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Tiger-Restaurant im Tigerpalast, Frankfurt

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Das macht hier ja wirklich Spaß...

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  • merlan
    antwortet
    Zitat von Sphérico Beitrag anzeigen
    ...
    Ja, da sind Sie ja wieder, werter Sphérico! Ihr erstes Posting 2014! Was haben Sie denn in der Zwischenzeit so ohne uns getrieben?

    Schönen Gruß, Merlan

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  • Sphérico
    antwortet
    Zitat von HeikeMünchen Beitrag anzeigen
    Herrn Erfurt
    In Erfurt erstarrt

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Ja, weiß ich ja... ist auch O.K.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Ich glaube es ging hier um einen kleinen Wortwitz - Entwerten, wie Fahrkarte entwerten...:cheers:

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Na ja, ich leiste halt Abbitte bei Herrn Jürgens, dem Ikarus mit Herrn Chiang, Herrn Bart de Pooter und Herrn Erfurt und zum Schluss noch bei Herrn Feix... alles auch großartig...

    Jetzt hab ich doch aber ein bisschen angegeben, oder??
    Zuletzt geändert von HeikeMünchen; 18.02.2014, 22:52.

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  • merlan
    antwortet
    Zitat von HeikeMünchen Beitrag anzeigen
    Für mich war der Tigerpalast mit Herrn Krolik die beste und interessanteste Erfahrung im letzten halben Jahr! Ohne andere damit entwerten zu wollen!!
    Sorry, aber irgendwie stelle ich mir das mit dem "Entwerten" jetzt lustig vor, so wie bei der Bahn mit Scanner oder gar noch mit Zange.

    Alberne Grüße, Merlan

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Für mich war der Tigerpalast mit Herrn Krolik die beste und interessanteste Erfahrung im letzten halben Jahr! Ohne andere damit entwerten zu wollen!!
    Zuletzt geändert von HeikeMünchen; 18.02.2014, 00:22.

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  • merlan
    antwortet
    Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
    Haben Sie dazu eigentlich auch Wein getrunken? Und wenn ja, welchen?
    Was Sie immer so alles wissen wollen, lieber Schlaraffe!
    Na klar, haben wir auch Wein getrunken. Wie immer und liebend gern! Selten schreibe ich aber in meinen Berichten, was wir getrunken haben. Vielleicht eine Möglichkeit, die Anonymität gegenüber dem Restaurant zu wahren. Das mag anderen nicht wichtig sein, aber ich möchte beim nächsten Besuch weder hofiert noch kritisch beäugt werden, nur weil ich mich einmal zu dem Restaurant geäußert habe. Ersteres ist mir schon einmal passiert und empfand es als höchst unangenehm.
    Seitdem und deshalb meine Zurückhaltung.

    Schönen Gruß, Merlan

    PS:
    @Schlaraffenland: Eine auch Ihnen gut bekannte Mitforumianerin machte mich darauf aufmerksam, dass Sie es im Jahr 2010 waren, der im Kuppelrain/Südtirol mit Garnele und Schwein konfrontiert wurde. Es gibt einfach nichts Neues mehr!

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  • Schink
    antwortet
    Vielen Dank für den Bericht über Ihren schönen kulinarischen Abend in Frankfurt. Herr Krolik hatte ja schon immer eine gute Hand für Fisch und das spiegelt sich in Ihrem Bericht wieder.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Diese Art der Beschreibungen, die einem einen guten Einblick in die Küchenleistung gewährt, ohne dabei viel zu ausführlich zu geraten, gefällt mir gut. Sehr gut, lieber merlan, wäre es gewesen, wenn Sie dem Getränke-Aspekt noch etwas mehr Bedeutung zugemessen hätten; also nicht nur über das Formale, nämlich die Anwesenheit einer Aperitif-Karte, sondern, zumindest andeutungsweise, über deren Inhalt einige Worte verloren hätten.
    Haben Sie dazu eigentlich auch Wein getrunken? Und wenn ja, welchen? Und wie war das mit dem perfekten Akkord?
    Mit kulinarischem Gruß
    schlaraffenland
    PS: Zu Ihrer Frage: "Braucht der Kaisergranat den Bauch des Eichelschweins?" habe ich noch folgende Textstelle gefunden:
    "Es gibt dann noch Spanferkelrücken mit sizilianischen Garnelen in bestechender Produktqualität. Ja, ich hätte schon von seinen "surf 'n turf"-Vorlieben gehört; ob mein Geschmackserleben dadurch wirklich bereichert würde, könne ich nicht eindeutig sagen. Doch, ich möge nur einmal mit den verschiedenen Zutaten "spielen", er, der Koch also, sei in der Tat ganz verliebt in die Möglichkeiten, die sich ihm durch diese Art der Kombinationen eröffnen"

