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Gästehaus Erfort **, Saarbrücken

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  • Zitat von Essenslieber
    Was soll man da noch sagen!?
    Ja, so ist es dann wohl!

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    • Zitat von Essenslieber
      Ich find da gibt es nichts zu widersprechen!
      Absolut schönes und stielvolles Ambiente!
      Kompetenter, aufmerksamer aber nicht aufdringlicher Service!
      Und perfekt zubereitete Spitzenprodukte! Kreativ aber nicht zu verspielt jederzeit das Produkt im Vordergrund!

      Was soll man da noch sagen!?
      Ja, das trifft sicher nur auf eines der vielen Dreisterner hier im Land zu. Grmpf.

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      • Mediomatriker,

        Klaus Erfort,

        Jérôme Pourchère,

        Otto III.

        bsteinmann

        vier Jahre Abstinenz

        Wie bringen wir dies alles zusammen?

        www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

        Viel Spaß damit.

        bst

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        • Werter Steinmann,

          vielen Dank für Ihren Bericht, der absolut Lust auf mehr macht. Auch ich muss gestehen, das mein Weg noch nicht nach Saarbrücken ging, und das ist -nach Ihrem Bericht- ein absolutes no-go, aber das kann man ja ändern.

          Gruss
          Schink

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          • ............
            Zuletzt geändert von doublebay; 20.11.2012, 20:26.

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            • Frau Schinks Dank, werter Herr Steinmann, möchte ich mich gerne anschließen. Saarbrücken bewahre ich mir immer in schönster Erinnerung!
              Fast schade, daß Sie zu Ihrem Nachtisch nichts adäquates mehr im Glas hatten, diese Schoko-Kirsch-Geschichte schreit ja förmlich nach einem Vintage.
              MkG
              Bschlaraffenland

              PS: wir hatten uns ja an anderer Stelle Gedanken gemacht, ob es gut oder hilfreich oder edel sei, Forumsbeiträge zu löschen. Mit einigen Zitaten aus einem Thread des "alten Forums" - übrigens mit großartigen Beiträgen, ohne jegliche Mimosenhaftigkeit - will ich meine ikonoblastische Einstellung nochmals bestärken:

              "Der Blick durch das Fenster auf die benachbarte Tankstelle hält uns im Alltag gefangen ... "
              diesmal ging der Blick ja auf den gepflegten Park; lassen Sie mich phantasieren: von Schuco Varianto (diese Nachkriegs-Autobahn für Familien, die sich keine Märklin-Eisenbahn leisten konnten) gibt's zwar nur 'ne Shell-Tankstelle, dafür aber 'nen silbergrauen Aral-Tanklaster. Das wäre doch 'ne pfiffige Tischdeko gewesen.

              "An dieser Stelle sei auch der emsige Maître erwähnt ..."
              stimmt nach wie vor

              "Ein Paar hatte es mir an diesem Abend besonders angetan. Jedes Tellerchen wurde fotografiert ... Lächerlich"
              jetzt sein's halt nicht so streng!

              "Ob das Gästehaus Erfort einen weiteren Besuch durch uns erfährt ist eher unwahrscheinlich"
              wie sind mir diese Leute zuwider, die ihre unversöhnliche Sturheit als Charakterstärke deklarieren wollen. Toll, daß Sie nicht auf diesem Niveau agieren.

              "Die von mir bevorzugte Kreditkarte wurde nicht akzeptiert"
              GOttlob hatten Sie anscheinend Ihre Diners Club Karte nicht exhumiert.

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              • Bei Ihnen, lieber Herr Steinmann, habe ich mir ja angewöhnt, insbesondere zwischen den Zeilen zu lesen. Erspüre ich da vielleicht auch eine leise Kritik an der Küche ("..ein bißchen zu würzig.."), am Service ("..freundlich, routiniert und geschäftsmäßig..") sowie an Herrn Erfort selbst ("..er sollte ein Interesse am Feedback siener Gäste haben..." )? Sie klangen bei Ihren Berichten - für Ihr Temperament - schon euphorischer!

