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Pfälzer Weinstraße

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  • Pfälzer Weinstraße

    Ich habe die Weinkarte mir nicht genauer angeschaut, da wir uns nach dem Studium der Menükarte entschieden hatten, nach einer Weinbegleitung zu fragen. Eigentlich lag es daran, dass wir für den Hauptgang einen Rotwein wollten, für zwei Fischgänge und bei heißem Wetter aber eine Flasche Weißwein uns zu viel gewesen wäre.

    Auch die Preise habe ich nicht vorliegen, da eine der mich begleitenden Personen die Rechnung mitgenommen hat.

    Zitat von fragolini Beitrag anzeigen
    Auch kurze Kommentare können sehr informativ sein.
    Dann will ich es mal probieren: Der Freinsheimer Hof hat das geboten, was man für die 13 GMP erwarten darf und zwar ohne Ausreißer nach unten, sondern eher mit einer leichten Tendenz nach oben. Zudem gab es mit einem Angebot, sechs kleine Gerichte für 36 EUR ein preisgünstiges Menüangebot, bei dem ich kein Sparen an der Qualität feststellen konnte. Einzig die Kreation eines Jacobsmuscheltatars in einem Mantel möchte ich mal als - für meine Zunge - etwas daneben gegriffen bezeichnen.
    Das Weinhaus Henninger in Kallstadt habe ich nur am Mittag besucht. In der Tat kann man dort auf sehr gutem Niveau vespern und wahrscheinlich (so wie es der Blick auf die Nachbartische erkennen lies) auch gut mehr essen, so wie es im Thread dazu zu lesen ist.
    Das Gasthaus zum weißen Lamm in Laumersheim hat mir sehr gut gefallen und seinen Bib vollauf gerechtfertigt, einfachere bzw. klassische Gerichte mal mehr mal weniger stark aufgefrischt scheint mir die Linie des Hauses zu sein.

  • #2
    Das lohnt sich. Aber nach meinen Erfahrungen rate ich derzeit allen Pfalz-Besuchern aufgrund der kleinen Erntemenge 2010 einen Blick auf die aktuellen Listen der Winzer zu werfen, manches ist ausverkauft, mengenbeschränkt oder noch nicht abgefüllt, daher gibt es mehr oder weniger Lücken in der üblichen Angebotspalette (außer bei Koehler-Ruprecht natürlich...)

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    • #3
      Ich bleibe trotz allen Lobes für Henninger dabei, in Kallstadt sollte man zuerst zu Bernhard Phlippis Schwester und Schwager gehen, die Weine die es nicht mehr gibt probieren, das hervorragende Essen geniessen und dann über den Hof gehen und die Weinprobe fortsetzen.
      Im Weinhaus Henninger habe ich nicht schlecht aber deutlich schlechter gegessen.

      Schnecke

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      • #4
        Da fehlt mir der Vergleich.

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        • #5
          Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
          Da fehlt mir der Vergleich.
          Dann gibt es ja noch einen Grund für einen neuen Ausflug

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          • #6
            Unten habe ich die Beiträge zu nicht-besternten Adressen entlang der Weinstraße zusammenkopiert. Ich war in der vergangenen Woche wieder in der Pfalz unterwegs und habe zwei Erfahrungen gemacht, die ich gern weiter reichen würde, gerade weil man zwar vielerorts in den Gasthäusern grundsätzlich vertretbares bekommt, aber die einfachen Adressen, die sich trotzdem um etwas Abwechslung im Saumagen-Allerlei bemühen hervorgehoben werden sollten.

            Zum wiederholten Mal ist mir bei meiner Reise die Volker Krugs Winzerstube in Wehyer aufgefallen. Pfälzer Gerichte knapp über zehn Euro, etwas gehobenere Fleischgerichte um die 20 EUR, ein 3-gängies Menü für 25 EUR, alles war bei uns am Tisch vertreten. Aufgrund der etwas schwächelnden Begleitung konnte ich alles durchprobieren. Ich habe festgestellt, egal ob ein Gericht, das auf Blutwurst basierte, geräucherter Saumagen, Reh-Kartoffel-Ravioli oder das Menü mit einem Hirschkalbsrücken im Hauptgang, alles war handwerklich absolut einwandfrei und sehr gekonnt dezent modernisiert und damit absolut stimmig. Für den Preis, zu dem man kaum mehr erwarten darf, ein absolutes Alternativ-Angebot zu dem Üblichen in der Umgebung.

            Zumindest zum Teil positiv aufgefallen ist mir auch die Alte Feuerwache in Edenkoben. Inhaber und Koch Marcus Wieden legt es auf den Bib an. Diesen Anspruch erfüllt das Haus kulinarisch geschickt, da Herr Wieden, der zuvor in der Schwarzwaldstube und im Aqua arbeitete, trotz gut besetzem Haus nach meiner Beobachtung allein in der Küche wirkte, aber eben mit nicht zu diffizilen, aber dafür küchentechnisch gut zu handhabenden Gerichten arbeitet. Ein tadelloses Carpaccio vorab - nun gut, etwas langweilig, aber ordentlich gemacht-, dann ein sehr schmackhaftes Kalbsbäckchen mit Maronen und Wirsing sehr gut kombiniert und ein Birnentörtchen mit einem einem intensiven Johannisbeersorbet und Nuss-Karamel als durchaus interessanter Abschluss bildeten ein Menü. Incl. dreier Weine aus der unmittelbaren Umgebung für 41 EUR wäre das alles sehr gut vertretbar, wenn der Service an dem Abend nicht etwas von der Rolle gewesen wäre (unser Tisch blieb brotlos, Weine kamen erst nach dem Essen). Aber da sonst alles wirkte, als würde mit Sinn und Verstand gearbeitet, hoffe ich, dass der Standard im Service sonst der Küchenleistung ebenbürtig ist.
            Zuletzt geändert von QWERTZ; 07.10.2011, 00:53.

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