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Le Moissonnier**, Köln

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  • #76
    Lieber thomashaj, vielen Dank für den Bericht. Ich finde es gut, dass Sie Ihre Blog-Berichte auch hier posten und ja auch hier im Dialog sind.

    Wir waren in den vergangenen 12 Monaten zweimal im Le Moissonnier und können die guten Eindrücke nur bestätigen.

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    • #77
      Hier kommt demnächst ein Bericht mit Bildern werde das Lokal mit einem alten Klassenkammeraden besuchen!

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      • #78
        Mit Traditionen ist es häufig so, dass man eigentlich gar nicht mehr genau weiß, wann sie begonnen haben. Dass wir schon seit Ewigkeiten das „Le Moissonnier“ besuchen, ist ja nichts Neues, aber wann es angefangen hat, dass wir unseren Jahres-/Hochzeitstag auch dort verbringen, kann ich nicht mehr sagen. Jedenfalls war es heuer wieder soweit und wir finden uns in dem trubeligen Bistro-Ambiente mit original französischem Flair wieder.

        Vincent Moissonnier, ewig junggebliebener und charmanter Patron, begrüßt uns und – zu meiner allergrößten Überraschung - spricht mich auf meine Besprechung vom vergangenen Jahr an und bedankt sich dafür. Als wäre nicht jeder Besuch hier sowieso schon ein Highlight, ist der Abend damit jetzt schon für mich ein Gewinn.

        Aber wir sind ja zum Essen gekommen und wie auch sonst, entscheiden wir uns für eine à la Carte Auswahl. Die startet wie immer mit einem Amuse Bouche, das noch Raum für Fantasie lässt. Das leicht angegarte Lachs-Sashimi auf Sushi-Reis im Meerrettichsud weist eine feine Schärfe nach hinten raus auf, ist aber wie immer bei den Grüßen hier mehr eine kleine Fingerübung, die auf die komplexen Tellerkompositionen einstimmt, die noch kommen werden.


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        Amuse Bouche: Lachs-Sashimi auf Sushi-Reis

        Die Brotauswahl ist seit Jahren unverändert und wie immer ausgezeichnet. Besonders das hauchdünne Knäckebrot hat es mir seit langem angetan.

        Von den Klassikern wählt mein Mann, wie schon so häufig, die Foie Gras von der Ente. Die Terrine ist üppig bemessen, schmelzig, klassisch und so wie sie sein muss, ebenso das Traminergelee. Auch Brioche und Salat dazu sind top.


        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: fullsizeoutput_49e.jpeg Ansichten: 0 Größe: 2,34 MB ID: 65288Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: fullsizeoutput_49f.jpeg Ansichten: 0 Größe: 2,95 MB ID: 65303
        Unsere eigene Entenleberpastete, Gewürztraminer-Gelee
        Salat, Brioche

        Für mich geht es los mit einem Doppelfilet vom Steinbutt. Das ist in brauner Butter perfekt gebraten. Die Süßholznote ist nur dezent spürbar. Im ersten Teller dazu gibt es einen leicht cremig angemachten Bohnensalat mit Kaviar. Die Himbeerpaste dazu ist zwar marginal sichtbar, aber nicht prägnant herauszuschmecken. Ganz wunderbar dazu als Ergänzung ein geliertes Tomatenwasser mit Taschenkrebs und Langustinengelee. Das steuert Frische und eine angenehme Süße bei, die den fülligen Hauptteller angenehm kontrastiert.


