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  • Zitat von merlan Beitrag anzeigen
    Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
    Meine Begleitung nannte das eine Küche für Porschefahrer
    Das wäre ja fast ein Grund, nicht mehr hinzugehen!
    Das wäre ja jammerschade - dann lieber doch im Porsche vorfahren!

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    • Es ist mir bewusst, liebes Mohnkalb, dass ich bei meinen Schilderungen von Restaurantbesuchen deutlich naiver zur Sache gehe, entsprechend einfacher ist daher natürlich auch die verwendete Terminologie: dass mich ein Gericht "ratlos", ein Ausdruck, den es in letzter Zeit häufiger zu lesen gibt, zurücklässt, das hab' ich so noch nicht erlebt.
      Oder da gibt es die fleißig benutzte Formulierung: die oder jene Zutat ergibt für mich keinen Sinn. Bei Ihnen ist es das Brioche (erlauben Sie mir das falsche Neutrum), das beim Salat vom Taschenkrebs etc. keinen Sinn ergibt.
      Für mich ist zunächst einmal ein frisch gebackenes Brioche schon unabhängig von allem eine verführerische Köstlichkeit. Klar, da gibt es diesen Reflex: Brioche/foie gras (womit natürlich nicht der Dissotiationsrüpel von MV gemeint ist) Aber ich kann mir viele andere Gerichte vorstellen, die von einem Genialobrioche profitieren könnten, u.a einen, natürlich nicht zu säuerlichen, Salat mit z.B. Haselnuss - die schreit ja förmlich nach Brioche - Pomelo (Hey Alter, gib misch meine Briosch) und - und jetzt wieder todernst - Taschenkrebs.
      Vom Gefühl her schlag ich mich da also auf Erforts Seite, der diese Beilage ja als überaus sinnvoll betrachtet.
      Was gab's zum Apfelstrudel ins Glas?
      Sehr schöner Bericht, nur wer die Sehnsucht kennt, weiß, wie sehr es mich mal wieder ins Saarland zieht.
      MkG
      schlaraffenland
      PS:
      Sie wissen hoffentlich, lb mk, dass man gerade mit denen, die man besonders schätzt, gelegentlich besonders streng ist. Aber immer wieder sind Sie mir in Ihren Beschreibungen zu ungargantuesk, manchmal fast pingelig, wo bleibt der Sinn fürs erotisch- kulinarische?
      Zuletzt geändert von Schlaraffenland; 10.03.2014, 22:48.

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      • Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
        ich kann mir viele andere Gerichte vorstellen, die von einem Genialobrioche profitieren könnten, u.a einen, natürlich nicht zu säuerlichen, Salat mit z.B. Haselnuss
        Im Prinzip einverstanden, werter Schlaraffe. Der Erfortsche Salat vom Taschenkrebs hatte allerdings durch Zitrone und Grapefruit eine sehr säuerliche Basis, und genau darum wollte mir ja die Brioche dazu nicht einleuchten. Angesichts des insgesamt erstklassigen Menüs kein großes Unglück, würde ich sagen.

        Grüße, mk

        P.S. zu Erforts Betrachtung: sinnvoll oder überaus sinnvoll?
        Zuletzt geändert von Mohnkalb; 11.03.2014, 16:36.

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        • Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
          Wir haben an diesem Abend ein erstklassiges Menü gegessen, wie es nur wenige Köche so fein hinbekommen...alles schmeckt wahnsinnig gut!
          Dem will ich beipflichten. Wir hatten aus besonderem familiären Anlaß den Weg dorthin gefunden und es war, wie Heike München beim Aqua schrieb, ein wundervolles kulinarisches abgeholt und auf eine Reise genommen werden.

          Wir hatten aber nur vier Gänge, Taschenkrebs, Petersfisch und Taube wie der geschätzte Mohnkalb. Da will ich mich Mohnkalb anschließen, fand aber die Brioche wie vom Schlaraffe angemerkt garnicht unpassend.
          Im Dessert eine großartige Zitrusschneeball/weißer Schokoladenschaum/Yuzu-Sorbet-Variation, wirklich eine tolle und leichte Erfrischung mit kräftigem Geschmackserlebnis verschiedener Zitrusnuancen.
          Bei den Amuses und Delicées ist Erfort für mich eh top, da scheiden sich ja die Geister, ich liebe es.
          Ich würde am liebsten das große Menue genommen haben, aber für das Probieren des einen oder anderen neuen Gerichtes ergibt sich ja sicher bald eine Möglichkeit...

          Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
          Meine Begleitung nannte das eine Küche für Porschefahrer, ein Cliché, sicherlich, bitte ein Taschentuch bereithalten. Und auch der Service, den ich im Gästehaus noch nie so herzlich erlebt habe, verdient ein dickes Lob.
          Der Begleitung will ich sanft -O.T.- widersprechen, auch wenn sich vis-à-vis so ein Klischee-Paar samt angeleinter Schoßpromenadenmischung fand (die Dame zu unserem Dreijährigen: willst Du mir sagen, wie du heißt ? Der, nach kurzer Musterung: Nein!).
          Wer einen guten Geschmack und Sinn für Ästhetik hat, fährt natürlich nicht Zuffenhausener Prothesen, sondern, wenn Sportwagen, dann einen Alfa Romeo 4C oder 8C. Die Neunelfer und Kaimänner dürfen an den Tegernsee oder nach Aschau fahren.

          Und zuletzt möchte ich noch eine Lanze für Herrn Pouchère brechen:
          Wo sonst Perfektion kühl wirkt, wo sonst Nonchalance in Desinteresse kippt, wo Sebastian wieder Herr Weber wird...
          führt und moderiert Herr Pouchère durch den kulinarischen Abend. Das kenne ich so sonst nur von Herrn Blümke im Francais.
          Diese großen Könner Ihres Fachs lockern auch einen sonst sehr formellen Service wunderbar auf.

          MkG, S.
          Zuletzt geändert von Sphérico; 31.03.2014, 01:32.

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          • Zitat von Sphérico Beitrag anzeigen

            Der Begleitung will ich sanft -O.T.- widersprechen, auch wenn sich vis-à-vis so ein Klischee-Paar samt angeleinter Schoßpromenadenmischung fand (die Dame zu unserem Dreijährigen: willst Du mir sagen, wie du heißt ? Der, nach kurzer Musterung: Nein!).
            Wer einen guten Geschmack und Sinn für Ästhetik hat, fährt natürlich nicht Zuffenhausener Prothesen, sondern, wenn Sportwagen, dann einen Alfa Romeo 4C oder 8C. Die Neunelfer und Kaimänner dürfen an den Tegernsee oder nach Aschau fahren.

            MkG, S.
            You made my day

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            • Zitat von Sphérico Beitrag anzeigen
              auch wenn sich vis-à-vis so ein Klischee-Paar samt angeleinter Schoßpromenadenmischung fand (die Dame zu unserem Dreijährigen: willst Du mir sagen, wie du heißt ? Der, nach kurzer Musterung: Nein!).
              Hübsch keck! Wenngleich man das dann doch, dem Klischee nach, eher dem Nachwuchs beschriebener Klientel zuordnen würde, oder?

              Zitat von Sphérico Beitrag anzeigen
              Wer einen guten Geschmack und Sinn für Ästhetik hat, fährt natürlich nicht Zuffenhausener Prothesen, sondern, wenn Sportwagen, dann einen Alfa Romeo 4C oder 8C. Die Neunelfer und Kaimänner dürfen an den Tegernsee oder nach Aschau fahren.
              Den 4C musste ich erstmal googlen, fand aber leider nur eine gestauchte Mischung aus Corvette und Ferrari, gerne von leicht bekleideten Damen verziert. Auf den Schreck musste ich dann schnell ein paar 911er-Bildchen genießen.

              Aber das Essen beim "Prothesen-Fahrer" Erfort empfanden wir ebenfalls als sehr gelungen, wir hatten amüsanterweise fast die gleichen Gerichte... :-) hier scheinen unsere Vorstellungen von gutem Geschmack und Sinn für Ästhetik wieder zur Deckung zu kommen, immerhin.

              Viele Grüße,
              Zuletzt geändert von umueller; 04.04.2014, 00:30. Grund: Orthographie

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              • Zitat von umueller Beitrag anzeigen
                Den 4C musste ich erstmal googlen, fand aber leider nur eine gestauchte Mischung aus Corvette und Ferrari, gerne von leicht bekleideten Damen verziert. Auf den Schreck musste ich dann schnell ein paar 911er-Bildchen genießen.
                Der Schreck muß von den leicht bekleideten Damen gekommen sein ! Zumal, für einen 911 bekommen Sie zwei 4C oder einen 4C plus gut vierhundert Menues an der Aral. Und den viel schöneren und spaßigeren Wagen haben Sie auch gleich.

