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  • #16
    Nach mehreren Vandalismusschäden und Einbrüchen wird das Jellyfish leider leider Mitte Mai schließen:
    Nach vier Angriffen wird das Sternerestaurant nur noch bis Mitte Mai geöffnet haben

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    • #17
      Das ist leider sehr gruselig, wer ist denn bitte so Neid zerfressen und zerstört Lebensinhalt und Lebensmittel. Mir tut es um die Truppe sehr leid.

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      • #18
        Mich würde einmal interessieren, was die Hintergründe dieser Vandalismusschäden sind... Sind dies Taten, welchen private Motive zugrunde liegen, oder sind sie vielleicht dadurch begründet, dass der linksalternativen Szene, welche das Schanzenviertel ja immer noch als ihr "Wohnzimmer" betrachtet, das "Jellyfish" als in ihren Augen elitäres Sternerestaurant ein Dorn im Auge ist? Wobei es da natürlich auch viele andere Lokale in der "Schanze" hätte treffen können, ist das Viertel doch mittlerweile fast komplett gentrifiziert und auf Hochglanz poliert worden...

        So oder so, um das Restaurant, das ich leider nie besucht habe, tut es mir ebenfalls sehr leid!

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        • #19
          Die Polizei weiß nichts laut Hamburger Abendblatt, der Inhaber fühlt sich alleine gelassen. Ein großes Rätsel, das wenn überhaupt vermutlich erst nach der Schließung aufgeklärt wird.

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          • #20
            Zitat von El Grande Gourmet Beitrag anzeigen
            Mich würde einmal interessieren, was die Hintergründe dieser Vandalismusschäden sind... Sind dies Taten, welchen private Motive zugrunde liegen, oder sind sie vielleicht dadurch begründet, dass der linksalternativen Szene, welche das Schanzenviertel ja immer noch als ihr "Wohnzimmer" betrachtet, das "Jellyfish" als in ihren Augen elitäres Sternerestaurant ein Dorn im Auge ist? Wobei es da natürlich auch viele andere Lokale in der "Schanze" hätte treffen können, ist das Viertel doch mittlerweile fast komplett gentrifiziert und auf Hochglanz poliert worden...

            So oder so, um das Restaurant, das ich leider nie besucht habe, tut es mir ebenfalls sehr leid!
            den Gedanken hatte ich gestern auch schon. Mich ärgert ausserdem, das wir für Anfangs August schon einen Tisch reserviert hatten, gerade weil wir soviel Positives über das Haus gelesen haben.

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            • #21
              Da kann man viel spekulieren, an die linke Szene will ich nicht recht glauben, von einer Art Bekennerschreiben hört man seitens der Polizei nichts und das Restaurant ist ja so wie es ist, schon seit Jahren dort und schien mir auch gut integriert dort. Optisch denke man ja auch nicht an einen Sterneladen, wenn die rote Plakette nicht wäre...

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              • #22
                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20190513 Jellyfish3-2.jpg Ansichten: 50 Größe: 102,4 KB ID: 63551Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20190513 Jellyfish2-2.jpg Ansichten: 49 Größe: 75,2 KB ID: 63552

                Die Risse in den Scheiben sind notdürftig geflickt, aber die Betreiber des Jellyfish haben den Übergriffen – wer mit welcher Motivation auch imemr dafür verantortlich ist – nicht mehr entgegentreten können oder wollen. Kurz nach Bekanntwerden der Schließung hat ein Gourmet-Freund einen Tisch reserviert und so sind wir dann zu dritt nochmal in das Restaurant, an einem der letzten Öffnungstage - das Jellyfish war komplett ausgebucht.
                Für mich war es der zweite Besuch, seitdem Stefan Barnhusen das Ruder im Jelleyfish übernommen hatte. Der erste Besuch war kurz nach seinem Start dort und ich hatte einen sehr positiven Eindruck von seiner Kochkunst.
                Hier kurze Eindrücke der Gänge des "Abschiedsmenüs"

