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Le Moissonnier**, Köln

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  • #16
    Zitat von fluenz Beitrag anzeigen
    Der Käse steht auf der Mittelkonsole ...
    Und auch das ist so herrlich stimmig in diesem feinen Bistro, dass die Moissonniers immer wieder behutsam ein feuchtes Küchenhandtuch über das Käsebrett legen.

    Beste Grüße, Merlan

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    • #17
      Danke für den Tipp. Das war bestimmt nicht der letzte Besuch in Köln...

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      • #18
        Und dieser wunderbar reife Käse wird ohne Schnickschnack serviert. Dazu passt folgende Anmerkung eines Affineurs (Waltmann): "Ich mache mir doch nicht die Mühe, einen erstklassigen Rohmilchkäse wochen - und monatelang zu pflegen, um ihn dann in Mango-Chili-Chutney zu ertränken".

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        • #19
          Werter Schlaraffe, jetzt schnickschnacken ja selbst Sie!

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          • #20
            Exactement, mon cher, bien observée. Wobei ein autodérisionisches Körnchen, als Zeichen der "generell undogmatischen Lebenseinstellung" (wiki), auch mitknirscht.

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            • #21
              Ein sehr schöner Bericht, der meine Vorfreude auf übernächstes Wochenende enorm steigert. Da werde ich nämlich nach Köln fahren und mir selbst ein Bild machen. Ein (hoffentlich begeisterter) Bericht wird dann an dieser Stelle folgen

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              • #22
                Wie angekündigt hier der Bericht zum Besuch im Moissonnier am Samstagabend.

                Ich hatte mich schon sehr lange Zeit auf einen Besuch in Kölns Zwei-Sterne-Bistro gefreut, da ich durch viele Blog-Beiträge und auch Berichte hier im Forum ein durchgängig sehr positives Bild über dieses Restaurant vermittelt bekam. Kombiniert mit dem Wunsch nach einer lockeren Wohlfühl-Atmosphäre fiel die Wahl also sehr einfach. Hans Horberths „La Vision“ besuche ich dann vielleicht ein anderes Mal .

                Um 19.45 Uhr erreichten wir das Restaurant vor lauter Vorfreude eine Viertelstunde zu früh, was selbstverständlich kein Problem war. Man lotste uns an unseren Tisch und so konnte ich mir schon ein erstes Bild machen: Genau wie so oft gelesen, geht es hier etwas lauter und enger zu und man würde wohl niemals vermuten, dass sich hierbei um ein Gourmetrestaurant handelt. Das (Sterne-)Klischee vom prunkvollen, weiß-eingedeckten Saal, in dem steife Frackträger herumrennen und das Essen unter silbernen Glocken servieren, könnte kaum entfernter sein. Die Stimmung im Restaurant war ausgelassen. Der Abend konnte beginnen.

                Freundlich begrüßt von Frau und Herrn Moissonnier bot man uns die Apéritifkarte an, von der wir eine Art Apfel- und einen Traubenlikör bestellten (ich habe leider vergessen, was es genau war, aber beides schmeckte sehr gut). Beim Genießen der Getränke durchstöberten wir die Karte, wobei unsere Wahl recht schnell auf das Wochenendmenü in 6 Gängen fiel (115€), bei welchem wir den Hauptgang gegen ein A-la-carte-Gericht austauschten. Dazu gab es eine Weinbegleitung in 4 Gläsern (32€).


                Alsbald wurde uns die Brotauswahl (wunderbar) und das Amouse Bouche serviert: Sauerkraut mit Kartoffel-Espuma und isländischer Saibling

                Ich bin kein riesiger Sauerkraut-Fan, aber diese Darbietung hat mir sehr gut gefallen. Die gängige, rustikale Kombination mit Kartoffeln (hier locker-luftig, geschmacksintensiv und sehr buttrig) schmeckte ausgesprochen gut und auf eine erfrischende Art neuartig. Das kleine Stück vom rohen Saibling passte wunderbar dazu.

                Im Folgenden ging es los mit unserem Menü, wo den Gast pro Gang meist drei Teller erreichen, auf denen die sehr kleinen Portionen dargeboten werden. Da man aber im Endeffekt so bei sechs Gängen mehr als 15 kleine Portionen bekommt, wird man ohne Probleme satt, ohne jedoch zu platzen.


