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la vie ***, Osnabrück

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  • la vie ***, Osnabrück

    Servus,

    ist jemand in den letzten Wochen dort gewesen??
    Muss man lange vorher reservieren??

  • #2
    Zitat von Seegras Beitrag anzeigen
    Servus,

    ist jemand in den letzten Wochen dort gewesen??
    Muss man lange vorher reservieren??
    Beim Mittagessen war nicht viel los

    Zeitblom

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    • #3
      Werde im Dezember dort sein. Habe ein Tisch für den Abend reserviert.

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      • #4
        wir sind am kommenden Samstag Abend zu viert dort. Reservierung 2 Wochen im voraus war keinerlei Problem.
        KG
        Chess

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        • #5
          @ Milka und chess,

          ich hoffe es gibt dann auch gute Berichte.
          Zum Mal Sie ja vielleicht beide das selbe Menü essen.

          Wir sind gespannt über die Berichte.

          Kommentar


          • #6
            la vie im November

            Here we are


            La vie

            Wir waren bereits vor einem Jahr dort und waren restlos begeistert. Ein Jahr später hat Herr Bühner unseres Erachtens nochmals zugelegt. Ein Aromenfeuerwerk nach dem anderen. Immer etwas Neues, das man so noch nirgends gegessen hat. Wer allerdings im wesentlichen Klassiker geniessen möchte, ist hier sicherlich nicht am besten aufgehoben. Wer allerdings etwas kulinarisch erleben möchte, MUSS nach Osnabrück!

            Nahezu jeder Gang auf *** bis ***+ Niveau (Morchelbewertungssystem mit einem Ausreisser ;-).

            Fazit: das beste Menü, das wir je geniessen durften.

            Grosses Degustationsmenü:

            Die einzelnen Menügänge (B) werden Bühnertypisch jeweils mit einem kleinen Einstimmer (A), welcher zum Thema des Menügangs passt, eingeleutet.

            1. Amuse Bouche:

            - Geeister Ginfizz mit Kaviar und Gurkengelee > der 1. Knüller > haut einen auf leerem Magen schier um; Erbsenpüree mit kandierten Oliven; Baiser mit Räucherforelle; Auster mit Apfelschaum (leichter kann man eine Auster nicht zubereiten) > eine Geschmacksbombe nach der anderen, handwerklich superperfekt: je ***

            - Carpaccio von geräucherter Melone mit Wildkräutern: sieht aus wie roter roher Thunfisch > ist ein optischer, olfaktorischer und geschmacklicher Genuß > die Melone ist von fester Konsistenz erreicht durch 24 Stunden Trocknung der Melone!! ***+

            2. Gang

            A) Gänseleber-Schokoladenpraline: kalt, perfekte Konsistenz: ***

            B) Creme von der Gänsestopfleber mit Zitronengratinee und Rucola. Hierzu muss man wissen, dass wir absolute Gänsestopfleberfans sind und sehr sehr viele Vergleichsmöglichkeiten haben. Das war DIE Gänsestopfleber > ****. Nie vorher und vermutlich nachher so einen Hammer gegessen!

            3. Gang

            A) Stockfischpüree im Brotmantel mit Saiblingskaviar: Bühner spielt mit Primitivoptik und Primitivfisch, was sich in seiner Hand und dem Minibissen in ein Genußspektakel verwandelt: ***

            B) Loup de Me de ligne mit Safran Aal, Rettich und Limonen: verschiedenste Minipretiosen, zusammen genossen noch besser als einzeln: ***

            4. Gang

            A) Steinpilzeis mit Balsamico: obwohl beides starke Aromenträger das erste Gericht, dass die Erwartung an den Aromenzauberer Bühner nicht ganz erfüllte: *+

            B) Maronenraviolo mit Perigordtrüffel: ja, auch Trüffel lieben wir; wenn Sie aber in die Hand von Bühner gelangen, sind sie kleine Wunderwerke: ***+

            5. Gang

            A) Rote Bete mit Balsamico: ein völlig seltsamer, farbenprächtiger, aber umwerfender Gemüsegang: **+

            B) Kanichenrücken und Schulter auf Olivensables und Pedro Ximenez Sherry: handwerklich hervorragend, Kaninchen geht geschmacklich aber etwas unter: **