                Jelly-Fischsuppe Seeteufel | Muschel | Sanddorn – Die Muschel wird ein Mal auf einer falschen Schale gereicht und es befinden sich Stücke in der Suppe. Diese hat einen sehr guten Geschmack. Die Kombination funktioniert vor alle mit den Muscheln. Der Seeteufel wirkt für mich eher wie ein Fremdkörper.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20190513 Jellyfish1.jpg Ansichten: 49 Größe: 62,7 KB ID: 63553Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20190513 Jellyfish2.jpg Ansichten: 49 Größe: 68,6 KB ID: 63554

                Langoustine | Avocado | Spargel – ob der Geng so auf der Karte gestanden hat, weiß ich nicht mehr, es sind jedenfalls die Zutaten, die ich mir gemerkt habe, weil sie den Geschmack bestimmt haben. Die Langoustine ist geflämmt. Das heißt innen ist sie weitgehend roh. Die Qualität ist ordentlich, so dass man das gut so zu bereiten kann. Schön zur Geltung kommt der Avocado-Geschmack, der sich vor allem mit dem Spargel verbindet. Die Sauce ist stark von Kräutern geprägt – welche habe ich mir nicht gemerkt – sie ist säurerlich-frisch und das Zentrum des Gerichts.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20190513 Jellyfish6.jpg Ansichten: 49 Größe: 64,3 KB ID: 63555

                Hering - Zwiebel | Meerrettich | Kräuteremulsion – ist ähnlich polyzentrisch über die Sauce zu erschließen. Die Schärfe von Rettich, Zwiebel und Radieschen kommt zur Geltung, ist aber nicht dominant. Saucen und der Hering binden die Schärfe gut ein. Für mich der gelungenste Gang des Abends.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20190513 Jellyfish7.jpg Ansichten: 49 Größe: 64,0 KB ID: 63556

                Färöer Lachs - Blumenkohl | Pistazie | Topinambur ist etwas wohliger, harmonischer und mehr vom Fisch geprägt und ebenfalls gut gelungen, hat aber weniger Spannung als die vorherigen.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20190513 Jellyfish9.jpg Ansichten: 49 Größe: 73,3 KB ID: 63557

                Zander - Aal | Birne | Bohne | Speck ist eine Birne-Bohnen-Speck-Variante, die mit dem Aal aromatisch und texturell gut funktioniert. Leider ist der Zander bei uns in der Mitte noch mehr als glasig und richtig schwer zu schneiden. Das macht das Essen nicht nur schwer, sondern behindert auch die Aromentfaltung. Auch stimmt hier die Dimensionierung für mich nicht optimal, es ist doch sehr viel Sauce auf dem Teller, die die Wirkung der Cremes auf dem Fisch eher etwas bremst.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20190513 Jellyfish12.jpg Ansichten: 49 Größe: 72,1 KB ID: 63558

                Kokos - Shiso | Zitrusfrüchte ist dann noch ein erfrischendes Dessert.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20190513 Jellyfish14.jpg Ansichten: 50 Größe: 50,8 KB ID: 63559

                Das Menü überzeugt weitgehend – von der Schwäche des Hauptganges mal abgesehen. Gerade die polyzentrischen Teller, bei denen von der Sauce ausgehend verschiedene Kombinationen möglich sind, sind reizvoll. Der eher harmonisch angelegte Lache- und Zander-Gang könnten sind nicht ganz so spannend, aber vollkommen in Ordnung.
                Sehr schade, dass es Jellyfish nicht mehr gibt – es war mit der hervorragend zusammengestellten und preislich interessanten Weinkarte, sowie dem Casual-Charakter eine Gourmet-Adresse mit eigenem Charakter in Hamburg. Mit Stefan Barnhusen hat es sich zudem kulinarisch sehr positiv entwickelt. Ich würde mich freuen, weiter von ihm zu hören.