                1. Gang: Glasierte Jakobsmuschel mit Apfel und Foie Gras / Couscous von Broccoli und Herzmuscheln / „Liebesapfel“ provenzalisch mit Büffel-Ricotta / Kalbsjus mit Wacholder

                Uns wurde empfohlen zuerst mit dem „Liebesapfel“ zu beginnen. Eine mit Zuckerglasur versehene, kleine Tomate auf einem Zahnstocher, erinnerte nicht nur optisch an die bekannte Kirmes-Leckerei. Gab die knusprig-süßliche Kruste nach, entfaltete sich der wunderbare Geschmack von Tomate, Ricotta und Gewürzen im Mund. Eine wahrliche Geschmacksexplosion und ein erstes Highlight des Abends, das dezent an ein Dessert erinnerte, jedoch keineswegs zu süß war. Der Hauptteller bot zarte, perfekt gegarte Jakobsmuscheln, wozu der (diesmal echte) Apfel und die geschmacksintensive Foie Gras hervorragend passten. Der anbei gereichte Dip aus Kalbsjus war meines Erachtens überflüssig. Couscous mit Broccoli war ebenfalls lecker, jedoch gingen die Herzmuscheln im Geschmack etwas unter.


                2. Gang: Lasagne von Bresse-Poularde mit Kräutern, Pfifferlingen und Perlzwiebeln / Rote Beete mit Kirsche, Foie Gras und Meerrettich / Frittiertes Shiso-Blatt mit Erdnussbutter

                In der Mitte befand sich unter einer kreisrunden Lasagne-Platte eine Art Kräutercreme, wunderbar zarte Poularde, ein paar frische Pfifferlinge und Perlzwiebeln. Eine herzhafte Kombination, die mich an Wald und Wiese erinnerte und sicherlich die beste „Lasagne“, die ich je gegessen habe . Weiterhin gab es rote Beete mit einer wahnsinnig intensiven Kirschcreme. Hierbei zog sich alles im Mund zusammen (auf positive Art) und abermals begeisterte mich hier der Einsatz von Süße, der durch die rote Beete und etwas Foie Gras jedoch genial geerdet wurde. Separat reichte man uns ein frittiertes Shiso-Blatt mit Erdnussbutter-Geschmack. Geschmacklich gut und optisch hübsch anzuschauen, aber hier waren die restlichen zwei Teller der klare (wohl auch beabsichtigte)Taktgeber des Gerichts.

                Die ersten beiden Gänge waren gesamt gesehen hervorragend und sowieso passte hier bis jetzt alles: netter, professioneller Service, authentische, lockere Atmosphäre und leckeres Essen. Was will man mehr? Noch einen Gang!


                3. Gang: Isländischer Kabeljau auf Spinat mit Estragon-Butter / Risotto mit altem Parmesan

                Würde es mir bei den vorrangegangen Gängen schwer fallen, die detailreiche Optik zu beschreiben, so ist es hier um einiges einfacher. Ein glasiges, schön angebratenes Stück Kabeljau thronte auf Spinat und wurde mit einer schaumigen Estragon-Butter angegossen. Dazu in einem kleinen Schälchen Risotto mit Parmesan. Das klingt um einiges simpler als der Rest des Menüs, aber an diesen Gang habe ich in den letzten zwei Tagen am häufigsten gedacht. Nicht weil es klar der beste war (ich glaube nicht, dass ich mich entscheiden könnte), sondern weil es ein Gang war mit dem man jeden Zweifler der Sterneküche begeistern könnte. Hier findet man Zutaten, die man auch gerne mal beim Lieblingsitaliener auf dem Teller findet, jedoch (und ich mag Lieblingsitaliener wirklich) in einer unvergleichlich besseren Qualität und Ausführung. Es sind hier keine intellektuellen Höhenflüge notwendig. Dieses Gericht schmeckte einfach herausragend gut. Ein erstklassiges Produkt (Kabeljau) in einer klassischen, süffigen Kombination. Ein herrliches Risotto dazu, das wunderbar kräftig nach Parmesan schmeckte; es kann so einfach sein.


