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Gourmetrestaurant Lerbach (geschlossen)

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  • Gourmetrestaurant Lerbach (geschlossen)

    Gerade eben entdeckt: Nils Henkel tritt einen weiteren Schritt aus dem Schatten von Dieter Müller heraus: Das Gourmetrestaurant im Schlosshotel heißt jetzt neutral "Gourmetrestaurant Lerbach" und auch das Konzept scheint etwas verändert, moderner. "Pure Nature" dient als Oberbegriff für den Küchenstil und neben einer à la carte - Auswahl und einem Degustationsmenü gibt es auch ein reines "Pures-Gemüse"-Menü. Die Gerichte selbst scheinen aber vom Stil her nicht signifikant anders als früher.

    Hat schon jemand für demnächst einen Besuch geplant?

    gruß, monkfish

  • #2
    Planungen wurden nach einem Blick auf die Homepage erstmal vertagt; auch wenn ich hier keine Diskussion zum Thema "Restaurantbesuch als Gesamterlebnis" lostreten möchte, bin ich ehrlich gesagt enttäuscht bis erschrocken über den Umbau! (Für mich persönlich schaut's aus, als hätte da jemand ein paar Ideen aus dem "Vendôme" und der "Überfahrt" mit etwas Flos und viel Ikea gemixt.)

    "Wie das neue Jahr beginnt, so wird es das ganze Jahr." In Bezug auf die Einrichtung schwant mir Übles.

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    • #3
      Über Inneneinrichtung mag man ja streiten (wir hatten daszu ja bereits einen Thread). Auch wenn es nicht 100%ig mein Geschmack ist, halte ich es für einen deutlichen Fortschritt (trotz der optischen Ähnlichkeit zum Vendome, die zu erwarten war).

      Die Karte liest sich jedenfalls deutlich spannender als noch im letzten Jahr, so dass ich mir mittlerweile wieder einen Besuch dort vorstellen könnte (auch wenn es mich etwas irritiert, dass Lerbach plötzlich die Speerspitze der New Naturals sein will).
      Zu den neuen a la carte Preisen haben wir ja nun auch schon einen Extra-Thread.

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      • #4
        Zitat von le_mink Beitrag anzeigen
        ...enttäuscht bis erschrocken über den Umbau!
        Verstehe ich nicht, werter le_mink! Zum einen ist es ein deutlicher Fortschritt gegenüber vorher; da hat Kimble schon Recht. Zum anderen ist das neue Lerbach viel zu puristisch eingerichtet, um "erschrocken" zu sein; die Vokabel scheint mir eher angebracht, wenn etwas völlig geschmacklos geraten ist. Davon kann aber hier nun wirklich nicht die Rede sein.

        Beste Grüße, Merlan

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        • #5
          Zitat von merlan Beitrag anzeigen
          Verstehe ich nicht, werter le_mink! Zum einen ist es ein deutlicher Fortschritt gegenüber vorher; da hat Kimble schon Recht. Zum anderen ist das neue Lerbach viel zu puristisch eingerichtet, um "erschrocken" zu sein; die Vokabel scheint mir eher angebracht, wenn etwas völlig geschmacklos geraten ist. Davon kann aber hier nun wirklich nicht die Rede sein.
          Ich sehe den "Fortschritt" durchaus, finde aber, dass man bei Wissler und selbst in der hier schon bemäkelten "Überfahrt" ein gelungeneres Gesamtbild geschaffen hat. In meinen Augen scheint der Raum auf den Bildern wenig Gastfreundlich und kahl; die grünen Leuchten wirken wie Fremdkörper, die Gaze-Vorhänge mit den scheinbar schwebenden Lampions wie ein Abklatsch aus dem Vendôme. Kurzum, für mich kein Ambiente, dass mich lockt. "Erschrocken" habe ich mich, weil ich Nils Henkel eine individuellere Bühne gewünscht hätte und er nun möglicherweise ebenso lang mit diesem Interieur leben darf/muss wie sein Vorgänger mit seiner Version. Sollten es einfach nur schlechte Fotos eines ansonsten gelungenen Raums sein, frage ich mich, warum man nicht den gleichen Fotografen wie in Celle, Bensberg oder am Tegernsee gebucht hat.