        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: fullsizeoutput_4a0.jpeg Ansichten: 0 Größe: 2,49 MB ID: 65291Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: fullsizeoutput_4a1.jpeg Ansichten: 0 Größe: 2,90 MB ID: 65299
        Steinbutt-Filet in brauner Butter mit Süßholz an der Gräte gebraten auf Herzmuschel-Sud
        Grüner Bohnen-Salat mit Imperial Kaviar-Creme und Himbeer-Paste
        Leicht geliertes Melonen-Wasser, Taschenkrebsfleisch und frische Mandeln (nicht im Bild)

        Für den nächsten Gang wird es auf der Gegenseite noch enger als ohnehin schon, denn diesmal müssen vier Teller untergebracht werden. Die Hauptrolle spielt natürlich die Suppe, die ähnlich einer Bouillabaisse mit sehr aromatischem Meeresfrüchtegeschmack konzentriert daher kommt. Allerdings setzen Mandarinenöl und Zitronengras hier ganz unerwartete Noten, die das Spektrum ausgezeichnet erweitern. Die Fischeinlage, hier bestehend aus gegrillter Jakobsmuschel, Sankt Petersfisch und Pulpo, wird separat auf mit Kräutern und Gewürzen versehenem Meersalz serviert. Alleine diese Bouillabaisse ist bereits hinreißend.
        À part gibt es sehr aromatische Briochecroutons und ein Taschenkrebssalat, der mir zwar etwas dezent gewürzt ist, aber eine frische Note in die Komposition bringt.


        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: fullsizeoutput_4a3.jpeg Ansichten: 0 Größe: 2,88 MB ID: 65297Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: fullsizeoutput_4a5.jpeg Ansichten: 0 Größe: 2,95 MB ID: 65300
        Jakobsmuschel, gegrillter Sankt-Petersfisch und gedämpfter Pulpo
        lauwarm auf Fischsuppen-Sud mit Mandarinen-Öl, Zitronengras und Seeigel-Zunge

        Brioche-Croutons mit Aioli und Räucherfisch (nicht im Bild)
        Taschenkrebssalat mit rosa Grapefruit

        Da ich bereits mit Fisch begonnen habe, entscheide ich mich für ein Pithivier vom geschmorten Kaninchen, also einer Art Blätterteigtorte. Die Füllung ist extrem würzig mit einer prägnanten Wildnote. Dazu passt auch die intensive Jus mit Trüffel als Paste und in Scheiben sowie der Merrettich, der eine tolle Schärfe beisteuert. Kaninchen gilt ja meist als eher neutrales und geschmacksarmes Fleisch. Das ist hier überhaupt nicht der Fall und vermutlich ist dies das aromatischste Kaninchengericht, das ich je hatte. Beim ersten Bissen wusste ich bereits, dass dies ein toller Gang ist.
        Begleitet wird das von Spitzkohl, der mit angenehm scharfen Kimchi gefüllt ist und einem aromatisierten Tomatenwasser, das angesichts der Jahreszeit einen außergewöhnlich deutlichen Eigengeschmack aufweist und die Schärfe und Würzigkeit der beiden Teller gut abpuffert.


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        Pithivier von geschortem Kaninchen auf Jus von Marc d' Irouléguy mit Meerrettich und Trüffelpaste
        Spitzkohl gefüllt mit Kimchi auf Honig-Grapefruit Vinaigrette
        Tomatenwasser mit Basilikum und wilde Melisse

        Mein Göttergatte wählt im nächsten Gang das super zart gegarte Short Rib mit einer kräftigen Grillnote. Die Sauce Mironton ist mir bisher unbekannt. Im Netz finden sich Rezepte, die vor allem auf Basis von Rinderbouillon, Tomatenkonzentrat, Senf und Zwiebel, manchmal auch Cornichons basiert. In jedem Fall hat diese Version hier ausreichend Wumms, um mit dem Fleisch mithalten zu können.
        Auf den Satellitentellern finden sich Polenta mit kräftig marinierten Gemüsen und Würfel von Foie Gras und Brioche mit Popcorn. Vor allem Letzteres ist eine nette Spielerei, die aber nicht zwingend in einem direkten Zusammenhang zum Protagonisten stehen muss, dem hier aber auch nichts die Schau stehlen sollte.


