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Restaurant Falco**/Leipzig

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  • Zitat von merlan Beitrag anzeigen
    Auch ich empfinde die Flip-Flops als grenzwertig;
    Was mich an den Flip-Flops eher stört ist die Tatsache das weder Weichmacher noch Additive für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen sind.

    Zitat von merlan Beitrag anzeigen
    genauso wie die manchmal genutzte Petrischale. Was soll das? Das weckt doch nur ästhetisch ungute Gefühle.
    Unästhetisch ist relativ, siehe hier.

    Gruß
    Jürgen

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    • So etwas ist (hoffentlich) wohl auch nur in Japan möglich. Dagegen ist die Petrischale an sich harmlos.

      Was den Flip Flop-Streit angeht, finde ich die ganze Diskussion doch sehr hysterisch. Es geht offenbar um ein paar Petits Fours und nicht um ein ganzes Dessert, wie oft geschrieben. Die Umsetzung finde ich eher originell und sie passt zu P.M.S. Humor. Da es sich erkennbar nicht um gebrauchte Adiletten handelt und man davon ausgehen darf, dass vor jedem neuen Gast eine Reinigung stattfindet, hätte ich damit kein Problem. Auch das Thema der Additive und Weichmacher, das für mich noch das bisher vernünftigste Argument gegen diese Form der Präsentation ist, würde ich ignorieren, da wir über einen Minutenkontakt reden. Länger halten derlei Pralinen bei mir eh nicht.

      Vor einiger Zeit hatten wir im Falco ein Dessert, das auf einer verbeulten Fantadose serviert wurde. Mit einem separat gereichten iPod sollte sich der Gast dann speziell hierzu kreierte Karibik-Lounge-Musik auf die Ohren geben. Mit solcherlei Präsentationen tue ich mich generell viel eher schwer. Nicht nur, weil sie kommunikationsstörend sind, sondern oft auch vom eigentlich wichtigeren, dem Essen, überproportional ablenken. Gleiches gilt in meiner Wahrnehmung auch für auf iPads servierten Gerichten, bei denen ich zusätzlich optisch multimedial bespaßt werde. Bei allem Unterhaltungsfaktor, den ich auch bei einem großen Menüabend schätze, ist mir das dann doch too much.
      Den Flip Flop hingegen hätte ich amüsiert zur Kenntnis genommen. Und das Dessert hat seinerzeit auch ohne iPod im Ohr gut geschmeckt.

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      • Was den iPod angeht, stimme ich zu. Aber auch da war dies ja nur ein Gang.

        Hysterisch finde ich diese Diskussion übrigens auch. Wie man an meinem Bericht aus dem Februar sehen kann, gab es da die Flip Flops auch schon. Darauf ist hier niemand eingangen. Nur weil sich nun ein Blogger dazu positioniert hat (dass Sie alle Der Feinschmecker so in Aufregung versetzt glaube ich nicht wirklich), muss sich sich jeder dazu positionieren.

        Wie gesagt, die Holzkiste, in der früher dieses Petit Four lag, war einfach praktischer, weil sich die Sandkrümel nicht zwangsläufig auf dem Tisch verteilt haben.

        Gibt es denn nichts anderes in den Menü, dass Diskussionsinteresse weckt?

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        • Also zurück zum Menü:

          Ich habe es mittlerweile auch genossen und hatte auch einen wunderbaren Abend im Falco. Abendsonne, Ausblick, Service ....
          Insgesamt würde ich jedoch sagen, dass ich den Abend auch anstrengend fand…
          Bis nach der Langostine: reines Vergnügen. Allerdings zog sich dann durch die weiteren Gänge eine gewisse Erdigkeit durch, die mir zu sehr dominierte. Froh war ich dann wirklich über den „Salat“ beim Hauptgang.
          Jeden einzelnen Gang würde ich sofort wieder bestellen, aber als Menü funktionierte das Ganze für mich nicht so gut. Die hervorragende Weinbegleitung hat es dann wieder herausgerissen. Für mich brauchte es diese jedoch auch.
          Das kann halt bei einem „Best of“-Menü wie hier passieren. Ich hätte mir zwischendurch einen leichteren, weniger kräftigen Gang gewünscht.

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          • