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Restaurant Heldenplatz

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  • Restaurant Heldenplatz

    Wertes Forum,

    heute möchte ich über das Restaurant Heldenplatz berichten das wohl Anfang des Jahres eröffnet hat. Gegründet wurde es vom Koch Markus Hampp, dem Sommelier André Jean-Marie Nini und der Restaurantfachfrau Julia Stevens. Sie haben sich dem Konzept des Casual Fine Dining verschrieben.

    Aufmerksam geworden bin ich auf das Restaurant durch ein Posting von Trois Etoiles auf seiner Facebook Seite. Stein des Anstoßes war ein Aushang des Restaurants mit dem Text "Restaurantkritiker im Dienst haben keinen Zutritt, Foodblogger unerwünscht", der auch von anderen Bloggern wie Tellerschubser und von Zeitschriften wie Falstaff oder der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung kommentiert wurde.

    Über den Sinn und Zweck solcher Maßnahmen läßt sich streiten, immerhin hat es mediale Aufmerksamkeit erreicht. Aber auch ein Grund das Restaurant einmal zu besuchen, das Schild hätte ich gerne fotografiert aber es war nicht mehr vorhanden. So konnte ich mich ganz dem Wichtigsten widmen, dem Essen.

    Das 4 Gänge Menü kostet 53,00 €.

    Marinierter Spargel Tomate / Kerbel / Ei



    Der marinierte Spargel hatte eine knackig feste Konsistenz aber einen sehr angenehmen Biss. Dazu gab es einen Salat aus Tomaten, hart gekochten Eiern und Kerbel. Für zusätzliche Akzente sorgten leicht süß säuerlich eingelegte Radieschen. Sehr fein und sehr lecker.

    Erbsenvelouté Auster / Pancetta / Dill





    Auf dem Teller waren eine Auster, junge Erbsen, Erbsenpüree, kross gebratener würziger Pancetta und etwas Dill angerichtet. Vom Service wurde noch eine cremig sahnige Erbsenveloute angegossen. Dill und Auster gaben dem Gericht einen gewissen Kick. Sehr lecker.

    Ibérico Schwein Spargel / Trüffel / Kartoffel



    Der Rücken vom Iberischen Schwein war zart und aromatisch, angerichtet war er mit etwas gebratenem Spargel auf einer sehr dünnen Scheibe Schweinebauch. Dazu gab es Kartoffelwürfel mit einer leicht pikanten, leicht rauchigen Paprikacreme und etwas gehobelten Trüffel. Vom Service wurde noch eine Lebersauce angegossen. Ein schönes rundes Gericht mit einer aromatischen Sauce und sehr zartem Schweinebauch. Sehr lecker, Klasse.

    Philadelphia Rhabarber / Mürbteig / Verveine



    Auf einem Philadelphia Törtchen war ein Verveineeis angerichtet. Dazu gab es Mürbeteigkrümel, knackige Rhabarberstücke, Rhabarberbaiser und Honigmarshmallows. Ein schönes, fein süß säuerliches Dessert. Sehr lecker.

    Das Restaurant Heldenplatz bietet eine ausgezeichnete Küche, hochwertige Zutaten werden präzise zubereitet. Im Nicht-Sterne Bereich hat uns lange kein Restaurant mehr so begeistert.

    Gruß
    Jürgen

  • #2
    Lieber Jürgen, danke für den Bericht. Vor allem freue ich mich aus nahe liegenden Gründen über die Bilder. Meine Vermutung war von vornherein, dass das "Bloggerverbot" ein Versuch einer preisgünstigen viralen Anti-Werbe-Aktion war, die gut funktioniert, zumal wenn sie zum Konzept passt, etwas unkonventioneller zu sein. Sie scheint ihren Zweck erfüllt und das Restaurant ins Gespräch gebracht zu haben, ohne dass man "krumme Geschäfte" mit Bloggern und/oder Guides machen musste. Das erfordert Rückgrat. Freut mich, dass es kulinarisch passt. Übrigens habe ich aus dem erweiterten Bekanntenkreis auch schon positives gehört.

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    • #3
      Das beste wäre natürlich ein Bloggerverbot mit ein paar Bloggern, die wie zufällig lautstark darüber berichten (vielleicht sogar mit Mitschnitt mit der versteckten Kamera).. Ach, was gäbe es für Marketing-Möglichkeiten

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      • #4
        So ähnlich war es ja, nachdem sich ein Blogger, der sich sonst über Schuhwerk echauffiert auch darüber bei Facebook aufregen musste und es daraufhin eine gepfefferte Replik des Restaurants gab...