                Wir tranken an dem Abend eine Flasche Agrapart Champagner und einen Odinstal Riesling 350 N.N. aus dem Jahr 2007 der bestens gereift war
                Zuletzt geändert von QWERTZ; 27.05.2019, 20:33.

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                • #23
                  Die vorübergehende Schließung des Jellyfish war sicher eine der Geschichten des Jahres, die die Gourmet-Welt haben aufhören lassen – umso schöner, dass das Restaurant seit Mitte September wieder geöffnet hat. Der jung Stefan Fäth will an das Niveau der Vorgänger anknüpfen – oder sogar noch eine Schippe drauflegen. Im Podcast-Interview haben wir ihn bereits im September vorgestellt, nun war sich zu einem Besuch eingeladen.

                  Das Restaurant hat seien Casual-Charme behalten. Die rauen Holztische sind geblieben. Die Stühle sind durch etwas bequemere Modelle ersetzt worden. An den Wänden ist nun eine große Qualle (Jellyfish) gemalt – ein schöner Akzent, wie ich finde.

                  Das Menü beginnt zunächst mit einem fünfteiligen Fingerfood. Die Kleinigkeiten sind fein gearbeitet. Mit knuspriger Grundlage und Kräuteraromen. Sehr schön ist das mit Algen aromatisierte Cremesüppchen. Die Kleinigkeit mit Lachs und Kräutern wirkt rund und passend.

                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: unbenannt_12_19.jpg Ansichten: 48 Größe: 122,4 KB ID: 64913Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: unbenannt_12_19-4.jpg Ansichten: 47 Größe: 108,9 KB ID: 64914

                  Als großes Amuse wird ein Kartoffelschaum mit gezupftem Krebsfleisch gereicht. Ich finde die Kombination weniger gelungen. Der intensive Seafood-Geschmack wird durch die Stärke verwischt und die Kartoffel wiederum kommt eigentlich auch nicht richtig zur Geltung. Beim Menü selbst läuft aber dann alles in aromatisch sicheren Bahnen.
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: unbenannt_12_19-5.jpg Ansichten: 47 Größe: 125,6 KB ID: 64915

                  Tataki von der Fjordforelle – Gurke / Meeresaromen / schwarzer Knoblauch ist aromatisch gesehen ein Klassiker: Ob Saibling, Lachs oder die Fjordforelle – in roher Zubereitung passt es einfach sehr zu allem was Gurke und Joghurt oder Molke heißt. So ist auch hier. Die Gurkendeklination ist darüber hinaus sehr gut gelungen. Der Gurkengeschmack ist auch dank der Sauce sehr schön präsent. Der Joghurt ist über die Perlen, aber auch über das Kräuter-Eis wahrnhembar. Dieses Eis ist merklich joghurtlastig, so dass es zwar sehr gut in die Gurken-Welt eingebunden ist, aber wenn ich davon etwas mit der Fjordforelle esse, überlagert es den Fisch leider für meinen Geschmack zu sehr. Aromatisch geht die Kombination also auf, die Feinjustierung der Mengen könnte aber noch etwas besser sein.
                  Dazu gibt es einen 2018er Sulzfelder Alte Reben von Luckert. Der Wein passt sehr gut – aromatisch gesehen, als auch bezüglich der Intensität und Struktur.

