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Restaurant Schwarzenstein - Nils Henkel, Geisenheim

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  • #31
    Nach Informationen der FAZ von heute "haben der 51 Jahre alte Chefkoch und ein großer Teil seiner Mannschaft schon Ende März, kurz nach der Schließung des Restaurants wegen der Corona-Pandemie, vollkommen überraschend die Kündigung erhalten. Henkel bestätigte sein Ausscheiden am Sonntag, wollte sich aber nicht zu den Gründen und Einzelheiten äußern."

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    • #32
      Zitat von merlan Beitrag anzeigen
      Nach Informationen der FAZ von heute "haben der 51 Jahre alte Chefkoch und ein großer Teil seiner Mannschaft schon Ende März, kurz nach der Schließung des Restaurants wegen der Corona-Pandemie, vollkommen überraschend die Kündigung erhalten. Henkel bestätigte sein Ausscheiden am Sonntag, wollte sich aber nicht zu den Gründen und Einzelheiten äußern."
      wenn das der Peter erfährt. Der wollte doch alle Arbeitsplätze durch Kurzarbeit retten

      So aus dem Bauch heraus schliesst man aber nicht mal einfach eines der besten Restaurants Deutschlands. Vielleicht war man schon vorher der Meinung, das sich der "Spass" nicht mehr rechnet und Corona ist halt überall und vor allem als Vorwand, weil wir das ja alle einsehen

      Frab schrieb in dem Corona Thread

      "Mag sein, dass die Anzahl Restaurants bei einem länger anhaltenden Shutdown zurückgeht und sich die Zusammensetzung stärker verändern wird aber ich denke die Köche bleiben ja nach wie vor und werden früher oder später (oder im Ausland) zurückkommen und ihre Küche uns somit erhalten bleiben. "

      Da bin ich dann mal gespannt, wo es ihn und sein Team hinziehen wird.

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      • #33
        Zitat von wombard Beitrag anzeigen

        wenn das der Peter erfährt. Der wollte doch alle Arbeitsplätze durch Kurzarbeit retten

        So aus dem Bauch heraus schliesst man aber nicht mal einfach eines der besten Restaurants Deutschlands. Vielleicht war man schon vorher der Meinung, das sich der "Spass" nicht mehr rechnet und Corona ist halt überall und vor allem als Vorwand, weil wir das ja alle einsehen

        Frab schrieb in dem Corona Thread

        "Mag sein, dass die Anzahl Restaurants bei einem länger anhaltenden Shutdown zurückgeht und sich die Zusammensetzung stärker verändern wird aber ich denke die Köche bleiben ja nach wie vor und werden früher oder später (oder im Ausland) zurückkommen und ihre Küche uns somit erhalten bleiben. "

        Da bin ich dann mal gespannt, wo es ihn und sein Team hinziehen wird.
        Das war auch mein Gedanke - früher oder später werden wir Nils Henkel wiedersehen (Ausnahmen werden auch hier die Regel bestätigen). Schade dass es ausgerechnet ihn erwischt hat. Ich wünsche ihm möglichst bald wieder auf die Beine zu kommen und gestärkt zurückzukehren.

        Die ganze Chose erinnert trotz allem ein wenig an Thomas Bühner und das La Vie in Osnabrück.

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        • #34
          Zitat von Frab Beitrag anzeigen



          Die ganze Chose erinnert trotz allem ein wenig an Thomas Bühner und das La Vie in Osnabrück.
          war auch mein erster Gedanke.

          Aber jetzt kommt der Hammer

          https://www.tageskarte.io/gastronomi...ementiert.html

          danach stimmt dies so gar nicht.

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          • #35
            Wenn man sich den von wombard hier verlinkten Artikel genau durchliest, scheinen alle "Jürgen Grossmanns" dieser Welt zu Totengräbern der Sternegastronomie zu werden... o.k., der eine heißt "Grossmann" und der andere "Großmann", aber da wollen wir mal nicht päpstlicher sein als der Papst ...

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            • #36
              Auch wir sind der Sache natürlich nachgegangen und haben dazu seit heute früh eine Meldung online. Nils Henkel hat uns persönlich seinen Abgang bestätigt und vom Hotel haben wir bis jetzt auf unsere Nachfrage keine Stellungnahme erhalten. Es mag ja sein, dass sein Vertrag formal noch läuft, wie Frau Teigelkamp in ihrem Posting schreibt, aber Nils Henkel wird nach seiner Aussage, wie wir berichtet haben, nicht wieder auf der Burg die Arbeit aufnehmen. Für die in der FAZ beschriebene Kündigung haben wir keine Bestätigung erhalten.

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              • #37
                Selbst wenn der Vertrag formal noch läuft, Nils Henkel also keinen Aufhebungsvertrag unterzeichnet hat, er aber offensichtlich nicht mehr kochen wird, dann frage ich mich dennoch, wieso man das nicht vernünftig kommunizieren kann, zumal seit der Kündigung Ende März nun auch schon wieder über sechs Wochen vergangen sind.