                Was mich aber viel mehr interessiert: Wie gehen denn Garnelen und Gänsestopfleber zusammen? Was dominiert, bzw. was für ein Geschmacksbild entsteht in dieser Kombination?

                Beste Grüße, Merlan

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                • 1 Jahr nach unserem ersten Besuch bei Erfort waren wir mal wieder bei ihm eingekehrt.

                  Unser Menue entsprach bis auf die Desserts, dem von Herrn Steinman und wurde ja ausführlich dokomentiert.

                  Begeistert waren wir diesmal von der Kombination Garnelen und Gänsestopfleber. Garnelen in dieser Art haben wir noch nie gegessen, wenn ich es richtig verstanden habe, eine dänische Gattung und die feinen säuerlichen Apfelstückchen auf der Gänsestopfleber. Toll. Locker, leicht, frisch; ein absoluter Genuss.
                  Herauszuheben auch noch das "Pot au feu" .
                  Uns war beim ersten Besuch zwar einerseits ein toller Maitre in Person von Jerome Pourchere aufgefallen, der aber , je später der Abend, umso gestresster auf uns wirkte. Dazu ein Service, der den Mund selten bis gar nicht aufmachte. Und heute? DerService lächelt nicht nur freundlich sondern hat mit dem zusätzlichen Sommelier auch eine Sprache und J.P. ist die Ruhe in sich selbst. Da kann man nur sagen, herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung.

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                  • Werter Wombard,

                    danke für diesen Bericht, wir haben uns mit unseren Besuchen fast überschnitten, eventuell sogar gesehen. Für mich war diese Reise in das Saarland, eine Reise an das Mittelmeer. Das Menü entsprach dem Menü von Ihnen, die neuen Desserts waren eine kleine Variation von der Bühler Zwetschge (sehr schöne Einstimmung auf den Herbst) und eine Textur von der Brombeere, Joghurt und Verveine (herrlich fruchtig und erfrischend). Allerdings fand ich den ersten Gang, die Garnele mit der Gänsestopfleber, als den schwächsten des Abends; meine Garnelen waren etwas "farblos". Auch hatte ich das komplette grosse Menü, den Käse-Gang konnte ich mir ja nicht entgehen lassen, sehr schöne Auswahl zu der noch ein schmackhaftes Früchtebrot und eine exzellent passende Marmelade gereicht wurde.

                    Gruss
                    Schink

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                    • An dem Restaurant, vor dem großen Tor, stand eine Tanke und steht sie noch davor…

                      Es handelt sich um unseren ersten Abstecher nach Saarbrücken in die Mainzer Straße. Dies am seit langem kältesten und nebligsten Abend seit Wochen. Wenn man sich umsieht, ist die berüchtigte Zapfstelle noch einer der Höhepunkte, wir dachten erst, uns verfahren zu haben. Bis dann das Gästehaus in seinem strahlenden Weiß auftaucht, ein verglaster Annex zur rechten gibt reges Treiben der Küche preis, ein Amuse yeux !

                      Ein recht freundlicher Empfang, die kühle Klassik der Räume mit ihren weit gestellten Tischen wird durch ein warms Parkett aufgefangen. Dieser Gegensatz setzt sich aus unserer Sicht auch im Service fort. Einerseits ein formelles „hier hat die Küche für Monsieur…“, das sich in Abwandlungen durch den Abend zog. Meine Muttersprache wäre wie die Lage des Restaurants deutsch und in der dritten Person angesprochen zu werden, ist ja nun auch keine conditio sine qua non eines Top-Service. Um so herzlicher andererseits die kurz ausgetauschten Sätze mit Maitre Pourchère, der einen mit wenigen, aber gut akzentuiert Worte im Nu zu seinem wohlfühlenden Gast macht.


                      Jetzt aber mal zum Menue. Unter den über den Tisch zahlreich verteilten wunderbaren Kleinigkeiten vorneweg stach für uns besonders WACHTELEI | TRÜFFEL | GEFLÜGELHAUT TARTE-FLAMBÉE,| GERÄUCHERTE BLUTWURST und –für uns als Austernnichtbesondersliebhaber- GILLARDEAU-AUSTER | SOJA | APFEL-PERLEN heraus. Diese drei Grüße festigten hohe Erwartungen. Spontan wurde daher der Plan eines kleinen Menues zu Gunsten einer großen Reise aufgegeben…wer weiß, wann es wieder zu essen gibt.

