Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Restaurant 360° *, Limburg an der Lahn

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Restaurant 360° *, Limburg an der Lahn

    Autobahn A3, Köln – Frankfurt. Schon Tage vor unserer Fahrt schwant mir, dass sich gegen Mittag doch wieder der kleine Hunger einstellen wird. Wo werden wir denn so gegen 12 Uhr sein? Dierdorf? Hm! Montabaur? Hm! Limburg? Mmmmh, da war doch was! Hat da nicht gerade das Restaurant 360° einen Michelin-Stern bekommen? Kocht da nicht der Gusto-Newcomer des Jahres? Ich recherchiere und kann beide Fragen mit „ja“ beantworten. Also, Tisch reserviert und sich auf die Rückfahrt gefreut!

    Wir waren zwar vor zig Jahren mal im Limburger Dom, aber die Stadt an sich sagt uns eigentlich gar nichts. Die Adresse „Bahnhofplatz“ lässt eher Unattraktives vermuten, aber man steuert mit dem Auto die Tiefgarage oder den großen Parkplatz der „WerkStadt“ an und befindet sich in einem schicken Einkaufscenter, das aus dem Gemäuer und den Stahlstreben des alten Bahnhofs entstanden ist und damit für uns eine ansprechendere, urbanere Architektur zeigt als die meisten durchgestylten Neubauten.

    Eigentlich erwarten wir das Restaurant von Alexander Hohlwein mitten in dieser Shoppingmall, müssen sie aber bis zum Ende durchlaufen, um etwas versteckt den Aufzug des sogenannten Atriums in den 3. Stock zu finden. Dort angekommen betreten wir einen großen, lichten Raum, der in der Tat einen 360° Rundumblick auf Limburg erlaubt. Sehr schön! Und die Terrasse verspricht für die Sommermonate ein besonderes Open-air-Erlebnis. Nach freundlicher Begrüßung werden wir an unseren Tisch geleitet und saugen erst einmal das puristisch-klare Design des Restaurants auf, werfen einen Blick in die verglaste Küche und entdecken hier und da ein paar wenige Kunstwerke an der Wand, die dem vorherrschenden Weiß etwas Farbe geben.

    Die Partnerin von Alexander Hohlwein und Patronne des Restaurants, Rebekka Weickert, erläutert uns, dass wir mittags aus der etwas einfacheren „Lunch-Karte“ oder aus dem Menü „Aromenwelt“ wählen können. Preislich ist das Lunch-Menü äußerst attraktiv, so werden 3 Gänge für 25 € und 4 Gänge für 32 € angeboten. Wir wählen 3 Gerichte aus der gehobenen Karte und den Fischgang von der „bürgerlichen“ Seite, wie Frau Weickert sie nennt.

    Schon die ersten servierten Kleinigkeiten zeigen, dass man hier größere Ambitionen hat: Fein angerichtete Shrimps mit Koriander, ein winziges Rindertatar mit Gewürzjoghurt und ein Linsensüppchen stimmen köstlich auf das ein, was da von drei ganz jungen Damen noch serviert werden wird. Der Service ist freundlich, konzentriert und folgt dem umsichtigen Dirigat von Frau Weickert. Die wiederum hat den direkten Draht zu Alexander Hohlwein in der Küche, der sich mit der Erfahrung als Sous-Chef von Kevin Fehling vom ehemaligen „La Belle Époque“ in Travemünde nunmehr in seiner Heimatstadt Limburg selbständig gemacht hat.

    Das heißt also, der junge Mann weiß, wie es geht, und das zeigt er auch in großartiger Art und Weise, auch in seiner auffälligen und gekonnten Anrichteweise. Und der Erfolg gibt ihm Recht. Erstaunlich, wie gut sich das Restaurant an einem Samstagmittag nach und nach füllt.

    Schon der erste Gang ist ein absolutes Highlight: „Jakobsmuschel, mariniert und gebraten mit Mango, Kokos und Krustentierschaum.“ Auf zwei Tellern gereicht entfaltet die Jakobsmuschel in den beiden Aggregatzuständen ihr wunderbares, aber unterschiedliches Aroma, das von Mangowürfelchen und Kokosspänen unterstützt, aber nicht dominiert wird.

