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Becker´s *, Trier

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  • wombard
    antwortet
    Zitat von kgsbus Beitrag anzeigen
    Was ist denn in Trier los?

    Kommt nun eine "Schlammschlacht" zwischen Pächter, Vermieter und deren Rechtsvertreter?

    So kommt mir das nun vor: http://www.restaurant-ranglisten.de/...ss-schliessen/
    Im Trierischen Volksfreund gibt es zwei weiterführende Artikel, leider zahlungspflichtig, zu diesem Thema. Einerseits die Seite von Wolfgang Becker und zweitens die Antwort der Vermieter.

    So wie ich das aus meinem Bekanntenkreis vor Ort gehört habe, ist man aber über die Schliessung wenig erstaunt. Das Konzept ist für ein "Dorf" wie Trier schon elitär gewesen. Dazu kommt eine Grösse die erstmal gefüllt werden müssen . Da den "Aktionären" , mit Ausnahme natürlich von Herrn Becker, der Einsatz weitestgehend egal war, bringt eine Insolvenz, clever gemacht, mehr Nutzen als Schaden .

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  • QWERTZ
    antwortet
    Ich sehe es wie Merlan, wüsste aber nicht in welchen Thread es sonst hin soll. Wenn jetzt hier keine Diskussion darüber ausbricht, belasse ich den Link an dieser Stelle.

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  • merlan
    antwortet
    Ich denke, dies ist der falsche Thread, da es überhaupt nicht um Wolfgang Beckers **-Restaurant geht!

    Schönen Gruß, Merlan

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  • kgsbus
    antwortet
    Was ist denn in Trier los?

    Kommt nun eine "Schlammschlacht" zwischen Pächter, Vermieter und deren Rechtsvertreter?

    So kommt mir das nun vor: http://www.restaurant-ranglisten.de/...ss-schliessen/

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    S'sory
    S'sake

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Imbis's
    Grus's
    S'

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  • QWERTZ
    antwortet
    Wolfgang Becker differenziert sein Angebot weiter aus. Nach dem Beckers's XO folgt nun ein "Imbiss".

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  • wombard
    antwortet
    Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen

    der Sommelier macht eine leidenschaftliche und kompetente Weinberatung (+günstige Weinpreise!).
    Wir waren im vergangenen Jahr auch zu Besuch und sehr angetan. Damals gabs aber noch keinen Sommelier sondern Frau Becker hatte diese Aufgabe normalerweise inne.

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  • Schink
    antwortet
    ...sollte auch ich mal ins Auto setzen und an die Mosel fahren ... es hört sich an, als ob es sich lohnen würde, klassische Zutaten, klassische Küche ...

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  • merlan
    antwortet
    Schön, mal wieder was von dieser sehr guten Adresse zu hören. Ich kann Ihre positive Einschätzung nur unterstreichen. Schade, dass Trier so gar nicht am Weg liegt! Aber wo ein Wille ist, ...!

    Schönen Gruß, Merlan

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  • Mohnkalb
    antwortet
    Letztes Jahr im Sonnora empfahl uns ein Gast wärmstens das Becker's in Trier. Der Tipp wurde auf unserer diesjährigen Moseltour berücksichtigt - und so fanden wir uns eines Abends sehr gespannt im hinteren Teil des berüchtigten Kubus ein. Um das Fazit vorwegzunehmen: Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, denn das Essen war sehr sehr gut! (Erstaunlich eigentlich, wie verhalten das Restaurant hier im Forum wahrgenommen wird.)

    Zwei köstliche Amüsierchen stimmten auf das Menü ein: Ein roh marinierter Bar de ligne auf einem Bett aus Salatgurke und Joghurt (sehr erfrischend, wunderbarer Fisch) und ein Cocktailglas mit gelierter Rinderwade als untere Schicht und einer Blumenkohlcreme als oberer Schicht. Im Anschluss folgten vier Vorspeisen, Hauptgericht, Käse und Desserts:

    Gänseleber mit Rhabarber, Kaffee und Vanille - Ein komplexes Textur- und Temperaturspiel mit kräftigem Kaffeearoma, das überraschend gut zur Gänseleber passte. In den Proportionen gut ausbalanciert.

    Jakobsmuschel mit Chicoree und Zitrusschaum - Feine Bitternoten und Säure zur gegrillten Muschel. Vielleicht nicht die innovativste Idee, hier aber perfekt unmgesetzt.

    Landei mit Spargel und Bellotaschinken - Toll! Ein durch Spargel und Schinken aromatisch klassisch abgerundetes NT-Ei zum Reinlegen. Witzig der Schinken als "Spaghetti".

    Kalbsherzbries mit Morcheln und Spinat - Eine Maccharoni-Charlotte gefüllt mit Morcheln, Bries und Spinat auf einer kräftigen Morchelrahmsauce. Sehr lecker.

    Taube als Brust und Keule mit Artischocke, Aubergine und Olivenjus - Vor allem letzterer traumhaft.