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                • #38
                  Wie das "Gourmetwelten" heute berichtet, sind es laut Geschäftsführer Teigelkamp doch die wirtschaftlichen Zwänge, die dazu geführt haben, sich von Nils Henkel und damit vom Gourmet-Restaurant auf Burg Schwarzenstein zu trennen. "Durch die Corona-Krise und die dadurch entstandenen Umsatzverluste geht uns nun endgültig die Puste aus“, wird Teigelkamp zitiert. Nunmehr arbeite man an einem neuen Konzept, um die Location über dem Rheintal wieder attraktiver zu machen.

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                  • #39
                    In der Tat haben die Betreiber nun eine Pressemitteilung verschickt.
                    "Durch die Corona-Krise und die dadurch entstandenen Umsatzverluste geht uns nun endgültig die Puste aus“

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                    • #40
                      Wenn die durchschnittliche Auslastung 2019 wirklich nur bei zehn Gästen lag, hatte man bei vierzig Plätzen eine Auslastung von nur 25 Prozent. Das ist einfach zu wenig und die aktuelle Situation war dann der Todesstoß. Traurig, aber wahr – doch immerhin nachvollziehbar.

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                      • #41
                        Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                        In der Tat haben die Betreiber nun eine Pressemitteilung verschickt.
                        Jetzt geistert wahrscheinlich wieder durch alle Medien, das wegen Corona das Restaurant geschlossen wurde.

                        Dabei, was haben sie denn durch Corona für Kosten gehabt? Das Personal wird durch den Staat bezahlt und der Rest, wie Versicherung, wird eh quer verechnet. Wenn sie tatsächlich nur diese minimale Auslastung gehabt haben, dann konnten sie damit nie und nimmer Kosten deckend gewesen sein. Daher könnten sie eigentlich froh sein, das sie zwangsweise haben schliessen müssen

                        Was ich aber absolut nicht verstehen kann, ist das angeblich "überraschende" Ende , das wir in den gestrigen Berichten lesen konnten. So betriebslind kann noch nicht einmal ein Azubi im ersten Lehrjahr sein und da es eigentlich normal ist, das Geschäftsleitung sich mit seinen leitenden Mitarbeiter regelmässig austauscht, dürfte dies also nicht neu gewesen sein.

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                        • #42
                          10 Gäste pro Abend sind natürlich wirklich erschreckend wenig. Im La Vie war es auch die zwei Male, die ich damals da war, sehr leer. Da ist es nur selbstverständlich, dass das Konzept - ganz unabhängig von Corona - überdacht wird. Die Kommunikation in dieser Sache ist natürlich ziemlich in die Hose gegangen.

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                          • #43
                            Zitat von merlan Beitrag anzeigen
                            Nach Informationen der FAZ von heute "haben der 51 Jahre alte Chefkoch und ein großer Teil seiner Mannschaft schon Ende März, kurz nach der Schließung des Restaurants wegen der Corona-Pandemie, vollkommen überraschend die Kündigung erhalten. Henkel bestätigte sein Ausscheiden am Sonntag, wollte sich aber nicht zu den Gründen und Einzelheiten äußern."
                            In dem erwähnten FAZ-Artikel heißt es im letzten Absatz: »Bemerkenswert ist das Aus für Henkel auch deshalb, weil die Auslastung des Gourmetrestaurants auf Burg Schwarzenstein dem Vernehmen nach trotz des außerordentlich aufwendigen Betriebs, den ein solches Spitzenlokal zwangsläufig verlangt, vor der Corona-Krise sehr gut gewesen war.«

                            Heute hat Peter Badenhop einen weiteren Artikel online veröffentlicht. Dort zitiert er den geschäftsführenden Gesellschafter Michael Teigelkamp mit der bereits bekannten Anzahl von durchschnittlich zehn Gästen – der Hinweis vom Montag zur angeblich guten Auslastung fehlt.

                            In der gedruckten FAZ vom 13. Mai 2020 (also heute) schafft er jedoch das Kunststück, erst die nun offiziell bestätigte schwache Auslastung anzuführen, um danach wieder zu behaupten: »Die Auslastung des Restaurants galt als recht gut.«
                            Zuletzt geändert von Tilla; 13.05.2020, 20:32. Grund: Datum korrigiert

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                            • #44
                              Sehr gut! Das ist mir auch aufgefallen, werter Tilla, aber ich wollte Herrn Badenhop nicht bloßstellen, weil ich ihn eigentlich schätze, da er allmonatlich so seriös und verlässlich über Wetter und Klima schreibt. Im Gastro-Bereich ist er bei der FAZ sonst eher für Kneipen und Bars zuständig.

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                              • #45
                                Ich war einmal bei Nils Henkel und wäre ohne Corona wohl im Herbst gerne wieder eingekehrt. Ich habe mich nach meinem letzten Besuch allerdings gefragt, wie dieses Konzept funktioniert. Verschiedene Hotel Stufen - gefühlt drei bis fünf - zwei ? Restaurants und das bei einer Nicht sehr großen Zimmer Zahl. Da ist mangelnde Auslastung doch vorprogrammiert.

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