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Restaurant Schanz - Piesport/ ** - 9+GP

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  • QWERTZ
    antwortet
    @dre90
    Willkommen im Forum. Sind Sie vielleicht mit Reihenfolge der Berichte etwas durcheinander gekommen?

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  • QWERTZ
    antwortet
    Zitat von HeikeMünchen Beitrag anzeigen
    Und da hat Qwertz ja unterschieden bezüglich klassisch und modern bei den Gängen bei Schanz. Mir hat jeder Gang gefallen. Und vielleicht muss man sich auch nicht zur "Marke" machen, sondern, wie früher, einfach nur gut kochen!!
    Sehe ich auch so, gerade in der Lage, wo man sich vielleicht nicht so definieren muss, wie in einer Gegend mit höherer Sternedichte.

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  • merlan
    antwortet
    Toll! Wann bekommt schon mal ein Feedback nach 5 Jahren?!
    M.

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  • Dre90
    antwortet
    Danke für den tollen Bericht Schmakofatz
    Ich denke ich werde Ihn am Wochenende mal auschecken gehen.
    Gruß

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  • merlan
    antwortet
    Zitat von rocco Beitrag anzeigen
    Ich finde, diese Art von Essengehen kann man auch gelten lassen.
    Gelten lassen schon, aber man muss sie sich ja nicht zu eigen machen, wenn einem der "analytische Teil" eher nachrangig bedeutsam ist.

    Schönen Gruß, Merlan

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  • rocco
    antwortet
    Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
    Unsere Einkehr bei Schanz liegt nun auch schon wieder fast ein Jahr zurück, dennoch kann ich mich nicht erinnern, daß wir die einzelnen Gerichte in "modern" oder "klassisch" katalogisiert hätten. In meiner privaten Einteilung geht es viel mehr darum, welches Zufriedenheitsgefühl oder, pathetischer, welchen Glückszustand ein Gang bei mir erzeuigen kann.
    Sehe ich mir qwertzens Bilder vom Köhler und vom Steinbutt an und lese dazu die Erläuterungen, verstehe ich nicht, wie die anscheinend dringend notwendige Einteilung modern/klassisch zustandekommt. Der Butt Beethoven, der Köhler Kodály?
    Weshalb, lieber junggaumen, man bei einem jungen Mann, der sich sensationell in die Riege der besten Köche Deutschlands gekocht hat, jammern will, egal auf welchem Niveau, das "erschließt" sich mir nicht. Wir hatten das Essen als großartig erlebt; gerne gestehe ich, daß die überaus angenehme Tischrunde einen - mir übrigens stets willkommenen - Placebo-Effekt ausgelöst haben mag.
    Ich finde, Sie sind generell etwas streng in Bezug auf Genuss, Analyse und Vergleiche bei den Restaurant-Club-Treffen. So ein Restaurant-Club-Treffen ist halt etwas - jedenfalls in gewisser Weise - anderes wie ein Abend mit Freunden. Ich kann es schon nachvollziehen, dass der "analytische Teil" bei einem Restaurant-Club-Treffen auch ein gewisses Gewicht bekommt. Das liegt schon alleine daran, dass es eigentlich immer ein Menü und eine Weinbegleitung dazu gibt, die das Analysieren eher fördert als wenn man à la carte mit Flaschenweinen auf dem Tisch isst/trinkt. Ich finde, diese Art von Essengehen kann man auch gelten lassen.

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Das ist sehr interessant, muss ich mir nochmal genauer überlegen. Gerade habe ich über den Ruhepunkt bei Erfort nachgedacht, den ich so wahrgenommen habe. Und so spezifisch bei keinem anderen der Dreisterner in Deutschland. Aber auch das sollte man vielleicht erst mal diskutieren. Irgendeine Prägnanz habe ich jedoch bei Dreisternen bisher immer wahrgenommen. Und da hat Qwertz ja unterschieden bezüglich klassisch und modern bei den Gängen bei Schanz. Mir hat jeder Gang gefallen. Und vielleicht muss man sich auch nicht zur "Marke" machen, sondern, wie früher, einfach nur gut kochen!!

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  • merlan
    antwortet
    Zitat von HeikeMünchen Beitrag anzeigen
    Höchstens die wirklich prägnante Handschrift fand ich noch nicht ganz gefunden.
    Was verstehen Sie darunter, werte Heike? Was ist es denn, was Sie noch vermisst haben? Wie könnte denn so eine Handschrift aussehen?