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        Rinder-Short-Rib braisiert und auf Holzkohle gegrillt, Mironton Sauce
        Popcorn und Foie Gras an Cassis-Essig-Sirup und Brioche mit Patschuli (nicht im Bild)
        Haselnuss-Polenta mit altem Parmesan, Pickles von Kohlrabi, Champignons und Shiitake in rotem Portwein

        Auch in meinem Gang ist die Hauptrolle eigentlich klar vergeben. Die Seezunge kommt als beachtlich fleischiges Doppelfilet mit einer durch Chorizo ordentlich aufgepeppten Beurre Blanc Nantaise und besticht durch fabelhafte Qualität und Zubereitung.
        Aber auch die Mitspieler müssen sich in diesem Ensemble nicht verstecken. Das mit Hechtmousse gefüllte Sandwich ist per se schon toll, die Zwiebelsuppe nicht minder. Und auch die Sepia-Lasagne mit Blumenkohl als Creme und in kleinen Stücken und mit Krabben ist sehr komplex angelegt. Eine deutliche Anis- und Estragonnote ist spürbar. Auch Dill setzt Akzente und insgesamt ist das aromatisch eher als Kontrapunkt zur Seezunge zu sehen, gleichzeitig aber auch spannend, wenn man es im Wechsel isst.
        Zwar nur als kleine Zutat präsent, aber dennoch nicht zu unterschätzen, ist der Garnelen-Chip, auf den auch wieder nur das omnipräsente Adjektiv intensiv zutrifft.


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        Seezunge in dicken Stücken an der Gräte gebraten mit Nantaiser Butter, Chorizo und Champignons
        Kleines Sandwich von Hecht mit Jus von Zwiebelsüppchen und Schalentieren
        Sepia-Lasagne mit Blumenkohl in Anis und Safran,Krevetten und Gurke mit Estragon
        Garnelen-Chip (nicht im Bild)

        Als Dessert soll es zum einen gebratener Braeburn-Apfel sein, der von Mandel-Financiers und einer Ziegenkäsecreme begleitet ist. Das ist insgesamt eher unauffällig. Auch das Heu-Eis mit Lavendelcreme ist nicht wirklich meins. Es ist nicht das erste Heu-Eis, das wir haben und jedes Mal hinterlässt es bei mir den Eindruck, dass es halt einen etwas muffigen Charakter hat. Sehr gut hingegen gefällt mir die Brot-Mousse in einem knusprigen Brot-Tartelette. Das finde ich ausgesprochen originell und köstlich.


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        Braeburn Apfel in der Cocotte in Heu gebraten, dazu Mandel-Financier, Brocciu und Ziegenkäse-Creme mit Wacholder-Sirup
        Heu-Eis mit Lavendel-Gelee (nicht im Bild)
        Brot-Mousse

        Für mich soll es ein Ausflug in die Bretage geben. Der bretonische Butterkuchen weist zwar den typischen Geschmack auf, ist mir aber etwas zu trocken. Da braucht es auf jeden Fall das ausgezeichnete Eis von Kouign Amann, dem bretonischen Blätterteigkuchen, bei dem gesalzene Butter und Zucker das Gebäck zum Süßspeisen gewordenen Alptraum ein jeder Weight Watcher-Versammlung werden lässt. Da käme es auf den Salzkaramell dann auch nicht mehr an. Hier ist er jedoch ausgesprochen nützlich.
        Im Glas dazu gibt es das fruchtig, frische Gegenprogramm in Form von Mango-Mousse, Ananas, Kokos-Krokant. Auch der Rum ist sehr deutlich zu schmecken. Das ist abwechslungsreich, ein schönes cremiges Pendant und macht einfach Spaß.


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        Bretonischer Butterkuchen und Kouign Amann-Eis, Salzbutter-Karamell
        Namelaka mit Zapaca Rum, Green Mojito und soufflierter Quinoa

        Zu den Traditionen im „Le Moissonnier“ gehören die Petits Fours, die sich bis auf die unterschiedlichen Macaron-Versionen eigentlich nie verändert haben. Marshmellow, Karamellbonbon und der Orangen-Lolly werden uns auch in Zukunft begleiten – und das ist auch gut so.