            6. Gang

            A) gab es nichts ;-)

            B) Filet vom Rehbockrücken mit Koriander, Kokos und geschmorten Gemüse. Geht nicht besser: ***+

            7. Gang (da waren wir gierig und haben je einen Hauptgang vom kleinen Menü zusätzlich geordert)

            A) Strudel vom Moorhuhn und Bresse Taube, mit Gänsestopfleber und Steinpilzen: eine ausgeklügelte Kombination, die die einzelnen Produkte gekonnt umschmeichelt und nebenbei Aromenfeuerwerke abfeuert, die mit jedem Bissen variieren: ***+.

            B) Glasiertes Kalbsbäckchen und Bries mit Quitte, Steckrüben und Knoblauch: dem Kalb gelingt es nicht sich gegen die anderen Gänge vorher und nachher zu behaupten, dennoch von sehr guter Handwerkskunst: **

            8. Gang

            A) Roqueforteis mit karamellisierter Brombeere: tolle Idee > besonderes Mouthfeeling: ***

            B) Sauerrahmeis mit Brebis de Pyrenees und wilden Feigen. Signature Meal: ***

            9. Gang

            A) Pilz-Sable mit Limonen-Ingwer Sorbet: tolle Temperaturspiele; ***

            B) Pfirsich Melba a la facon la vie: wie es sich gehört, ein i-tüpefelnder Abschluß: ***+

            10. Abschluß

            Pralinen: nicht so spannend, aber natürlich sehr gut: **
            Nuss-Zigarillo: schmatz, lecker: **+
            Reagenzglas: **+

            Weine und co.

            1. Aperitif: asiatischer Sud aufgeschüttet mit Winzersekt von Bassermann: gleich 2 Mal geordert > passt ausgezeichnet zu dem gebotenen Aromenspektakel

            2. Weinbegleitung

            A) Amontillado 12 years: ein viel zu scharfer Sherry zur Gänsestopfleber, hätte beinahe die **** dieses umwerfenden Gerichts getrübt.

            B) 2008 Silvaner Trocken LandArt Franken: guter Schmelz trotz des Jahrgangs

            C) 2005 Pouilly Fuisee La Roche; Domaine Barraud/Burgund: gut das Terroir abbildend, aber nichts großes

            D) 2001 Cuvee Trocken Korell/Nahe: endlich ein Volltreffer; kräfige Frucht sehr gut harmonierend!

            E) 2003 Shiraz Gentle Annie / Central Victoria: gut, aber zu wenig für das Topniveau des Essens.

            F) Eitelsbacher Riesling Auslese Karthäuserhof/Mosel: großer Name, der hält, was er verspricht.

            Überzeugt, nächstes Mal werden wir wieder eine Flaschenauswahl treffen.

            Ambiente: grandios, ein Herrenhaus, das durch die verwinkelte Bauweise und Nutzung in nahezu jedem Raum ein neues Erlebnis bietet.

            Service: perfekt, sehr kompetent und angenehm. Gespräch mit Herrn Bühner war von seiner souveränen und angenehmen Art sowie feinsinnigem Humor geprägt.

            Nach den Berichten hier im Forum werden wir demnächst sicherlich die Baus heimsuchen und testen, ob sie sich an Bühner messen können :-)

            KG
            Chess

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            • #7
              la vie im November

              Here we are


              La vie

              Wir waren bereits vor einem Jahr dort und waren restlos begeistert. Ein Jahr später hat Herr Bühner unseres Erachtens nochmals zugelegt. Ein Aromenfeuerwerk nach dem anderen. Immer etwas Neues, das man so noch nirgends gegessen hat. Wer allerdings im wesentlichen Klassiker geniessen möchte, ist hier sicherlich nicht am besten aufgehoben. Wer allerdings etwas kulinarisch erleben möchte, MUSS nach Osnabrück!

              Nahezu jeder Gang auf *** bis ***+ Niveau (Morchelbewertungssystem mit einem Ausreisser ;-).

              Fazit: das beste Menü, das wir je geniessen durften.

              Grosses Degustationsmenü:

              Die einzelnen Menügänge (B) werden Bühnertypisch jeweils mit einem kleinen Einstimmer (A), welcher zum Thema des Menügangs passt, eingeleutet.