                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: unbenannt_12_19-7.jpg Ansichten: 47 Größe: 133,1 KB ID: 64916Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20191216_182315821_iOS-2.jpg Ansichten: 47 Größe: 127,1 KB ID: 64917

                  Kaisergranat & Bioleber – Auster / grüne Shiso / Zitrus ist – wie ich finde sehr schön anzusehen. Der Kaisergranat ist als Carpaccio unten auf dem Teller. Aromatisch nehme ich ihn weniger wahr. Ob nun Garnele, Hummer oder Carabinerio – aufgrund der übrigen Aromenfülle und der Dimensionierung könnte man es geschmacklich nicht bestimmen, was auf dem Teller ist. Aber texturell geht das Spiel der beiden cremigen Texturen – vom Kaisergranat und der Entenleber - auf. Etwas Meeres-Touch kommt durch die Kugel aus gebundenem Austernwasser hinzu. Ein kleines Pomelo-Stückchen setzt einen temporären bitter-sauren Akzent. Sehr gelungen finde ich die fruchtig-herbe Sauce, die das ganze Gericht gut abrundet. Dies ist auf jeden Fall eine vollmundig-aromatische Kombination, die der Bioleber mehr Präsenz gibt, als dem Kaisergranat.
                  Der 2015er Fosilni Breg Reserve Sauvignon Blanc von der Domaine Ciringa passt besonders zu den Austern-Aromen und zeigt sich als schön gereifter dezenter Sauvignon Blanc.
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: unbenannt_12_19-9.jpg Ansichten: 47 Größe: 162,7 KB ID: 64918
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: unbenannt_12_19-10.jpg Ansichten: 47 Größe: 132,3 KB ID: 64919Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20191216_185119227_iOS-2.jpg Ansichten: 47 Größe: 122,6 KB ID: 64920

                  Jakobsmuschel & Miso – Purple Curry / Mango / Koriander / Rotkohl – und als prägendes Aroma ist hier noch Kokos zu nennen. Das Gericht setzt natürlich auf der Juan-Amador-Aromenkombination auf, die bei ihm ja üblicherweise mit Taube serviert wird. Aber auch hier passt sie ganz hervorragend. Meine Jakobsmuschel ist sehr gut gegart. Zudem ist sie oben mit Sesam ummantelt. Dieser kommt sehr gut zu Geltung und verstärkt die Röstwirkung. Der Rothkohl hat leicht süßliche Noten. Insgesamt wirkt die Kombination leicht süßlich -exotisch, aber absolut stimmig.
                  Das Muskateller-Riesling-Cuvée halte ich für keinen so glücklichen Griff. Der Wein ist recht süß. Etwas Süße braucht es für das Gericht auch, aber sie dürfte schon etwas differenzierter sein und mehr Süße-Säure-Spiel haben. Diesem Wein fehlt aus meiner Sicht etwas Finesse.
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: unbenannt_12_19-12.jpg Ansichten: 47 Größe: 140,8 KB ID: 64921Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20191216_191623240_iOS-2.jpg Ansichten: 47 Größe: 104,5 KB ID: 64922

                  Pulpo & Eisbein – Kohlrabi / Ducca / Liebstöckel ist eine ebenfalls stimmige Kombination. Leider ist mein Pulpo nicht der zarteste, sondern hat stellenweise einen leicht festen Biss. In optimaler Konsistenz wäre das Gericht sicher traumhaft: denn die kleinen Eisbeinstückchen haben eine schöne fleischig-salzige Wirkung, die sich gut in das Aromenspiel einfügt. Die Kohlrabi-Tasche mit dem Ducca-Gewürz überzeugen mit einem herben, gemüsigen Biss. Der Schaum harmonisiert, hat aber nur einen dezenten Eigengeschmack – somit hilft er die Bücken zwischen den verschiedenen Zutaten zu schlagen.
                  Der 2015er Porrera Garnatxa Blanca aus dem Priorat ist ein sehr angenehmer, gut strukturierter, schon fast karg wirkender Wein, der hier gut passt.
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: unbenannt_12_19-14.jpg Ansichten: 47 Größe: 139,6 KB ID: 64923Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20191216_193310944_iOS-2.jpg Ansichten: 47 Größe: 103,5 KB ID: 64928

