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The Table - Kevin Fehling ***

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  • SPIESSBRAETER
    antwortet
    Ich stand letzte Woche in der Straße (Shanghaiallee), in der das Restaurant entsteht. Die Nummer (15) existiert noch nicht; die Homepage sieht das Restaurant kartografisch im Block der Nummern 7-11 - ich bin (noch) verwirrt, habe aber eine Reservierung für Mitte September.

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  • kgsbus
    antwortet
    Wie der Tisch aussehen wird, ist auch kein Geheimnis:

    https://www.facebook.com/pages/The-T...10092492570336

    Auf der HP sind ganz viele Innenaufnahmen zu sehen.

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  • rocco
    antwortet
    Von dem an einem Tisch und nebeneinander sitzen Konzept bin ich prima facie auch nicht unbedingt überzeugt, aber mal sehen, wie es in der Praxis aussieht. Ich vermute, dass man sich schon in Ruhe zu zweit unterhalten kann, weil man nicht direkt neben den jeweiligen Nachbarn sitzt. Ob das aber auch zu viert klappt?

    Hier im Thread kam vorher noch die Frage, ob das Restaurant im Sousterrain liegt. Bin heute mal wieder dran vorbeigelaufen. Das Restaurant befindet sich im Erdgeschoss mit bodentiefen Fenstern.

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  • Sphérico
    antwortet
    Zitat von bonkers Beitrag anzeigen
    Jedes ernstzunehmende Sushi-Restaurant, l'Atelier JR, CT Brooklyn Fare... Bei allen sitzt man neben anderen Gästen, ohne Probleme.
    Deswegen würden wohl Frago, wombard und sicher wir, aber bestimmt auch andere dort nicht so gern einkehren. Ins Atelier JR Etoile verschlägt es uns höchstens mal mittags beim Shoppen, um anschließend noch die Hermé-Macarons im Erdgeschoß mitzunehmen, aber sicher nichtt für den großen Abendgenuß. Dito für Sushi-Restaurants...

    MkG, S.

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  • bonkers
    antwortet
    Warum sollte das ein Problem sein? Jedes ernstzunehmende Sushi-Restaurant, l'Atelier JR, CT Brooklyn Fare... Bei allen sitzt man neben anderen Gästen, ohne Probleme. Auf ein "Gourmet-Fest" ginge ich dafür aber nicht

    Hat denn schon jemand derer, die gleich Anfang August am Table sitzen werden ein Menü zugeschickt bekommen? Ich bin erst zwei Wochen später dran.

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  • wombard
    antwortet
    Zitat von rocco Beitrag anzeigen
    Natürlich ist The Table jetzt nicht der Messias der Hochküche in Deutschland, aber im Falle des Erfolges (und darauf hoffe ich bzw. gehe fest davon aus) dürfte The Table auch in Deutschland als Inspiration für andere Restaurateure und Köche dienen. .
    Es mag den ein oder anderen Gast geben, der sich nicht nur im Biergarten oder Brauhaus "dazu" setzt, sondern auch in einem Toprestaurant. Ich bezweifle allerdings sehr stark, das dieses Klientel ausreicht, um einen Trend auszurufen. Es sind sicherlich schon mehr Gastronome auf diese Idee gekommen, aber noch nicht einmal in den Bier- bzw. Weinhochburgen (Beispielhaft Deidesheim) gibt es entsprechende Angebote.

    Es ist zwar paradox, da man ja auch auf den meisten Gourmetfesten grundsätzlich mit wildfremden Menschen am Tisch sitzt, aber vielleicht reizt hier dann doch vorallem der Eventcharakter mit Essen und Trinken zum Festpreis.
    In Basel gibts im Bon-Vivant, zwar in grösserem Rahmen, ein ähnliches Konzept. Alle Gäste mit einem Menue eines Sternekochs und an langen Tischen. Heute gibts immer noch nur ein Menue, aber zwischen den Gästen bleibt eine Stuhlreihen leer. Nicht weil man keine Gäste hatte sondern weil nach der anfänglichen Euphorie der Küche wegen , durch "massive" Kritik der Gäste wirtschaftliche Gründe dem Konzept vorgezogen wurden. Denn was nützt die strikte Umsetzung, wenn die Gäste ausbleiben. Und auch wir haben zu denjenigen gehört, die keinen Bock mehr hatten, mit wildfremden Menschen den Abend Stuhl an Stuhl verbringen zu müssen.