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        Petits Fours
        "Der Orangen-Lolly" (nicht im Bild)

        Ein Essen im „Le Moissonnier“ ist in jedem Fall mit jeder Menge Überraschungen gespickt. Das Duo Menchon / Moissonnier kombiniert nach Lust und Laune und schafft damit viele unerwartete Geschmackserlebnisse. Die Zutaten sind erlesen, die Zubereitungen makellos. Dass die Satellitenteller dabei nicht immer einen direkten Bezug zum Hauptteller haben müssen, gehört zum Spiel. Bei diesem Besuch allerdings habe ich relativ viele Kombinationen erlebt, die eher von ergänzenden als von kontrastierenden Elementen lebten.
        Lediglich die Desserts haben mich dieses Mal nicht völlig überzeugt. Aber das ist angesichts vieler großartiger Gerichte vorher leicht zu verschmerzen.

        Eric Menchon ist in diesem Jahr vom „Gault Millau“ zum Koch des Jahres gewählt worden, eine Auszeichnung, die ich sehr begrüße und angemessen finde, wenn man bedenkt, seit wie vielen Jahrzehnten hier schon auf höchstem Niveau kreativ gearbeitet wird.

        Und das wollen und werden wir auch in Zukunft gerne weiter erleben. Nur unseren nächsten Hochzeitstag werden wir leider nicht im „Le Moissonnier“ feiern können. Die Tradition kommt halt auch an Ruhetagen nicht vorbei. Aber es gibt ja noch 364 andere Tage.

        Bericht und mehr Bilder:
        http://tischnotizen.de/le-moissonnier-koeln-3/

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        • #79
          Vincent Moissonnier führt sein Take Away auch weiterhin mit Erfolg weiter. Ein Blick auf den Online-Shop, über den man seine Bestellung aufgibt, verrät sehr oft und sehr schnell, dass nahezu alle Gerichte ausverkauft sind. Besonders stark nachgefragt sind auch die immer mal wieder angebotenen Themen-Menüs.

          Wenn allerdings die Instanz in Sachen französischer Küche sich einem italienischen Menü widmet, darf man besonders gespannt sein.

          Wie schon beim Wild-Menü, das wir Ende November genießen durften (Eindrücke hier: https://www.facebook.com/thomas.west...95829197164401), besticht auch dieses Mal erneut die hochwertige Aufmachung mit Flaschen und wiederverwendbaren Gläsern. Und auch diesmal gibt es zum Hauptgang eine Keramik-Auflaufforn, die allerdings angesichts der Fleischstücke hoffnungslos unterdimensioniert ist.


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          Die Komponenten

          Das Menù Italia Grandiosa startet mit einem Apéritif in Form eines weißen Gewürzweins, der wahlweise warm oder kalt getrunken werden kann. Vincent Moissonnier empfiehlt, diesen mit Tonic oder Prosecco aufzugießen. Letzteren haben wir nicht, also nehmen wir Tonic und das ergänzt sich mit den leicht bitteren Noten sehr gut.


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          Weißer Gewürzwein

          Mit einem Klassiker der italienischen Küche geht es los. Das Vitello Tonnato aus der Semmerrolle ist selbstverständlich rosa gegart. Die Thunfischsauce dazu deutlich leichter als üblich, die Garnitur mit Rucola, Pinienkernen, Thunfisch und Kapern nicht überladen. Keine Neuerfindung, aber eine ausgezeichnete Ausführung.


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          Vitello Tonnato

          Es folgt eine klare Tomatenessenz, die lediglich einmal aufgekocht werden muss und dann mit Basilikum-Öl beträufelt wird. Der Geschmack ist prägnant und pikant.