                Nichts desto trotz, bei Erfort ißt man großartig, da sind wir beisammen.


                Geändert von spherico (gerade eben) Grund: Orthostase

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                • Gourmet-Club-Menü September 2014

                  Endlich ergab sich die Gelegenheit für unseren Gourmet-Club, das Gästehaus Erfort zu besuchen. Für mich war dies schon deswegen ein besonderer Termin, weil ich damit nun alle deutschen Drei-Sterne-Restaurants kennenlernen durfte.

                  Wir saßen in einer Neuner-Runde an einem runden Tisch in dem mit schwarzer Aal-Haut "tapezierten" Zimmer. Die Sicht durch den verglasten Türbogen auf den Eingangsbereich und das etwas geschlossenere des Raums, im Vergleich zu dem zweiten Gastraum, verbreiteten ein klassisch-zeitloses, schnörkelloses Ambiente.

                  Das Menü begann mit einem Reigen von kleinen und größeren Gaumenschmeichlern. Eine sehr schöne Auster mit diversen Kräutern und ein Gurkengel waren der frischere Teil, wurden allerdings getrennt voneinander serviert. Ich könnte mir beides in schneller Abfolge genossen, auch sehr gut vorstellen.
                  Auster
                  Gurkengel

                  Ein kleiner Gänseleber-Sandwich und ein Zwiebel-??? (ich weiß jetzt nicht genau, wie die Bezeichnung für diese wunderbar intensiv würzig-süßliche Konsistenz genannt wurde) waren der herzhaft-süßlichere Auftakt.

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                  Zwiebel-Amuse

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                  Dann bekamen wir als "surprise" Gänseleber mit Zartbitterschokolade und Zwetschgentexturen. Es war schon ziemlich dunkel-schokoladig im Geschmacksbild, so dass die Fruchtaromen eher im Hintergrund wirkten. Aber selbstverständlich war es geschmacklich sehr gut, auch wenn dieser Gänselebergang einer der Ausführungen war, wo ich mich schon frage, warum er an der ersten Stelle im Menü steht, wenn man die Intensität und nicht die Temepratur als ausschlaggebenden Punkt für den Aufbau eines Menüs betrachtet.

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                  Der erste reguläre Gang gehört sicher zu den Klassikern des Hauses. Der Gemüseacker mit bretonischem Hummer, Olivenkrokant & pochierten Wachtelei. Der Olivenkrokant setzte tolle Geschmacksakzente. Bemerkenswert, wie es möglich ist, in so kleinen Elementen so intensiven und differenzierten Geschmack zu konzentrieren und ihn gleichzeitig so pointiert einzusetzen. Die Hummerstücke selbst waren ziemlich fest. Die Intensität der Sauce und auch die Kraft der Gemüse banden den Hummer schön ein, sie lagen in der Intensität auf einer Ebene. Von der mich meist nicht so begeisternden Süße des Hummers, war wenig zu spüren. Der Wein dazu, ein 2012er Riesling trocken Höllenpfad von Dönnhöff, war an sich gut und aromatisch passend, hätte aber meines Erachtens einen Trick kräftiger und kantiger sein können. Ich persönlich finde aber - zumindest die trockenen - Dönnhoff-Weine häufig etwas glatt und wenig individuell, dafür, dass dieses Weingut einen solch herausragenden Ruf hat.

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ID: 49096
                  Die Auf Meersalz gegarte Langustine "Royal" mit gegrilltem Lauch überragte das gesamte Gericht durch ihren feinen puren Geschmack. Der - wenn ich mich recht entsinne - Sud aus Fenchel war eine aromatisch zu schmale Brücke, um den ebenso pur und leicht würzig schmeckenden Lauch und die intensive Tomate mit der Langustine zu verbinden. Positiv formuliert, war das schonend und auf den Punkt zubereitete Hauptprodukt der Star dieses Gangs. So wie ich das wahrnehme, ist diese geschmackliche Konzentration ja auch ein Markenzeichen der Erfort-Küche. Aber hier wirkte die Kombination für mich dann doch eine Spur zu einfach, eine etwas intensivere Sauce wäre wahrscheinlich schon ausreichend gewesen, um die Gesamtkombination in volle Blüte zu stellen. So freute ich mich an dem schönen Meeresgetier. Dass etwas Kraft der Kombination sehr hilft, zeigte der Wein. Besonders gut gefiel mit der 2011er Weißburgunder KG von Knipser dazu. Der war recht mineralisch und eben ziemlich kräftig, aber dennoch sehr elegant und somit der gleichwertigere Begleiter zur Langustine.