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  • Sphérico
    antwortet
    Sie haben natürlich alle recht !
    Auch roccos Ausführungen finde ich interessant, Danke für den guten Overview.

    Ich möchte nur für mich nochmal herausstellen, ich habe kein Problem mit Cartes blanches (gibts ja auch bei Bau) oder mit festen Zeiten.
    Ich esse nur nicht so gern an einem Tresen, da für mich persönlich die Küchenkunst vor einem gewissen Showeffekt in den Hintergrund tritt. Natürlich muß es auch eine Entwicklung geben, ich finde den "klassischen Chef´s Table" den besten Weg.

    Und ich finde lediglich (um das Wort Hype zu vermeiden) den Umfang der Diskussion hier, sagen wir mal, etwas verfrüht, da das Restaurant ja noch nichtmal eröffnet ist.

    Selbstverständlich würde ich, sofern in Hamburg, aus Neugier reservieren, um das Konzept, aber vor wirklich allem, um die Küche kennen zu lernen.
    Alles in allem finde ich es natürlich auch bemerkenswert, daß Herr Fehling die Eier für so ein Restaurant hat, freue mich für ihn und Hamburg und wünsche ihm natürlich viel Erfolg !
    So, jetzt sind wir mal gespannt auf die Berichte NACH Eröffnung.


    P.S. Apropos neue Konzepte/Restaurants, im Frankfurter Hof in F wird demnächst das Breeze by Lebua unter Poon Kam Loong (unter Fernregie von Sam Leong) eröffnet. Vielleicht eine Reaktion auf die Kempinski-Sra Buas...
    Wir werden´s Anfang August ausprobieren. http://www.breezebylebua.com/en/restaurant
    P.P.S. Ich freue mich, daß hier mal wieder ordentliche Diskurse mit reger Beteiligung stattfinden, zwischenzeitlich war Schlaraffe mit seiner fantastischen Japanserie fast Alleinunerhalter...Danka also !

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  • rocco
    antwortet
    Ich bin übrigens nach wie vor der Ansicht, dass Herr Fehling hier einen neuen Schritt wagt, den in Deutschland so bislang nur Billy Wagner im Nobelhart & Schmutzig gewagt hat (dort aber anders): ein Restaurant, inspiriert vom Chef's Table at Brooklyn Fare. Wer übrigens beim Chef's Table at Brooklyn Fare à la carte Wünsche hat oder gerne zu anderen als den angegebenen Zeiten kommen möchte, der hat Pech gehabt. Wer da eine Reservierung ergattert, hat hingegen Glück gehabt. Neu ist das Konzept der offenen Küche und des Tresens drumherum, nicht neu ist das carte blanche Konzept, aber das setzt sich immer mehr durch. Anders als beim Chef's Table at Brooklyn Fare scheint es keinen Dresscode zu geben. Im Chef's Table at Brooklyn Fare war ich leider nicht (vorletztes Jahr keine Reservierung bekommen), aber mit solchen Restaurantkonzepten habe ich in abgewandelter Form sehr gute Erfahrungen gemacht: Bei Mme Majourel in Sète, wo man wirklich wie zu Hause isst, nur mit deutlich besserer Küche, die frisch vom Markt kommt, und einem grandiosen Ausblick. Bei Jean-Luc Rabanel, dem Meister des "Food-Storytelling" (für mich jedenfalls).

