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Lafleur**, Frankfurt

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  • #31
    Vielen Dank für den Bericht, lieber Qwertz! Das klingt nach einer Küche, die mir sehr zusagen könnte. Schade, dass die Weinbegleitung das hohe Niveau der Küche nicht bestätigen konnte. Als ich die Namen gelesen habe, dachte ich erst mal das wäre eine sichere Bank. Aber sei's drum, ihr hattet sicher einen tollen Abend.

    M

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    • #32
      Ja, ich kann mir vorstellen, dass das genau deinen Geschmack trifft. Die Weine waren ja auch gut (außer der Scheurebe vielleicht, müsste ich nochmal im nüchtern trinken.), vielleicht eben etwas zu sehr sichere Bank...

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      • #33
        Anlässlich ihres hervorragenden Abiturs lud ich meine Nichte zum veganen Menü im Lafleur ein. Für meine Nichte war es der erste Besuch in einem Sternerestaurant.

        Wir wählten beide das vegane Menü. Gleich zu Anfang war Andreas Krolik an unserem Tisch und bot mir an, dass ich trotzdem das Amuse aus dem Gourmetclubmenü erhalten könne, dieses Angebot nahm ich an.




        Tatar vom mild geräucherten Seesaibling, Apfel, Rettich, Eis vom Bamberger Hörnchen, Seesaiblingskaviar hat auch mir sehr gut gefallen. Eine sehr gut abgestimmte Komposition.





        Neidisch schielte ich dann auf das Amuse meiner Nichte. Leider habe ich mir nicht genau gemerkt, was das alles war. Auf jeden Fall war ein Gurkeneis und Sellerie dabei, auch eine klare, wohl recht frische Gemüsebouillon. Meine Nichte war jedenfalls sehr begeistert von dem Gericht.





        Tomatensuppe
        Gekühltes, klares Tomatensüppchen mit Kreuzkümmel und Basilikum, mediterraner Couscous-Salat, Oliven, Mandeln und Avocado-Kräutereis

        Dieser Gang war ja auch im Clubmenü enthalten. Und auch uns hat das subtilen Säure-Nuss-Spiel sehr gut gefallen. Der Kreuzkümmel angenehm dezent im Hintergrund.





        Fenchel, Karotte, Rübchen
        Fenchel, Karotte und Rübchen in warmem Karottensud mit Orangenöl, Kerbel, fermentierte Yuzu und knuspriger Quinoa

        Hier war für mich die Orange nicht so präsent wie sie von Qwertz beschrieben wurde, vielmehr ergänzte sie den Geschmack der verschiedenen Karotten sehr schön. Auch wieder ein rundes Gericht.





        Auberginen Cannelloni
        Auberginen Cannelloni, Artischockensauce mit Kapern, Bohnen und gerösteten Artischocken

        Die Artischocke in verschiedenen Konsistenzen stand im Mittelpunkt, wurde ergänzt durch die Säure der Kapern. Die Nudel hatte nur einen kleinen Anteil am Gericht und war, für meinen Geschmack, etwas zu hart. Aber ich bin auch nicht so ein Al-dente-Typ. In Summe ein wunderbares Gericht und Geschmackserlebnis.





        Gewürztofu
        Kürbis, gebratener Gewürztofu mit Sesam, Spitzkohlröllchen süß-sauer, geräuchertes Paprikachutney, Röstgemüsejus

        Der Gewürztofu geschmacklich hervorragend durch die Röstaromen und den Sesam. Das Spitzkohlröllchen mit orientalischer Note. Das Paprikachutney war meiner Nichte zu intensiv, ebenso der Röstgemüsejus. Ich fand beides sehr fein. Besonders der Röstgemüsejus kann es in seiner Intensität mit jedem Fleischjus aufnehmen.





        Steinpilz
        Steinpilztapenade, Lauch, Kartoffel, Gyozateig und Vogelmiere mit Waldpilzbouillon

        Der Hauptgang mit intensiven Steinpilzen in dem Gyozateig (eine japanische Maultaschenvariante) und einer wieder sehr feinen Bouillon war sehr viel besser, als viele **-Hauptgänge, die ich bisher genossen habe. Er hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Kartoffel war nur in kleinen, fest gekochten Würfeln präsent.





        Ein Prädessert (Kalamansi, Himbeere, exotischer Fruchtschaum) schaffte wieder Platz für das Dessert.