                  Auf Meersalz gegarte Langustine "Royal" mit gegrilltem Lauch


                  Das Médaillon vom Steinbutt mit Steinpilzen & Steinpilz-Sud war eine subtil-fein austarierte Kombination, die von dem feinen erdigen Pilzaroma getragen wurde. Das nahm auch der angenehm kräftige 2012er Grauburgunder vom Lößlehm vom Pfälzer Weingut Rebholz auf. Mit seiner Statur unterstützte er die leichte Erdigkeit des Gerichts. Der Steinbutt - trotz aller Qualität - trat, was die Aromatik betrifft, nicht allzu prägnant in Erscheinung. Ein ähnlich puristischer Gang, wie die Kombination zuvor.

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ID: 49098
                  Dim Sum von der Ente mit glasiertem Sommer-Trüffel war für mich der Höhepunkt des Menüs. Zunächst paarte sich das leichte, aber intensive Aroma des Sommertrüffels mit der Kraft der Ente. Dazu kam eine leichte Ingwerschäfe in der Sauce, die verhinderte, dass das Gericht aromatisch "übertrüffelte". Bei aller Kraft blieb dieser Gang so filigran, wie die vorangegangenen, aber was mir hier besser gefiel, war, dass es zwar weiter ein Hauptprodukt in seiner Wirkung zu schmecken gab, es aber klar ebenbürtige Nebendarsteller hatte. Für meine Geschmacksvorstellung war das ein spannenderes Bild. Die Krone setzt dem Gang der 2010er Saint Véran "Les Pommards" von D. Barrud aus dem Burgund auf. Ein 100-Prozent-Treffer in der Kombination, da er vollkommen ebenbürtig in der Kraft und vollständig passend in Mineralität und Aromatik war.

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ID: 49099

                  Der Rehrücken mit Pfifferlingen, Spitzkohl und Purple Curry knüpfte da nahtlos an. Wie hier mit der Schärfe des Curry und den gleichzeitig eher klassischen Wildbegleitern, Spitzkohl - der eine leichte Frische brachte - und Pfifferlingen - die etwas Erdigkeit zeigten -, umspielt wurde, war hochfein. Klassische Aromatik mit einen kleinen Kick zu einem spannenden Gericht verwandelt - sehr schön. Interessant und für mich auch ungewöhnlich die Ummantelung des Fleischs mit dem Würzaroma. Dies fügte das Fleisch so in die Aromenkombination ein, dass die Curry-Würze bei jedem Fleischhappen präsent und somit in der Intensität optimal gesteuert war. Der 2010er Guillaume de Rouville von der Domaine de l'Écchauvin gefiel mir gut, ich habe ihn aber vornehmlich vor und nach dem Genuss des Hauptgangs getrunken. Aber er nahm aus meiner Sicht die Würze des Currys sehr gut auf.

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ID: 49100Der Grüne Apfel mit Munster-blanc & Mandelluft stellt die frische Säure des grünen Apfels in den aromatischen Mittelpunkt. Die Cremigen Facetten geben dem Gericht mehr Körper und Ausdruck und nahmen der Säure etwas die Strenge.
                  Dazu gab es eine 2011er Riesling Auslese Eitelbacher Karthäuserhofberg von Tyrell. Ein Wein, der trotz des deutlichen Restzuckers mit der Säure des Apfels ebenso klar kam, wie mit der Frucht des folgenden Desserts. Die Süße des Weins passte auch gut zum folgenden Dessert, war aber etwas weniger spannend, als zu dem Käse-Gang.

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                  Pina Colada von exotischen Früchten war dann der letzte Gang des Menüs. Alles verbarg sich in einer Kugel aus weißer Schokolade, die den Fruchtgeschmack mit Cremigkeit ergänzte. Ein gutes Dessert, aber eher unauffällig.