                4. Gang: Paella von souffliertem Reis / Geeiste Sangria

                Dieser Zwischengang war für mich klar der schwächste des Abends. Die Meeresfrüchte der Paella zweifelsohne von guter Qualität, jedoch abgesehen von den Venusmuscheln waren sie viel zu klein dosiert, um optisch oder geschmacklich zu erkennen, um was es sich dabei genau handelte. Dazu gab es eine Art Safran-Puffreis, der einen interessanten texturellen Gegenpunkt setzte, mich jedoch nicht vollends begeistern konnte. Geschmeckt hat das Gericht insgesamt trotzdem gut, allen voran durch den herzhaften Schaum und die fruchtige Sangria, die in einem Schnaps-Glas gereicht wurde.


                5. Gang: Täubchen in Salz-Gewürze-Kruste mit Rotwein-Speck-Zwiebelsauce / Gefülltes Ei mit Sonnenblumen-Creme / Spargel mit geschmortem Kopfsalat und Alemannenbrot

                Mit diesem Gang konnte die Küche nahtlos an die ersten drei anknüpfen. Zwar war der Spargel-Teller relativ geschmacksneutral, aber die restlichen beiden Komponenten waren dabei umso besser. Auf dem Mittelteller befand sich ein weiterer Höhepunkt des Abends: Ein butterzartes Stück Taube auf Bauchspeck, anbei kleine Champignons (?) und Perlzwiebeln. Dazu gab es eine wunderbare Rotweinreduktion. Herzhaft, kräftig und ich hätte es gleich dreimal essen können. Durch die Sonnenblumen-Creme wurde eine leckere, erdige Ergänzung zur Taube gereicht. Ein würdiger Hauptgang eines sehr guten Menüs.


                Käseauswahl

                Vor dem Dessert entschieden wir uns dann doch noch für eine kleine Käseauswahl, zu der es eigentlich nicht viel zu sagen gibt. Die Käse von Bernard Antony haben eine hervorragende Qualität, der Rest ist dann individuelle Geschmackssache.


                6. Gang: Wie ein Snikkers: Brownie gefüllt mit Schokoladencreme, Erdnusspaste und Salzkaramell / Milch-Schaum mit Schokoweckchen-Eis

                Auch hierzu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Die Kombination ist natürlich bekannt und äußerst stimmig, optisch war das Ganze ebenfalls sehr gelungen. Alles schmolz im Mund zusammen und auch hier hätte ich (bei genügend Platz im Magen) noch tagelang von essen können. Ein süßer Traum, der noch einmal die Qualität dieses Restaurants unterstreichen konnte. Abgerundet wurde der Abend mit ein paar süßen Leckereien, wovon mir der Caipirinha-Macaron am besten schmeckte.


                Fazit: Insgesamt war es ein grandioser Besuch im Moissonnier, der sich voll und ganz gelohnt hat. Für die 6 Gänge plus Käse, (sehr gute) Weinbegleitung, Apéritifs und zwei Flaschen Wasser bezahlten wir für zwei Personen 345€. Viel Geld, aber das war es definitiv wert und ich würde keine Sekunde zögern, diesen Abend genau so zu wiederholen. Ein größeres Lob kann ich eigentlich gar nicht aussprechen.
                Zuletzt geändert von Zwiebel; 05.11.2012, 19:21.

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                • #23
                  Liebe Zwiebel, ich sage einfach mal Danke für den schönen Bericht und die rübergebrachte Begeisterung!

                  mk

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                  • #24
                    Ein ganz eigenes Ambiente, so anders als alle Sterne-Restaurants, die ich bislang kenne. Jeder Centimeter ausgenutzt, kleine und sehr nah beieinander stehende Tische, eng bestuhlt, ein hoher Geräuschpegel. Ein französisches Bistro mit 2 Sternen.
                    Wir haben uns für das Wochenend-Menü entschieden.
                    1. Carpaccio von Milchkalb mit Ahornsirup und Senf auf Langustinen-Avocado-Pfifferlingen-Tatar / Waldorf-Salat mit Burrata / Ochsen-Melone-Minz-Gelee: Das Carpaccio wunderbar zart, die Creme leicht süsslich und ich meinte noch eine leichte Nuance Meerrettich zu schmecken
                    2. Gebratene Jakobsmuscheln auf provenzalischem Jus, Winter-Gemüse und Rübchen in Butter glasiert, Blattspinat und Haselnussöl: Die Jakobsmuscheln fand ich grandios, zart mit einer schönen Kruste
                    3. Wilder isländischer Kabeljau zart gebraten auf Kräutercremesauce / Risotto mit Parmesan: Der Kabeljau leider leicht trocken, dafür das Risotto klasse, insbesondere durch die braune nussige Butter
                    4. Gefüllter Taco mit Guacamole und Margarita Sorbet: ein kleiner Zwischengang, aber sehr fein, insbesondere das Sorbet hat mich überrascht, sehr cremig und fein
                    5. Cherry Valley Entenbrust gebraten auf Orangen-Tandoori-Reduktion mit Würze von Foie Gras-Erdnuss-souffliertem Dinkel / offener Ravioli mit Steinpilze und Kastanien / Muskatkürbis-Jus: die Entenbrust voller orientalischer Aromen, der Dinkel eher herzhart, die Steinpilz-Kastanien-Mischung fein schmeckend.
                    6. Geeiste Illanka-Schokoladen-Praline mit Salzbutter-Pulver, Erdbeer-Mais mit Popcorn-Nuss-Butter und Karamell-Gelee, Popcorn-Eis: hervorragende Praline mit einem sehr schokoladigen lang anhaltenen Geschmack
                    Eine kleine Käse-Auswahl konnte ich mir nicht entgehen lassen, alle auf den Punkt gereift.

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                    • #25
                      Vielen Dank für den Bericht. Das Le Moissonnier steht bei mir zusammen mit dem Essigbrätlein ganz oben auf der Liste der Restaurants in Deutschland, in die ich gerne mal gehen würde. Was hattest du denn zu trinken? Die Weinkarte da muss großartig sein, beim letzten Weinkauftrip in Frankreich sagten mir gleich zwei Winzer, dass sie auch an V. Moissonnier liefern. Der Mann hat Geschmack.
                      Zuletzt geändert von rocco; 10.03.2014, 10:51.

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                      • #26
                        Werter Rocco,
                        es gibt 2 Weinkarten, eine eher "normale", die weitere außergewöhnlich und experimenteller, schauen Sie sich diese doch mal auf der Website an. Ich habe mich für die Weinbegleitung entschieden, rein französisch. Sehr schön fand ich den Charconnay Dote dur Jura 2011 von der Domaine Labet und der Rote zum Hauptgang einen Malbec 2011 Mas del Perie.

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                        • #27
                          Domaine Labet ist eine der beiden Domains, die berichteten, dass Moissonnier bei ihnen einkauft. Die waren da ganz begeistert von ihm.

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                          • #28
                            Le Moissonnier – Köln

                            Ich hatte für 12:00 Uhr reserviert und da ich noch etwas Zeit hatte, ging ich die Strecke vom Domplatz zum Restaurant in der Krefelder Straße zu Fuß. Es war nicht gerade die einladenste Strecke die Köln zu bieten hat. Auch das Restaurant macht von außen nicht den Eindruck, dass hier eines der innovativsten Restaurants Deutschlands beheimatet ist.
                            Nach dem eintreten in das Restaurant wurde ich von der Servicebrigade recht herzlich begrüßt, gefragt ob und um wie viel Uhr man reserviert hätte. Man wurde anschließend zu seinen Tisch geleitet.
                            De Jugendstileinrichtung erinnerte mich an einen Besuch im Bistro Chez Georges im Herzen von Paris, welches wir Anfang der 1980 er Jahre besucht hatten. Also lebendig, klein, eng, lärmig, ungezwungen, französisch. Man hat ein Lebensgefühl wie in einem Bistro in Paris oder anderswo in Frankreich.

