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Restaurant Le Noir - **/16 GM - Saarbrücken

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  • Restaurant Le Noir - **/16 GM - Saarbrücken

    Liebe Forumsmitglieder

    Nach einiger Zeit des begeisterten Mitlesens, habe ich mich dazu entschlossen, auch einmal ein wenig aktiv etwas zum Forum beizutragen. Und was wäre ein besserer Start, als über ein (im Forum) noch unbeachtetes Restaurant zu schreiben?

    Vorweg möchte ich sagen, dass ich zwar durchaus Erfahrungen im Sterne-Bereich habe, jedoch nicht annähernd so viel, wie die meisten hier im Forum. Dies liegt mit Sicherheit auch an meinem recht jungen Alter . Ich bitte daher um Nachsicht bei der eventuell nicht komplett professionellen Beschreibung der Eindrücke. Aber nun zurück zum Thema.

    Ich hatte dieses Restaurant bereits schon einmal vor circa drei Jahren besucht, jedoch war es an der Zeit diese Erinnerungen etwas aufzufrischen. Also waren wir abends zu dritt im Le Noir und haben insgesamt eine sehr angenehme Zeit dort gehabt. Zum Essen wählten wir das aktuelle Menü in sechs Gängen - ohne den Käsegang - zum Preis von 95€, was ich als äußerst fair kalkuliert empfand. Chefkoch ist übrigens Jens Jakob, der bei Klaus Erfort gelernt hat, und momentan als Hoffnungsträger auf den zweiten Stern gilt.


    Los ging es also mit diversen Grüßen aus der Küche

    Löffeldegustationen vom Lachs mit Frischkäse und Kartoffel, Thunfischtatar mit Wasabi-Eis und Pfifferlinge mit Schaum von selbigen erwiesen sich allesamt als äußerst schmackhafte Einstimmungen auf das kommende Menü. Besonders das Thunfischtatar war von sehr guter Qualität und verband sich mit dem leicht gesüßten Wasabi-Eis zu einem tollen Geschmacksbild.

    1. Gang: Gänsestopfleber mit Knuspernougat, Holunder & Kirsche

    Recht klassisch und überaus stimmig startete das Menü. Eine wunderbar cremige Leber mit Holunder verfeinert, darauf ein Gänseleber-Eis. Im Zusammenspiel mit den süß-säuerlichen Kirschen und dem Knuspernougat machte dieser Gang auch von der Textur her Spaß. Die anbei gereichte Brioche empfand ich als geschmacklich gut, jedoch etwas zu groß portioniert.

    2. Gang: Thunfisch nach einer Art "Nicoise"

    Weiter ging‘s mit (erneut) Thunfisch. Diesmal in der Form drei kleiner, zarter Filetstücke, kurz angebraten und interpretiert als Nizza-Salat. Viele einzelne Komponenten konnte man sich hier wunderbar zu einem frischen, sehr leckeren Gesamtgeschmack zusammenbauen. Wachteleier, Kapern, Tomatengelee, Olivenpesto, Salat und eine Art Hollandaise waren da auf dem Teller zu finden. Optisch äußerst gelungen und geschmacklich mein zweitliebster Gang an diesem Abend, da einfach eine tolle Aufarbeitung des allseits bekannten Nizza-Salates. Da störte es auch nicht weiter, dass der Thunfisch schon als Gruß aus der Küche auftauchte.

    3. Gang: Eigelbravioli mit Spinatmousseline & Sommertrüffel

    Ein kleines, wunderbar süffiges Gericht. Sobald man den Raviolo anstach, lief das flüssige Eigelb aus ihm heraus und verband sich mit der leicht herben Spinatmousseline. Ein ordentlicher Spritzer von süßlichem Balsamico ergänzte diese einfache, aber sehr leckere Kombination.