        Nun hat uns Andreas Krolik dann eine Überraschung bereitet: Wir bekamen das Dessert des veganen Menüs, aber auch das Dessert aus dem veganen Mittagsmenü. Mit der ausdrücklichen Aufforderung, die Teller untereinander zu tauschen.
        Die Fotos entstanden dann erst nach dem Tausch ;-)).





        Zwetschge
        Zwetschge, Hafercrème, Schokolade, Zimtstreusel mit Gruetine und Tonkabohne, Pistazie, Pflaumenweinsud

        Wieder trat die Stärke von Andreas Krolik in den Vordergrund: subtil aufgefächerte Aromen, die einander perfekt ergänzten.






        Marinierte Mango mit Gewürzmacadamia, Schokolade, Kokos-Limonenkresseeis und Limettensud

        Noch mehr überzeugte uns das Dessert aus dem Mittagsmenü. Hier traten auch Kontraste auf. Insbesondere die Zitrusnoten waren wiederum sehr fein.

        Dann noch ein paar geschmacksintensive Pralinen, denen man auch nicht anmerkte, dass sie vegan waren.


        Was habe ich bei diesem Menü vermisst? Nichts, im Gegenteil. Es war für mich ein Experiment und ich bin sehr froh, dieses gemacht zu haben. Jedes Gericht war anders und wunderbar komponiert. Ganz großes Kino!
        Das vegane Menü von Andreas Krolik ist eine Erfahrung, die man in Deutschland nirgends sonst so oder ähnlich machen kann. Und wahrscheinlich auch in vielen anderen Ländern nicht, wenn überhaupt irgendwo ....

        Der Service unter Miguel Martin: wunderbar zugewandt, aufmerksam und entspannt. Herr Krolik selbst war zudem mehrmals persönlich am Tisch, um sich zu überzeugen, dass es uns gut geht.
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        Zuletzt geändert von QWERTZ; 25.05.2017, 18:39.

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        • #34
          Ich hoffe, Deine Nichte hat das Menü ebenso genossen!
          Die Beschreibung der Gänge bestätigt nochmal mein Gefühl, das ich bei unserem Clubabend hatte. Andreas Kroliks Küche ist stark auf die Harmonie der Aromen, insbesondere der Beilagen und Saucen angelegt. Dafür ist natürlich Fisch&Fleisch weniger wichtig, als bei produkt-fokussierten Küchenstilen.

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          • #35
            Danke!

            Na ja, meine Nichte hat es genossen, aber es war auch eine Herausforderung, sie war schon ziemlich erledigt am Schluss...

            Es ist natürlich so, dass eine Zwei-Sterneküche, und gerade auch die von Andreas Krolik, eine Herausforderung darstellt, einerseits...


            Aber mehrmals hat sie sich nun schon gemeldet und davon geschwärmt, es hat sich also schon gelohnt ....
            Zuletzt geändert von HeikeMünchen; 26.10.2016, 23:54.

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            • #36
              Kulinarik-Abitur bestanden!!!

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              • #37
                Man muss nicht mit allem übereinstimmen, was der Gault Millau so publiziert, aber die Entscheidung, Andreas Krolik zum Koch des Jahres 2017 zu machen, ist schon bemerkenswert. Denn damit wurde nicht nur seine über viele Jahre konstant hohe Qualität gewürdigt, die ihm in Brenner's Parkhotel und später im Tigerpalast jeweils zwei Michelinsterne einbrachte, sondern vor allem auch seine Offenheit, die Grande Cuisine um Bereiche zu erweitern, die es bis dahin so nicht gab.

                Dass vegetarische Gänge mittlerweile ihren festen Platz in den meisten Menüs haben, ist keine aufsehenerregende Neuigkeit mehr. Aber parallel zum klassischen Degustationsmenü ein rein veganes Menü, also auch noch mal die verschärfte Version ohne jegliche tierische Produkte, anzubieten und auf Sterneniveau zu heben, ist in der hiesigen Gastrolandschaft schon etwas besonderes.

                Durch einen Gewinn bin ich in den Genuss des Wertes eines Fünfgang-Menüs gekommen, was uns einen Abstecher in die Mainmetropole und das elegante Restaurant im Gesellschaftshaus des Palmengartens bescherte.

                Ich hatte zwar nicht vor, das gesamte vegane Menü zu testen, aber der ein oder andere Gang sollte es schon sein. Und so entschieden wir uns für die volle 7-Gang-Version des Degustationsmenüs, wobei ich einen Zwischen- und den Hauptgang tauschte, um die Gemüsevariante zu testen.

