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Alaturka, Wuppertal

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  • Alaturka, Wuppertal

    Für Freunde der türkischen Küche empfiehlt sich das Alaturka auf der Luisenstrasse in Wuppertal.
    Das, seit 1999 bestehende Restaurant lockt mit seinen Lehmofenspezialitäten nicht nur lokalansässige, sondern Osmanen aus weiteren Regionen hierhin, um gut zu speisen.Demnach voll war es an jenem Abend im November.
    Es werden an bestimmten Tagen auch Bachtanz und Livemusik geboten, jedoch nicht an diesem Tage
    Es empfiehlt sich in jedem Fall eine Reservierung vorzunehmen.
    Durch die übersichtlich gestaltete Homepage kann man sich im Vorfeld einen guten Überblick über das Speisenangebot verschaffen.


    Das, in einem kleinen Hinterhof gelegene Restaurant ist auf den ersten Blick nicht leicht zu finden, gewinnt jedoch gerade durch diese extravagante Lage an Charme.

    Wir werden herzlichst begrüsst. Schon beim Einlass stehen 3 Servicekräfte Spalier, die uns die Garderobe abnehmen und uns an der grossen, offenen Küche mit riesigem Lehmofen(welcher eine immense Hitze abstrahlte) vorbei, in das mit Wandteppichen und moderner Beleuchtungstechnik ausgestattete Restaurant an unseren Platz begleiteten.

    Zu diesem Zeitpunkt ~ 19h ist es schon ziemlich voll und die Geräuschkulisse ähnelte dem, amerikanischer Sportbars.Damit haben wir jedoch kein Problem, es verleiht der Atmosphäre authentischen Charakter.

    Wir entschlossen uns für das Menüangebot, welches mit ~ 22 Euro p.P. eines der günstigsten ist, was wir seit Langem gegessen hatten
    Dies sollte aber das Erlebniss, welches wir beim Essen hatten kaum schmälern.

    - gemischte Vorspeisen

    - Lammspiess mit Reis und Bulgur

    - Desertvariationen

    Sie trank türkischen roten, ich den Vino Nobile d. Montipulciano


    Es folgten also die Vorspeisen und wir staunten nicht schlecht, als eine Armada von Servicekräften uns viele kleine Tellerchen mit den unterschiedlichsten warmen und kalten Vorspeisen kredenzte.

    u.A. wurden gereicht:

    Verschiedene Pasten aus
    - roter Beete
    -Aubergine mit Pinienkernen (die beste!)
    -Petersiliencreme
    -Knoblauch

    -eingelegten Artichocken
    - Bohnensalat
    -Sucuk ( warm, gegrillt)
    -Zuchini mit Köfte überbacken
    - Warme, eingelegte Paprika ( TOP!)
    - frittierte Fleischbällchen ( leider etwas trocken)
    - hausgemachte Gemüsereibekuchen
    -Aubergine mit Schafskäse überbacken
    - verchiedene Röllchen, frittiert mit Gemüse und Schafskäse

    an mehr kann ich mich nicht mehr erinnern. Wir dachten jedoch: "Lass uns den Hauptgang abbestellen und nochmals die Vorspeisen nehmen"


    Der Lammspiess, welcher nach angemessener Wartezeit serviert wurde, zeigte sich zwar grenzwertig durchgegart, jedoch noch zart und hervorragend gewürzt. Die Beilagen liessen sich auch geschmacklich als solche erkennen,aber kein wirkliches Highlight.
    Auch die Garnitur, welche aus einer Gurkenscheibe und einer Tomatenscheibe bestand, hatte eher "Dönerbudenniveau" und wurde dem sonstigen Speisenangebot bzw. dessen Präsentation nicht gerecht.


    Beim Dessert jedoch glänzte erneut die gute Küche:

    Ein sehr schön anzusehender Teller mit Baclavar, selbstgemachter Schokomousse, Yogurt mit Honig und verschiedenen Früchten liess uns wie in 1001er Nacht gedanklich abschweifen und sorgte für ein zufriedenes Endergebniss

    Zum Schluss wurde uns noch ein Apfeltee aufs Haus angeboten, welcher sich jedoch als instant entpuppte. Hätten wir doch lieder den Schwarztee genommen

    Der Abschied wird mit einem Täfelchen Schokolade versüsst.


    Als Fazit:

    Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.Nicht zuletzt aufgrund des guten PLVs Der Service zeigt sich aufmerksam,sehr herzlich und wird den Erwartungshaltungen gerecht, die man beim Besuch eines solchen Restaurants hat.Beim nächsten Mal werden wir wohl eines der Schmorgerichte versuchen...


    MkG
    T.
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