    In diesen Restaurants wird eine show-freie Küche in einer Art und Weise serviert, die eine Stimmung erzeugt, die weit über das Essen hinausgeht. Keine ipad-Teller oder Stickstoffarien, denn die sind 00er Jahre. Sondern terroirgeprägtes Essen, das einen Kreis schließt, eine Geschichte erzählt, nah genug am Essen und weit genug von der Show entfernt ist. Natürlich kann das auch ein Restaurant mit mehreren Tischen, Tischdecken, à la carte Auswahl, zwei Amuses Bouches, Pralinenwagen und 80 verschiedenen Digestifs zur Auswahl bieten. Aber eben nicht nur.

    Natürlich ist The Table jetzt nicht der Messias der Hochküche in Deutschland, aber im Falle des Erfolges (und darauf hoffe ich bzw. gehe fest davon aus) dürfte The Table auch in Deutschland als Inspiration für andere Restaurateure und Köche dienen. Hat sich schon mal jemand gefragt, warum es in Deutschland außer der Schwarzwaldstube letztlich kein Restaurant gibt, bei dem man nur Monate im Voraus einen Tisch bekommt, während es solche Restaurants in Spanien (früher El Bulli, jetzt El Celler de Can Roca), Dänemark (noma), Schweden (fäviken), den USA (u.a. Chef's Table at Brooklyn Fare), jetzt sogar Peru (Central) gibt? Jeder mag mir jetzt entgegenhalten, dass wir doch ausreichend Spitzenrestaurants in Deutschland haben. Das ist nur bislang bei ausländischen Touristen nicht angekommen, und zwar trotz diverser Marketingkampagnen (wie vom Aqua und La Vie zusammen vor ein paar Jahren). Einen echten Foodie-Tourismus nach Deutschland gibt es nicht. Und bevor die Frage kommt, ob wir das brauchen, sage ich schon mal meine Meinung: ja, brauchen wir. Denn schaut man sich mal an, was das noma in Kopenhagen, ja letztlich ganz Skandinavien ausgelöst hat, ist die sich multiplizierende Energie kaum zu fassen. Das Gleiche ist 10 Jahre vorher in Spanien abgelaufen und auch Paris hat sich kulinarisch vor ein paar Jahren weiterentwickelt.

    Wir können jetzt entweder in Deutschland alles niederreden, was mal von dem klassischen Konzept abweicht. Oder aber neugierig hinschauen. Kein Mensch behauptet doch hier, dass Tischdecken, Käsewagen, à la Carte Auswahlen und Weinkarten mit Bordeaux drauf, bgeschafft gehören. Auch ich persönlich habe ein großes Faible für klassische Restaurants, wenn auch eher in Frankreich als in Deutschland. Aber bevor man sich's versieht, hat man zehn Jahre Entwicklung in kulinarischen Konzepten verpasst. Und angesichts der Tatsache, dass Jahr für Jahr durchaus einige Köche mangels wirtschaftlichem Erfolg mit eher klassischen Konzepten aufgeben müssen und sich auch die quersubventionierenden Hotelketten zunehmend mehr aufs Geld schauen und sich von ihren Gourmetrestaurants verabschieden, erscheint es mir durchaus geboten, mal über andere Konzepte nachzudenken und diese auch umzusetzen.

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  • El Grande Gourmet
    antwortet
    Dass sich wohl schon die kölschen Römer als Millionenstädter fühlten, trifft den Nagel auf den Kopf, werter bernard! Der Kölner wähnt seine geliebte Heimat ja im Rang einer Weltstadt vom Formate New Yorks oder Londons (wenn nicht sogar ein wenig darüber... ), aber ich schweife ab, denn hier geht es ja eigentlich um das Tor zur Welt und nicht um die Hauptstadt des närrischen Frohsinns....

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  • quartalsesser
    antwortet
    Ups, natürlich, die "Aubergine" - Verzeihung, Herr Witzigmann.
    Dann also so: In den beiden größten deutschen Städten hat es noch nie ein Drei-Sterne-Restaurant gegeben.