    4. Gang: Gebratene Jakobsmuscheln mit Pastis, Roter Beete & Wasabi

    Drei perfekt gebratene, jedoch vergleichsweise kleine Exemplare der Jakobsmuschel erwarteten uns mit diesem Gang. Drapiert auf einer Art Carpaccio von roter Beete und verbunden durch eine Art Creme, die ich nicht näher beschreiben kann. Ich nehme an, dass hier irgendwo das Aroma des Pastis versteckt war, aber ich schmeckte es nicht heraus. Was sich als nicht schlimm erwies, da ich gerne auf dessen Geschmack verzichte . On Top gab es Wasabi-Popcorn. Ein netter Gag, der leider an den Zähnen klebte und auch nicht wirklich zu diesem abermals sehr klassischen Gericht passte. Insgesamt aber abermals ein schmackhaftes Gericht.

    5. Gang: US Rib-Eye mit Grillaromen & Sauerkremsphären

    Der Hauptgang bot mit US-Ribeye mit Sauerkremsphären, Maispüree, Kartoffel, Perlzwiebeln und einer Variation von der Tomate ein denkwürdiges Highlight des Abends. Wahnsinnig zartes, aromatisches, fetthaltiges (nicht fettiges!) Fleisch mit einer tollen Sauce mit leichtem Barbecue-Aroma. In Kombination mit der Süße der gebratenen Perlzwiebel machte mich dieses Gericht bereits sehr glücklich. Die anderen Beilagen hätte ich da fast nicht mehr gebraucht, gleichwohl diese allesamt gut gelungen waren. Selten sind mir derart fruchtige Tomaten untergekommen. Einzig und allein die Sauerkremsphären hätte man sich in diesem "Aggregatszustand" sparen können. Diese Molekular-Spielereien sind meiner Meinung nach in der sonst ziemlich klassischen Küche des Le Noir eher unangebracht und außerdem sind diese Dinger relativ schwierig zu essen.

    Dessert: Panna Cotta mit Pfirsich & Macadamia-Eis

    Zum Dessert gab es Panna Cotta mit Pfirsich und Macadamia-Eis. Ein süß-fruchtiger, gelungener Abschluss des Menüs. Weder sonderlich kreativ noch irgendwie weltbewegend, aber mehr brauchte es auch nicht mehr an diesem wunderbaren Abend. Anschließend ein paar gute Petit Fours, für die noch gerade so Platz war.



    Ich denke, dass durch meinen Bericht (hoffentlich) klar wurde, dass sich die Küche des Le Noir als relativ klassisch erweist. Weder in puncto Optik noch bezüglich der Geschmackskompositionen wird hier komplettes Neuland betreten. Dies mag Manchem langweilig erscheinen, aber ich muss konstatieren, dass es hier keinen einzelnen Gang gab, den ich als sonderlich abfallend gegenüber dem Rest beschreiben würde. Das komplette Menü war zu jeder Zeit auf dem gleichen, hohen Niveau, was ich nicht von allen meinen *-Besuchen behaupten kann.

    Der Service war sehr zuvorkommend, locker und professionell und machte es einem äußerst leicht, sich komplett wohl zu fühlen. Ein Aspekt, der mir sehr wichtig ist und das Gesamterlebnis deutlich beeinflusst. Das Restaurant ist relativ schlicht und modern eingerichtet und es kann auch mal etwas lauter und wärmer drinnen werden, wenn es voll ist. Dies empfand ich aber als weniger schlimm, konnte man doch wunderbar heraushören, dass alle Gäste scheinbar in guter Stimmung waren. Leute, die gerne ihre Ruhe beim Essen haben könnte dies aber durchaus stören.

    Insgesamt war dies sicher einer meiner besten Restaurantbesuche auf *-Niveau und ich werde wohl auch ein drittes Mal hierhin zurückkehren. Ob der zweite Stern kommt und ob dieser dann auch gerechtfertigt ist, vermag ich nicht genau einschätzen zu können. Wer aber einen Gourmet-Tag in Saarbrücken plant, kann sicher mit der Kombination Le Noir und Gästehaus nicht viel falsch machen, wenn denn die Erwartungen stimmen.

    P.S: Die Lunch-Angebote im Le Noir sind äußerst attraktiv. Beispielsweise im Moment Gang 1 und 5 sowie Dessert des hier vorgestellten Menüs inklusive Weinbegleitung, Wasser, Kaffee und Aperitif für 65€.