    Es folgt ein „Capuccino vom Bio-Landei mit Kartoffeln und Périgord-Trüffel“. Wenn diese Petitesse gut gemacht ist, hat sie absolutes Sucht-Potential: aufgeschlagene, luftige Kartoffelcreme, unter der sich Eigelb, Trüffel und Kartoffelstückchen in einem Kalbjus verbergen. Da heißt es nur: Löffel rein, Augen zu und genießen, um schließlich vor dem leeren Schüsselchen am liebsten um „Nachschlag“ zu betteln.

    Die „Lachsforelle mit asiatischem Gemüse und Curryschaum“ aus der Lunch-Karte entpuppt sich gar nicht als so „bürgerlich“ wie angekündigt, sondern erweist sich als raffiniert gewürztes Gericht mit einem guten, auf der Haut scharf angebratenen Stück von der Lachsforelle.

    Für das Dessert „Rote Bete mit Cassis, Sauerrahm, Estragon und Malz“ kann man ähnliches sagen, wie beim „Capuccino“: Zum Reinsetzen! Eine ungewöhnliche Kombination mit cremigen, geeisten und krossen Zutaten, die ein besonderes Geschmackserlebnis jenseits eher süßlicher Dessert-Geschmacksbilder erlauben. Wunderbar!

    Dass es zum Kaffee auch noch drei Köstlichen von Gurke mit Gin tonic über orientalische Macarons bis zum Haselnuss-Toffee gibt, rundet das Bild dieser zu Recht ausgezeichneten Küche ab. Dieses Restaurant spielt kurz nach seiner Eröffnung im Jahr 2016 unseres Erachtens nach schon jetzt in der ersten Liga. Man sollte es unbedingt im Auge behalten. Wir behalten es sogar im Herzen und haben unserem Navi einen neuen Favoriten hinzugefügt.

    Schönen Gruß, Merlan

  • #2
    Werter Merlan,

    ach wie schön, das lohnt sich ja wirklich. Da freue ich mich sehr auf Pfingsten. Ich habe den Besuch des 360 Grad schon fest eingeplant (als gebürtige Mittelhessin).

    Ganz herzlichen Dank!

    Kommentar


    • #3
      Und die Bahnhofsnähe ist verlockend, falls ich mal auf der ICE-Strecke unterwegs bin...

      Kommentar


      • #4
        Unser Weg führt uns diesmal nach Limburg an der Lahn, eine hessische Kleinstadt mit ca. 35.000 Einwohnern.

        Die Spuren einer ersten Besiedlung des Limburger Raumes gehen bis ca. 5.000 Jahre v. Chr. zurück.
        In den letzten Jahren fand Limburg landesweite Beachtung durch den Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst oder durch eine rührige Veganerin, die es schaffte, das Kinderlied „Fuchs du hast die Gans gestohlen“ zumindest zeitweise aus dem Glockenspiel des Rathauses verbannen zu lassen.


        Über der Stadt thront der Dom. Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen. Auch die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern lädt zum bummeln ein. Für Autofahrer eine echte Herausforderung. Wer Ziele in der Altstadt anfahren muss, teilt sich die Straße mit flanierenden Fußgängern.
        Es gibt reichlich Wirtshäuser, Restaurants und Pizzerien, Weinlokale, sogar Äppelwoiausschank. Lokale kulinarische Spezialitäten gibt es natürlich auch. Beispielhaft sei ein paniertes Kotelett erwähnt, reichlich mit Senf gewürzt, gefüllt mit Essiggurken, Sauerkraut und Dörrfleisch, als Beilagen kommen Bratkartoffeln oder Brot zum Einsatz. Wer die komplette Mahlzeit bestellen möchte, nennt der Bedienung das Zauberwort „Limburger Säcker“.
        Solch deftige Kost sollte es aber heute keinesfalls sein und so spazierten wir durch die Altstadt in Richtung Bahnhof und mussten mehrere Passanten nach dem Weg fragen um endlich vor dem schmucklosen Gebäude anzukommen, in welchem der gebürtige Limburger Alexander Hohlwein sein Restaurant betreibt.