              1. Amuse Bouche:

              - Geeister Ginfizz mit Kaviar und Gurkengelee > der 1. Knüller > haut einen auf leerem Magen schier um; Erbsenpüree mit kandierten Oliven; Baiser mit Räucherforelle; Auster mit Apfelschaum (leichter kann man eine Auster nicht zubereiten) > eine Geschmacksbombe nach der anderen, handwerklich superperfekt: je ***

              - Carpaccio von geräucherter Melone mit Wildkräutern: sieht aus wie roter roher Thunfisch > ist ein optischer, olfaktorischer und geschmacklicher Genuß > die Melone ist von fester Konsistenz erreicht durch 24 Stunden Trocknung der Melone!! ***+

              2. Gang

              A) Gänseleber-Schokoladenpraline: kalt, perfekte Konsistenz: ***

              B) Creme von der Gänsestopfleber mit Zitronengratinee und Rucola. Hierzu muss man wissen, dass wir absolute Gänsestopfleberfans sind und sehr sehr viele Vergleichsmöglichkeiten haben. Das war DIE Gänsestopfleber > ****. Nie vorher und vermutlich nachher so einen Hammer gegessen!

              3. Gang

              A) Stockfischpüree im Brotmantel mit Saiblingskaviar: Bühner spielt mit Primitivoptik und Primitivfisch, was sich in seiner Hand und dem Minibissen in ein Genußspektakel verwandelt: ***

              B) Loup de Me de ligne mit Safran Aal, Rettich und Limonen: verschiedenste Minipretiosen, zusammen genossen noch besser als einzeln: ***

              4. Gang

              A) Steinpilzeis mit Balsamico: obwohl beides starke Aromenträger das erste Gericht, dass die Erwartung an den Aromenzauberer Bühner nicht ganz erfüllte: *+

              B) Maronenraviolo mit Perigordtrüffel: ja, auch Trüffel lieben wir; wenn Sie aber in die Hand von Bühner gelangen, sind sie kleine Wunderwerke: ***+

              5. Gang

              A) Rote Bete mit Balsamico: ein völlig seltsamer, farbenprächtiger, aber umwerfender Gemüsegang: **+

              B) Kanichenrücken und Schulter auf Olivensables und Pedro Ximenez Sherry: handwerklich hervorragend, Kaninchen geht geschmacklich aber etwas unter: **

              6. Gang

              A) gab es nichts ;-)

              B) Filet vom Rehbockrücken mit Koriander, Kokos und geschmorten Gemüse. Geht nicht besser: ***+

              7. Gang (da waren wir gierig und haben je einen Hauptgang vom kleinen Menü zusätzlich geordert)

              A) Strudel vom Moorhuhn und Bresse Taube, mit Gänsestopfleber und Steinpilzen: eine ausgeklügelte Kombination, die die einzelnen Produkte gekonnt umschmeichelt und nebenbei Aromenfeuerwerke abfeuert, die mit jedem Bissen variieren: ***+.

              B) Glasiertes Kalbsbäckchen und Bries mit Quitte, Steckrüben und Knoblauch: dem Kalb gelingt es nicht sich gegen die anderen Gänge vorher und nachher zu behaupten, dennoch von sehr guter Handwerkskunst: **

              8. Gang

              A) Roqueforteis mit karamellisierter Brombeere: tolle Idee > besonderes Mouthfeeling: ***

              B) Sauerrahmeis mit Brebis de Pyrenees und wilden Feigen. Signature Meal: ***

              9. Gang

              A) Pilz-Sable mit Limonen-Ingwer Sorbet: tolle Temperaturspiele; ***

              B) Pfirsich Melba a la facon la vie: wie es sich gehört, ein i-tüpefelnder Abschluß: ***+

              10. Abschluß

              Pralinen: nicht so spannend, aber natürlich sehr gut: **
              Nuss-Zigarillo: schmatz, lecker: **+
              Reagenzglas: **+

              Weine und co.

              1. Aperitif: asiatischer Sud aufgeschüttet mit Winzersekt von Bassermann: gleich 2 Mal geordert > passt ausgezeichnet zu dem gebotenen Aromenspektakel

              2. Weinbegleitung

              A) Amontillado 12 years: ein viel zu scharfer Sherry zur Gänsestopfleber, hätte beinahe die **** dieses umwerfenden Gerichts getrübt.

