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Gästehaus Erfort **, Saarbrücken

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  • #31
    Hallo zusammen,

    über die geschilderten Servicemängel wundere ich mich auch ein wenig, bei meinen Besuchen war alles immer außerordentlich entspannt, zuvorkommend, freundlich und kompetent. Aber es gibt keinen Grund, an der Richtigkeit der Toblerschen Kritik zu zweifeln. Eigenartig...
    Wegen des Weins kommt mir in den Sinn, dass mir kürzlich durch den Kopf ging, warum man die Flasche, so man sie nicht austrinken möchte, nicht ganz einfach verkorkt mitgenommen werden kann. Ist das unfein? Klar, Speisen nimmt man nicht im Doggybag mit (obwohl im Nachbarthreat auch eine Notsituation die Lizenz dafür erklärbar gemacht wird ), die Flasche hat man jedoch bezahlt und das Restaurant braucht dann noch nicht einmal das Flaschenglas zu entsorgen. Für eine solche Situation (falls sie - bei uns ist es sehr unwahrscheinlich - einmal eintreten sollte) nehme ich mir fest vor, um den Korken und eine Papiertüte zu bitten um den Wein mitnehmen zu können. Es bietet sich natürlich an, dahingehend zu scharwenzeln, dass man der Entwicklung in den beiden folgenden Tagen mit allergrößtem Interesse entgegensähe . Wie denkt man hier darüber?

    Beste Grüße
    Daurade

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    • #32
      Ich habe inzwischen schon mehrfach nicht ausgetrunkene Flaschen mitgenommen. Bin dabei noch nie auf Probleme gestoßen. Warum auch? Das Restaurant hat ja die Flasche verkauft.
      Schwieriger ist es meist die Flasche heil nach Hause zu bringen.


      Gruß!

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      • #33
        Also ich bitte sehr, das kommt doch tausend mal vor, daß eine Flasche nicht ausgetrunken wird; daß deswegen der Service verärgert reagieren sollte, ist Galimathias.
        Und die Flasche dann mitnehmen, warum nicht?
        Gruß
        s.

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        • #34
          Ich habe noch nie in einem Restaurant Probleme bekommen, wenn ich nicht ausgetrunkene Weinflaschen mit nach Hause nehme. Meine Frau und ich bestellen immer zwei Flaschen Wein (rot/weiß): ich vertrage - leider - keinen Rotwein mehr, meine Frau mag keinen Weißwein. Ich bitte gleich darum, Korken/Schraubverschluß/Glaskorken am Tisch zu lassen.
          E.

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          • #35
            Zitat von merlan Beitrag anzeigen
            Dann aber Ihren Eindruck auch ruhig ansprechen (vielleicht schon bei der Reservierung oder Herrn Erfort direkt)

            Beste Grüße, Merlan
            Was wäre da wohl der sinnvollste Weg, werter Merlan? Da Herr Erfort sich im Restaurant ja nicht zeigt – schriftlich? Und glauben Sie, er wüsste meine Kritik zu nehmen?

            Beste Grüße,

            Tobler

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            • #36
              Zitat von Daurade Beitrag anzeigen
              Aber es gibt keinen Grund, an der Richtigkeit der Toblerschen Kritik zu zweifeln. Eigenartig...
              Besten Dank, werte Daurade. Und eigenartig war es tatsächlich, was wir erlebt haben – bei allem Wohlwollen. Irgendwas war jedenfalls seltsam an jenem Tag. Vielleicht wollten ja alle nur die königliche Hochzeit verfolgen?

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              • #37
                Zitat von Tobler Beitrag anzeigen
                Was wäre da wohl der sinnvollste Weg, werter Merlan? Da Herr Erfort sich im Restaurant ja nicht zeigt – schriftlich? Und glauben Sie, er wüsste meine Kritik zu nehmen?
                Gerade nach der hiesigen Diskussion ist das alles etwas schwierig geworden, werter Tobler.

                Ich habe mal nach einem kritikwürdigen Erlebnis eine persönliche E-Mail geschrieben und eine sehr positive Resonanz bekommen, die die Sache aus der Welt geschafft hat. Dies wäre vielleicht auch jetzt noch für Sie eine Möglichkeit.

                Beste Grüße, Merlan

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                • #38
                  Hm, das klingt ja benahe, als hätte ich mir doch was verscherzt... Verfolgt Herr Erfort diese Forumsdiskussion wohl mit? So hören sich Ihre Worte beinahe an, werter Merlan.

