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la vie ***, Osnabrück (geschlossen)

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  • "Werter Herr Fragolini,
    die Forumspolizei hat wieder geblitzt: wo bleibt Ihr ausführlicher Bericht?"

    Ui ,Ui, Ui Herr Sternentor, hoffentlich gehen Sie mit Ihren Pflanzen im Vorgärtchen etwas sensibler um.
    Quand même, merci für Ihren Bericht. Das Oxidiert-abgefahrene aus Frankreich, wissen Sie noch in etwa, was das war?

    "Dezenter Salzeinsatz, Eigengeschmack der Produkte!"
    Dollase hatte ja mal in einem Interview eingefordert, Tomaten vollkommen ohne Salz zu servieren. Da fühlte ich mich fast als Freß-Imbeziller entlarvt, denn meine Tomaten sind es gewohnt, nicht zu knapp mit Salzkristallen bestreusselt zu weden. Wie sehen Sie das denn?
    Herr Schlaraffenland

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    • Naja der Herr Fragolini kann halt besser schreiben als ich, ich lese seine Berichte lieber als meine!

      Die gute Tomate braucht Salz, auch gerne feinblättriges, da kann der Dollase schon noch einiges lernen..., auch wenn er schon ein Buch über Tomaten geschrieben hat. Aber ob er dabei so gute Tomaten verkostet hat, wie sie in Ihrem Vordergarten wachsen...
      Herr Sternentor

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      • Zitat von sternentor Beitrag anzeigen
        Aber ob er dabei so gute Tomaten verkostet hat, wie sie in Ihrem Vordergarten wachsen...
        OT: Ich persönlich empfehle JD einen Besuch bei Tohru Nakamura, wo derzeit ein phantastisches Tomatengericht das Soli-Menü eröffnet. Neben der beeindruckend fleischigen Intensität auf dem Teller wird zudem ein amüsantes Bild des Lieferanten serviert.

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        • "Naja der Herr Fragolini kann halt besser schreiben als ich, ich lese seine Berichte lieber als meine!"

          Pardon, Herr Sternentor, das hatte ich dann falsch verstanden. Ich wähnte Sie im Grantelmodus.

          PS: würd' mich mal interessieren, woher Herr Nakamura seine Tomaten bekommt.

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          • ...von Herrn Peter Kunze, also known as....

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            • Du kannst das La Vie natürlich an einem Freitag-Abend besuchen, für ein ausgiebiges Dinner. Du kannst auch Mittwoch für einen Lunch mit Kunden vorbeikommen. Eh alles gut und eine tolle Sache.
              Wir empfehlen Dir jedoch, das Restaurant am am Samstag anzusteuern. Und zwar ein paar Minuten nach zwölf.
              Der Bericht mit allen Bildern am Blog: http://kuechenreise.com/2015/10/13/l...-osnabrueck-d/


              Der Kurzbericht zu unserem Dinner:

              Am Samstag ist es im La Vie so richtig entspannt. Draussen huschen gestresste Osnabrücker mit vollen Einkaufstaschen vorbei, drinnen herrscht Wohlfühlatmosphäre. Und in diesem entspannten Rhamen haben wir genossen:

              Ein Kartoffelchip mit Kräutercreme und Kohlrabi-Eis wie auch eine Gazpacho mit roter Beete, Wildlachs und Tofu waren sehr gelungene Grüsse.

              Grossartig ist dann der marinierte Loup de Mer mit Blumenkohl, Quinoa und Zitrone; ein Gericht, welches uns an die salzige Brandung der Normandie erinnert. Beim Aal (geräuchert und gegrillt) geniessen wir das feste, saftige Fleisch des Fisches in der Kombination mit einer Mandelcreme.

              Perfekt ist dann die gebratene Taubenbrust; danach erhalten wir als Zwischengang ein „Müsli“ mit im Trockenschrank dehydrierten, geschmacksintensiven Zutaten wie Mais, Erbsen, Karotten oder Sellerie.

              Reduziert klassisch und richtig gut ist dann auch der Rehrücken mit Topinambur und Kirsche. Als Pre-Dessert zaubert uns danach die „Fluffy Duck“, eine Art gelbe Quietschente mit Mango-Cocktail ein Lächeln auf die Lippen!