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          Tomatenessenz mit Basilikum-Öl

          Die Auberginen-Trouchia, eine Art Frittata, die ebenfalls kalt oder lauwarm gegessen werden kann, ist mit Taggiache Oliven, konfierten Tomaten und diversen Kräutern angereichert und von recht fluffiger Konsistenz. Gemeinsam mit dem klassischen Basilikum-Pesto als Dip ist das selbst für jemanden wie mich, der kein allzu großer Auberginen-Freund ist, eine köstliche Angelegenheit.


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          Auberginen-Trouchia und Pesto

          Spaghetti alla Puttanesca sind ja ein durchaus bekanntes Gericht. Die Sauce nach Hurenart, so die wörtliche Übersetzung, wird vor allem mit Tomaten, Sardellen, Knoblauch, Kapern und Oliven zubereitet. In der Moissonnier-Version gibt es einen Parmesan-Polentataler und die Puttanesca dazu ist ein Ragout von Miesmuscheln, Crevetten, Jakobsmuscheln und Anchovis. Kapern, Schalotten, Pinienkerne sowie Kräuter und Gewürze runden dieses ungemein würzig aromatische Gericht ab. Sehr viel mediterraner kann es kaum werden.


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          Parmesan-Polenta mit Puttanesca

          Ganz klassisch wird es mit dem Ossobucco. Die opulenten Fleischstücke werden in einer wunderbar intensiven Sauce erwärmt, die neben dem typischen Schmorgemüse auch mit Steinpilzen, Oliven und Trüffelsaft angereichert ist. Das Fleisch ist butterzart, die Sauce vorbildlich.
          Auch ohne Beilage wäre das bereits ein höchst befriedigender Gang gewesen, aber Moissonnier wäre nicht Moissonnier und Eric Menchon nicht Eric Menchon, wenn es nicht auch hierzu noch ein eigenständiges Gericht gäbe. Ein Risotto mit Radicchio soll es sein.
          Dabei ist Risotto normalerweise schon bei der frischen Zubereitung eine heikle Angelegenheit. Können doch wenige Momente darüber entscheiden, ob der Reis zu weich oder die ganze Angelegenheit zu einem trockenem Klumpen gerät. Ausgerechnet das dann als Take Away-Gericht anzubieten, ist also schon recht mutig.
          Aber hier funktioniert das ganz prächtig. In einem Geflügelfond wird der vorgekochte Reis warm gerührt und anschließend mit Gorgonzala cremig abgeschmeckt.
          Beide Komponenten, Fleisch und Risotto, sind zwar rustikal, aber halt auch köstlich. Der Sättigungsgrad ist anschließend allerdings am Anschlag.


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          Ossobucco & Risotto di Radicchio Castelfranco e Gorgonzola

          Käse gibt es auch – und was bietet sich mehr an als ein Parmesan? Dieser hier stammt, wie alle Käse, die es im „Le Moissonnier“ gibt, von der Käse-Instanz Maître Affineur Bernard Antony aus dem Elsass. Kaum ein Restaurant von Weltruf, das seinen Käse nicht von ihm bezieht. Dieser Parmigiano ist mindestens 36 Monate alt und mit einem Schuss altem Balsamico eine nette Knabberei.


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          Parmigiano Reggiano Vacche Rosse Stagionata DOP

          Als Dessert hat Eric Menchon eine Zuppa Inglese vorbereitet. Auf lockerem Biskuit findet sich eine ungemein leckere Vanille Creme mit einem Hauch Amaretto. Dazu gibt es einen Cantuccini, der genau die richtige Konsistenz zwischen weich und hart aufweist.


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ID: 67791
          Zuppa Inglese

          Wie im Restaurant gibt es dieses Mal auch die bekannten Petit Fours, also den legendären Orangen-Lolly, der mir persönlich immer etwas zu süß ist, Karamellbonbons und einen Marshmellow.