                  Der Freshmaker – hier eine Auster mit fruchtig-säuerlichen Aromen – ist eine richtige Erfrischung. Für mich könnte in der Kombination die Auster ruhig noch etwas besser zur Geltung kommen.
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: unbenannt_12_19-16.jpg Ansichten: 47 Größe: 127,1 KB ID: 64925

                  Skrei & Imperial Kaviar – Grünhkohl / Zwiebel / Violetter Senf / Most ist eine aromenkräftige Konstruktion. Der Grünkohl und der Kaviar harmonieren überraschend gut miteinander. Der Senf und der Most und die Zwiebeln geben dem Gericht eine würzig-süßliche Seite. Diese ist das bestimmende Element, ein aromengetriebenes Gericht, das den Skrei nicht unbedingt geschmacklich herausstellt.
                  Dazu gibt es einen 350 N.N: Gewürztraminer vom Weingut Odinsthal – ein Wein der mir sehr gut gefällt.
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: unbenannt_12_19-20.jpg Ansichten: 47 Größe: 151,0 KB ID: 64926Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20191216_195344898_iOS-2.jpg Ansichten: 47 Größe: 115,1 KB ID: 64927

                  Das Prédessert ist eine schöne Creme von Roter Grütze-Beeren mit etwas Himbeeressig und einem Meringue. Üppig und gelungen.
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: unbenannt_12_19-22.jpg Ansichten: 47 Größe: 132,3 KB ID: 64929

                  Karamell Apfel „Hamburger Dom“ – Preiselbeeren / Manjari Schokolade / Sauerampfer Eis ist eine ebenso üppig-cremige Kombination. Da kann der Sauerampfer nur einen dezent herben Akzent setzen.
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: unbenannt_12_19-24.jpg Ansichten: 47 Größe: 134,3 KB ID: 64930Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20191216_202306928_iOS-2.jpg Ansichten: 47 Größe: 117,4 KB ID: 64931

                  Zum Abschluss gibt es noch eine kleine Petit Fours-Parade nebst Pralinen-Auswahl. Diese schmecken ebenso süßlich – das ist alles im Rahmen, aber es wäre schön gewesen, wenn eines der drei Dressert-Elemente vielleicht etwas süßereduziert-frischer gewesen wäre.
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: unbenannt_12_19-26.jpg Ansichten: 47 Größe: 160,8 KB ID: 64932Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: unbenannt_12_19-28.jpg Ansichten: 47 Größe: 123,6 KB ID: 64933


                  Der Wunsch, den zu beeindrucken, ist unverkennbar: Stefan Fäth klotzt, was Technik und Optik angeht. Da wird kein Aufwand gescheut. Alle Gerichte sind die Kombination der Aromen geprägt – und in den meisten Fällen wirkt das auch sehr stimmig. Ich bin aber der Meinung, dass an der ein oder anderen Stelle etwas weniger mehr wäre. Etwas mehr Purismus an der richtigen Stelle, so denke ich mir, ließe die aromatischen Grundstrukturen noch komplexer erscheinen. Das Jellyfish schwimmt aber weiter – aus meiner Sicht – im sicheren Sternegewässer.
                  Der sympathische Stefan Fäth bestätigt im Gespräch nach dem Menü, dass es ihm in erster Linie auf die stimmigen Aromen ankommt und er natürlich auch mit handwerklichem Aufwand zeigen will, „was er kann“. Das erreicht das Menü auf jeden Fall. Und ich habe auch den Eindruck gewonnen, dass die Entwicklung hier sicher noch weitergehen wird.
                  Insgesamt habe ich mich sehr wohlgefühlt im Restaurant. Restaurantleiterin Insa Richter und ihr Team sind freundlich-professionell mit der in dem Restaurant gebotenen Lockerheit unterwegs.

                  Das Jellyfish ist auf jeden Fall zurück auf der Hamburger Bühne und das Team wird seinen Weg gehen, Schritt für Schritt.












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                  Zuletzt geändert von QWERTZ; 04.01.2020, 11:48.

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