                      Den Menueauftakt machte ROH MARINIERTE SANKT JAKOBSMUSCHEL MIT GURKEN, WASABI UND LIMONENÖL. Um es vorweg zu nehmen, ein absolutes Higlight des Abends, mein kleiner Favorit. Sankt Jakob toll mariniert mit leichter Säure, drumherum die Salatgurke in verschiedenen Konsistenzen, die erstaunlich intensives Aroma zutage förderte. Abgefangen wird das Arrangement durch Joghurtpulver und Limonenöl-Gelwürfel. Letztere waren für unseren Geschmack jedoch übersalzen. Irritiert hatte uns ein recht fettig ausgebackener kleiner Brotchip. Ob der sich aus einem späteren Gang herverirrte, klärte sich nicht abschließend.
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ID: 48101

                      Weiter ging es mit einer ganz kassischen Kombination, WEISSER TRÜFFEL AUS ALBA MIT EIGELB-RAVIOLO UND GLASIERTEM KALBSBRIES. Hier die erstklassigen Produkte in perfekter Zusammenstellung schön ausbalanciert. Allein der Nudelteig vielleicht ein hauch zu viel, aber das ist Jammern uf höchstem Niveau.
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ID: 48102

                      Als nächstes mein persönliches Mysterium, gleich dem unlösbaren Rätsel Samsons: KAROTTENACKER MIT ZIEGENFRISCHKÄSE UND KORIANDERKRESSE. Die Präsentation auf dem Teller fiel, das darf man sagen, deutlich von den übrigen Gängen ab. Die feinen Rübchen von gutem Geschmack. Eine aromentiefe Sauce wie übrigens auch in den folgenden Gerichten. Der schwarze Trüffel konnte zumindest erdigen Einfluß beisteuern, dann jedoch nicht wenige dieser vom ersten Gang bekannten, wieder ziemlich fettig ausgebackenen Brotchips und der -in jedoch in kleiner Menge beigebene- Ziegenfrischkäse, dessen Geschmack sich letztlich über den der übrigen Zutaten legte und denen so jeden Raum zur Entfaltung nahm.
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                      Es kam als Fischgericht nun MÉDAILLON VOM STEINBUTT MIT GROBEM SENF UND ROSENKOHL, ein wie letztlich die meisten wieder klassisch anmutender Gang. Ein Hauch des Senfs in der Sauce, der dem Fisch in der Summe viel Druck gab. Die schön knackig blanchierten Rosenkohlblätter gaben mehr Textur als Aroma.
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                      Die bereits erwähnten Saucen fanden einen Höhepunkt bei «MIERAL»-TAUBENBRUST MIT PETERSILIENCRÈME UND WILDKRÄUTERSALAT, hier hätte man gerne nachgefaßt. Die fein-schlotzige Petersiliencreme kam von deren Wurzel, das Salätchen gab etwas Frische. Die Brust selber mußte sich leider einer kleinen operativen Nachpräparation unterziehen, da ich hier wohl ein Stück mit reichlich Faszie und sehnigem Pectoralisansatz erwischte. Hier war also ein wenig Arbeitseinsatz gefragt ;-)
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                      Nun kam mein zweiter Favorit, HIRSCHKALBSRÜCKEN MIT KAKAO-GEL UND GESCHMORTEM HOKKAIDO-KÜRBIS. Der Kürbis war noch ein herbstlicher Nachhall, aber bei den anderen Beigaben nicht zwingend erforderlich. Da wurde der Herr Hirsch schon Richtung Weihnachten geschickt mit einem Kakao-Gel, das Bittersüße beisteuerte und sensationell ein Ingwergelcanellonino mit marinierten Apfelwürfelchen, eine 1x4cm kleine Frischebombe. Eine weihnachtswürzige Kruste rundete das Fleisch ab.
                      (offensichtlich fand eine Garung in Folie statt)


                      Der erste Teil des süßen Schlußpunktes gab es mit TANSANIA-ZARTBITTERSCHOKOLADE
                      MIT QUITTEN-TEXTUREN. Von der Schokolade fanden sich Ein cremiges Eis, Parfait, kleiner Gateau und Creme. Intensive Frucht steuerte die Quitte, hauptsächlich in einer Art Carpaccio, bei. Ein Frisc heakzent kam von wunderschön beigelegtem mariniertem Apfel.