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          Petit Fours

          Bei den begleitenden Weinen bleiben wir ausnahmsweise deutsch, was allerdings vor allem der Tatsache zu verdanken ist, dass sich so gut wie keine italienischen Weine in unserem Weinkeller finden. Aber auch der Weißburgunder von Van Volxem und der Merlot vom Pfälzer Weingut Borell-Diehl machen eine gute Figur zum Essen.


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          Die Weine

          Das „Le Moissonnier“ kann also auch italienisch. Das ist nicht weiter verwunderlich, wenn man um den Qualitätsanspruch und das Können des Duos Moissonnier / Menchon weiß. Aber in wecher Konsequenz man die italo-typische Aromatik in die Gerichte gebracht hat, ist schon beeindruckend. Köstlich sowieso. Selten traf das Motto „Savoir Vivre trifft auf Dolce Vita“ so zu wie hier.


          #supportyourlocalrestaurants


          Bericht wie immer auch auf meinem Blog: http://tischnotizen.de/le-moissonnier-koeln-4/

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          • #80
            Die Weltreise in den Menüs des „Le Moissonnier“ geht weiter. Nach Italien und Köln (passend zum Karneval) geht es weiter durch Europa, auch die Karibik und Asien stehen auf dem Reiseplan. Und als hätten Eric Menchon und Vincent Moissonnier es geahnt, dass nach einem Wochenende, an dem man noch auf den Kölner Teichen Schlittschuh laufen konnte, urplötzlich mit 20°C strahlendes Frühlingswetter über die Domstadt hereinbricht, widmen sie sich an diesem Wochenende der spanischen Küche.

            Mittlerweile ist es ja Usus, dass man mit jeder liebevoll vorbereiteten Box nicht nur zahlreiche wiederverwendbare Gläser bekommt, sondern auch immer ein Küchengeschirr. Mittlerweile haben wir diverse Auflaufformen in Gebrauch und auch diesmal werden wir ein weiteres Stück inventarisieren können, denn die Paella ist bereits entsprechend vorbereitet und gleich samt Form vakuumiert. Zusätzlich spendiert man auch zwei farben- und musterintensive Servietten.


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            Die Komponenten

            Der spanische Abend startet mit Jakobsmuscheln, die mit ein paar Butterflocken nur im Backofen erwärmt werden. Gleichzeitig wird die Weißwein-Venusmuschelsauce erhitzt. Das Ergebnis ist eine perfekt auf den Punkt gegarte Jakobsmuschel und eine sehr aromatische Sauce. Ausgezeichnet.


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            Jakobsmuscheln in Weißwein-Venusmuschel-Sauce

            Weiter geht es mit einem kalten Gang, der bereits vollständig vorbereitet ist. Die Aioli-Seehecht-Rillette kommt auf einem Fenchelsalat, der vor allem mit gestiftelten Mandeln sowie kleinen Orangen- und Olivenstücken angereichert ist. Bleibt die Aioli sehr zurückhaltend, ist aber alles andere sehr harmonisch.
            Vincent Moissonnier empfiehlt dazu Weißbrot oder Baguette. Mittlerweile gehört es zu unseren morgendlichen Ritualen, wenn wir in Köln sind, die knapp drei Kilometer in den Stadtteil Lindenthal zu marschieren, um dort in der Artisan Boulangerie Merlê das beste Baguette überhaupt für das Frühstück zu besorgen. Nicht ohne Grund ist Jacques Merlet schon lange Haus- und Hoflieferant für das „Le Moissonnier“ und in der Tat ist sein Baguette besser als das Meiste, das wir aus Frankreich kennen. Sein Croissant übrigens auch. Wenn wir dann nach Hannover zurückfahren, ist natürlich sein Brot dabei. Vincent Moissonnier dürfte also mit der Wahl unserer Beilage sehr zufrieden sein.


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            Aioli-Seehecht-Rillette mit Fenchel-Orangensalat, Orange und Mandeln

            Mit dem Pulpo-Ragout wird es aromatisch schon eine deutliche Spur würziger. Optisch macht das zwar nicht allzu viel her, aber geschmacklich überzeugt die Kombination aus zarten Pulpostücken mit einer Sauce auf Basis von feinster Ochsenherztomate, Weißwein, Chili, Knoblauch und Olivenöl uneingeschränkt.