              B) 2008 Silvaner Trocken LandArt Franken: guter Schmelz trotz des Jahrgangs

              C) 2005 Pouilly Fuisee La Roche; Domaine Barraud/Burgund: gut das Terroir abbildend, aber nichts großes

              D) 2001 Cuvee Trocken Korell/Nahe: endlich ein Volltreffer; kräfige Frucht sehr gut harmonierend!

              E) 2003 Shiraz Gentle Annie / Central Victoria: gut, aber zu wenig für das Topniveau des Essens.

              F) Eitelsbacher Riesling Auslese Karthäuserhof/Mosel: großer Name, der hält, was er verspricht.

              Überzeugt, nächstes Mal werden wir wieder eine Flaschenauswahl treffen.

              Ambiente: grandios, ein Herrenhaus, das durch die verwinkelte Bauweise und Nutzung in nahezu jedem Raum ein neues Erlebnis bietet.

              Service: perfekt, sehr kompetent und angenehm. Gespräch mit Herrn Bühner war von seiner souveränen und angenehmen Art sowie feinsinnigem Humor geprägt.

              Nach den Berichten hier im Forum werden wir demnächst sicherlich die Baus heimsuchen und testen, ob sie sich an Bühner messen können :-)

              KG
              Chess

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              • #8
                Werter Chess,

                danke für Ihren perfekten Bericht über das La Vie.

                Dazu noch völlig ausreichend, ja bestens kommentiert, ohne sich in langatmigen erweiterten Beschreibungen zu ergötzen.

                Bestätigt mir (uns) erneut:
                Weniger ist oft mehr.

                Da Thomas Bühner jahrelang im La Table wirkte, war das La Table für uns das meistbesuchte Spitzenrestaurant seit Beginn unseres Interesses für die Spitzengastronomie. Ganze 40km von zu Haus entfernt.

                Viele Gänge waren auch bereits im ** La Table locker *** wert und es freut mich, dass Sie nun überwiegend *** und sogar ***+ erlebt haben.

                Was mir besonders positiv an Ihrer Bewertung auffällt ist, dass Sie trotz 1x nur *+, 1x **+ und 2x** dennoch mitteilen, dass Sie als erfahrener Gourmet zu diesem Ergebnis kommen:
                Fazit: das beste Menü, das wir je geniessen durften.
                Da gibt es hier ganz andere Berichterstatter. Die werten bereits ab, wenn mehr oder weniger nur die Amuse nicht Ihren Erwartungen entsprechen.

                Leider liegt Osnabrück nicht auf unseren Reiserouten. Anderenfalls wären wir längst erneut bei Bühner eingekehrt.

                Aufgrund der nicht nur durch Sie erfolgten teilweise euphorischen Berichte über Bühner, werden wir demnächst eine gezielte 220km Reise in den Norden unternehmen.

                Bau steht auch auf unserer Liste ganz oben und dann schaun mer mal.:cheers:
                Gruß
                Soriso

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                • #9
                  Vielen Dank für den Bericht. Da freue ich mich schon auf die fürs Frühjahr geplante Reise nach Osnabrück.

                  Kommentar


                  • #10
                    Danke für den schönen Bericht ! Der bestätigt meinen Plan, dort als übernächstes Highlight (nach J.A. am 19.12.) einzukehren. Bericht von Achatz@Ikarus/vorgestern wird in diesen Tagen folgen.
                    :hungry:

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                    • #11
                      Hallo,

                      hier ein kurzer Bericht zum Kulinarischen Highlight im La Vie.

                      im großem und ganzen kann ich mir Chess nur anschließen es war echt Klasse. Auch ich fand das Steinpilzeis nicht wirklich aufregend sowie den Gin Fizz mit Kaviar den Kaviar hat man gar nicht so geschmeckt. Baiser mit Rächerforelle war dagegen einfach klasse sowie auch das Amouse Bouche mit der geräucherten Melone.Die besten Gänge waren der Maronenravioli mit Trüffel und Pilz Sable mit Limonen - Ingwersorbet davon hätte ich ein großen Teller essen können.
                      Mit dieser Leistung kann man ihm und sein Team die *** nur gönnen.
                      Die Präsentation, das Handwerk und der Service sind ganz klar ***.