                      Auf den ersten Blick recht klassisch, da konzentrisch arrangiert, zeigte sich GRAPEFRUIT-IGLU MIT MANGO UND AVOCADO. Durch eine Öffnung am Oberpol des gefrorenen Grapefruitdoms wurde aber beim Auftragen heiße Mangosauce gegossen, so daß aus dem Iglu ein dampfender Vulkan wurde. Die mangosauce verband die Zutatn zu einem Ganzen. Die Avocado hatte wohl die Funktion, das süß-säuerliche Bild zu entzerren, war aber dezent eingesetzt.


                      Aufgrund meiner Fahrlässigkeit, das große Menue gewählt zu haben, bleibt – leider – wenig Platz für die unzähligen Naschereien, die anschließend noch an den Tisch kamen.

                      Wegen zu erhaltender Fahrtüchtigkeit wurden nur 0,1 eines tänzerisch leichten, nicht typisch barique-buttrigen Chardonnay aus dem Burgund sowie 0,1 einer nicht mehr erinnerlichen Merlot-haltigen Cuvee genossen. Beides selbstbewußt bepreist, aber faire Wasser- und kaffeepreise. Das große Menue ohne Käse schlug mit 175€ zu Buche.

                      Unser Tisch war nebenbei bemerkt derart abgelegen, daß wohl niemand unser Ablichten bemerkte. Erstaunlich, welche Wege aber hier der Service im Verlaufe des Abends zurücklegen muß…
                      Wenn Sie nun nach 18,5, 19 oder 19,5 fragen, will ich mich nach einem einzigen Besuch nicht festlegen. Um es zumindest mit Küchenreise zu sagen, „gerne wieder“

                      ...Wenn sich die spaeten Nebel drehn, Werd ich wieder bei der Tanke stehn, Wie einst schon mal gesehn.


                      MkG, S. :cheers:


                      P.S. war leider nicht in der Lage, die Bilder für die letzten drei Gänge hochzuladen, trotz Komprimierung
                      Mit Unterstützung kann ich das gern nachholen.
                      Zuletzt geändert von Sphérico; 04.12.2012, 01:45. Grund: Bildimportversuch

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                      • Danke für den schönen Bericht! Da kommen wieder schöne Erinnerungen hoch... Und für das passende Gedicht zum Abschluss ;-) !

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                        • Zitat von Sphérico Beitrag anzeigen
                          P.S. war leider nicht in der Lage, die Bilder für die letzten drei Gänge hochzuladen, trotz Komprimierung
                          Mit Unterstützung kann ich das gern nachholen.
                          Meine Hilfe kommt per PN... Leider ist beim Import von Bildern die Menge auf 1MB pro Bild und die Zahl von fünf begrenzt. Durch das Zusammenfügen zweier Posts ist es möglich, mit mehr Bildern zu arbeiten, aber die Größe von 1MB pro Bild lässt sich nicht umgehen.

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                          • Ebenfalls von meiner Seite vielen Dank für diesen kulinarisch interessanten Bericht.

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                            • Endlich, verzeihen Sie mir die Verzögerung, reiche ich meinen à la carte-Bericht aus Saarbrücken nach.
                              Der Empfang und Service im Gästehaus fielen diesmal deutlich wärmer aus. Nun hatte auch nicht „die Küche für Monsieur“ dieses und jenes vorbereitet, angenehm.
                              Wieder bekam ich den "Katzentisch" nahe der rückwärtigen Küchentür, was hier aber kein Nachteil ist, zumal die Küche von zwei Seiten (von der Seite, auf der auch der Eingang des Restaurants liegt, sowie von rückwärtig) begehbar ist und sich der Servicestrom entsprechend teilt.