              Das Dessert ist dann dem Rhabarber in verschiedenen Zubereitungsarten gewidmet, kombiniert mit Zitronencreme, Estragon und Tapioka. Schöner Zitrusgeschmack, abwechslungsreiche Texturen, eine lebendige Säure. Ach wäre da nicht bloss immer der modische Tapioka, mit welchem wir so gar nichts anfangen können. Doch darüber trösten uns die Petit Fours sofort hinweg!


              Bewertung:

              Die Gerichte von Thomas Bühner, Patissier René Frank und Team wirken schon optisch wie kleine Kunstwerke; geschmacklich sind sie eine grossartige Kombination verschiedener Bestandteile und Zutaten allerbester Qualität.
              Die Küche spielt mit Aromen und Texturen, mal reduzierter, mal opulenter; immer jedoch im richtigen Rahmen bleibend. Die Klarheit der Aromen und die Kreativität der Gerichte hat uns sehr gut gefallen!

              Das La Vie ist eine wunderbare Kombination aus elegantem Rahmen und unkomplizierter Lässigkeit. Letztere besonders am Samstag Mittag!


              Unser Menü:

              - Grüsse aus der Küche
              - Loup de Mer - mariniert:, Blumenkohl, Quinoa, Zitrone
              - Aal - geräuchert & gegrillt; Korinthen, Mandelcreme, Eigelb
              - Taubenbrust - rosa; Corn, Korn
              - Müsli
              - Rehbockrücken; Topinambur, Kirsche
              - „Fluffy Duck“
              - Rhabarber - confiert - roh; Zitronencème, Estragon, Tapioka
              - Petit Fours

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              • "Ach wäre da nicht bloss immer der modische Tapioka, mit welchem wir so gar nichts anfangen können."
                Gibt's eigentlich noch Airs? An geniale Tapioka-Einlagen kann ich mich auch nicht erinnern. Danke für den schönen Bericht!

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                • Danke für das Feedback!

                  Ja, die Airs - die haben sich irgendwo im wahrsten Sinne des Wortes in Luft aufgelöst... Und haben schon zuvor immer so wunderbar unauffällig geschmeckt..

                  Auch die Macarons sind wieder deutlich weniger geworden, oder? Die rote Beete dagegen hält sich noch irgendwie..

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                  • Zitat von kuechenreise Beitrag anzeigen
                    Die rote Beete dagegen hält sich noch irgendwie..
                    Hat ja auch die größte Substanz und Wandlungsfähigkeit, im Vergleich zu Macarons und Airs.

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                    • Jetzt Karotte. Gerne Ur- . Am besten über Holzkohle gegrillt oder geschmort. Ist auch der Aufmacher der aktuellen Rolling Pin (am Bahnhofskiosk gesehen).
                      Außerdem kommen seit einiger Zeit Stangensellerie und Kohlrabi zurück auf die Teller.

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                      • Wirsching war auch zeitweise in und ist wieder fast verschwunden.
                        Mir wäre lieber die Rote Beete würde sich wieder rarer machen. Ich kann sie langsam nicht mehr sehen. Und das obwohl ich sie gerne mag.


                        Gruß!
                        J.F.

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                        • Zitat von fragolini Beitrag anzeigen
                          Wirsching war auch zeitweise in
                          Ja, der Hansch Wirsing in Iphofen...

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                          • Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
                            Ja, der Hansch Wirsing in Iphofen...
                            Sie vergessen, dass ich Frange bin.
                            Und der Winzer ist auch nicht gerade up to date. Da lieber das Gemüse in die Küche als in das Glas.


                            Gruß!
                            J.F.

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                            • Das La Vie wird im nächsten Jahr zehn Jahre alt bzw. jung. Übers Jahr verteilt kommen namhafte Gastköche nach Osnabrück und gratulieren mit Gast-Menüs.
                              Zuletzt geändert von QWERTZ; 18.12.2015, 19:11.

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                              • Eine auserlesene Wahl an Gastköchen!

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