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            Pulpo-Ragout mit pikanter Tomate Cœur de Boeuf

            Noch einen Gang höher schaltet Eric Menchon mit dem Sobrasada-Bohnenragout als Beilage zum Secreto vom Iberico-Schwein. Das Fleisch ist perfekt gegart und muss nach dem Erwärmen im Backofen lediglich noch in Tranchen geschnitten werden. Das Ragout bekommt vor allem durch die sehr paprikalastige Sobrasada ihren würzigen Charakter. Üblicherweise ist dies ja eine vor allem streichfähige Wurst. Hier findet sie sich jedoch in kleinen, noch relativ festen Stücken wieder, was gut zu den Bohnen passt, die noch angenehm al dente sind. Eine deutliche Note von geräuchertem Paprika zieht sich ebenso durch das Ragout, was wiederum großartig zu der Sauce Romesco passt, eine Sauce aus Katalonien auf Basis von Tomaten, getrockneten Paprika, Mandeln und Knoblauch, ähnlich einem Pesto. In jedem Fall ein tolles Gericht, das als Hauptgericht bereits jedem spanischen Restaurant alle Ehre machen würde.


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            Iberico Secreto mit Sobrasada-Bohnenragout und Sauce Romesco

            So langsam setzt bereits eine gute Sättigung ein, aber wir sind noch lange nicht durch, denn zunächst wird noch ein Stück Tortilla etwas erwärmt. Wenn man schon durch Spanien reist, darf dieser baskische Klassiker natürlich nicht fehlen. Das ist jetzt zwar keine Offenbarung oder überwältigende Neuinterpretation, aber darum geht es hier auch nicht. Die Tortilla aus der „Le Moissonnier“-Küche ist vermutlich genau so, wie sie sein muss, wenn man sie gut machen will. Und schmecken tut sie auch.


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            Baskische Tortilla

            Ein spanisches Essen ohne Paella? Undenkbar! Und deshalb stellt dies auch den Höhepunkt in der Noche Española dar. Nun ist eine Paella aber gar nicht so einfach zuzubereiten und von daher bin ich gespannt, wie Eric Menchon dies für die Take Away-Version gelöst hat. In der Schale finden sich bereits sehr appetitlich alle Zutaten, die man von einer guten Paella erwartet wie Sepia, Calamari, Muscheln, Kaninchen und Hühnchen sowie natürlich diverse Gemüse und angegarter Reis. Separat wird in einer Flasche eine vorbereitete Bouillon mitgeliefert, die zunächst aufgekocht und dann angegossen wird, so dass die Schale gut bedeckt ist. Im Backofen darf der Reis dann für etwa eine halbe Stunde die Flüssigkeit aufsaugen. Das klappt soweit auch sehr gut und die Bräunung sieht auch ordentlich aus.
            Geschmacklich ist am Ergebnis nichts auszusetzen. Bei so feinen Zutaten und Gewürzen hätte ich aus der „Moissonnier“-Küche auch nichts anderes erwartet. Dennoch kommt man bei so einem Gericht dann doch etwas an die Grenzen dessen, was für ein Take Away-Menü machbar ist. Natürlich ist das Gericht von schöner Schlotzigkeit, der Reis sogar fast ein wenig zu weich, aber das ist verschmerzbar. Was aber fehlt, ist das Vergnügen, aus der typischen Paella-Pfanne am Boden die leicht angesetzten Reste auszukratzen, die ich besonders lecker finde oder die etwas feste Oberfläche, die das saftige Innere schützt und gleichzeitig für etwas Texturunterschied sorgt. Aber das ist Mäkelei auf hohem Niveau und ich finde es bemerkenswert genug, dass man sich überhaupt Gedanken gemacht hat, wie man ein so von der klassischen Zubereitungsart mit Eisenpfanne abhängiges Gericht für dieses Konzept umsetzen kann.