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                      • #12
                        Um das Thema "La Vie" zu aktualisieren:

                        Ich hatte das Vergnügen vor kurzen dort Gast sein zu dürfen und war wirklich begeistert. Das Menü war *** ohne Abstriche auf Augenhöhe mit Wissler und Amador.

                        Sehr überzeugend und dabei noch günstig (160 € das große Menü).
                        Zuletzt geändert von Max.Vanderveer; 14.08.2010, 20:50.

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                        • #13
                          Zitat von Max.Vanderveer Beitrag anzeigen
                          Das Menü war *** ohne Abstriche.
                          Für einen ausführlichen Bericht fehlt mir leider die Zeit aber obiger Aussage kann ich mich uneingeschrenkt anschliessen.

                          Was mir (abgesehen von den reichlich vorhandenen Höhepunkten) besonders aufgefallen ist, ist die handwerkliche Perfektion, der souveräne Umgang auch mit modernen Elementen wie Schäumen und Sticktstoff (ohne Showeinlagen) und das gut abgestimmte Gesamtkonzet des Menues. Insbesondere auch die nicht auf der Karte stehenden Kleinigkeiten zwischendurch (gedacht als Vorbereitung auf den nächsten Gang) trugen dazu bei, dass ich mich sehr wohl gefühlt habe.

                          Sehr kompetent auch die Beratung bei Weinen und nichtalkoholischen Getränken.

                          Da auf der Homepage der Eindruck entstehen könnte, Mittags gäbe es nur das (übrigens empfehlenswerte) Lunchmenue: mir wurde bei meinen Besuch versichert, dass man das Degustationsmenue auch Mittags bekommen kann, wenn man diesen Wunsch schon bei der Reservierung äussert.

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                          • #14
                            Zitat von Zeitblom Beitrag anzeigen
                            [...]mir wurde bei meinen Besuch versichert, dass man das Degustationsmenue auch Mittags bekommen kann, wenn man diesen Wunsch schon bei der Reservierung äussert.
                            So ist es. Auch ich durfte dort Mittags " groß " speisen und wurde von konstanter *** Leistung schlichtweg überzeugt. Besonderes Augenmerk darf der Weinkarte geschenkt werden, die viele gute Weine zu vertretbaren Positionen offeriert :cheers:
                            Hr. Buchner arbeitet offensichtlich fleissig an Promotion und Marketing für diese Plattform. Zur Rechnung erhielt ich einen Flyer der RR

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                            • #15
                              Wir waren vor einigen Wochen im La Vie und können uns den Vorrednern nur anschließen: von ein paar Kleinigkeiten abgesehen war das souveränes 3-Sterne-Niveau.
                              Besonder gut gefiel erneut das oben von mir bereits erwähnte "Lamm von vorn bis hinten" und der "Loup de Mer mit gegrilltem Pulpo, eingelegtem Kohlrabi, Yuzucréme, Verveine, und schwarzem Knoblauch": eine "wilde" Kombination relativ vieler Komponenten in unterschiedlichsten Varianten und Garstufen. All dies fügt sich jedoch dank einer kräftigen, dabei harmonischen Würzung zu einem abslut stimmigen Gesamtbild: Da ist Würze vom schwarzen Knoblauch, auch findet sich ein Hauch Süße vom knackigen Kohlrabi, ein Tick Frucht von der Yuzu, dazwischen butterweiche Pulpo-Stücke. Und als Star natürlich der Loup de Mer, der trotz seiner zahlreichen Begleiter nicht untergeht. Exzellent.

                              Bei den "Einstimmungen" versetzte uns die "Rote Bete mit Balsamico, ausgebacken im Heu" in Begeisterung, die lediglich mit einem kleinen Kräutersalat serviert wurde: so simpel und doch so genial schmeckend.

                              Die größte Überraschung war jedoch das Dessert: "Ein Hauch von Pizza: marinierte Tomate, Mozzarella-Macaron und Olive". Überraschend und einfach lecker.

                              Ich bin gespannt, was der Michelin in ein paar Wochen sagt...

                              Details und Fotos gibts hier!

                              Grüße
                              b.

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