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          • #6
            Bevor wir nun wieder einen langen Architektur-Thread eröffnen, wäre es wohl interessanter zu erfahren, wie nun die aktuelle Küchen- und Serviceleistung dort ist, d.h. ob Bewertung und Realität nun übereinstimmen.

            Da ich selbst es frühestens im März dorthin schaffen werde, wäre ein aktueller Bericht natürlich interessant.Soweit ich weiss haben einige Leute Lerbach nun nach den Änderungen auf der ToDo-List. Deshalb bin ich gespannt, wie die Küche sich geändert hat.
            Zuletzt geändert von Kimble; 30.01.2010, 07:59.

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            • #7
              Zitat von Kimble Beitrag anzeigen
              Bevor wir nun wieder einen langen Architektur-Thread eröffnen, wäre es wohl interessanter zu erfahren, wie nun die aktuelle Küchen- und Serviceleistung dort ist, d.h. ob Bewertung und Realität nun übereinstimmen.
              Soweit ich das nach Lektüre der Speisekarte im Internet beurteilen kann, unterscheidet sich das grosse Menue vom Stil nicht wesentlich vom Henkel-Menue, das es Ende letzten Jahres auch schon gab. Neu ist sicher das Gemüse-Menue (bei dem mich der evtl. durch Trüffeln begründete Preis etwas abschrecken würde) und der Abschied von Klassikern des Vorgängers, die ich bei meinem letzten Besuch auch nicht vermisst habe.

              Mit dem Menue, den begleitenden Weinen und dem Service war ich letztes Jahr sehr zufrieden, vor einem ausführlichen Bericht würde gerne einen weiteren Besuch dort abwarten.

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              • #8
                Ich finde, dass es eine kluge Regie der Lerbach-Verantwortlichen war, die Müller-Ära behutsam ausklingen zu lassen und nun auch vom Restaurant-Auftritt (Marketing incl. Corporate design) ganz auf Nils Henkel zu setzen.

                Wenn ich ehrlich bin, hat es mich im letzten Jahr schon etwas gestört, dass ich noch das "Restaurant Dieter Müller" buchen mußte, aber eindeutig bei Nils Henkel gegessen habe (und das sehr, sehr gut!). Dies ist nun mit der neuen Namensgebung gut gelöst und der gute Henkel hat damit die letzten "Altlasten" abschüttelt. Von der Küche her ist er für mich ein ganz Großer; und wenn ich mir die aktuelle Karte so anschaue, dann würde ich mich am liebsten sofort auf nach BG machen!

                Beste Grüße, Merlan

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                • #9
                  Zitat von merlan Beitrag anzeigen
                  dass ich noch das "Restaurant Dieter Müller" buchen mußte, aber eindeutig bei Nils Henkel gegessen habe
                  War das nicht in den Jahren davor auch schon so

                  Zitat von merlan Beitrag anzeigen
                  Ich finde, dass es eine kluge Regie der Lerbach-Verantwortlichen war, die Müller-Ära behutsam ausklingen zu lassen und nun auch vom Restaurant-Auftritt (Marketing incl. Corporate design) ganz auf Nils Henkel zu setzen.
                  Das sehe ich genau so :koch:

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                  • #10
                    So, wir waren im neugestalteten "Lerbach"! Und es hat uns gut gefallen, wobei sich diese Wortwahl zunächst nur auf die hier diskutierte Innenarchitektur bezieht. Ich konnte mit dem alten Ambiente nie so viel anfangen, aber jetzt empfing uns ein gut, aber dennoch nicht zu hell ausgeleuchter Raum, der gerade durch die unterschiedlichen Leuchten seine angenehme Wirkung erzielt. Ansonsten ist das Restaurant gradlinig ausgestattet, die grünen Ledersessel sind bequem, die Plätze im unteren Bereich nicht mehr "stiefmütterlich" und mit Sicht in einen begehbaren Weinschrank. Wir saßen oben mit Blick in den Garten und haben uns wohlgefühlt!