        Bevor Alexander Hohlwein im November 2016 für das Restaurant 360 Grad mit einem Michelinstern ausgezeichnet wurde, hatte er bereits reichlich mit Michelinsternen Kontakt. Bei Markus Nagy, Chris Rainer, vor allem aber bei Kevin Fehling in Travemünde, konnte Hohlwein wichtige Erfahrungen machen und seine Kenntnisse vertiefen.

        Das Restaurant ist groß, hell und man hat einen guten Blick auf die umliegende Stadt.

        Hohlwein bietet zwei Menüs zur Auswahl an:

        Weltreise und Entdeckungsreise. Wir entscheiden uns für die Weltreise.

        Wie in der gehobenen Gastronomie üblich, werden vor dem Menü einige Gratishäppchen gereicht um die Vorfreude zu steigern und den Appetit anzuregen.


        Tom Ka Gai
        Suppenshot, Fjord Shrimp, Kokos, Ingwer


        Rinder-Tatar,
        Miso, Karotte


        Bun,
        Entenkeule, süss-sauer


        Nabemono,
        Krustentiersud, Garnele, Hummer Dim Sum, Chawanmushi

        Die Amuse Gueules sind schon reichlich großes Kino, aufwändig inszeniert und köstlich.


        Label Rouge Lachs
        roh-mariniert, Gurke, Passionsfrucht, Shiso, Grün, Soja

        Es bleibt natürlich nicht aus, dass man bei vielen Restaurantbesuchen auf die immergleichen Zutaten trifft. Deshalb kommt es vor allen Dingen auf Produktqualität und kreative Umsetzung an.
        Vor uns steht ein herrliches Lachsgericht. Etwas Säure und ein bisschen Frucht umschmeicheln den roh marinierten Lachs. Der Zauber der Kreation liegt in der spielerischen Leichtigkeit und den klug ausgewählten Begleitern. Dadurch wird aus einem Gericht, welches einem in der gehobenen Gastronomie so häufig begegnet, eine eigenständige und eindrucksvolle Kreation.


        Gänseleber „1001 Nacht“
        mariniert und pochiert, Feige, Schwarztee, Mandel

        Ein echter Hochgenuss. Zumal die Gänseleber „1001 Nacht“ dankenswerter Weise nicht als Miniatur auf den Teller kommt.
        Natürlich versucht jeder Koch diesem Produkt eine eigene Note zu verpassen. Sollten die Zutaten zunächst wie zufällig wirken, wird deren Bedeutung erst durch das aromatische Zusammenspiel deutlich. Ein Hauch von Orient weht durch das Restaurant.


        Zander a la Bordelaise
        gratiniert, Beurre Rouge, Mangold, Petersilienwurzel

        Zander a la Bordelaise, irgendwie erinnert mich diese Kreation an längst vergessene Speisen. Na, ich komm jetzt nicht drauf.
        Das Gericht macht jedenfalls viel Spass. Der gut gegarte Zander mit der würzigen Auflage und der fabelhaften Rotweinsauce begeistert mit einem ausgezeichnetem Aromenbild.


        Ragout Fin 360 Grad
        Perlhuhnkeule, Sot L´Y Laisse, Eigelb, Grüner Spargel, Erbse

        Ein eher klassisches Gericht modern interpretiert.
        Wer es bis hierher noch nicht gemerkt hat, wir befinden uns bei einem Avantgardisten.


        Nebraska Beef Gold Label „Ungarisch“
        Rücken und Short Rib, Paprika, Roscoff Zwiebel, Langos

        Grandios im Geschmack trotz eher puristischer Ausgestaltung.


        Apfel und Hibiskus
        Ziegenfrischkäse, Granny Smith, Kerbel


        Exotic Dream
        Kokos, geeist, Koriandersaat, Pattaya Mango, Weisse Schokolade

        Die Desserts liegen auf dem gleichen hohen Niveau wie die bisher gezeigten Gerichte.
        Es überzeugt uns vor allem das Wechselspiel von Aggregatzuständen und Aromen.


