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Tizian's Bar und Brasserie, Königstein

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  • Tizian's Bar und Brasserie, Königstein

    Seit April dieses Jahres gibt es in der Villa Rothschild neben dem Zwei-Sterne-Restaurant auch die bodenständige Depandance Tizian‘s Bar & Brasserie. Laut Küchenchef Christoph Rainer stehen „pfiffige Gerichte in entspannter Atmosphäre für den täglichen Besuch“ auf dem Programm. Mittags gibt es ein 3-Gänge-Menü für 33 Euro incl. einem Glas Wein und Kaffee.
    Das klingt verlockend, also ab nach Königstein. Wir nehmen in dem, mit einigen kleinen Tischen aufgewerteten Barbereich Platz. Dunkles Holz, knarzendes Parkett und hohe, weit ausladende Fenster verströmen eine anheimelnd-elegante Atmosphäre, die lediglich durch die etwas zu laute Mark-Knopfler-Beschallung gestört wird. Aber was soll‘s, wir sind ja zum Essen da, und das startet mit einer Velouté von Rispentomate und jungem Lauch.
    Der konzentrierte Tomatengeschmack harmoniert hervorragend mit dem leicht rauchigen, kräftigen Aroma des Lauchs. Ein geschmacksintensiver Einstieg, der Laune macht.
    Der Hauptgang: Filetspitzen in Burgunderrahm mit Steinchampignons und Kartoffel-Kräuter-Mousseline.
    Wiederum ein Gericht mit starken Aromen. Die zartrosa gebratenen Filetspitzen sind butterzart, die Burgunderrahm mit den Pilzen bilden die kräftige Grundlage, dazu gesellen sich die feinen Kräuter und die schmelzige Mousseline als perfekte Begleiter. Besser kann man dieses Gericht wohl nicht machen.
    Zum Abschluss Ananas und Kokos, serviert in einem Glas. Unten ein Ananaskompott, darüber Bananbisquit, geröstetes Kokoseis, das Ganze gekrönt von Buttercrumble. Sticht man mit dem Löffel einmal durch und nimmt die einzelnen Komponenten als Ganzes in den Mund, entfaltet sich ein spannendes Wechselspiel zwischen kalt und warm, weich und kross, fruchtig und buttrig, das einfach nur Spaß macht. Ein Dessert, das auch dem Gourmetrestaurant gut stehen würde.
    Fazit: Französische Landküche, handwerklich und geschmacklich auf hohem Niveau, zu einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Liebe Grüße, spumante.
    Zuletzt geändert von spumante; 27.08.2011, 16:06.

  • #2
    Klingt phantastisch, vielen Dank!

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    • #3
      dito
      s.
      PS: wie hieß der Wein?

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      • #4
        Der Wein hieß Pinot Blanc von Trimbach, Jahrgang 2008 und stammte aus dem Elsaß. Ein guter Begleiter, auch wenn ich mir gewünscht hätte, daß das Glas nicht schon zur Vorspeise vollgeschänkt worden wäre. Zur Hauptspeise hatte der Wein seine ideale Trinktemperatur bereits verloren.

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