                    Dieses positive Empfinden wurde noch nachhaltig gesteigert durch das große Menü von Nils Henkel, das von einer souveränen Gradlinigkeit und herausragendem fachlichen Können geprägt war. Man hatte in den letzten beiden Jahren das Gefühl, dass Nils Henkel mit jedem weiteren Schritt der Abnabelung von Dieter Müller eigenständiger und mutiger wird. Jetzt mit der neuen Firmierung "Gourmetrestaurant Lerbach - Nils Henkel" und der Runderneuerung des Restaurants hat der junge Chef auch äußerlich den Schritt in eine neue Zeit getan. Und die hat nichts mehr mit Dieter Müller zu tun, ohne dessen Leistung zu seiner Zeit schmälern zu wollen.

                    Nils Henkel kocht unglaublich leicht (trotz des 7-gängigen Menüs mit allem Drum und Dran keine "schwere" Nacht und am nächsten Morgen Lust aufs Frühstück!), interpretiert einzelne Zutaten in verschieden Nuancen (z.B. setzt er beim Amuse bouche die Petersilie zu Saibling, Kalbsschulter und Trüffel ins Verhältnis - grandios!), kombiniert gradlinig und provoziert nicht mit gewagten Kombinationen ( so "malt" er einen Teller mit einem Tatar vom Simmenthaler Rind mit Ochsenmaulsalat und lässt Rote Bete mit zig Spielarten in immer neuen Geschmackskombinationen entstehen - nochmals grandios!) und erliegt nicht der Versuchung, einen Gang durch Zugabe von einem Schälchen hier und einem Gläschen da noch weiter aufzuwerten (z.B. Makrele im Kartoffel-Dillsud mit Kaviar und Röstkartoffelgelee; der Geniestreich, die Makrele mit Kaviar zu toppen und mit diesem köstlichen Gelee zu überziehen, bedarf keiner Zusatzreize, zu der viele Spitzenköche derzeit neigen).

                    Das Menü ist gradlinig aufgebaut, jeder einzelne Gang hört sich fast harmlos an, entpuppt sich aber als harmonisch ausbalancierte Geschmacksexplosion, die durch keinerlei "Fremdkörper" gestört wird:

                    Gedämpfter Kabeljau, Paprikajus, Calamaretti mit Sobrassada und Korianderlinsen (zum Niederknien, wie die mit der spanischen Wurst gefüllten Calamaretti dem zarten Kabeljau ein wenig Deftigkeit abgeben).

                    Gebratene Gänseleber mit Aal und Graupen (was Lohse in Berlin mit der Gänseleberterrine und Aal so hervorragend kombiniert hat, funktioniert bei Henkel auch im warmen Zustand).

                    Lammrücken mit Süssholz-Kümmeljus, Kichererbsen und schwarzem Knoblauch (muss man nichts zu sagen, schmeckt, wie es da steht!).

                    Fingerlime-Sorbet mit Nyangboschokolade und Kumquatconfit

                    Confierte Ananas in Muscovado mit Rumrosinen, Pumpernickel und Jivara-Nussbuttereis (zwei schöne Desserts auf **-Niveau, während alle anderen Gänge deutlich im ***-Bereich anzusiedeln sind).

                    Fazit: Nils Henkel kocht befreit auf höchstem Niveau auf: Harmonie ohne Reizüberflutung! Der angenehm lockere Service trägt wesentlich zum Wohlfühl-Erlebnis "Lerbach" bei! Das neugestaltete Restaurant ist ein würdiger Rahmen für eine der besten Küchen der Republik!

                    Beste Grüße, Merlan

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                    • #11
                      Danke für den Bericht, der die Theorie bestätigt, dass sich dort einiges zum Positiven geändert hat. Die Rundumerneuerung von Lerbach hat scheinbar in vielen, die zu DM-Zeiten eher darum ein Bogen gemacht haben, das Interesse geweckt, dort wieder Gast zu sein. Es freut mich, dass Nils Henkel diesen Erwartungen gerecht zu werden scheint.