                Schon die Apéros zeigen, dass Andreas Krolik es detailliert, ästhetisch und geschmacksintensiv mag. Das gilt für das Süppchen vom grünen Spargel mit Paprika-Apfelweinschaum genauso wie für das mit gerösteteter Blumenkohlcreme gefüllte Pizzakissen, dem Salzzitrone noch einen kräftigen Schub gibt.


                Apéros: Süppchen vom grünen Spargel mit Paprika-Apfelwein-Schaum / Pizzakissen gefüllt mit gerösteter Blumenkohlcreme und Salzzitrone

                Auch das Amuse Bouche ist aufwändig und komplex gearbeitet. Forelle als Tatar und geräuchert, Rettich und Gurkensalat, ein feines, nur dezent kräutrigres Borretscheis und eine Safran-Limonencreme als verbindendes Element sind ein perfekter kühler Starter an diesem warmen Abend. So detailliert Krolik seine Gerichte beschreibt, so fein austariert wirkt jede Zutat bereits in diesem Küchengruß.


                Amuse Bouche: Gebirgsforelle als Tatar und geräuchert mit Borretscheis, Rettich, Gurkensalat und Safran-Limonencrème

                Exemplarisch wird dies vor allem bei der Vorspeise deutlich, die nebenbei auch noch betörend schön angerichtet ist. Gebeizte Jakobsmuschel, getoppt von Kaviar, ist flankiert von jungen Erbsen, Pankobröseln, einem Tatar und einem Eis von Küstengewächsen. Was das genau ist, habe ich nicht nachgefragt, aber im Kontext der übrigen Zutaten ergibt sich ein jodig, frischer Meeresgrundton, der wiederum geschickt von der schaumigen Apfel-Olivenölemulsion abgepuffert ist. Ausgezeichnet!


                Gebeizte schottische Jakobsmuschel mit Imperial Auslese Kaviar, Erbsen, Apfel-Olivenölemulsion und Eis von Küstengewächsen

                Der folgende Gang liest sich vergleichsweise unspektakulär und wirkt auch auf dem Teller relativ aufgeräumt. Allerdings sollte man sich davon nicht täuschen lassen, denn ob es der Pakchoi oder das Auberginenconft ist – die Beilagen sollen hier bewusst die Nebendarsteller sein, um dem perfekt gebratenen bretonischen Steinbutt die Bühne zu überlassen. Auch die angegossene, leicht gebundene Shiitakebouillon unterstreicht nur, dass hier das Produkt der Star ist.


                Gebratenes Filet vom Bretonischen Steinbutt mit Shiitakebouillon, Pakchoi, Auberginenconfit, Meeresalgen und Sesam

                Im nächsten Gang bekomme ich aus dem veganen Menü die Artischockenravioli in einem Sud aus Frühlingslauch mit Paprikachutney, gerösteter Quinoa sorgt für Knusper. Auch dieses Gericht klingt zunächst einmal nicht besonders komplex, aber auf dem Löffel offenbart sich ein sehr intensiver und vielschichtiger Geschmack. Gefällt mir ausgesprochen gut.


                Artischockenravioli in Frühlingslauchsud mit Paprikachutney und gerösteter Quinoa

                Auf der anderen Seite des Tisches geht es regulär weiter mit einem Prachtexemplar von Kaisergranat mit Bröseln von Macadamianüssen in einer exzellenten Krustentiernage und Reiscreme. Thaicurry schiebt das Gericht nur sehr dezent in die asiatische Richtung und auch die Schärfe hält sich sehr in Grenzen. Im direkten Vergleich ist der Artischockengang aromatisch kräftiger, was aber die Qualität dieses Gerichtes nicht schmälern soll. Ich bin halt nur zufriedener mit meiner Wahl.


                Gebratener Kaisergranat mit Macadamia, Krustentiernage mit Thaicurry, grüner Spargel und Reiscrème

                Mit dem ersten Fleischgang, dem glasierten Lammnacken, geht es in etwas mediterrane Gefilde und bleibt doch auch recht klassisch. Das Fleisch ist nicht zu weich geschmort und erhält mit Parmesangnocchi und Olivencrunch, Zwiebelmarmelade und einer Tomaten-Senfkörnerjus ein abwechslungsreiches Spektrum stimmiger Begleiter.


                Glasierter Lammnacken, Tomaten-Senfkörnerjus, rote Zwiebelmarmelade, Bohnen, Parmesangnocchi mit Olivencrunch und Liebstöckelöl

                Der Fleischhauptgang wird eingeleitet von einer sensationellen Wildconsommée, die so hochkonzentriert ist, dass man förmlich schmeckt, wie lange die vor sich hingeköchelt hat.

