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Pur Koblenz

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  • #16
    Zitat von merlan Beitrag anzeigen
    Patrick Maus gehört zu den jungen Köchen, die die Zukunft der Küche in Deutschland mitbestimmen können, wenn man ihm die Bühne dafür weiterhin lässt. Das Restaurant PUR ist ein gelungenes Konzept für zeitgemäße Spitzengastronomie. Dies unterstreicht auch der junge Service, der engagiert, freundlich und zurückhaltend zu Werke geht.
    Schade, schade! Wie ich gerade den "Neuigkeiten" entnommen habe, wird Patron Wagner das PUR schließen, weil es sich offenbar nicht rechnet.

    Hoffentlich findet der engagierte Patrick Maus recht bald eine neue Wirkungsstätte, wo er sein Talent ohne wirtschaftlichen Druck zur vollen Entfaltung bringen kann.

    Beste Grüße, Merlan

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    • #17
      Das kommt überraschend, hatte man sich erst am 25.07. in den Sommerurlaub verabschiedet.

      Bleibt allen Beteiligten alles Gute zu wünschen.

      Passepartout

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      • #18
        Der nachstehende Artikel hat zwar nichts direkt mit dem Pur zu tun, aber da verabschiedet sich in Koblenz noch ein ambitoniertes Projekt in die Pleite .

        http://www.rhein-zeitung.de/regional...id,290682.html

        Aber wundern tut mich dass nicht. Als Alt Koblenzer frage ich mich schon, welche Strategien hinter den Restaurants am A.... der Welt liegen.

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        • #19
          @Wombart
          Würden Sie als Alt-Koblenzer denn die im Artikel geäußerte Meinung bestätigen, dass im Allgemeinen die gehobene Gastronomie unter den Koblenzern keine so große Zielgruppe findet? Oder sehen Sie in diesem Fall hauptsächlich die Lage fernab der Innenstadt als Hauptproblem? Subjektiv hatte ich immer den Eindruck, dass die gehobene Gastronomie viel weniger von Laufkundschaft abhängt, eben weil die meisten Gäste einen Abend dort schon vorher geplant haben.

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          • #20
            Zitat von wombard Beitrag anzeigen
            Als Alt Koblenzer frage ich mich schon, welche Strategien hinter den Restaurants am A.... der Welt liegen.
            Ein Blick auf die website des Hauses lässt für mich auch die Frage offen, ob das Konzept/Selbstverständnis wirklich schlüssig war. Wenn ich als Gast für 3 Gänge min. 50 Euro zahlen soll, möchte ich nicht von "Servicekräften" bedient werden, auch wenn man ankündigt, dass diese "freundlich" sind. Für ein wohlmeindende Ankündigung à la "nach wenigen Minuten bekommen die Gäste ihr frisch zubereitetes Gericht" gebe ich nicht 30 Euro aus, sondern gehe - pardon!, zum Würstelstand. Als potentiellen Gast mit Anspruch schrecken mich solche Verweildauer-mindernde Formulierungen eher ab. Dennoch schade, das in Koblenz momentan eher Torschluss-Stimmung herrscht.

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            • #21
              Triple A....

              Um das Triple A.... für Koblenz voll zu machen:
              auch unser langjähriger Lieblings-Italiener, Claudio Filippone, hat die Kochlöffel im eigenen Restaurant Chiaro im Koblenzer Quasi-Vorort Kobern-Gondorf (Schloss Liebieg) hingeschmissen und hilft jetzt beim Fotografieren schöner Speisen ([email protected]).
              Filippone hatte immerhin als Vorgänger von Patrick Maus mehrere Jahre 15 GM Punkte erkocht und -wenn ich mich richtig erinnere- davor sogar einen Michelin-Stern.