  • #2
    Lieber Zwiebel,
    ein formidabler Einstand! Vielen Dank für den ausführlichen Bericht, der das Forum nicht nur bereichert, weil Sie ein Restaurant ins Licht rücken, das hier bislang nicht behandelt wurde. Ich hoffe, dass Sie uns auch künftig an Ihren kulinarischen Eindrücken und Erlebnissen teilhaben lassen und sich vielleicht auch an der ein oder anderen Diskussion hier im Forum beteiligen. Auch wenn Sie vielleicht noch nicht allzu lang in der Sternewelt unterwegs sind, freut mich, wie differenziert sie Gänge und Eindrücke beschreiben.

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    • #3
      Lieber QWERTZ,

      vielen dank für die lobenden, netten Worte. Bezüglich meiner Erfahrungen werde ich alles dransetzen diese in naher Zukunft mit weiteren Restaurantbesuchen im Sternebereich zu erweitern. Und nichts ist spannender, als diese Erfahrungen mit Gleichgesinnten hier im Forum zu teilen

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      • #4
        Auch von mir ein herzliches Willkommen!

        M.

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        • #5
          Danke für diesen sehr schönen und informativen Bericht. Hat Spaß gemacht.

          Herzlich willkommen!


          Gruß!

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          • #6
            Zitat von Zwiebel Beitrag anzeigen
            Ich bitte daher um Nachsicht bei der eventuell nicht komplett professionellen Beschreibung der Eindrücke.
            Keine Nachsicht nötig, werter Zwiebel! Sie reihen sich nahtlos in die Riege der geschätzten Berichteschreiber ein. Ich freue mich, wenn wir mit Ihnen endlich mal wieder eine lesenswerte neue "Stimme" bekommen.

            Nach Ihrem Bericht fällt es einem jetzt fast schwer, sich bei einem Wochenend-Trip nach Saarbrücken für das richtige Restaurant zu entscheiden, oder? Ist das Le Noir aus Ihrer Sicht denn auch schon eine Reise wert, um in den Kategorien des Michelin zu sprechen?

            Beste Grüße, Merlan

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            • #7
              Danke erst einmal für das Lob und die herzlichen Begrüßungen von allen Seiten .

              Werter merlan, da ich bisher noch (leider) in keinem ***-Restaurant war, vermag ich das nicht zu beurteilen. Aber ich würde sagen, dass das Le Noir (noch?) lange nicht in dieser Liga spielt. Zumindest kann ich mir bezüglich Genuss und Wohlgeschmack schon noch Steigerungen vorstellen, auch wenn ich den Abend im le noir sehr genossen habe. Es hat mir nahezu alles hervorragend geschmeckt, aber es gab kein Gericht wo ich mir dachte "Das muss DER perfekte Genuss sein, besser geht es nicht". Das soll die Leistung der Küche aber nicht schmälern. Ich denke, dass der Michelin das Restaurant nicht umsonst zum Hoffnungsträger auf Stern Nummer zwei sieht. Der Gault-Millau sieht in seinem Bericht ebenfalls klare Tendenzen Richtung 17/20, also bin ich mit meiner recht begeisterten Einschätzung (Gott sei dank!) nicht alleine

              Eine Reise ist das Le noir also meiner Ansicht nach nicht wert, aber wer abends einen Tisch bei Erfort hat, sollte ernsthaft über einen kleinen (oder größeren) Lunch hier nachdenken.

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              • #8
                Vielen Dank für diesen sehr lesenswerten Bericht.

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                • #9
                  Vielen Dank für den Bericht, der mir zeigt, dass ich doch auf meine innere Stimme hätte hören und vor meinem Besuch bei Erfort kurz in das Le Noir .... leider hatte die Vernunft gesiegt.