                Es folgt ein perfekt gebratener Maibockrücken mit einer Rapssamenkruste. Dazu ein sehr kunstvoll angerichteter Raviolo mit ungestopfter Gänseleber. Die Jus erneut makellos, Aprikosengel steuert fruchtige Akzente bei. Und wie bei vielen anderen Gerichten auch, sind es hier die exakten Proportionen aller Komponenten, die das Gericht zu einem harmonischen Ganzen werden lassen.


                Maibockrücken mit Rapssamenkruste und Raviolo von der ungestopften Bio Gänseleber, Holunderblütenessigjus, Sommerrübchen mit Vogelmiere, Pfifferlinge und Aprikosengel

                Ich hatte mich alternativ für den Hauptgang aus dem veganen Menü entschieden. Allerdings überzeugt mich das Allerlei vom Sellerie nicht vollständig. Das Gericht kommt insgesamt recht rustikal und wenig filigran rüber und trotz einer fabelhaften Trüffelsauce und zahlreichen anderen Komponenten, wirkt es im Vergleich zu den übrigen Gängen etwas zusammengewürfelt.


                Allerlei vom Sellerie, Trüffelsauce, Frühlingsspinat, Morcheltapenade, Haselnusscrunch, fermentierter Knoblauch und Pfifferlinge

                Es folgt der gut sortierte Käsewagen mit ausgezeichnet gereiften Sorten vom Maître Affineur Bernard Antony.

                Zum Pré-Dessert, das ich zumindest noch frisch und schaumig erinnere, habe ich mir keine Notizen gemacht, so dass ich dazu leider nichts mehr sagen kann.

                Beim abschließenden Dessert darf die Patisserie noch einmal aus dem Vollen schöpfen und das ganze Können ausspielen. Rhabarber wird in allen erdenklichen Varianten durchdekliniert, als Sülze, Sorbet, mariniert, als Gel und vermutlich noch einigen weiteren Formen. Honig-Ziegenfrischkäse, ebenfalls in Konsistenzen sind eine schöne Ergänzung und lassen das Dessert nicht allzu sehr ins Süße abrutschen. Ein schöner, technisch anspruchsvoller und abwechslungsreicher Abschluss des Menüs.


                Allerlei vom Rhabarber mit Honig-Ziegenfrischkäse und Marcona Mandel

                Das Essen im „Lafleur“ war in vielerlei Hinsicht beeindruckend. Andreas Krolik kocht auf technisch hoch anspruchsvollem Niveau, detailverliebt, aber durchdacht. Dabei verlässt er die durchweg klassische Linie nicht. Dies auch nicht bei den veganen Gerichten, die ähnlich aufgebaut sind. Nun habe ich davon nur zwei Gerichte probiert, von denen mich eines vollständig überzeugte, der Hauptgang eher weniger. Trotzdem finde ich es bewundernswert, dass Andreas Krolik die vegane Küche aus der Öko-Ecke befreit und auf Sterneniveau hebt.

                Der Service im eleganten Palmengarten-Pavillon ist auf dem Niveau, das man in einem Relais & Châteaux-Haus erwarten darf: formvollendet, aber locker und souverän. Sind die Preise für die Menüs angesichts des gebotenen Aufwandes und der Qualität mehr als angemessen, kann man über die Weinkarte graue Haare bekommen, wenn man denn noch welche hätte. Sie gehört zu den hochpreisigsten, die ich kenne. Ich habe insgesamt 11 Rotweine für unter 100€ gezählt, was für mein Empfinden definitiv zu wenig ist. Und auch bei den Weißweinen muss man eher bei 80 Euro einsteigen, wenn man es ein wenig kräftiger und anspruchsvoller haben möchte. Immerhin – und das ist dem Sommelier hoch anzurechnen – hat er nicht die höherpreisigen Weine empfohlen, die wir vorausgewählt haben, sondern die günstigeren, weil die seiner Meinung auch besser zum Essen gepasst haben.

                Aber wer sich in der Bankenmetropole und in diesem edlen Ambiente Gedanken um die Preise macht, ist hier möglicherweise eh fehl am Platze. Also einfach die größte Kreditkarte einpacken, Preise ausblenden und ansonsten genießen. Denn das geht sehr gut im „Lafleur“.


                Bericht und sämtliche Bilder wie immer auf meinem Blog unter: http://tischnotizen.de/lafleur-frankfurt/
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                Zuletzt geändert von QWERTZ; 21.07.2017, 18:06.