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            Paella vorher... und fertig

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            …und angerichtet

            Für das Dessert hat sich Eric Menchon einen weiteren Klassiker aus der spanischen Küche vorgenommen. Die Crème Catalane wird ja häufig als iberisches Gegenstück zur Crème Brûlée betrachtet und in der Tat weisen beide Süßspeisen auch viele Parallelen auf. Mit beidem hat die Version heute aber nicht viel zu tun, denn auf dem Teller haben wir auf einem sehr lockeren Mandelbiskuit eine luftige Creme, die von der Konsistenz eher an eine Crème Pâtissière erinnert. Geschmacklich sind wir mit Mandellikör, Orange und weißer Schokolade aber schon deutlich anders unterwegs. In jedem Fall ist das zum Abschlecken köstlich und so leicht, dass es trotz des fortgeschrittenen Sättigungsgrades problemlos funktioniert.


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            Crème Catalane mit mallorquinischem Mandelbiskuit

            Um das spanische Erlebnis komplett zu machen, gibt es auch noch eine Tüte mit Montecao-Gebäck. Wie bei so vielen spanischen Keksen, sind auch diese mir etwas zu trocken, aber mein Mann liebt sie und der leichte Zimtgeschmack mit dem Haselnussöl im Hintergrund ist ja auch lecker. Und wem es, wie mir, zu trocken ausfällt, dem hilft ja vielleicht die ebenfalls mitgelieferte Flasche selbst kreierter Sangria. Obwohl natürlich mit Rotwein und Gin zubereitet, überwiegt hier ein eher fruchtiger Geschmack und der Alkohol bleibt sehr verhalten. Wir trinken es daher mit Eiswürfeln als Schorle und finden das, gerade auch nach so einem ausgiebigen Essen, sehr erfrischend.


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            Montecao & Sangria

            Die üblichen Petits Fours, bestehend aus Karamellbonbon, Marshmallow und Orangenlutscher fehlen auch heute nicht.


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            Petits Fours

            Ich besinne mich auf einen Rest Brandy, der sich noch irgendwo zwischen den anderen hochprozentigen Flaschen finden muss und beschließe, dass dies den spanischen Abend nun endgültig passend beendet.


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            Brandy

            „Le Moissonnier“ kann also nicht nur italienisch, sondern auch spanisch. Auch das dritte Menü, das wir uns aus Kölns erstem Haus am Platze mit nach Hannover genommen hat, hat uns geschmacklich rundum begeistert. Die Gerichte sind so vorbereitet, dass sie denkbar einfach fertig gestellt werden können. Die hochwertige und nachhaltige Verpackung ist weiterhin beeindruckend, die Beschreibungen inklusive sämtlicher verwendeter Zutaten und Auflistung aller Allergene exemplarisch.

            So kreativ, wie sich die Küche im Restaurant präsentiert, so kompromisslos ist sie auch bei der Qualität der Zutaten und Zubereitungen für diese Take Away-Menüs, selbst wenn sie hier den Fokus mehr auf die Präsentation traditioneller Gerichte setzt und die Kreativität dafür etwas hinten anstellt. Man darf also gespannt sein, welche Ideen dem Duo Menchon / Moissonnier noch kommen und wohin sie die kulinarische Reise um die Welt noch führt, solange sie nicht ihr wunderschönes Restaurant bespielen dürfen.

            #supportyourlocalrestaurants


            Bericht wie immer auch auf meinem Blog: http://tischnotizen.de/le-moissonnier-koeln-5/
            Angehängte Dateien

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            • #81
              Das sieht alles extem gut aus und ich beneide dich etwas um deine Geschirr-Ausstattung....

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              • #82
                Was sich im Laufe eines Lebens halt so ansammelt... Und Geschirr kann man ohnehin nie genug haben! :-)

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