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                      • #12
                        Hallo Merlan,

                        vielen Dank für den Bericht. Macht große Lust, erstmals Nils Henkel (wir waren vor x Jahren mal bei Dieter Müller) zu besuchen.

                        Auffallend bei Ihrer Schilderung die Leichtigkeit des großen Menüs, die wir als sehr wichtig erachten. Faszinierend, dass in Bergisch-Gladbach zwei Topköche (unter selbem Management der Atlhoff-Gruppe) offenbar eine komplett andere Philosophie haben: Nils Henkel: eher klassisch, aber leicht. Joachim Wissler: sehr innovativ und sehr opulent.

                        KG
                        Chess

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                        • #13
                          In der FAS vom 07.03.10 hat Jürgen Dollase einen ähnlich positiven Bericht über Nils Henkels Küche geschrieben. Unter Anspielung auf Dieter Müllers Zeiten schreibt er. "Heute bekommt man Henkel pur, und das Ergebnis ist hervorragend."

                          Bei der Lektüre des Berichts wurde ich daran erinnert, dass Henkel auch ein rein vegetarisches Menü anbietet. Das könnte doch für die eine oder andere(ach, doch mehr für die eine ) ein weiterer Grund sein, auch mal den Westen der Republik kulinarisch zu erkunden (von den anderen rheinischen Attraktionen einmal ganz abgesehen )

                          Beste Grüße, Merlan

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                          • #14
                            Gegen Ende der Ausgabe der vorletzten Woche der WDR-Sendung "Gans und Gar" tritt auch Herr Henkel auf und äußert sich zum neuen Design seiner Wirkungsstätte: http://medien.wdr.de/m/1267192623/ra...00227_1945.mp3

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                            • #15
                              Gourmet-Restaurant Lerbach - Nils Henkel:

                              Letztes Jahr gab es (neben vielen schon aus Zeiten von Dieter Müller bekannten Gerichten) insbesondere auch ein neues Menue - das vom Service Henkel-Menue genannt wurde. Auf dieses Menue bezogen sich meine Bemerkungen in der Gästekritik: "Das neue grosse Menue trägt klar die Handschrift des neuen Chefkochs. Eine moderne, kreative Küche." sowie das Fazit "Eines der besten Restaurants Deutschlands" mit einer 19-Punkte = *** Wertung (und zusätzlich noch einigen Zusatzpunkten).

                              Insofern würde ich Kimble nur teilweise zustimmen, wenn er sagt:

                              Zitat von Kimble Beitrag anzeigen
                              allerdings möchte ich anmerken, dass die *** für Nils Henkel wohl weniger seiner aktuellen Küche galten (die wurde ja erst NACH dem Erscheinen der Führer umstrukturiert) sondern eher als Würdigung seiner Tätigkeit unter DM zu verstehen sein dürften.
                              Es war sicher vor Einführung des neuen Konzepts Pure Nature - aber das Henkel-Menue war keine Dieter Müller Küche und klare ***.

                              Bei der Lektüre des neuen Gusto stolpere ich über Kritik daran, dass nach wie vor das Amuse-Bouche-Menue angeboten wird - die Tester müssen es ja nicht bei jedem Besuch essen, und wenn die Gäste das immer noch mögen, warum sollte die Küche es dann nicht anbieten? Kritik an der Produktqualität? Des weiteren: ein Koch, der mit der Brechstange versucht, seinen eigenen Weg zu gehen - hatte er den mit dem Henkel-Menue nicht schon gefunden?

                              Man könnte bei der Lektüre meinen, die Küche hätte es verlernt, auf ***-Niveau zu kochen. Hat sie das?


                              Sommer 2010

                              Die Beurteilung des umgebauten Restaurants überlasse ich Innenarchitekten - das verwendete Holz ist z.T. sehr dunkel und einiges erinnert (wie auch die Beschreibung der Gerichte auf der Speisekarte) an das Nachbarschloss. Ich habe mich jedenfalls sowohl vor als auch nach dem Umbau in dem Restaurant wohlgefühlt.

