich nicht die erste Wahl als Begleiter, aber gestört hat er auch nicht.

            Zitronentarte mit Holunderblütengranité: eine interessante Variation der Zitronentarte mit einem vermutlich aus Kekskrümeln gebackenen Unterboden, Zitronenbaiser und dem etwas süßen Holunderblütengranité. Sehr schön frisch, ein schöner Abschluss.

            So ein Menü zu essen, ist wohltuend. Nicht selten lesen sich die Beschreibungen von Gerichten interessant (mit Eis, Mus, usw.), schmecken aber bei weitem nicht so interessant wie sie in geschriebenem Text klingen. Bei Trific ist es anders: die Gerichte klingen klassisch und schmecken auch so, nur eben besser als angekündigt. Das Restaurant ist einfach eine Bank und wird sich m.E. auch an dem neuen, nicht ganz einfachen Standort mit der Zeit etablieren. Anstatt in der Deichstraße in eines der angestaubten Touri-Lokale zu gehen (Ausnahme: Ti Breizh), bleibt man lieber in der toten Ecke zwischen Innenstadt und Hafencity und lässt es sich bei Trifics gut gehen.

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            • Danke lieber Rocco für den Bericht.

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              • Das Mercier und Camier hat leider still und leise wieder zugemacht. Das Literaturhauscafé wird anschließend von einem neuen Betreiber weitergeführt. Schade, mir hat's da wirklich gut gefallen. Leider war es außer zum Frühstück selten voll genug, das irgendwann Schluss sein würde, war abzusehen.

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                • Wo kann man denn Samstag am Mittag vernünftig hingehen?
                  Am liebsten etwas wo man in der Nähe einen Parkplatz findet.


                  Gruß!
                  J.F.

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                  • Zitat von fragolini Beitrag anzeigen
                    Wo kann man denn Samstag am Mittag vernünftig hingehen?
                    Am liebsten etwas wo man in der Nähe einen Parkplatz findet.
                    Gruß!
                    J.F.
                    Wonach ist Ihnen denn? Ich würde ja ins Café Paris, dort Bel Etage gehen (Rathausstraße 4). Parken muss man da im Zweifel aber im Parkhaus. Oder ins Café I Vigneri (Große Bäckerstraße 13). Da ist jeweils richtig was los am Samstagmittag. Wenn's ruhiger sein soll: Jacobs!

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                    • Am liebsten etwas mit Schwerpunkt Fisch. Auch gerne asiatisch angehaucht.


                      Gruß!
                      J.F.

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                      • Ganz gut gefallen hat mir das Jellyfish - diese bieten auch Mittags einen Lunch an. Der Fokus liegt auf Fisch, allerdings ohne asiatischen Einschlag. Sicherlich auch gut ist die Seafood-Etagere. Diese gibt es allerdings nur auf Vorbestellung.

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                        • Jellyfish hat Samstagmittag geschlossen.
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                          • Yoshi im Alsterhaus wenn es japanisch sein darf, war sehr gut. Ni hao kann ich nicht empfehlen, das war sehr mäßig.

                            ansonsten vielleicht Hensslers zweitrestaurant ono (allerdings schlecht zu parken) oder Fischereihafenrestaurant.

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                            • Auch für Fisch würde ich wohl Café Paris empfehlen. Ich habe da gerade erst letzte Woche ausgezeichnete Moules Frites gegessen und auch ansonsten sind Fisch und Meeresfrüchte dort immer top-frisch und gekonnt zubereitet. Das ist aber nicht asiatisch angehaucht, sondern klassisch französisch.

                              Se7en Oceans hat Samstagmittag auch offen - mit Schwerpunkt Fisch. Da war ich aber noch nie.

                              Old School, aber gut und Samstagmittags geöffnet, Parken sollte auch möglich sein: Fischereihafen Restaurant.

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                              • Bib Gourmands für das Trific (wie zuvor bereits am alten Standort) und das Stüffel. Ausgezeichnet!

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                                Q.

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