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                • #38
                  Werter Thomas, früher hatte ich einmal die Auffassung vertreten - wahrscheinlich im "alten Forum" -, dass eigentlich kein Bericht in diesem Forum ohne Resonanz bleiben sollte, da ich weiß, wieviel Mühe sich einige von uns damit machen. Ich habe, glaube ich, damals darauf keine Antwort bekommen, sehe das aber heute immer noch so. Deshalb denke ich, dass es jetzt an mir ist, Ihnen für diesen sehr fein formulierten und informativen Bericht zu danken.

                  Sie haben in mir sehr schöne Erinnerungen an des Lafleur geweckt. Da müsste man unbedingt mal wieder hin! Aber irgendwie kommt dauernd ein anderes Restaurant dazwischen! Ja, ja, klagen auf hohem Niveau - aber in Demut!

                  Schönen Gruß, Merlan

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                  • #39
                    Lieber Merlan,
                    herzlichen Dank für Ihre netten Worte. Ich weiß das sehr zu schätzen.
                    Und - altes Forum hin oder her - würde auch ich mir wünschen, dass es hier wieder mehr Austausch über die Beiträge gäbe. Das hat in letzter Zeit nach meinem Empfinden etwas nachgelassen oder sich zu sehr auf Nebenschauplätze verlagert, die ich persönlich nicht für wichtig erachte. Da ja sicherlich einige der Teilnehmer hier das Lafleur vom letztjährigen Club-Menü her kennen, hatte auch ich angenommen, zumindest den ein oder anderen Kommentar zu finden. Kommt vielleicht ja noch...

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                    • #40
                      Lieber thomashaj,

                      auch ich habe den Bericht mit Vergnügen gelesen, da ich ja im letzten Jahr ein sehr schönes Erlebnis mit dem veganen Menü hatte. Schade, dass Sie es bei dem Hauptgang nicht so gut getroffen hatten. Wenn ich wieder in Frankfurt bin, werde ich mal wieder zum Mittagsmenü hingehen und ganz bestimmt die vegane Variante wählen.

                      Zu der Weinkarte kann ich leider nichts sagen, ich hatte an diesem doch recht warmen Mittag einfach einen offenen Weißen zum Durchtrinken gewählt. Jedoch eine weitere Anregung wäre, die nichtalkoholische Getränkeauswahl etwas zu erweitern. Da gab es leider nur wenige, nicht besonders interessante Säfte und einen (wohlbekannten) Secco.

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                      • #41
                        Lieber thomashaj,
                        uns ging es wie Ihnen.
                        Tolles Restaurant mir hervorragender Küche. Leider sind die Preise für Wein schon extrem teuer. Selbst in ***-Restaurants sind mir nicht so teure Weine begegnet. Leider gibt es kaum Weine, zu, für mich, akzeptablen Preisen.
                        Danke für den Bericht.


                        Gruß!
                        J.F.

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                        • #42
                          Ich bin leider im Moment mit dem Studium der Berichte hier im Forum massiv im Hintertreffen, demzufolge auch mit Antworten, aber manchmal stapelt sich halt die Arbeit....

                          Auf jeden Fall zeigt Andreas Krolik. dass eine Gemüseküche auch mit eher klassischen Geschmacksbildern möglich ist und nicht diesen Berlin-Stil (einsunternull, nobelhart, horvath) etc. benötigt, um fleischlose Gerichte in Szene zu setzen. Aber ich hatte ja beim Club-Menü im September den Eindruck, die kräftigen Aromen würden auch manche Finessen nivellieren. Das scheint dich, lieber Thomas, aber nicht gestört zu haben, bzw. so nicht aufgefallen zu sein.

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                          • #43
                            Ich hatte ja nur zwei von den veganen Gängen, so dass ich mir kein generelles Urteil darüber erlauben möchte. Allerdings war mir der Selleriegang insgesamt schlichtweg zu rustikal. Insofern hätte Dein Eindruck, dass Finessen hier mitunter nivelliert werden, schon zugetroffen. Die Artischocken hingegen waren sehr differenziert reihten sich nahtlos in die klassisch, elegante Linie ein.

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                            • #44
                              Es gibt ab April im Lafleur auch keinen Mittagstisch mehr, sehr zu meinem Leidwesen. Schade.

                              Kommentar


                              • #45
                                Es wird immer enger für uns "Luncher"!

                                Sehr schade!

                                Gruß, M.

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