              Ja, es scheint etwas dran zu sein: Koblenz ist kein gutes Pflaster für Gourmet-Restaurants. Und das, obwohl es hier immerhin die Eliteschule der Jeunes Restaurateurs d'Europe gibt sowie die Deutsche Weinschule mit ihrer weltweit anerkannten Sommelier-Ausbildung.
              Vielleicht hat hier doch der rheinische Katholizismus tiefere Spuren hinterlassen, als man meint: so erzählte neulich eine erzkatholische Koblenzerin, dass sie nicht mehr in teure Restaurants speisen gehen könne, weil sie dann immer an die armen Negerkinder denken müsse...
              Schmackhaft und vor allem billig müsse es sein, damit man kein schlechtes Gewissen bekomme.
              Dass sie jedes Jahr 2 Fernreisen mit ihrem Mann unternimmt für jeweils viele Tausend Euro erwähnte sie übrigens nicht.
              Vielleicht bringt sie ja den armen Negerkindern immer etwas Schokolade mit.

              Mit kulinarischen Grüßen
              lagomaggiore

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              • #22
                Das ist natürlich wirklich schade, dass in und um Koblenz mehrere gute Restaurants schließen müssen. Hätte persönlich Koblenz eigentlich als keinen schlechten Standort empfunden.
                Zuletzt geändert von MichaelStromberg; 25.03.2013, 01:39.

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                • #23
                  Ja, werter lagomaggiore, das war in der Tat unschicklich.

                  Und mit dem rheinischen Katholizismus ist das auch so eine Sache. Der bekannte Kölner Kabarettist Jürgen Becker beschreibt den ihn wie folgt: "Der katholische Rheinländer hat einen Deal mit Gott: Ich zahle immer brav meine Kirchensteuer, dann darf ich ab und zu auch über die Stränge schlagen, ich kann's ja hinterher beichten. Das ist der rheinische Katholizismus, der im Karneval schon angelegt ist. Übersetzt heißt das: Jetzt geh'n wir erst mal in 'n Puff, dann haben wir dat schon mal ausem Kopp!" Weniger genussfreudig war da Martin Luther, der meinte, man solle das Leben nicht freudig genießen, sondern Buße tun.

                  Gruß, Garnelchen

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                  • #24
                    Zitat von MichaelStromberg Beitrag anzeigen
                    @Wombart
                    Würden Sie als Alt-Koblenzer denn die im Artikel geäußerte Meinung bestätigen, dass im Allgemeinen die gehobene Gastronomie unter den Koblenzern keine so große Zielgruppe findet? Oder sehen Sie in diesem Fall hauptsächlich die Lage fernab der Innenstadt als Hauptproblem? Subjektiv hatte ich immer den Eindruck, dass die gehobene Gastronomie viel weniger von Laufkundschaft abhängt, eben weil die meisten Gäste einen Abend dort schon vorher geplant haben.
                    Um es negativ auszudrücken: Koblenz ist ein Kaff mit 100.000 Einwohnern .Das Einkommen wird überwiegend geprägt von Beamten und Dienstleistung. Die Stadt taugt als Urlaubsdestination für den zahlungskräftigen Gast rein gar nichts ,sondern wird überwiegend von den Tagestouristen heimgesucht. Der übernachtet dann abends aber eher in den Dörfern an Rhein- und Mosel als in einer anonymen , alles anderen als schöner Stadt.
                    Und wer fährt dann nochmals abends in ein abgelegenes Industriegebiet bzw. nach Urbar auf den Berg. Ich jedenfalls nicht.

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                    • #25
                      Das ist das Schöne bei Martin Luther, wertes garnelchen, daß man für jede Lebenslage das passende Zitat findet.
                      "Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Thor sein Leben lang"
                      Soviel zu Luther und "weniger genussfreudig"
                      Gruß
                      s.

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                      • #26
                        Zitat von bsteinmann
                        Werter lagomaggiore,
                        damit dürften Sie das Recht der freien Meinungsäußerung erheblich strapaziert haben.

                        bst
                        Wie meinen?

                        Bitte um Erläuterung.
                        lagomaggiore

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                        • #27
                          ... und so geht's weiter im Klostergut Besselich!

                          http://www.rhein-zeitung.de/regional...id,293713.html

                          Viel Erfolg wünscht :koch: :hungry:
                          lagomaggiore

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