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L'escalier * - Köln

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  • Spießbräter
    antwortet
    Story und Speisekarte lesen sich gut.

    Ich bin gespannt und schaue bestimmt bei Gelegenheit vorbei.

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  • Max.Vanderveer
    antwortet
    Neues Spiel, neues Glück

    Ob für einen kurzen Ausflug in der Mittagspause für den Business-Lunch oder einen exklusiven Abend höchster Genüsse mit den exclusiven Menüs und erlesenen à la carte Angeboten - das neue L´escalier ist die Adresse um besondere Genüsse zu erleben.

    Altbekanntes wahren und neue Reize schaffen" lautet das Motto des Küchenchefs Maximilian Lorenz aus der Kaderschmiede von Christopher und Alejandro Wilbrand des Sterne-Restaurant "Zur Post" in Odenthal. Die "Post" ist seit Jahren mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und weit über die Grenzen des Bergischen Landes bei Gourmets bekannt.

    Weitere Einblicke in die gehobene Küche konnte sich Maximilian Lorenz in den Küchen von Dieter Müller (Gourmetrestaurant "Dieter Müller", Schloss Lerbach), Mario Kotaska (La Societé, Köln), Erhard Schäfer (Maître, Köln), Eiko Scharfenberger (Sonne, Overath) und Jürgen Stoppel (Schloss Morsbroich, Leverkusen) verschaffen.

    Demensprechend finden sich keine "molekularen" Experimente auf der Karte wieder, Maximilian Lorenz bietet seinen Gästen eine "neue deutsch-französische Küche", eben kulinarischen Genuss auf höchstem Niveau im bekannt gemütlichen Ambiente des Restaurants.

    Abgerundet werden die exklusiven Geschmacksmomente im L´escalier von einem ausgesuchten Angebot von über 230 korrespondierenden Weinen.

    Ob für einen kurzen Ausflug in der Mittagspause für den Business-Lunch oder einen exklusiven Abend höchster
    Genüsse mit den exclusiven Menüs und erlesenen à la carte Angeboten - das neue L´escalier ist die Adresse um besondere Genüsse zu erleben.
    Es wäre wünschenswert, für den kommenden Sommer wieder ein Lokal in Köln zu haben, in dem man ein grandioses Essen im Sonnenschein geniessen kann.

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  • Jürgen3D
    antwortet
    Das sind ja schlechte Nachrichten. Wenn es wirtschaftliche Gründe waren ist das nach Braunschweig das zweite Scheitern mit einem Sternerestaurant.

    Von der alten Webseite wird man allerdings auf eine neu angemeldete Webseite (www.dannenfelds-kraeuterkueche.de) weitergeleitet, Herr Dannenfels scheint zumindest etwas neues zu planen.

    Gruß
    Jürgen

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  • Schmackofatz
    antwortet
    peinlich, peinlich. Die überhöhte Temperatur scheint mich seit 2 Tagen nicht nur körperlich außer Kraft gesetzt haben.
    Anscheinend befinde ich mich gerade in einem regelrechten Fieberwahn !

    Entschuldigung an alle Beteiligten!

    Gruß,
    Schmackofatz

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  • Rouget
    antwortet
    Bringen Sie da jetzt nicht etwas durcheinander, werter Schmackofatz? (L`Escalier / La Société)

    Rouget

    P.S.: Da waren Sie wohl einen Tick schneller, lieber merlan.
    Zuletzt geändert von Rouget; 02.11.2011, 22:42.

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  • merlan
    antwortet
    Zitat von Schmackofatz Beitrag anzeigen
    Bleibt zu spekulieren, ob evtl. ausbleibende Umsätze aufgrund von Gästen, die nur oder ausschließlich wegen des Bekanntheitsgrads Herrn Kotaska`s
    das L'Escalier aufgesucht haben und nun nicht mehr erscheinen, Grund zur Schließung sind, oder ob das hohe Niveau in der Küche einfach nicht mehr gehalten werden konnte?
    Da Herr Kotaska vom La Société nur sehr selten im L´Escalier gesichtet wurde, wird dessen Bekanntheitsgrad dem redlichen L´Escalier-Küchenchef und Patron Jens Dannenfeld auch nicht viel genützt haben.

    Nichts für ungut, werter Schmackofatz
    Schönen Gruß, Merlan

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  • Schmackofatz
    antwortet
    In der aktuellen Effilee ist eine Beurteilung von Herrn Scheuermann zu lesen, der an der derzeitigen Küchenleistung kein gutes Haar lässt.
    Mir, seit dem Artikel, vorher auch nicht bekannt, hat im Februar bereits Fernsehhopper Herr Kotaska das Handtuch geworfen und das Zepter
    an Dominic Jeske abgegeben.
    Bleibt zu spekulieren, ob evtl. ausbleibende Umsätze aufgrund von Gästen, die nur oder ausschließlich wegen des Bekanntheitsgrads Herrn Kotaska`s
    das L'Escalier aufgesucht haben und nun nicht mehr erscheinen, Grund zur Schließung sind, oder ob das hohe Niveau in der Küche einfach nicht mehr gehalten werden konnte?