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                  • #10
                    Le Noir**

                    Ich weiß nicht, ob der Michelin diesem sympathischen Restaurant mit der frühen Zuerkennung eines zweiten Sterns einen Gefallen getan hat. Jedenfalls werden einige Gäste, die daraufhin einen Umweg für den Besuch des Le Noir machen, eher enttäuscht sein, da das Restaurant die nunmehr erhöhten Anforderungen, die nun einmal an ** gestellt werden, einfach nicht immer erfüllen kann. Das hat wohl auch etwas mit den wirtschaftlichen Zwängen für den Jungunternehmer zu tun (man merkt dies an allen Ecken und Enden und wenn es nur die Pommery-Werbekissen sind, die mit ihren großen Schriftzug auf den Bänken liegen), aber offenbar auch mit den derzeitigen Möglichkeiten des Küchenchefs, der es vor einigen Jahren aus der Mannschaft von Klaus Erfort in die Selbständigkeit gewagt hat. Der gute Jens Jakob ist – aus welchen Gründen auch immer – einfach noch nicht so weit, dass ihn nur noch eine Stufe vom großen Meister trennt. Er ist nach unserem Empfinden ein veritabler *-Koch, und als solcher würde er sich sicherlich leichter tun und mehr Gäste ziehen als mit dem Ballast der **, die für das eigentlich locker daherkommende, bistroartige Lokal hier und da sogar Schwellenängste schüren könnten.

                    So sind an einem Abend mitten in der Woche gerade mal drei Tische besetzt. Der Service besteht aus der neuen Serviceleiterin, die gerade von Erfort rübergewechselt ist und im Le Noir ihren zweiten Tag absolviert, und einem Azubi, der bei der Frage nach dem geeigneten Wein für das Menü freimütig bekennt, dass er von Wein nur wenig Ahnung habe, er sei schließlich kein Sommelier. Um nicht falsch verstanden zu werden: Das hat der nette junge Mann äußert sympathisch rübergebracht, wie man sich überhaupt prächtig mit ihm unterhalten konnte (es war ja auch nichts los im Lokal), aber das Thema Wein scheint auch ein Problem dieses Restaurants zu sein. Der bisher als Sommelier fungierende Mitarbeiter hat das Le Noir vor kurzem verlassen. Als Weinkarte wird dem Gast ein leicht abgegriffenes ca. 12 x 12cm kleines Heftchen mit 12 Seiten gereicht, in dem sage und schreibe 65 Weine verzeichnet sind. Nichts Besonderes, aber fair kalkuliert. Auch hier werden die wirtschaftlichen Zwänge des Betriebs deutlich, wofür ich größtes Verständnis habe, aber die Erwartungshaltung in einem **-Restaurant ist nun einmal eine andere.

                    Unbedingt noch ein Wort zur neuen Serviceleiterin: Hier hat Jens Jakob zweifellos einen richtig guten Fang gemacht. Geschult in besten Häusern tritt sie offen, herzlich und selbstbewusst auf, geht jeden Schnack mit und wird dann ganz ernsthaft, wenn es um die Hauptsache, nämlich die Kreationen der Küche geht. Die Küche ist übrigens offen, so dass man das Wirken der beiden Köche gut verfolgen kann (auch wenn sie sich an diesem Abend wohl angesichts der der wenigen besetzten Tische eher etwas gelangweilt haben und schon einmal genervt reagierten, wenn der Gast eine etwas längere Taktung zwischen den Gängen wünscht).

                    So haben wir denn einen beobachtungsreichen und unterhaltsamen Abend im Le Noir verbracht und - ach ja, ehe ich es vergesse - auch ganz gut gespeist:

                    Die Amuse bouches sind brav, aber befriedigend:

                    Frischkäseschnitte, geräucherte Forelle (ganz nette Appetizer auf dem Löffel serviert)
                    Gazpacho mit Jakobsmuschel-Tempura (oh, das war eine Jakobsmuschel! Schade, schmeckte man durch den etwas fettigen und weichen Tempurateig gar nicht)
                    Rindertatar auf Rösti mit Senfcreme (auch das Rösti war unschön weich)

                    Aber dann! Ein **-Gang, leider der einzige!

                    Gänseleberpavé „Pina colada“
                    Was sich so einfach anhört, ist auf dem Teller ein kleines Kunstwerk, das aus einer Gänseleberschnitte, Gänselebercreme und Gänselebereis besteht. Darüber sind Kokosspäne gehobelt und Zitrusaromen zu erschmecken. Alle drei Spielarten der Gänseleber sind handwerklich perfekt umgesetzt und erfahren durch Kokos und Säure äußerst reizvolle Kontrapunkte, die sich zu einer feinen Harmonie zusammenfinden.

