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Steakhaus OX Braunschweig

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  • Steakhaus OX Braunschweig

    Noch recht neu, wir waren zu viert da und probierten ausgiebig.
    "Premium" Steakhaus OX in Braunschweig
    auf einer "Hitliste" der deutschen Steakhäuser Nr.4 (was immer das bedeuten mag)
    Es gibt z.B.
    Herefordsteak 180 g für 24 Euro
    Rumpsteak 250 g für 30 Euro
    Filetsteak 220 g für 40 Euro
    jeweils incl. Salat.
    Sehr gute Fleischqualität, perfekt gebraten,
    davon können Maredo u.ä. nur träumen,
    Ob sich dieses Preisniveau durchsetzen kann bleibt abzuwarten.
    Auf der Weinkarte das ein oder andere Schnäppchen
    z.B. 1 Fl. 0,75 Robert Weil Großes Gewächs Gräfenberg für 39 Euro.
    Wir waren voll zufrieden.

  • #2
    Endlich ist auch Braunschweig eine Reise wert!

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    • #3
      OX Braunschweig wieder besucht.
      Wir wurden an den Tisch begleitet.
      Nach Wünschen befragt.
      Ananas/Cocos/Guave Süppchen viel zu kalt.
      Beim Auswählen fiel uns immer noch auf der Karte das "Staek" auf.
      Filet 220 g > 40,00 Euro, allerbestes Steak.
      Hereford 180 g > 20,00 Euro gutes Steak.
      Alles was kein Steak war, leider belanglos.
      Viel zu lange dauerte es bis zum Dessert.
      Rechnungserstellung (2x reklamiert) ziemlich schwierig.

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      • #4
        Selbst schuld.

        Beste Grüße
        daurade

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        • #5
          Den Besuch bei einer Freundin in Braunschweig nutzten Frau Grande Gourmet und ich am letzten Wochenende, um das Steakhouse „OX“ zu besuchen, das sich Premium-Steakhouse nennt (wobei sich „Premium“ in diesem Fall besonders auf die aufgerufenen Preise bezog, aber dazu später mehr…). Unsere Freundin hatte uns schon länger von dieser für Braunschweig einzigartigen Adresse vorgeschwärmt, wobei man dazu sagen muss, dass sich die Auswahl an höherklassigen Restaurants in der alten Hansestadt in sehr engen Grenzen bewegt und die Konkurrenz nicht gerade umwerfend groß ist (das „Alte Haus“ wäre in diesem Zusammenhang zu nennen, welches aber leider während unseres Aufenthalts Betriebsferien machte, sodass es keine wirkliche Alternative zum „OX“-Besuch gab). Ich war etwas skeptisch, ob die durch unsere Freundin geschürten Erwartungen eingelöst werden würden, war ich doch beim Besuch meines letzten „Steakhouses von Weltruf“, dem "Peter Luger" in New York, in vielen Belangen doch arg enttäuscht worden.

          Um es vorweg zu sagen: Das „OX“ stach in vielen Aspekten Luger deutlich aus, was aber in einigen Bereichen auch nicht allzu schwer war: Das Ambiente des in einem sehenswerten Fachwerkhaus untergebrachten Restaurants war durchaus gediegen und nur dezent mit „Rinder- und Fleischstilleben“ an den Wänden auf Steakhouse-Ambiente getrimmt, der Service war freundlich und sachkundig, die Weinauswahl (auch bei den Offenen) mehr als ordentlich und die Beilagen wie Rahmspinat frisch zubereitet (einschränkend muss gesagt werden, dass der Spinat leider etwas ungewürzt daherkam und man es mit dem doch sehr dünnflüssigen Rahm, der den Spinat fast „ertränkte“, leider etwas übertrieben hatte). Auch das neckische Amuse bouche, ein sehr intensiv schmeckender Fleischsud, im Schnapsglas serviert, sowie die vorweg gereichten Brotsorten mit Fleur de Sel, Kräuterbutter und Quark wussten wie die zwar nicht gerade aufregende, aber in allen Komponenten passabel zubereitete Dessertvariation (mit den üblichen „Verdächtigen“ wie warmer Schokoladenkuchen, Applecrumble usw.) durchaus zu gefallen.

          Bis hierhin also ein eindeutiger Punktsieg gegen Luger, wäre nicht der Hauptgrund des Kommens, die Güte des Fleisches und der Garung, hinter den Luger-Standard zurückgefallen: Das Rumpsteak war von der Qualität her durchaus in Ordnung, aber eben nicht überragend, der Garpunkt war nicht perfekt getroffen (statt wie gewünscht medium eher medium rare) und auch die von Luger noch in Erinnerung gebliebene perfekte Kruste mit den herrlichen Röstaromen vermisste man. Da für das 350 Gramm schwere Steak knapp 40 Euro (ohne Beilagen wohlgemerkt) aufgerufen wurden (das Kobe-Beef hätte mit 90 Euro für 180 Gramm zu Buche geschlagen), hätte man hier etwas mehr erwarten dürfen.

          Summa summarum bleibt als Fazit, dass das „OX“ für die gastronomisch unterversorgte Region um Braunschweig wohl durchaus als Gewinn zu betrachten ist, die Preispolitik aber vielleicht noch einmal etwas überdacht werden sollte, da die Fleischqualitäten zwar durchaus in Ordnung sind, sich aber nicht deutlich genug von den Steakhäusern der Systemgastronomie wie Block House oder Maredo abheben, in denen man teilweise nur ca. die Hälfte berappen muss, um seine „Fleischeslust“ zu stillen!
          Zuletzt geändert von El Grande Gourmet; 04.09.2020, 00:35.

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