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  • merlan
    antwortet
    Nach unserem Besuch des Brenners Park Restaurant, Baden Baden, im Jahr 2011 - Andreas Krolik hatte gerade ** bekommen – schrieb ich als Fazit in diesem Forum: „Das Restaurant gehört zweifellos in die **-Kategorie, da Andreas Krolik in der Lage ist, sehr gute Gerichte zu herausragenden Esserlebnissen werden zu lassen. Das eine oder andere Gericht bedarf vielleicht noch eines gewissen Feinschliffs…“ Das Wiedererleben der Küche von Krolik im Frankfurter Tigerpalast bestätigt diesen positiven Eindruck und lässt die damals gemachte Einschränkung vergessen. Krolik hat sich weiterentwickelt, kocht uneingeschränkt geschmackssicher und bewegt sich nun ganz sicher auf dem erarbeiteten Niveau.

    Ein Abend im Tiger-Restaurant beschert einem schon eine besondere Atmosphäre: Einerseits die auf Einlass wartenden Besucher des Varietes, dann die Leute im Bistro, die schnell zahlen wollen, um pünktlich zur Vorstellung zu kommen, dann die Bar-Hocker und schließlich die Gäste im Restaurant, die entweder die Spätvorstellung der Revue gebucht haben oder einfach nur die Küche von Andreas Krolik genießen wollen. Letztere werden mehr, seit über dem Tigerpalast ** leuchten. Wir gehören dazu! Dies alles logistisch und organisatorisch zu bewältigen, ist schon eine Meisterleistung: Chapeau Johnny Klinke, der ja auch noch das Café im Palmengarten und das Sternerestaurant Lafleur im dortigen Gesellschaftshaus betreibt.

    Während man aus der bereit liegenden Aperitif-Karte den Einstieg in den Abend wählt, kommt schon die erste Leckerei auf den Tisch: Ein Stück Handkäs´ im Blätterteig eingebacken und etwas grüne Soße mit einem Wachtelei. Und schon fühlt sich der Frankfurter wohl (aber auch der Rheinländer, der sich schnell und gerne an diese hessischen Traditionsgerichte gewöhnt hat)!

    Als Einstieg serviert Krolig ein vierteiliges Amuse gueule mit marinierter Forelle, Oktopus, Sushi und frittierter Fischpraline. Ich gestehe, dass ich kein großer Freund eines solchen „Sammelsuriums“ der Geschmäcker bin. Ich mag lieber ein klar durchkomponiertes Amuse oder aber so etwas wie es Harald Wohlfahrt auf seinem vierteiligen Glasteller immer hinzaubert, wo alle Teile einen Bezug zueinander haben. Aber sei´s drum; das mag jeder anders sehen.

    Andreas Krolig ändert seine Karte wohl nur sehr behutsam, da ich viele Gerichte entdeckt habe, die auch schon die Gourmet-Club-Mitglieder im November 2013 serviert bekamen. Wir haben uns für das Meeresfrüchte-Menü entschieden, von dem der erste und dritte Gang schon hier beschrieben wurden.

    Roher Hamachi in Ingwer-Limonenmarinade, Blumenkohl mit Yuzu, fruchtigem Curryeis, eingelegter Spitzkohl und Kresse
    Was für ein vielschichtiger, kleinteiliger Gang! QWERTZ hat ihn ja schon im Foto vorgestellt und Schink ihn auch beschrieben. Bei jedem Bissen ein anderer Reiz, getragen von einer feinen Säure und Fruchtigkeit. Ich möchte gar nicht wissen, wer in der Küche als „Strafarbeit“ diese unzähligen Würfelchen für das Mise en Place hat schneiden müssen.

    Getauchte Schottische Jakobsmuschel mit Haselnuss, Perigord Trüffel, Schwarzwurzel und Petersilie
    Ob nach ihr oder in was getaucht mag für die Jakobsmuschel dahinstehen, sie war jedenfalls von bester, fester Qualität und von Nusssplittern gekrönt. Selbst das zarte Schäumchen schmeckte nussig und vermählte sich aufs beste mit der geschabten Trüffel und der einmal nicht leicht bitteren Petersiliensauce. Mit der Schwarzwurzel eine wunderbar stimmige Komposition.