                            Das Brot und die Salzbutter standen bereits auf den Tisch als ich mich setzte. Als Aperitif wählte ich einen Pommeau aus. Neben den speisen a la Carte gibt es noch ein vier Gang Wochenmenü für 80 €, Dieses, allerdings mit kleinen Änderungen, wählte ich aus. Auch die vorgeschlagene Weinbegleitung wurde bestellt.
                            Statt dem vorgesehenen Thunfisch wählte ich bretonische Jakobsmuscheln gebraten auf provenzalischen Jus aus. Der zweite Gang war dann gegrillter Zander mit Miso und statt des Milchlammrücken wurde Milchkalbsbries karamellisiert ausgewählt. Als Dessert eine geeiste Orangen-Tarte.
                            Nach ca. 15 min kam der erste Gang. Ein Amuse Bouche, wie es eigentlich heute in vielen Restaurants und besonders in Sternehäusern üblich ist, wurde nicht serviert.

                            Dieser Gang, wie dann auch die nachfolgenden Gänge, wurde auf zwei Tellern serviert. Diese Art von Service hatte ich bereits im September 2012 im Restaurant „L'Assiette champenoise“ in Reims erlebt. Das Restaurant von Arnaud Lallement hat ja im Guide Michelin France 2014 den dritten Stern erhalten.

                            Auf der Speisekarte werden die einzelnen Zutaten des Ganges im Detail aufgeführt.

                            Bretonische Jakobsmuscheln gebraten auf provenzalischen Jus, Wintergemüse und Rübchen Steinpilz-Saltimbocca auf Apfel-Emulsion, Lorbeer Creme, Blattspinat mit Herzmuscheln und Haselnussöl.

                            Gegrillter Zander mit Miso, Taggiache Oliven und Curry Limette, Mousse von Coco Bohnen mit Makrelen Gelee, Aal Braeburn-Trevisano Würfel, Chips vom Vinschgauer Brot

                            Milchkalbsbries karamellisiert in Patschuli Essenz mit Shizo-Tempura, Soufflierter Quinoa und Mandarinen-Gelee mit Creme Fraiche. Garniture Mangold-Pfifferlingen und Bratkartoffeln mit Meerretich, Schinken-Jus und Liebstöckel-Öl

                            Eingeschoben wurde noch ein Käsegang. Der Rohmilchkäse wir geliefert von Bernhard Antony.

                            Geeiste Orangen-Tarte: Sandbiskuit mit gebrannten Mandeln und Orangen- Gewürz – Sorbet auf CurcumaSirup, Zitrus in Curry-Zitronen Marinade Schokoladen Lutscher.

                            Fazit: Ein eingespieltes Team mit Liliane und Vincent Moissonnier an der Spitze im Service und der Kreative Eric Menchon mit seiner Mannschaft in der Küche sind hochmotiviert bei der Sache. Alle Gänge auf höchsten Niveau, lediglich das Dessert viel doch gegenüber den anderen Gängen deutlich ab. Die servierten Weine eher mittelmäßig. Hohes Preisniveau. Allerdings sind die 2 Sterne bzw. die 18 Punkte gerechtfertigt.

                            Bilder unter:
                            http://29alwi.wordpress.com/2014/04/...ssonnier-koln/

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                            • #29
                              Lieber Calvados,

                              herzlichen Dank für Ihren interessanten Bericht !
                              Hier hat mir wie sonst selten auch Ihr Link mit den Bildern weitergeholfen, so kann man sich als Moisonnier-Laie mal Vorstellungen vom dortigen Ambiente machen. Zudem erklärt sich in den Bildern die "Zweiteilung" der Gänge. Ein Zugang, über den wir uns zufällig gestern zuhause unterhielten, z.B. auf einem Teller nur das Hauptprodukt mit einer Sauce, eine Beilagenkombination auf einem zweiten Teller.
                              Hatten Sie das Gefühl, daß der Gang dadurch eher distrahiert wird oder eher, daß es eine Konzentration auf das Hauptprodukt zur Folge hat ?

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                              • #30
                                Zitat von calvados* Beitrag anzeigen
                                Die servierten Weine eher mittelmäßig. Hohes Preisniveau. Allerdings sind die 2 Sterne bzw. die 18 Punkte gerechtfertigt.
                                Das mit dem Wein finde ich überraschend, die Weinauswahl dort kenne ich nur als sehr interessant und mit grosser Kenntnis ausgesucht. Da würden mich die Details interessieren.

                                Und wenn die ** gerechtfertigt sind, dann erscheinen mir 80 Euro für das Menü mit 4 Gängen nicht gerade dramatisch, oder wo lag preislich der Hase im Pfeffer?

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