        Es folgt noch ein süsses Finale mit:

        Wiener Melange, Strawberry Cheescake, Rhabarber-Streusel


        Wein und Service:

        2016 Grand Régnard Chablis, Frankreich
        2010 Terre de Pierres, Chateau Moyau, Frankreich Languedoc

        Der Service war erfrischend locker, freundlich, auskunftsfreudig und hat somit zu einem gelungenen Abend beigetragen.
        Rebekka Weickert dirigiert den Service unauffällig und erfolgreich.

        FAZIT:
        Alexander Hohlwein hat uns positiv überrascht. Die Ausrichtung seiner weltoffenen Küche ist produktorientiert und hat als Fundament ein beeindruckendes Handwerk.

        Nach dem Genuss eines einzigen Menüs kann man die Bandbreite seiner Kreativität nur unzreichend erfassen. Doch schnell wird klar, hier kocht jemand mit Anspruch und großem Selbstbewusstsein. Ich erspare mir den untauglichen Versuch zu ergründen, ob Chris Rainer oder Kevin Fehling den jungen Koch entscheidend beeinflusst haben. Er ist längst auf seinem eigenen Weg.

        Zweifelsohne ist er der Star in der Region. Doch der Weg in die bundesdeutschen Feuilletons geht nur über einen weiteren Stern.


        Den Versuch hier noch Fotos einzustellen, schenke ich mir. Falls diese wirklich jemanden interessieren sollten, muss ich auf meine Seite verweisen: www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de









        Kommentar


        • #5
          Danke für den Bericht. Sehen Sie die Chance auf einen zweiten Stern?

          Kommentar


          • #6
            Schwierige Frage.
            Die Leistung der Küche war schon beeindruckend. Auch wenn man alles so oder so ähnlich schon mal gesehen hat.
            Verglichen mit anderen Einsternern, sehe ich das 360 Grad ziemlich weit vorne. Verglichen mit anderen Zweisternern, wäre eine Aufwertung durchaus vertretbar.

            Ich traue Hohlwein noch einiges zu. Also lege ich mich mal fest: Zweiter Stern in den nächsten drei Jahren!


            Kommentar


            • #7
              Vor einem Jahr war ich auch dort vor Ort. Da war das Restaurant noch in den Anfängen, sehr sympathisch. Den Bericht über das Menü werde ich gerne noch hier einstellen. Den ersten Stern habe ich gerade so gesehen, einen zweiten Stern habe ich aber zu diesem Zeitpunkt nicht vermutet. Ich fand es sehr gut, dass in der Provinz überhaupt ein solches Ein-Sternelokal ansässig ist. Wie sich Herr Hohlwein, unter den gegebenen Bedingungen weiter entwickelt und was er anstrebt, weiß ich nicht. Ich wünsche ihm auf jeden Fall alles Gute.
              Zuletzt geändert von HeikeMünchen; 02.06.2018, 00:09.

              Kommentar


              • #8
                Nachdem wir vor zwei Jahren das Restaurant von Alexander Hohlwein zum Lunch kennen gelernt haben, war unsere Neugier groß, wie sich wohl ein Abend über den Dächern von Limburg an der Lahn gestalten würde. Ja, die Atmosphäre ist eine andere, das Licht in dem großen, geschickt unterteilten Raum angenehm, der junge Service um Gastgeberin Rebecca Weickert und die konzentrierte Küchenmannschaft um Alexander Hohlwein zahlreicher, aber die unprätentiöse, lockere Atmosphäre ist auch abends im vollbesetzten Restaurant geblieben.

                Dem Gast wird Zeit gelassen, anzukommen. Ein Tuch für die Hände, ein Schluck zu trinken, dann drei aufwendig gefertigte Snacks und irgendwann die Karte, aus der man sich ein 4- bis 7-gängiges Menü auswählen kann. Die Preise sind äußerst moderat, wenn man sich das detailreiche Menü anschaut; von 75 € (4 Gänge) bis 105 € (7 Gänge) sind die Kreationen von Alexander Hohlwein zu haben. Ein „Schnäppchen“, wenn man bedenkt, welch hohen Aufwand die Küche betreibt und dass die Leistung absolut stimmt.