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        • #5
          Die Realität kann manchmal die 'schlimmsten' Befürchtungen übertreffen, scheint mir...

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          • #6
            Was für mich so aussagekräftig über das Standing der Blogger ist, war die Zahl der lobenden Kommentare und Likes für die Replik... Und ambivalent ist es auch, denn eigentlich finde ich es bedenklich, dass man einen Riesenapplaus dafür bekommt, wenn man eine - wenn auch nicht vollkommen unkritisch zu sehende - Personengruppe für unerwünscht erklärt.

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            • #7
              Bei mir hat sich – nicht zuletzt von der San Sebastian-Reise – ein Stapel an der Berichten angesammelt, die ich nun hoffentlich in den nächsten Tagen nach und nach veröffentlichen kann. Als ich diesen Text schrieb, war es Anfang September:

              Kürzlich war ich mit Freunden im Heldenplatz. Nach den vielen positiven Stimmen, die ich über das Restaurant gehört hatte, war ich sehr gespannt.
              Die Karte bietet eine Auswahl von je ca. vier fünf Vorspeisen, Zwischen- und Hauptgerichten, sowie zwei Desserts. Einige der Gerichte bilden auch das Menü. Wir wählten aber aus der Karte.
              Preislich sehr ok, mit 3,50 Euro pro Stück war die Fines de Claire - Felsenauster aus Cancale mit Senfkörnern und Gurkenvinaigrette. Die Austern wurden auf Eis serviert. Die Senfkörner waren in einem kleinen Porzellanbecher und konnten mit einem kleinen Löffel nach Belieben auf die Muschel gegeben werden. Durch den Knack der Körner, aber auch deren leichte Schärfe entstand für mich mit wenigen Mitteln ein schönes Austern“gericht“.

              Als „große“ Vorspeise aß ich einen pochierten Elsäßer Saibling, der auf dünnen Scheiben vom weißen Presssack lag, dazu gab eines Kleckse Kartoffelcreme und Schnittlauch. Eine absolut schlüssige Kombination. Der feine und bestens gegarte Saibling dominierte – auch durch die zusätzliche Kraft des nur dezent wahrnehmbaren Presssacks, der dem Gericht etwas mehr Üppigkeit verlieh. Sehr schön auch die Kartoffelcreme und die dezente Schärfe des Schnittlauchs. Ein sehr gelungenes Gericht. Es waren zudem einige Kartoffelchips als „Segel“ in die Creme gesteckt, war nicht unbedingt sein muss (zumindest nicht in der Menge)

              Die Erbsenvelouté mit Auster / Pancetta / Dill war eine feines Süppchen von der grünen Erbse, die trotz aller Cremigkeit gut wahrnehmbar war. Die Velouté wurde am Tisch angegossen, so dass die weiteren Zutaten sich nicht direkt auflösten, sondern, je nach Löffelinhalt, wahrnehmbar waren. Etwas speckig und intensiver wurde die Suppe mit dem Panchetta, die Auster kam mit ihrer Iodigkeit durch – hier hätte meines Erachtens es etwas mehr von der Muschel sein dürfen, um ihrem Aroma mehr Präsenz zu geben.

              Zum Hauptgang gab es Atlantik Steinbutt mit Krabben, Beurre Blanc und bunten Beten. Im Grundsatz war auch dieser Gang sehr gelungen – allerdings verrutschen meines Erachtens die Proportionen. Das Filetstück entstammte einem 6-Kilo-Tier, wie uns stolz verkündet wurde. Es war somit von sehr guter Qualität und auch sehr gut gebraten. Die Krabben bildeten die aromatische Brücke zum Wurzelgemüse, das aus Stücken diverser Rübensorten bestand, sowie einer reichlich portionierten Creme. Diese hatte einen schon fast johannisbeerfruchtigem Rote Bete-Geschmack. Ein paar Tupfer dieser Creme und das Gericht wäre für mich perfekt balanciert gewesen. Aber in der Menge hat sie locker die Beurre Blanc platt gemacht und auch dem Fisch die zu viel Wirkung genommen. So aß ich erstmal große Teile der Creme, um mich mit dem verbliebenen Rest und den anderen Komponenten dann über den schönen Fisch zu freuen.
              Hervorheben möchte ich noch die Weinkarte. Diese ist in Gemütszustände sortiert, zu denen die Weine passen sollen. Sie ist gut ausgewählt, es sind einige bekannte Namen dabei und andere weniger bekannte Weine. Offensichtlich wird auch hier häufig getauscht, so dass man davon ausgehen kann, immer wieder Neues zu entdecken.

