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la vie ***, Osnabrück

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  • Zitat von schnecke Beitrag anzeigen
    P.S. Diskussionen über Geld verdienen sollten in einem anderen Bereich gepostet werden.
    sicherlich.

    Habe soeben ein Mail vom La Vie erhalten.

    Liest sich irgendwie komisch. Kommt mir so vor, als wenn es eine interne Deadline gegeben hätte, bis zum Tag x sind positive Zahlen zu liefern, ansonsten machen wir zu.

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    • In der Neuen Osnabrücker Zeitung ist zu lesen, die Entscheidung sei bereits vor einem Monat gefallen, Bühner habe aber erst am Samstag etwas sagen dürfen.

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      • Schade, schade, das "La Vie" war der Dreisterner, der von mir aus am schnellsten zu erreichen war und bei dem ich einige Male den für ein Restaurant dieser Klasse sensationell günstigen "Mittagstisch" genießen durfte. Bei meinem ersten Besuch habe ich nach dem Essen über dieses Mittagsangebot mit Herrn Bühner persönlich gesprochen und er sagte damals, dass dies eigentlich nur ein Lockangebot sei, um damit auch Gäste für das Abendgeschäft, welches das eigentliche Geld bringe, zu begeistern (was aber anscheinend nicht unbedingt funktioniert hat, wie man nun sieht...).

        In diesem Zusammenhang fällt mir auch noch eine Anekdote ein, die mir mein Schwiegervater vor Jahren erzählte, nachdem er auf einer Tagung mit dem Mäzen des "La Vie", Herrn Großmann, ins Gespräch gekommen war. Jener erzählte ihm freimütig, dass er pro Jahr ca. eine Million Euro "zuschießen" müsse, um den Betrieb am Laufen zu halten. Dies sagt ja schon einmal einiges über die Wirtschaftlichkeit des Restaurants aus...

        Bezeichnend finde ich aber in diesem Zusammenhang den Kommentar über Thomas Bühner von unser aller Freund Frank Rosin, den er über soziale Netzwerke in die Welt gesetzt hat. Ich zitiere: Kochen kann er ja, jetzt muss er nur noch lernen, Geld zu verdienen. Dazu fällt mir eigentlich nur noch folgende plumpe Replik ein: Geld verdienen kann er ja, der Frank, jetzt muss er nur noch lernen, wie man richtig kocht

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        • Das NDR Fernsehen hat tun Aus für das La Vie einen kurzen Bericht gebracht.
          Zwölf Jahre sorgte das Drei-Sterne-Restaurant La Vie mit Chefkoch Thomas Bühner in Osnabrück für kulinarischen Glamour - jetzt wurde der Belegschaft das Aus verkündet.

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          • Schade für uns Gourmets!
            Thomas Bühner bleibt natürlich Thomas Bühner, aber das La Vie ist weg. Ein herber Schlag, den die Mitarbeiter erst mal wegstecken müssen.
            Jürgen Großmann muss in diesem Zusammenhang kritisiert werden. Man kann nicht als verschrobenes Hobby ein Restaurant unter die Besten der Besten hochfinanzieren - um es dann plötzlich wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen.

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            • Etwas komisch ist es mit dem Rosin-Post. Auf dem Screen-Shot ist sein vermeintlicher Instagram Account zu sehen, aber das Profilbild ist ein ganz anderes als das, das im Moment zu sehen ist. Außerdem hat er einen verified account. Ich weiß nur nicht, ob in dieser Anzeige auch der Haken zu sehen sein müsste. Der ist auf dem Screenshot jedenfalls nicht zu sehen. Ich wäre also vorsichtig, ihm das Posting zuzuschreiben.
              Er müsste ja nicht nur die Grafik erstellt haben, diese dann aber wieder gelöscht haben, sondern auch noch sein Profilbild geändert haben.
              as Proflbild wiederum findet man übrigens bei einem nicht verfizierten, vermutlichen Fake-Instagram-Account mit dem Namen FrankRosinoffical, der nur wenige Follower hat.