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                  Zum Abschluss gab es dann noch ein Patisserie-Feuerwerk, das praktisch alle Spielarten der Dessertkunst zeigte (außer die der klassischen Praline).

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                  Mir bleiben von diesem Essen das Dim Sum und der Rehrücken sicher als stärkste Gänge in Erinnerung. Sie waren - so denke ich - aromatisch am komplexesten. Sie setzten, wie alle Gänge ein Aroma, ein Produkt in den Mittelpunkt, hatten aber klare Nebendarsteller. Dies hat mir vor allem bei der Langustine etwas gefehlt, wobei das Produkt schon toll war. Daher kann ich nicht verhehlen, dass die Küche, die ja mit minimalen aromatischen Eingriffen auszukommen scheint, auch etwas Reizvolles hat, weil es auf unspektakuläre Art große Klasse hat. Nur gräbt sich dies bei mir nicht ganz so tief in das Gedächtnis ein, wie starke Aromenkombinationen.

                  Gérôme Pourchère hat - wie ich finde - uns mit Charme durch den Abend geführt. Kurz und präzise hat er die Auswahl der Weine begründet, ohne zu viele Worte darüber zu verlieren, wie es für eine größere Tischrunde, die in ihre eigenen Plaudereien vertieft ist, für mich das richtige Maß ist. Auch von den anderen Servicemitarbeitern habe ich mich gut und professionell umsorgt gefühlt.

                  Wenn Saarbrücken von Hamburg aus nicht so weit entfernt, bzw. die Bahnverbindung eine bessere wäre, wäre ich sicher schneller wieder im Gästehaus als es mir so möglich sein wird.
                  Zuletzt geändert von QWERTZ; 15.09.2014, 19:51. Grund: .

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                  • Vielen Dank lieber Qwertz für Deinen Bericht über einen wunderbaren kulinarischen Abend.
                    Die Stärke des Gästehaus Erfort zeigt sich in der fantastischen Qualität der Grundprodukte, die mit verschiedenen Einflüssen (teils mediterran, teils asiatisch etc) auf den Punkt gebracht werden.

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                    • Auch von mir vielen Dank für den Bericht.

                      Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                      Wenn Saarbrücken von Hamburg aus nicht so weit entfernt, bzw. die Bahnverbindung eine bessere wäre, wäre ich sicher schneller wieder im Gästehaus als es mir so möglich sein wird.
                      Wie wahr, meine Frau schwärmt immer noch von unserem Besuch 2012 bei Erfort.

                      Gruß
                      Jürgen
                      Zuletzt geändert von QWERTZ; 15.09.2014, 19:38. Grund: in meinem text fehlte ein wort

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                      • Danke gleichfalls für den tollen Bericht - ein Vergnügen, ihn zu lesen und den Anblick der Bilder zu geniessen!

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                        • und dabei war die Lichtsituation etwas ungünstig. Es lag häufig ein Schatten auf dem Essen - selbstverständlich nicht im kulinarischen Sinn.
                          liebe schink, waren das dim sum und das Reh auch deine Favoriten?

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                          • Ich kann Euer Erlebnis sehr gut nach empfinden, ich hatte zwar am Dienstag vorher das Surprise nicht, dafür hatten wir das Gefühl bei der Garnele einen sehr schön Säurelastigen Muschelfond zu bekommen - völlig richtig - der machte das Gericht dann rund.
                            Ach ja unser Tisch war perfekt ausgelastet - und ob ich Schneckenfrau bei der Rückfahrt aus Frankreich noch mal woanders hin bekomme?

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                            • Lieber Qwertz, der beste Gang des Abends war für mich das Dim Sum und die Languste. Auf der einen Seite waren die asiatischen Komponenten subtil eingebunden, auf der anderen Seite gewann die Languste durch die hervorragende Qualität und somit perfekten Eigengeschmack.

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                              • Ja, die Languste ist, was die Handschrift betrifft vielleicht aussagekräftiger als das Reh, aber es lag mir irgendwie mehr. Aber es stimmt, die Languste hat durch ihre Klarheit eine eigene Qualität.

                                Lieber Schnecke, jetzt wo Du von Muschelsud schreibst, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, was es bei uns war und ob ich den Fenchelsud nicht falsch den Gängen zugeordnet habe... Wer hilft meiner Erinnerung auf die Sprünge?

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