    Gebratener Kaisergranat und Bauch vom Eichelschwein, Krustentiersauce mit Zitrusfrucht und Kürbis süß-sauer
    Braucht der Kaisergranat den Bauch vom Eichelschwein? Eigentlich nein, aber er schadet ihm auch nicht! Er bekommt eine gewisse Deftigkeit, die aber durch die Zitrusbeigabe in der Krustentiersauce gleich wieder relativiert wird. Ein schönes Spiel, das beim Kürbis mit der Süße und Säure fortgesetzt wird. Nett!

    Poelierter Island Kabeljau mit Olive, Basilikumöl, mediterraner Krustentiersud mit Kapern, Spinat und Auberginenconfit
    Überraschung: Kabeljau und Spinat geben diesem Gang das Gepräge, nicht das mediterrane Drumherum. Der Kabeljau, weil er von außerordentlicher Qualität und aufgrund der Garmethode von einer fleischigen Festigkeit ist, die die übliche und durchaus geschätzte Konsistenz ins Abseits stellt. Und der Spinat, weil er trotz Garung Blatt für Blatt geblieben ist und durch Zitronenzesten einen sehr frischen Ton bekommt, der gegen das mediterrane Gemüse besteht. Ein ganz großer Gang!

    Grüner-Apfel-Mousse mit Matcha Tee führt locker zum Dessert.

    Mandarine mit Schwedenmilch und Mandelnougat
    Das so einfach klingende Dessert entpuppt sich als außergewöhnlicher dreiteiliger Gang, der trotz des Nougats seine fruchtige Leichtigkeit behält: Ein Gläschen mit Mandarinensaft, Schwedenmilch (Sauermilch) mit Mandarinen und eine Nougatvariation mit Früchten fügen sich zu einem krönenden Abschluss.

    Fazit: Ein schöner Abend auf kulinarisch hochstehendem Niveau. Ein stimmiges Ambiente, das den Varietecharakter des Hauses unterstreicht. Ein Publikum mit offensichtlich unterschiedlichen Erlebniserwartungen (Gourmet-Küche, Bistroküche, Show, Bar) und ein Service, der zurückhaltend-freundlich agiert und die unterschiedliche Taktung der Gäste zu meistern versucht.

    Schönen Gruß, Merlan
    Zuletzt geändert von merlan; 15.02.2014, 16:47.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Zitat von HeikeMünchen Beitrag anzeigen
    Es lohnt sich scheinbar, im Gourmet-Club Mitglied zu sein
    das lohnt es sich ganz gewiss, Gourmet-Club-Mitglied zu sein. Und sei es, dass wir uns in den "richtigen" Restaurants treffen, in denen diese Vorzugsbehandlung allen Gästen zuteil wird.

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Jetzt habe ich mein erstes "Menü des Monats" gehabt. Es war einfach grandios.

    Die Beschreibungen der einzelnen Gänge gab es hier ja schon. So kann ich einfach nur sagen, dass ich das bisher beste Menü meines Lebens hatte und das in jeder Hinsicht.

    Es gab keinen Gang, bei dem ich (wie sonst immer mal) "Na ja" gesagt hätte. Von den Amuse bis zu den Petit fours war das Menü für mich eine einzige Steigerung. Der Service war dann noch einmal der Hammer. Nicht nur, dass ich im (an einem Donnerstagabend vollbesetzten) Restaurant einen der besten Plätze hatte, auch bemühte sich der Servicechef wie auch die Sommeliere immer wieder besonders um mich. Die Weine waren nicht nur passend, sondern auch wirklich tiefgründig.
    Dazu dann noch Herr Krolik, nicht nur ein Könner, sondern auch im Gespräch noch sehr sympathisch.

    Kurz und (außerordentlich) gut: Ich habe mich über vier Stunden lang sehr umsorgt und wohl gefühlt.

    Es lohnt sich scheinbar, im Gourmet-Club Mitglied zu sein

    Allerdings habe ich auch in meiner Umgebung bei den andern Gästen nur Zufriedenheit wahrgenommen, es handelte sich demnach nicht wirklich um eine Sonderbehandlung.
    Zuletzt geändert von HeikeMünchen; 02.12.2013, 22:04.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Liebe Schink, ich wusste ja nicht, dass Du da warst und Du konntest nicht wissen, dass ich die Fotos vom Clubabend bekommen habe...

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