                    Jakobsmuschelcarpaccio mit Kefir, Piment d’espelette und Zitronenschalenpürée
                    OK, wieder Zitrusaromen, aber das mögen wir ja, und es ist schließlich Sommer…!
                    Ein einfacher Gang mit etwas zu dick geschnittenen Jakobsmuschelscheiben, der durchaus gut zu essen ist, aber inzwischen in jedem besseren Bistro angeboten wird.

                    Gebratene Rouget Barbet mit dreierlei vom Fenchel
                    Reine Fleißarbeit mit Ansage: Bereite aus Fenchelknollen ein Pürée, Würfel und Späne. Brate ein gutes Rotbarbenfilet, setze es auf das Pürée, gebe die frittierten oben drauf und umgebe das Ganze mit gedünsteten Fenchelwürfeln. Fertig ist ein **-Gericht! Sorry, aber das ist mir zu wenig, vor allem, wenn die Würzung nur durch eine deutlich zu starke Verwendung von Salz auffällt!

                    Salzwiesenlamm im Brickteig gebacken mit Gemüse-Couscous
                    Das Lamm war gut, richtig gut. Perfekt gebraten, leicht knuspriger Brickteig. Leider aber auch wieder ein zu kräftiger Griff in den Salztopf.

                    Erdbeerespuma mit KaramelleisEin nettes und willkommenes Pre-Dessert.

                    Himbeeren mit Schmand und Verveine
                    Prima! Wegen der Verwendung von Verveine ein kaum süßes Dessert. Perfekt ausbalanciert mit den Himbeeraromen und „gecremt“ mit ein wenig Schmand. Nicht alltäglich, fein!

                    Tja, das war´s! Wie gesagt, ein netter Abend, der eigentlich in einem **-Restaurant geplant war, aber gefühlt in einem *-Lokal endete.

                    Beste Grüße, Merlan

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                    • #11
                      Der Internetseite nach liegt das Restaurant auch preislich in dem Bereich eines *-Sterne Hauses, von daher passt es ja auch in der Hinsicht.

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                      • #12
                        Werter merlan,

                        sehr schön auch mal einen zweiten Beitrag zum le noir zu lesen. Andere einschlägige Plattformen ziehen insgesamt ja in letzter Zeit einen wenig begeistertes Fazit im Großteil. Da hier im Forum aber sicherlich mehr Know-How über die Materie besteht, ist ihre Meinung sicherlich aussagekräftiger, bestätigt diese leicht enttäuschende Sichtweise aber einmal mehr.

                        Ich würde das Le Noir mit etwas Abstand zu meinem Besuch letztes Jahr auch eher (nach Erfahrungen im ** und ***-Bereich) im sehr soliden *-Bereich sehen. Aber dafür sind die Preise ja auch, wie QWERTZ anmerkte, ausgelegt. Es scheint sehr wechselnde Abende im Le Noir zu geben und vielleicht sind die ** in der Tat zu viel Druck und etwas hochgegriffen. Als legeres Sternerestaurant hat es für mich bei meinem bisherigen zwei Besuchen einen tollen Charme ausgestrahlt und ich war hochzufrieden.

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                        • #13
                          Bemerkenswert, dass das Le Noir** ins benachbarte Hotel Leidinger umzieht. Das Leidinger ist eh die Adresse der Wahl, wenn man auf der Mainzer Straße in Saarbrücken unterwegs ist (wohin auch immer ).

                          Für beide Seiten wohl eine Win-win-Partnerschaft.

                          Schönen Gruß, Merlan
                          Zuletzt geändert von merlan; 12.05.2014, 17:46.

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                          • #14
                            Das Le Noir gibt seine Sterne auf.

                            http://www.saarbruecker-zeitung.de/s...446398,5763361

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                            • #15
                              Zitat von cynara Beitrag anzeigen
                              Ich war zwar noch nie im Le Noir essen, aber schlecht wird der Koch ja nicht gekocht haben, wenn er zwei Michelin-Sterne hatte. Meine Vermutung ist: die Sterne werden auch bei geänderten Konzepten wie in dem Artikel beschrieben wiederkommen, aber da folgt dann der Michelin den Gastronomen und nicht umgekehrt.

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