                              - Der Service ist kompetent, freundlich und souverän - insbesondere auch im Umgang mit "schwierigen" Gästen.

                              - Die Weinberatung ist kompetent - die glasweise Weinbegleitung ist empfehlenswert und hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

                              - Das Essen: Degustation Pure Nature: Das große Menue besteht aus 8 Gängen für knapp 200 Euro.

                              Dass die Küche nicht verlernt hat, auf ***-Niveau zu kochen, zeigt schon die Vorspeise, eine Entenleber mit Birkensaft (!).

                              Ich bin weder ein Freund von Sardinen noch von Schweinefleisch. Soweit ich es beurteilen kann, war esteres ebenfalls ein ***-Gang - der geröstete Schweinebauch war einer jener Aha-Effekte wegen denen ich ***-Restaurants gerne besuche. Der zweite Aha-Effekt: das Douglasiensorbet als Nachtisch.

                              Und sonst? Ich mag vegetarische Gänge, Eier, Algen, Hummer, Zwiebeln, überwürtzte Saucen.

                              Bei der hier im Forum geführten Diskussion über Röstzwiebelsud:


                              Zitat von merlan Beitrag anzeigen
                              Nichts geht mehr in der gehobenen Gastronomie ohne Röstzwiebelsud!
                              konnte vor meinem Besuch mit Quartalsessers Beitrag am meisten anfangen, dass damit die Röstaromen, die bei vielen modernen Garmethoden fehlen, wieder ins Essen kommen. Leider wurde der Hummer vom Röstzwiebelsud regelrecht erschlagen. Zu den Dingen, die ich in einem ***-Restaurant nicht machen möchte gehört: mir Gedanken machen, ob ich eine Sauce/Suppe aufessen möchte. Bei diesem Restaurantbesuch stellte ich mir die Frage vier mal (bei vier verschiedenen Gerichten, das erste mal beim Amuse). Bevor jetzt der berechtigte Einwand kommt, wenn ich die Sauce aufesse, dürfe ich mich auch nicht beschweren, dass sie das Gericht zu sehr dominiert: über die Produktqualtät des Hummers wollte ich mir erst recht keine Gedanken machen.

                              Beim pochierten Landei mit u.a. Algensalat war die Sauce viel zu salzig.

                              Das separat gereichte Süppchen zum ausgezeichneten gegrillten Schwarzfederhuhn war überwürtzt. Was ich mag. Aber was hätte ich denn zum Ausgleich der zu starken Würtzung dazuessen sollen? Die ideale Lösung wäre Baguette gewesen, was es leider nicht gab. Die Brötchen, die der Sevice explizit "zur Sauce" anbot hatten m.E. alle einen zu starken Eigengeschmack. Ein gut bebackenes, Brötchen, das nicht nach Kürbiskernen/Oliven oder ähnlichem schmeckt, gab es nicht. Das einzige (in viel zu geringen Mengen) vorhandene Brötchen, was dieser Beschreibung am nächsten kommt lässt sich aufgrund seiner filigranen Struktur leider für meinen Geschmack nicht lang genug backen.

                              Das Fazit? Ich erwarte nicht, dass mir in einem Restaurant jeder Gang gleich gut schmeckt - auch in einem ***-Restaurant nicht. Wenn ich in den Gästebewertungen nachschaue, scheinen anderen Forumsmitgliedern auch nach der Einführung des neuen Konzepts sehr viel gelungenere Essen dort genossen zu haben. Bei meinem Besuch gab es sicher ***-Gänge, aber trotzdem war ich von dem Menue (und dem Preis-Leistungs-Verhältnis) enttäuscht. Bleibt nur zu hoffen, dass es sich lediglich um eine vorübergehende Schwächephase handelt. Aber vielleicht ist es auch kein Zufall, dass mit Herrn Bau ein Koch gerade von vielen hoch gelobt wird, der sich auf ein einziges Menue konzentriert, während es hier bei der Küche von Herrn Henkel mit dem doch sehr breiten Angebot zu Schwankungen kommt.


                              Zeitblom

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