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                  • #39
                    Nur keine Befürchtungen, lieber Tobler, denn egal ob hier nun über die Sache diskutiert wurde und ob irgendjemand dabei mitliest - "schwierig" dürfte da gar nichts werden. Fakt bleibt ja, dass Sie ein negatives Erlebnis hatten.

                    Grüße
                    b.

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                    • #40
                      Gästehaus Erfort

                      Ja,
                      kann man dazu nur sagen.
                      marais

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                      • #41
                        Ob Herr Erfort hier mitliest oder nicht spielt doch für kritische Bemerkungen, die man genau so formulieren würde, wenn er neben einem stünde, nicht die geringste Rolle oder wie Herr Kant sagen würde, tue mit deiner Schwester nicht das, was du nicht wolltest, daß es ein anderer mit deiner Freundin täte.

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                        • #42
                          …es muss sich mir ja niemand auf den Schoß setzen!

                          Als einer der drei Teilnehmer dieser Runde mit "tobler" will ich an dieser Stelle unterstreichen, kulinarisch fühlte ich mich im Haus sehr gut aufgehoben.

                          Bei der Vielzahl an Gängen und Amuse bouches (was an und für sich ja fantastisch ist) kam aber auch ich aufgrund des schnellen Auftragens, anfänglich nicht hinterher. Erst beim letzten Gruß aus der Küche konnte ich mich dem Dargebotenem erstmals angemessen widmen. Dieser Gruß war wunderbar, wobei ich diesen nicht einmal mehr richtig zusammen bekomme. "Carpaccio vom Thunfisch auf Senföl und Senfkörnern an Roh-Gemüsen" (o.Ä) herrlich der intensive Geschmack des Carpaccios im Zusammenspiel mit der feinen Schärfe der Senfkörner/Senföl. Vorallem auch der Gang "Sankt Jakobmuschel mit Champignon-Sudzwiebel-Soubise und hausgemachtem Champignon-Öl" in Geschmack, Zartheit, Struktur und Textur ein echter Volltreffer – alle weiteren Gänge waren in annährend jeder Hinsicht ihr Geld wert! Hohe Kochkunst!

                          Ja, und auch ich muss konsultieren (@tobler: Danke, es muss natürlich "konstatieren" heißen), der Service arbeitete extrem routiniert. Auf Nachfragen bekamen wir immer eine freundliche aber auch eher reservierte Antwort. Insgesamt waren an diesem Freitag-Mittag neun Gäste anwesend. Mir entstand fast der Eindruck, dass "der Service" sich eben nur auf das Nötigste beschränkte, also gar nicht ein "Mehr" an Kommunikation/Austausch geben wollte, was ja nicht nur mir unter dem Strich zu wenig war.

                          Oder wir erlebten eben hier ein generelles Arbeiten des Personals, welches so, egal ob die Hütte voll oder halb leer ist, immer nach dem gleichen Schema abläuft und damit so auch (fast) immer einwandfrei funktioniert. Alles läuft wie am Schnürchen. Doch das "Dazwischen", sich dem Gast auch einmal "persönlicher" zu widmen, blieb in unserem Fall auf der Strecke. Zu viel verlangt? Wie auch immer, haben wir dennoch schon anders = angenehmer erlebt. Santé
                          Zuletzt geändert von wanderin_star; 03.05.2011, 14:17.

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                          • #43
                            Da ich's mir mit einigen ohnehin schon verscherzt habe, ziehe ich mich zurück, um mein Kopfkissen zu konstatieren.
                            s

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                            • #44
                              Klingt nach routiniert runtergespulter Arbeit. Sowas kann sicher mal vorkommen, so sollte es nicht sein und daher soll das auch in Berichten klar benannt werden können. Dafür ist der Austausch hier ja da. Aber mir wäre es lieber, wenn in der Diskussion darüber dann nicht der Unterton aufkommt, als sei der Service schlecht gewesen, wenn er lediglich nur nicht bemerkenswert positiv aufgefallen ist.
                              Die Anmerkung
                              Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
                              Ob Herr Erfort hier mitliest oder nicht spielt doch für kritische Bemerkungen, die man genau so formulieren würde, wenn er neben einem stünde, nicht die geringste Rolle.
                              empfinde ich als sehr treffend.

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                              • #45
                                @Schlaraffenland in alter Freundschaft. Sie meinten aber doch sicher "kontaktieren", oder?
                                @Tobler: ich würde mir die Mühe eines kleinen (schriftlichen) Briefes machen. Das ehrt alle Betroffenen.

                                Beste Grüße
                                Daurade

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