    Ansonsten kann ich mich Frau Morchel nur anschließen und wünsche allen Beteiligten alles Gute für die Zukunft!


    Gruß
    Schmackofatz

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  • Morchel
    antwortet
    Danke für die Info. Ich hoffe für alle direkt Betroffenen, dass sie sich zeitnah entsprechend ihren persönlichen Wünschen verändern können.

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  • bernard
    antwortet
    L'Escalier geschlossen

    Etwas betroffen lese ich heute die folgende E-Mail:

    "Liebe Gäste,

    wir möchten uns herzlich bedanken für das von Ihnen entgegengebrachte
    Vertrauen in unser Restaurant.

    Leider müssen wir Ihnen heute mitteilen,
    dass wir Ende Oktober das L´Escalier schließen.

    Wir bedanken uns dafür, dass Sie uns
    all die Jahre die Treue gehalten haben.

    Es hat uns immer sehr viel Freude bereitet
    Sie bei uns kulinarisch zu verwöhnen.

    Wir werden Sie gerne auf dem Laufenden halten und
    informieren, wenn es etwas Neues von uns gibt.


    Herzliche Grüße

    Melanie & Jens Dannenfeld

    und Ihr

    L´escalier Team"

    Wir hatten für Montag noch vergeblich versucht, einen Tisch zu bekommen... Bei aller Kritik, die auch hier - vielleicht v.a. vor dem Hintergrund der *-Michelin-Bewertung - geäußert wurde, war das Escalier doch ein Restaurant mit einem ausgesprochen guten Preis-Leistungs-Verhältnis, die Weinbegletungen von Melanie Dannenfeld haben mir ausgesprochen gut gefallen. Schade, ich wünsche den Dannenfelds alles erdenklich Gute!
    Zuletzt geändert von bernard; 02.11.2011, 21:20. Grund: Tastatur-Legasthenie

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  • fluenz
    antwortet
    Vielen Dank für den Bericht.
    Kommt gerade zur rechten Zeit, hatte nämlich gedacht, es hat sich was geändert und wollte evtl. hingehen, nachdem ich die Gastro-Kritik von Helmut Gote im Kölner Stadtanzeiger gelesen habe (http://www.ksta.de/html/artikel/1310723273503.shtml). Gote verteilt nämlich gerne auch negative Kritik und oft sind seine Urteile sehr nachvollziehbar für mich.
    Hat vielleicht was mit unterschiedlichem Empfängerhorizont zu tun, werde es mir wohl sparen.

    Gruß
    fluenz

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  • glauer
    antwortet
    Hmmm. Ich bin ja eher skeptisch, wenn man Essen nach Fotos beurteilt. Aber das sieht nicht sehr verlockend aus. Eher wie Hotel Convenience Food.

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  • Jürgen3D
    antwortet
    Hallo Forum,

    wir haben ein verlängertes Wochenende in Bonn verbracht und waren in Köln im L´escalier essen. Eigenlich wollte ich ins Le Moissonnier gehen aber das hatte gerade Betriebsferien. Da ich Herrn Dannenfeld noch aus seiner Braunschweiger Zeit kenne fiel die Wahl auf das L´escalier, obwohl die Kritiken hier im Forum ja nicht unbedingt vielversprechend waren.
    Um es vorweg zu nehmen, im L´escalier hat sich wohl nicht viel verändert.

    Ich hatte das 6 Gänge Überraschungsmenü für 66,00 € gewählt. Vor dem Menü wurde ein Brotkorb mit verschiedenen Broten (Baguette, Graubrot, Schwarzbrot), Limonen- und Kräuterbutter und eine Tomaten-Salsa gereicht.



    Als Amuse Geule gab es eine Tomatenterrine, etwas Staudensellerie und marinierte Linsen. Die Tomatenterrine, sehr dezent in der Aromatik, wirkte etwas verloren neben dem Staudensellerie.



    Barsch mit Melone und Gurke


    Der Barsch war gut gegart, zart und aromatisch. Er wurde begleitet von etwas Schorgurken, sehr lecker. In der Mitte ein Barsch-Gurken-Püree. Die Wassermelone war als Stück gebraten und in Würfeln mariniert, sie war betont süß gehalten.

    Griesplätzchen mit Wiesenchampignons, Pfifferlingen und Sommertrüffel


    Auf einem Griesplätzchen war ein Ragout von Pfifferlingen und Champignons mit etwas Karotten, Tomaten und Schnittlauch angerichtet. Aromatisch und ganz lecker, die Sommertrüffel erwiesen sich aber als relativ geschmacklos. Dekoriert war das Gericht mit etwas Basilikum.