    Viele Grüße
    Q.
    Zuletzt geändert von quartalsesser; 14.07.2015, 15:45. Grund: Jetzt aber ... Wörtchen vergessen

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  • bernard
    antwortet
    Heijeijei, hier geht‘s ja gut zu, „Rattenfänger“, „bleiben Sie doch fern“ - ich weiß gar nicht, ob das so geplant war, aber die PR-Offensive von Kevin Fehling scheint aufgegangen zu sein.

    Mich freut, dass Kevin Fehling mit Hamburg deutlich näher in meinen Aktionsradius rückt, als er es in Travemünde war. Und ich werde das neue Restaurant selbstverständlich besuchen. Mit den „Spielregeln“ kann ich leben. Ob ich an einem Tresen gerne esse, weiß ich noch nicht, die Raumatmosphäre an diesem einen Tisch kann ich mir auch noch nicht wirklich vorstellen. Den Blick in die Küche und die Nähe zu den Kochenden werde ich wahrscheinlich genießen.

    Aber letztendlich ist das alles Spekulation, warten wir die ersten Berichte ab. Bis dahin würde ich die Bälle aber auch eher flach halten.

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  • bernard
    antwortet
    Zitat von glauer Beitrag anzeigen
    Erwischt. 1980, 2 Jahre vor dem dritten Stern waren es 976.694.
    Also erstens fühlten sich in Köln wahrscheinlich schon die römischen Einwohner als Millionenstädter, zweitens sind 10% Tip doch wohl üblich, oder?

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  • QWERTZ
    antwortet
    Entschuldigung, der vermeintliche "Hype" hier um das Konzept von einigen hier, gibt es doch nur, weil andere zu begründen versuchen, warum es ihnen nicht gefallen könnte, vor allem, weil sie sich "eingeschränkt" fühlen, was ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Dies ist insofern für mich nicht nachvollziehbar, weil es die meisten dieser "Einschränkungen" bereits in Travemünde gab, insofern Kevin Fehling nicht allzu viel ändert. Er hatte schon immer nur ein Menü, auch dort waren die Uhrzeiten innerhalb derer man reservieren konnte, (zuletzt) stärker begrenzt. Auch war dort das Küchenteam soweit ich weiß genuso groß bzw. vergleichweise klein. Das heißt, de facto gibt es nicht mehr "Einschränkungen" bei ihm als bisher.

    Nachvollziehbar fände ich Argumente wie: ich möchte nicht an einer Theke sitzen, wie soll ich da mit einem Partner ein intimes Gespräch führen, ich will nicht entertaint werden, sondern das Essen genießen - das würde ich alles nachvollziehen können, aber was die Einschränkungen betrifft geht in seinem Fall einfach an den Tatsachen vorbei.

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von El Grande Gourmet Beitrag anzeigen
    Was die beiden ehemaligen 3-Sterne-Adressen in München angeht, werter glauer, gehe ich mit Ihnen ganz d´accord! Aber wenn wir schon beim Erbsen- bzw. Sternezählen sind: Der "Goldene Pflug" hielt zwar Mitte der 80er Jahre ebenfalls drei Sterne, aber dass das ehrenwerte Köln damals schon eine Millionenmetropole war, wage ich zu bezweifeln. Sorry, aber da kommt mal wieder der Erdkundepauker in mir durch
    Erwischt. 1980, 2 Jahre vor dem dritten Stern waren es 976.694.

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  • El Grande Gourmet
    antwortet
    Was die beiden ehemaligen 3-Sterne-Adressen in München angeht, werter glauer, gehe ich mit Ihnen ganz d´accord! Aber wenn wir schon beim Erbsen- bzw. Sternezählen sind: Der "Goldene Pflug" hielt zwar Mitte der 80er Jahre ebenfalls drei Sterne, aber dass das ehrenwerte Köln damals schon eine Millionenmetropole war, wage ich zu bezweifeln. Sorry, aber da kommt mal wieder der Erdkundepauker in mir durch
    Zuletzt geändert von El Grande Gourmet; 14.07.2015, 00:42.

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