    Käseauswahl - Vom Wagen: was mich, wenn wie hier die Qualität stimmt, immer begeistert.

    Waldmeistersüppchen mit Champagner und Joghurt - klein und erfrischend, ein schönes Pre-Dessert.

    Erdbeeren mit weißer Schokolade - Ein sehr klares Dessert, bei dem es auf einem komplexen Teller aromatisch nichts anderes gab als verschiedene Spielarten von Erdbeeren und weißer Schokolade. Lecker. Im süßen Nachgang noch ein kleiner Teller mit Roter Grütze und Macarons, insgesamt schöne Optik.

    Wolfgang Becker kocht eine klassische Küche, aber modernisiert. Dabei ist er präzise und einfallsreich - und überzeugt mit sehr guter Produktqualität. Der Service ist gut und der Sommelier macht eine leidenschaftliche und kompetente Weinberatung (+günstige Weinpreise!). Wir kommen gerne wieder...

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  • bernard
    antwortet
    Lieber Tofu,

    ebenfalls nur mit der Erfahrung aus dem Gourmetrestaurant würde ich mich der Empfehlung von Morchel anschließen
    Zitat von Morchel Beitrag anzeigen
    glaube ich nicht, dass es da schlecht sein kann ;-)

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  • Morchel
    antwortet
    Dann gehen Sie doch in Beckers Zweitrestaurant, das Weinhaus. Da gibt es meines Wissens gutbürgerliche Küche. Ohne dort gewesen zu sein, glaube ich nicht, dass es da schlecht sein kann ;-)

    Aus persönlichem Erleben ist für mich die Weinstube Kesselstatt ein absolutes Muss für gutbürgerliches Essen.
    http://www.weinstube-kesselstatt.de/

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  • Tofu
    antwortet
    Hallo und vielen Dank für diesen Bericht!

    Ich suche in Trier eine gutbürgerliche Alternative, mit wohlmöglich verkopftem Schnickschnack würde ich meine Begleitungen doch zu sehr irritieren...
    Bin Ihnen für Tipps sehr dankbar, gerne auch in anderem thread oder pm.

    mKg
    T.

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  • bernard
    antwortet
    Der Abend beginnt mit einigen Häppchen, die alle geschmacklich gut austariert sind und einen guten Vorgeschmack auf das geben, was einen hier erwartet. Ich erinnere mich unter anderem an Thunfisch mit Banane – eine Kombination, die ich defintiv nicht bestellt hätte -, der ganz köstlich war.

    Ich kommentiere im Folgenden nur kurz, was mir anmerkenswert erscheint – und woran ich mich erinnere-, alles war sehr gut, alle kritischen Anmerkungen sind vor dem Hintergrund des sehr hohen Niveaus zu sehen.

    Es gab dann zwei „Vorweg-Tellerchen“:
    marinierte Gemüse mit Koriander und Sesam (Ein Beweis, dass Gemüse für sich stehen kann und weder Fisch noch Fleisch braucht.)

    Streifen vom Nagelrochen, Erbsen und Kopfsalat. (Tolles Erbsenaroma)

    dann das Menü:
    Langoustine auf Salz gegart mit Spitzkohl und Kaviar

    Bretonische Seezunge mit Artischocken, Petersilie und Sommertrüffel (Ein toller Teller, dessen Aromen wunderbar harmonierten. Auf den Trüffel hätte ich verzichten können, der gab nicht so viel her, wie er wahrscheinlich teuer war. Dem Gericht hätte m.E. ohne nichts gefehlt.)

    Entenleber im Olivenkaramell mit Meeresfrüchten und Jabugo bellota (Interessant: kross ausgebackene krabbenähnliche Meeresfrüchte, das Olivenkaramellaroma hätte noch stärker sein drüfen)

    Allerlei vom Milchkalb, Schmorsoße und Blumenkohl

    Valrhona Guajana Schokolade und gelbe Früchte

    Das Fünf-Gänge-Menü mit Vorspiel und Schokolade zum Schluss schlägt mit fairen 105 Euro zu Buche, die Weinbegleitung mit 45 Euro. Die Weinbegleitung schloss auch zwei Weine aus dem eigenen Weingut ein, was beim Riesling sehr gut gefiel, ein Chardonnay war dann doch etwas sehr-sehr zurückhaltend. Für den gereiften Riesling zum Schluss (welcher genau leider vergessen) würde ich als bekennender Nicht-Süß-Trinker allerdings zu Fuß nach Trier laufen.

    An unserem Besuchsabend fand ich die Garpunkte sehr knackig, für mich hätte u.a. der Fisch etwas – wirklich nur etwas – mehr Hitze gehabt haben dürfen. Da sich das durch die Gänge durchzog nehme ich an, dass das gewollt und der Stil des Küchenchefs Wolfgang Becker ist.

    Fazit: Die zwei Michelin-Sterne erscheinen gerechtfertigt: Jedenfalls einen Umweg wert!

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