              Nachtrag:
              Christian Bau schreibt in sozialen Medien, es sei eine Instagram-Story gewesen und das Bild dann gelöscht und das Profil-Bild geändert worden. Er hab das Posting selbst bei Instagram gesehen.
              Zuletzt geändert von QWERTZ; 17.07.2018, 00:14.

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              • Ob es am Ende wirklich "nur" die Verluste des La Vie selbst waren ist angesichts dieser Passage aus der Neuen Osnabrücker Zeitung die Frage:
                Der Konzern steckt in einem tiefgreifenden Umbauprozess. Noch vor ein paar Jahren zählte die Gruppe, die sich im Eigentum von Großmann und seinen Kindern befindet, etwa 50 Einzelunternehmen. Derzeit sind es nur noch 23. Vor zwei Jahren gab es einen starken personellen Aderlass: Innerhalb von zwölf Monaten sank die Belegschaft von 10.369 auf 6778 Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund, so ist aus dem Umfeld des Konzerns zu hören, sei innerhalb der Holding der Betrieb eines nicht gewinnbringenden Spitzenrestaurants nicht mehr zu rechtfertigen gewesen.

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                • Der Oberbürgermeister der Stadt Osnbrück bedauert das Aus des La Vie:
                  Oberbürgermeister Wolfgang Griesert: Osbnabrück verliert einen "Markenbotschafter"

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                  • Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                    Ob es am Ende wirklich "nur" die Verluste des La Vie selbst waren ist angesichts dieser Passage aus der Neuen Osnabrücker Zeitung die Frage:
                    Genau die Frage hatte ich mir auch schon gestellt und es mit "ich kenne die Finanzen der Holding nicht" angedeutet. Ich glaube es ging weniger oder zumindest nur teilweise um die Finanzen des Restaurants sondern in erster Linie um die Frage ob ich der Belegschaft vermitteln kann sie um ~30% zu reduzieren aber gleichzeitig ein Spitzenrestaurant zu betreiben, welches mit dem Kerngeschäft ja nun kaum etwas zu tun hat.

                    Schade ist es trotzdem und dass Herr Bühner nichts ankündigen durfte finde ich auch irgendwie merkwürdig - gerade mit der Ankündigung wäre das Restaurant sicherlich nochmal durchgehend voll gewesen. Das abrupte Aus ist nicht glücklich. Für ein Schließen zum Jahresende mit Ankündigung hätte es sicherlich deutlich mehr Verständnis gegeben.

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                    • Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                      Ob es am Ende wirklich "nur" die Verluste des La Vie selbst waren ist angesichts dieser Passage aus der Neuen Osnabrücker Zeitung die Frage:
                      Den Aderlass hat es ja nicht vor Ort gegeben sondern es sind Teile der Gruppe verkauft worden. Das passiert täglich und dies in diesen Zusammenhang zu bringen, na ja.

                      Was ich nicht verstehen kann, ist das wie. Da zahlt man , angeblich, jedes Jahr eine Stange Geld aus seiner Portokasse und dann verkündet man Knall auf Fall das Aus, ohne jeglichen Kommentar
                      Jeder einigermassen normale Mensch, der über so einen Star als Arbeitnehmer verfügt, würde doch genau den umgekehrten Weg gehen. Nämlich ankündigen, ich schliesse zum Tag x, wie z.B. Reinstoff, und die Bude wäre die nächsten Wochen voll.

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                      • Das habe ich mich wie Frab und wombard auch gefragt. Merkwürdiges Vorgehen!

                        Irgendwo habe ich gelesen, dass am Samstag sogar der Abendservice abgesagt wurde. Wenn das stimmen sollte und nicht nur eine Erfindung eines Journalisten ist, dann fände ich das noch befremdlicher. Schließlich hatte man in einem Dreisterner natürlich Gäste, die mit einigem Vorlauf reserviert haben und z.T. von weit her angereist sind.

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                        • Nach Bekanntgabe der Schließung hatte ja ein Post von Frank Rosin für Aufsehen und viel Kritik gesorgt. Nun bittet er deswegen Thomas Bühner und das La Vie-Team um Entschuldigung.
                          Zwei-Sternekoch nennt eigenen Post zur Schließung des La Vie "unsensibel" und "nicht angemessen"

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