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Restaurant Schwarzenstein - Nils Henkel, Geisenheim

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  • #16
    Lieber Merlan, danke für den Hinweis. Den Eindruck hatte ich auch, aber bei einem langen Tisch mit acht Personen bzw. unser zweiter Tisch mit neun Personen erschwert natürlich das "Knöpfchen drücken".Die Weine selbst hat er auch immer gut vorgestellt, aber an mancher Stelle hätte er aber stärker darauf hinweisen könne, wie der Wein die Verbindung zum Gericht schlägt. Beim Pinot (den er auch mit merklicher Empathie präsentiert hat) hat er auch klar auf die Kombination zur Zwiebel hingewiesen. Da habe ich dann auch drauf stärker geachtet und das hilft natürlich.

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    • #17
      Lieber QWERTZ, vielen Dank für deine fast Echtzeit-Berichterstattung über unseren Clubabend, die - wie so oft - sehr zutreffend und differenziert wiedergibt, was wir erlebt haben.

      @merlan: Mit Blick auf die von QWERTZ angesprochenen etwas unauffälligeren Fleischgänge wäre tatsächlich noch etwas mehr Mut gut, um die Gesamtdramaturgie des Menüs zu befördern. Aber wir sprechen hier über einen Stand, der innerhalb eines halben Jahres erarbeitet wurde, daher darf man sich auf die weitere Entwicklung freuen.

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      • #18
        Und jetzt viel wichtiger: Glückwunsch zu **!

        Freue mich für Nils Henkel und Team!

        Schönen Gruß, Merlan

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        • #19
          Da ich gestern da war, das Team ist begeistert, das die ** Sterne aus dem Stand gekommen sind und hat es auch gebührend gefeiert.

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          • #20

            Vielen Dank, das du mir den Mund so schön wässerig gemacht hast. Ich hatte die Gelegenheit den ersten Arbeitstag mit zwei Sternen zu genießen, vielleicht entwickelte sich daher bei den beiden "etwas schwächeren" Gerichten ein etwas anderer Eindruck, insbesondere die Muschel fand ich jodig frisch mit Säure und das Quinoa angenehm beruhigend, die Menge war aber tatsächlich etwas zu groß und dann sehe ich den Kürbis nicht zum Kalb sondern genau anders herum, für mich war das ein Gemüsegang mit Fleischbeilage und dann war die Fleischmenge etwas zu groß aber der Gang wurde sehr stimmig. Ich hab mich am Anfang aber auch von der Fleischlastigkeit verwirren lassen. Aber insgesamt sind das Nuancen.

            Und der Sommelier ist ein zurückhaltender Typ der als er ein bißchen gefordert wurde auch aus sich herauskam. Und auf Nachfrage kann er die Weinbegleitung auch hervorragend erklären.

            Da du ich ja mit einem Fazit zurückgehalten hast. Ich finde zwei ** genau richtig, ich sehe noch ein bißchen Luft nach oben.

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            • #21
              Danke dir für den Eindruck. Vielleicht war ich bei der Muschel auch etwas überrascht, nachdem die anderen Gänge zuvor so kräftig und intensiv waren.
              Beim Hauptgang kann ich dich gut verstehen - ich war von dem Zusammespiel aus Sauce und Fleisch so eingenommen, dass der Kürbis für mich nicht so gut passte. Wenn man sich zuerst in den Kürbis verliebt, ist die Wahrnehmung eine andere, denke ich.

              Man darf bzgl der Weinpräsentation natürlich nicht vergessen, dass es bei einem großen langen Tisch der Sommelier echt schwer hat, Akustisch versteht ihn nur etwa die Hälfte und nicht jeder ist an allzu vielen Details interessiert. Evtl. hat er schon die Kollegen mit dem warmen Essen im Rücken - da hat man auch als Gast wenig Chancen, einen Dialog aufzubauen. Von daher schön, wenn das bei einer kleinen Tischrunde offensichtlich gelingt, wie merlan und Du es beschreiben.

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