                              Ein entspannter Service also und wieder dieselben teils grandiosen „Einstimmungen“ wie letztmalig vor 2 Monaten vor dem großen Menue, aber die besten im Vergleich zu andernorts innerhalb des letzten Jahres. Diesmal waren WACHTELEI | TRÜFFEL | GEFLÜGELHAUT und TARTE-FLAMBÉE | GERÄUCHERTE BLUTWURST meine Favoriten.

                              Dann als Amuse ein hierfür sehr aufwändiges Arrangement:
                              Gänseleber als erstklassig gearbeiteter Terrinenwürfel auf Wallnusscreme mit schwarzen Wallnüssen und Gänseleberschnee. Dazu Geleewürfel von (?) Zitrusfrüchten, diese leider nicht sicher erinnerlich.
                              Klassisch mit modernerer Aufmachung, mit J3Ds Worten, sehr lecker **bis***.
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ID: 48188


                              Das kleine à la carte-Menue selbst startete mit
                              BRETONISCHER HUMMER, GEMÜSEACKER MIT BRETONISCHEM HUMMER, OLIVENKROKANT UND POCHIERTEM WACHTELEI: ich gebe hier eine Hummerschwäche zu, die ich seit 2008 (Hummer/Popcorneis/Eigelb/Trüffel) habe. Aber dies hier war mit Sicherheit eines der besten Entrées, die ich je hatte. Hier fanden sich so viele Temperaturen und Konsistenzen von kross (Brotchips, Krokant) über zarte, lauwarme Hummerstücke bis cremig (Wachtelei). Anbei Erbesen, Wildkräuter, Auberginentatar, Tupfen einer Zitrus(?)creme und mehr. Man kann hier auch gleich eine große Aromenvielfalt herauslesen und ein schönes Süße/Säure-Spiel erahnen, was sich aber wunderbar (über die Konsistenzen?) zu dem berühmten Ganzen verband. Sozusagen Ein Dollase-Gang. Man konnte hier wunderbar von links nach rechts und kreuz und quer kombinieren und spielen. Wirklich grandios, der Nachteil war, daß das nun die Referenz für die folgenden Gänge blieb. ***+
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ID: 48189


                              Als zwischengang hatte ich mir WACHTEL, ZWEIERLEI SÜPPCHEN VON DER WACHTEL MIT KLEINEN RAVIOLIS ausgesucht. Es kam ein Crémesüppchen, eine Consommee mit Miniravioli und dazu ein gebackener Wachtelschenkel. Klassisch, tiptop in der Zubereitung, lecker. **
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ID: 48190


                              Zuletzt als Hauptgang hatte ich mir „natürlich“ die oft zitierten LANGOUSTINES ROYALES» AUF MEERSALZ GEGARTE LANGOUSTINES „ROYALES“ MIT GEGRILLTEM LAUCH ausgesucht. Diese wurden in einem gußeisernen Topf an den Tisch gebracht und von dort auf den Teller aufgetragen. Diese waren von ausgenommen zarter Garung (lang werden sie nicht in dem Topf verbracht haben) und ich meinte, ein dazu passend mildes Verveine/Eisenkraut-Aroma zu schmecken. Der gegrillte Lauch war eine zurückhaltende, aber schön schmackhafte Begleitung.
                              Ausgezeichnet, aber nicht so „mind blowing“, wie das Entrée. ***
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Name: Foto 4.JPG
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ID: 48191



                              Mit Hinblick auf die bekannt ausladenden Naschereien zum Ende hatte ich auf ein Dessert verzichtet.
                              Getrunken hatte ich soweit erinnerlich einen Weißburgunder, 2x0,1. Die Preise sind auf der noch unveränderten Karte online einsehbar. Der Hummer mit Gemüseacker allein war schon den Besuch wert. Sobald sich auf der Karte etwas tut, werde ich sicher bald wieder vor Ort sein.


                              MkG, S. :cheers:
                              Zuletzt geändert von Sphérico; 17.02.2013, 13:23.

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                              • Haben Sie das zweimal nacheinander gegessen? Walle, walle ...
                                s

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