    Schönen Gruß, Merlan

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  • El Grande Gourmet
    antwortet
    Werte Heike,

    auch wenn ich mich ein wenig vom Thema Schanz entferne: Es würde mich doch sehr interessieren, wie es Ihnen im Einzelnen bei Ihrem kürzlichen Besuch bei Herrn Erfort gefallen hat (meine Frau und ich sind nämlich in knapp drei Wochen dort zu Gast)! Um hier nicht weiter von der eigentlichen Thematik abzulenken, können Sie mir diesbezüglich auch gerne im Erfort-Thread antworten!

    Mit kulinarischem Gruß,

    El Grande

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  • Junggaumen
    antwortet
    Zugegeben die Einteilung mit klassisch modern war nur ein Hilfskonstrukt um Vergleiche herzustellen. Ich gebe vollkommen recht, das was am Ende zählt, ist der Geschmack ...und wie es Herr Schlaraffe so schön sagte, das Zufriedenheitsgefühl, dass sich beim Gang einstellt.

    Ich freue mich, dass das bei Ihnen durchwegs der Fall war - erlaube mir aber auch anzumerken, dass es bei mir nicht so war. Es waren ein paar ganz tolle Gänge wie der Steinköhler oder die Taube dabei. Es gab für mich aber auch Gänge die aus meiner Sicht "nur" ok waren und vor allem der Steinbutt in Kombination mit dem Ei ein Gang, der mir schlicht nicht wirklich schmeckte (die tolle Qualität des eigentlichen Fisches außen vor).

    Bei dem Gesamtpaket bin ich wieder ganz bei Ihnen, weswegen ich auch nicht den Einsruck erwecken will, hier etwas schlecht reden zu wollen.

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Nachdem ich das Menü letztes Wochenende auch haben konnte: ich fand es ebenfalls durchgängig auf sehr hohem Niveau. Es war ein Vergnügen. Nachdem ich vorher bei Erfort und Bau war, fiel das Niveau keinesfalls ab. Kein Gericht fand ich weniger spannend. Höchstens die wirklich prägnante Handschrift fand ich noch nicht ganz gefunden. Aber das ist keine wirkliche Kritik das findet sich in der nächsten Zeit. Modern oder klassisch, das ist mir so was von egal ...

    Auf jeden Fall finde ich nicht nur das Restaurant, sondern auch das "Gesamtpaket" mit dem Hotel und den dazu gehörigen Eltern Schanz als überaus charmant und sympathisch.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Zum Unterschied der Weine: es ist ganz eindeutig - für mich die Frucht - die mir bei den mir bekannten Saar-Rieslingen als weniger dominant erscheint und die Weine eleganter macht. Mir sind von der Mosel die Kabinette meist die liebsten Prädikate, weil sich da die Frucht nicht vor die Mineralik und die Säure schiebt. Bei Spätlesen ist das dann schon häufiger der Fall - das habe ich bei den Saar-Weinen als gleichmäßiger empfunden. Ist aber natürlich nicht nur subjektiv, sondern basiert auch auf einer noch ausbaufähigen empirischen Basis.

    Ich verstehe es gut, dass es mit dem Kategorisieren etwas schwer fällt und ein bisschen genussfeindlich klingt. Aber in den Berichten bemühe ich mich ja die Leser Miterleben zu lassen, was ich geschmeckt habe. Da sind Emotionen allein (außer bei absoluten Highlights und Ausreißern nach unten) aus meiner Sicht nicht unbedingt das beste Mittel. Das heißt, wenn ich den Bericht schreibe, versuche ich mich nochmal in die Situation hineinzuversetzen, die Emotion wieder aufzurufen und zu überlegen, warum ich es so empfunden habe.