              Ich mich Jürgens Empfehlung uneingeschränkt anschließen – sicher ist der Heldenplatz einer der heißesten Tipps ohne Stern für Hamburg im Moment. Die kulinarische Qualität stimmt. Das Weinangebot ist interessant und das Preis-Leistungsverhältnis lädt zum ausladenden Genuss ein. Die Größe der a la Carte-Portionen ist gut bemessen, so dass ich mit den drei Gängen gut gesättigt war.

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              • #8
                Wir waren jetzt auch spontan mal im Heldenplatz. Da wir nicht wahnsinnig viel Hunger hatten, haben wir uns gegen das Menü und für jeweils nur einen Zwischen- bzw. Hauptgang und geteilte Desserts entschieden. Wir hatten:

                Weißer Heilbutt, Möhre, Koriander, Krabben, Beurre Blanc: eine große Schnitte gerade so eben glasig gegarter Heilbutt von guter Qualität, Möhre als etwas süßes Mus, darauf ausgezeichnete Krabben und ein etwas merkwürdiges säuerliches Koriandergelée sowie eine ausgezeichnete Beurre Blanc am Tisch angegossen und das Kännchen stehen gelassen. Den Koriander hätte ich gerne anders eingesetzt gesehen, in dem Gelée ging er eher unter. Auch war das Möhrenmus ein bisschen zu dominant auf dem Teller. Ansonsten war das aber ein ausgezeichneter Gang.

                Risotto mit Paprika, Chorizo und Tintenfisch: ein super Gericht, das es so auch schon mal als Rezept von Eckard Witzigmann zu SZ-Zeiten gab und das ich schon häufig gekocht habe. Hier war es sehr süffig, gerade richtig salzig, die Tintenfischringe bissfest und nicht gummiartig. Hier hätte es durchaus eine größere Portion sein dürfen.

                Bratapfeltarte mit Rosine, Mandel, Marzipan und Punscheis: ein Lebkuchenbiscuit unten, darauf hauchdünn geschnittener Granny-Smith und oben drauf das Punscheis, dazu diverse Cremes und geröstete Mandelstifte. Das passte alles nicht 100% zusammen, schmeckte aber trotzdem sehr gut, vor allem der Lebkuchenbiscuit.

                Nuss-Nougat Brownie Schnitte, Traube, Krokant, Malaga: das Dessert wirkte aufgeräumter als die Bratapfeltarte und schmeckte mir auch besser, gerade die Trauben dazu fand ich sehr gut.

                Hervozuheben sei die Weinkarte, die erstens gut zusammengestellt ist (wenn auch ohne ältere Jahrgänge) und sich zweitens dadurch auszeichnet, dass jeder Wein (und das bedeutete JEDER Wein der Karte) auch glasweise zu haben ist. Ein tolles Konzept, das wahrscheinlich nur mit einem Coravin funktioniert. Der Service war auch gut. Da ich mehr oder weniger jeden Tag am Heldenplatz vorbeilaufe auf dem Weg von der Arbeit, konnte ich sehen, dass das Restaurant so langsam seine Fans findet. Anfangs war es immer sehr, sehr leer. Mittlerweile wirkt es an diversen Wochentagen doch um einiges besser besucht. Ich fand das Heldenplatz eine Bereicherung für die Hamburger Gastro-Landschaft und werde sicher wieder hingehen. Meinen beiden Begleitern/-innen hat es auch sehr gut gefallen.

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                • #9
                  Sonntags und zumal auch später am Abend noch gut in Hamburg essen zu gehen, ist kein leichtes Unterfangen. Das „Heldenplatz“, günstig gelegen am Übergang von Innenstadt zu Hafencity und Speicherstadt, nimmt hier eine besondere Stellung ein. Wo sonst kann man auch bis Mitternacht noch bestellen?
                  Wir sind jedenfalls froh, auch an einem Sonntag Abend, und dann auch noch in fußläufiger Entfernung zum Hotel, eine vernünftige Auswahl zu finden.

                  Das recht leger, aber geschmackvoll eingerichtete Restaurant unterteilt sich in einen vorderen und hinteren Bereich, im langgezogenen Flur durch zwei Hochtische getrennt. Einer davon wird heute unser Platz sein und wir fühlen uns dort sehr wohl, auch weil der Tisch für zwei Personen großzügig bemessen ist.


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ID: 71053
                  Interieur

                  Die Karte ist mit je 3 Vor- und Hauptspeisen sowie je 2 Zwischengerichten und Desserts sowie einem Menü in vier bzw. fünf Gängen (79,--€ / 95,--€), die sich aus diesen Gerichten zusammensetzen, dafür recht übersichtlich gestaltet.