    Maispoularde mit Schwarzkümmelkarotten und gebratenem Blumenkohl


    Die Poulardenbrust war gut gegart, zart und saftig. Als Beilage gab es gebratenen Blumenkohl und Karotten mit Schwarzkümmel. Eher kräftig gewürzt war das eine interessante Kombination, sehr lecker. Der beste Gang des Menüs. Dekoriert war das Gericht mit etwas Petersilie.

    Lammkarree mit Filderkraut und Kohlrabi


    Das Lamm war zart mit einem deutlichen Lammaroma, es war mit einer Käse-Senf-Kruste überbacken. Als Beilage gab es Filderkraut und ein Kohlrabi-Kartoffel-Ragout. Alles zusammen ganz lecker. Dekoriert war das Gericht mit etwas Estragon.

    Coulommiers mit Apfel und Früchtebrot


    Als Käsegang gab es Variationen vom Coulommiers. Einmal natur mit Apfelkompott und mit etwas Pfeffer gewürzt, und einmal gratiniert auf einem Früchtebrot. Ganz ordentlich aber nicht besonders spannend.

    Kokosmousse mit gebrannter Kokoscreme und Johannisbeersorbet


    Das Kokosmousse hatte eine sehr feine Textur und ein zartes Aroma, sehr lecker. Die gebrannte Kokoscreme im Stil einer Creme Brulee war ebenfalls lecker. Das Johannisbeersorbet hatte eine feine Konsistenz und war wie die marinierten Johannisbeeren sehr aromatisch, sehr lecker. Ein schöner Abschluß des Menüs.



    Nach dem Menü gab es noch ein Stück Schokoladenkuchen mit etwas Vanillesauce.

    Der Service war freundlich und zuvorkommend. Die Küchenleistung ist in Anbetracht des relativ günstigen Preises akzeptabel, ich finde das L´escalier ist vergleichbar mit der Alten Schule in Siek oder dem Brook in Hamburg. Für einen Michelinstern sollte man aber mehr erwarten können.
    Den Schokoladenkuchen, den Max.Vanderveer vor einem Jahr erwähnte, gibt es in exakt gleicher Form immer noch nach dem Menü. Scheint ja ein „bewährter“ Renner zu sein.

    Gruß
    Jürgen

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  • rocco
    antwortet
    Ich war vor ca. 2 Jahren auch mal im L'Escalier, angezogen von recht guten Bewertungen und der Aussage, dass dort regional gekocht werde. Ein Besuch von vor 2 Jahren ist natürlich heute nicht mehr aussagekräftig. Meine Eindrücke waren aber sehr ähnlich wie die der anderen, die hier im Thread etwas zum L'Escalier geschrieben haben.

    In Erinnerung habe ich noch eine Vorspeise "Variation vom Kürbis", bei der alles schön nach Kürbis schmeckte, aber eine echte "Variation" fehlte. In Erinnerung habe ich weiter ein sehr gut geschmortes Stück vom Eifeler Rind mit Kartoffelpü und einer schön kräftigen Sauce. In sehr guter Erinnerung habe ich fünf verschiedene Eifeler Ziegenkäse, die mit ihren jeweils eigenen Condiments kamen. Zum degustieren war das hervorragend und schmeckte auch sensationell gut. Die Weinbegleitung war auch ganz ok, ebenso wie Service und Atmosphäre.

    Bis auf beim Ziegenkäse fehlten etwas die geschmacklichen Highlights. Ich finde es durchaus begrüßenswert, wenn jemand möglichst regional kocht, auf die Sternerestaurant-typischen Zutaten verzichtet und das zu akzeptablen Preisen auf den Tisch bringt. Ohne etwas mehr Fokussierung (worauf auch immer, hauptsache irgendeine Fokussierung, um sich von der breiten Masse abzuheben) zieht es mich aber nicht unbedingt noch einmal ins L'Escalier. Um einfach mal am Freitagabend hinzugehen, ist es dann am Abend doch zu hochpreisig.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Oh - das ist mir jetzt ein bisschen peinlich, dass mir das nicht aufgefallen ist...

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  • Max.Vanderveer
    antwortet
    Zitat von Zeitblom Beitrag anzeigen
    Wie Ihr Salat geschmeckt hat, kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir diese Diskussion nicht führen würden, wenn wir zusammen Essen gegangen wären.
    Genau so ist es, Essen kann man zwar beschreiben, aber der Gaumen sagt mehr als tausend Worte.

    Zitat von Zeitblom Beitrag anzeigen
    "mangels Alternativen in der Mittagszeit in Köln"
    Heisst das, Sie würden von einem Besuch des Le Moissonnier abraten?
    Zumindest kann man da meines Wissens nach nicht draussen sitzen. Zum Moissonnier will ich in diesem Thread aber keine Meinung kundtun

    @QWERTZ
    Danke für das Feedback. Ihr "nun auch" ist insoweit nicht ganz richtig, als dass ich im Web zuvor nicht in englisch berichtet habe. Das war ifs2008, der keinesfalls mein alter ego ist

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