                Im Gespräch verrät Alexander Hohlwein, dass er mit der Entwicklung seines Restaurants sehr zufrieden ist. Mit seinem Angebot konnte er viele Stammgäste aus der Region binden und erfreut sich eines großen Zuspruchs überregionaler Gäste. Und allen Unkenrufen zum Trotz: Das Mittagsgeschäft mit einem reduzierten Lunch-Menü läuft! Na also, geht doch, wenn das Konzept stimmt!

                Mit Alexander Hohlwein ist im "Restaurant 360°“ ein Könner am Werk, dem kein Aufwand zuviel ist, um, wie er selber sagt, eine „ehrliche Küche“ zu machen. So abgenutzt oder missbraucht dieser Begriff auch sein mag, bei der Beschreibung der einzelnen Gänge und dem Ergebnis auf dem Teller, kommt einem genau dieser Begriff in den Sinn, wenn man die Kochleistung beschreiben will. Wie sang Tina Turner einmal ganz passend: “What you get is what you see“. So ist es, auch wenn Alexander Hohlwein es sich nicht nehmen lässt, seine Gerichte dekorativ anzurichten, ohne dass aber die Dekoration zum Selbstzweck wird.

                Wie muss man die Küche im „360°“ einordnen? Sie ist kreativ, handwerklich perfekt und geschmacklich überzeugend (einzig das Dessert fiel im Niveau etwas ab). Die Leistungen bewegen sich sicherlich im oberen *-Bereich, wenn nicht gar im **-Bereich. Hätte man uns dieses Menü in einem mit zwei Sternen ausgezeichneten Restaurant serviert, wir hätten es als angemessen empfunden und wahrscheinlich für diese Leistung klaglos deutlich mehr gezahlt.

                So wünschen wir uns im „360°“ weiterhin diese Qualität der Küche, diesen sympathischen Service, dieses ausgezeichnete Preis-Leistungsverhältnis und Herrn Hohlwein eine weitere Stufe auf der Erfolgsleiter – er muss dafür ja nicht gleich das Doppelte verlangen!

                Unser Menü:

                Knusperrolle [Rindertatar | Miso]
                Bonito-Baiser [Tuna | Gurke | Soja | Ponzu]
                Reis-Chip [Taschenkrebs | Kokos | Combava | Ingwer]

                Entenleber [Mousse & Eis | Shitake | Hoisin | Hühnerhaut]
                Enten Dim Sum [Frühlingslauch | Buchenpilze]

                Bachforelle – Frankfurter sieben Kräuter
                [Konfiert & Tatar | Radieschen | Schinken-Vinaigrette | geeister Sauerrahm]

                Jakobsmuschel
                [Gebraten | Krustentier-Bisque | Vadouvan | Karotte | Pistazie]

                Wolfsbarsch & Ochsenschwanz
                [Schmorsud | Zwiebel | Comte | Nussbutter]

                Milchkalb
                [Rücken, gebraten | Beef Tea | Rote Bete | Mark-Ravioli | Königsberger | Kartoffel | Kresse]

                Erdnuss & Mandarine
                [Erdnuss-Ganache | Mandarine, geliert | Bulgur | Darjeeling, geeist]


                Fazit:
                In einer Region, die nicht gerade üppig mit kulinarisch interessanten Adressen bestückt ist, ragt das „Restaurant 360°“ deutlich heraus und begnügt sich nicht mit durchschnittlicher Mainstream-Sterne-Küche. Wenn Alexander Hohlwein diesen Weg konsequent weitergeht, ist der zweite Stern nicht mehr weit, und Limburg an der Lahn könnte auch aus diesem Grund zu einer Pilgerstätte werden (Dom, Altstadt und die Basilika im Stadtteil Dietkirchen sind es allemal und schon jetzt einen Umweg wert).

                Schönen Gruß, Merlan


                Kommentar


                • #9
                  Danke für den Bericht, lieber merlan. Habe ich mit Interesse gelesen.

                  Kommentar


                  • #10
                    Jedenfalls freue ich mich, dass es so ein Restaurant in Limburg gibt!!
                    Zuletzt geändert von HeikeMünchen; vor einer Woche.

                    Kommentar

                    Lädt...
                    X