                  Ohne größere Umwege geht es nach gutem und noch warmen Brot direkt mit der Vorspeise los.
                  Wir starten zum einen mit der Entenleberterrine, die gut gearbeitet ist, aber für meinen Geschmack etwas zu kalt ausfällt. Dazu gibt es gebratenes Brioche, in Rum eingelegte Ananas, die sich als Ergänzung gut macht und ein Eis von der Leber, das relativ dezent ausfällt und durchaus markanter hätte sein können. Baiser liefert etwas Crunch und rundet eine abwechslungsreiche Vorspeise ab.


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ID: 71054
                  Entenleber - Terrine / Ananas / Kokos / Rum / Brioche

                  Auf der anderen Seite des Tisches geht es mit dem Kalbstatar los, das handgeschnitten ist und ebenfalls sehr zurückhaltend gewürzt ist. Auch die Thunfischcreme setzt hier keine entscheidenden Akzente. Kapernäpfel und Brotchips sind als Beilage ok, heben diesen ordentlichen Gang aber nicht über solide Bistroqualität hinaus.


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ID: 71055
                  Kalbstatar / Thunfsch / Kapern / Frühlingslauch

                  Im Zwischengang gehen mein Mann und ich konform mit dem gebratenen, zarten Pulpo, der schöne Röstaromen aufweist. Sehr gut gefällt mir das Ragout aus Borlottibohnen, Bohnenkernen und fein geschnittenen grünen Bohnen sowie das feine Bohnenpüree. Zitronencreme setzt markante Säurepunkte und macht hieraus ein sehr gutes, mediterranes Gericht.


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                  Pulpo / Bohne / Gremolata / Zitrus

                  Auch mit den Hauptgängen zieht das Niveau weiter deutlich an. Die Fjordforelle ist auf den Punkt glasig gebraten. Saisonbedingt machen sich weißer und grüner Spargel und Erbsenpüree als Begleitung sehr gut. Auch die cremige Sauce mit etwas Forellenkaviar ist da passend, könnte allerdings vielleicht etwas mehr Säure vertragen. Aber insgesamt ist das schon ausgesprochen schmackhaft.


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ID: 71058
                  Fjordforelle / Spargel / Erbse / Schnittlauch

                  Deutlich kräftiger fällt der Lammrücken mit schönem Fettanteil aus, ergänzt um ein Stück vom confierten, sehr zarten Lammnacken. Aubergine und grünes Tomatenconfit fügen dem Gang eine mediterrane Note bei. Als Unterlage gibt es ordentliches Quinoa, das nach meinem Geschmack lediglich etwas zu üppig portioniert ist. Ausgezeichnet ist die intensive Sauce. Alles in allem ein guter Gang.


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ID: 71056
                  Lamm / Aubergine / Tomate / Quinoa

                  Von den beiden Desserts spricht uns am meisten die Kombination aus Schokolade, Olivenöl und Oliven an. Auf dem Teller präsentiert sich das als Ganache, Creme und Keks mit kandierten Oliven. Das Parfait auf Basis von Olivenöl stellt den Eigengeschmack wenig präsent in den Vordergrund, schmeckt aber trotzdem gut. Insgesamt ist das ein origineller und überwiegend guter Abschluss.


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Name: Heldenplatz_7_Zartbitterschokolade_Olive.jpg
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ID: 71052
                  Zartbitterschokolade / Olivenöl / schwarze Olive

                  Die Küche im „Heldenplatz“ bietet keine großartigen Neuinterpretationen oder innovativen Kreationen, aber sehr ordentlich ausgeführte Gerichte auf durchgehend gutem Niveau. Manche Gänge könnten mit etwas Finetuning oder stärker herausgearbeiteten Akzenten noch deutlicher gewinnen, aber auch so ist dies ein sehr befriedigendes Menü.

                  Besonders hervorzuheben ist die Weinkarte, in der, bis auf wenige hochpreisigere Flaschen, mehr als 50 Weine auch glasweise zu bestellen sind. Julia Hampp, die als Eigentümerin auch den Service leitet, lässt den Gast auch gerne probieren, bevor eine Flasche in Gänze serviert wird. Ein sehr vorbildhaftes Vorgehen.

                  Nicht nur für Opern- und Theatergänger, die nach der Vorstellung noch etwas Gutes zu sich nehmen möchten, ist das „Heldenplatz“ also eine durchaus empfehlenswerte Adresse.



                  Bericht wie immer auch auf meinem Blog: http://tischnotizen.de/heldenplatz-hamburg/

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