    Der Kohlenfisch war auf jeden Fall deswegen für mich der "modernste" Gang, weil er am stärksten auf die eigentlich nicht unbedingt harmonischen Schärfe-Komponenten (Ingwer, warm / Rettich, kalt) sinnvoll vereinigte und dies auch den Gang prägte. Beim Steinbutt war das Kräuteraroma da, um die Harmonie von Fisch und den vom Fettgeschmack und Textur getragenen Komponenten aufzubrechen. Aber das war nur ein punktueller Effekt und deswegen würde ich den Gang nach meiner Vorstellung eher auf der klassischeren Seite verorten - ist aber natürlich subjektiv und weniger eindeutig, als etwa die Gänseleber.. Insofern nur ein Versuch meinerseits, das Geschmacksbild mittel Kategorisierung zu beschreiben.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Unsere Einkehr bei Schanz liegt nun auch schon wieder fast ein Jahr zurück, dennoch kann ich mich nicht erinnern, daß wir die einzelnen Gerichte in "modern" oder "klassisch" katalogisiert hätten. In meiner privaten Einteilung geht es viel mehr darum, welches Zufriedenheitsgefühl oder, pathetischer, welchen Glückszustand ein Gang bei mir erzeuigen kann.
    Sehe ich mir qwertzens Bilder vom Köhler und vom Steinbutt an und lese dazu die Erläuterungen, verstehe ich nicht, wie die anscheinend dringend notwendige Einteilung modern/klassisch zustandekommt. Der Butt Beethoven, der Köhler Kodály?
    Weshalb, lieber junggaumen, man bei einem jungen Mann, der sich sensationell in die Riege der besten Köche Deutschlands gekocht hat, jammern will, egal auf welchem Niveau, das "erschließt" sich mir nicht. Wir hatten das Essen als großartig erlebt; gerne gestehe ich, daß die überaus angenehme Tischrunde einen - mir übrigens stets willkommenen - Placebo-Effekt ausgelöst haben mag.

    Jaja, lieber qwertz, der "Vergleich" hat es bei uns inzwischen nicht mehr ganz leicht. Da versucht man, jemandem etwas zu erläutern, ein wunderbarer Vergleich kommt einem in den Sinn, genau, damit müßte er doch verstehen, was ich meine ... und der Blödi gibt sich nicht die geringste Mühe, sich in die Situation hineinzudenken, der hinkt, sagt er, oder, noch moderner, nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich, und ist damit alle seine Sorgen los.
    Als ob ein Vergleich allein dazu da wäre, Kongruenzen zu beschreiben. Vielmehr geht es doch darum, Unterschiedlichkeiten zu veranschaulichen (natürlich nur unter der Voraussetzung, der Gegenüber möchte überhaupt etwas veranschaulicht bekommen). Also Äpfel und Birnen, wo ist das Problem? Der Geschmack ist anders, vor allem jedoch unterscheidet sich die Form. Und sie unterscheidet sich so sehr, daß weltweit die Gesäße nach eben dieser Form eingeteilt werden. (Wobei mein Hintern eindeutig der Apfelform zugeordnet werden muß, und zwar nicht der des, wie man vielleichjt annehmen möchte, kirgisischen Riesenapfels, vielmehr sollten man sich eine Goldparmäne vorstellen)
    Natürlich gibt es keinen Grund, Weine nicht miteinander vergleichen zu wollen, das ganze Vergnügen der Profis, aber auch das von uns Amateuren, wäre dahin. Wie riecht ein Sauvignon im Vergleich zum Chardonnay, wie unterscheidet man, mit verbundenen Augen, einen Gamay von einem Gutedel; und wie einen Riesling von der Wachau von einem aus Südtirol, wie einen Kaistühler von einem aus dem Elsaß; und schließlich natürlich, wie einen Riesling von Winningen von einem von Wiltingen?
    Also, lieber qwertz, seien Sie mutig, beschreiben Sie die Unterschiede zwischen Piesport und der Saar. War es die Frucht, die Mineralik?
    MkG
    s.
    PS: wenn ich, à l'aveugle, fünf Saarrieslinge von fünf Mittelmoselrieslingen unterscheiden sollte, na, reden wir lieber von etwas anderem ...

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  • Junggaumen
    antwortet
    Also ich muss mich da ebenfalls muck anschließen. Natürlich war es ein ganz toller Abend in Schanz. Die Bandbreite war schon erstaunlich. Ganz besonders haben mir die modernen Gänge gefallen wie der Steinköhler, da konnten für mich aber die klassischeren Gänge wie vor allem der Steinbutt nicht mithalten, wieso für mich das Niveau der Gänge schon schwankte. Dabei bin ich sogar eher ein Fan der klassischen Linie. ...wie immer Jammern auf hohem Niveau.

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  • Sphérico
    antwortet
    Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
    " ... könnte auch „Explodierte Himbeere“ heißen ". Tolles Bild (überhaupt sind die Bilder sehr gut gelungen). Das wäre auch ein eindrucksvolles Dessert für Joachim Kaiser vom Meyers Keller, den Meteoriteneinschlag ins Ries symbolisierend - vielleicht könnte der Service auch diese Eiskugel erst am Tisch auf den Teller werfen ...
    Ähnlich der verlorenen Schokokugel in der Rue d'Aguesseau in Paris oder dem verlorene Ei in Wolfsburg...

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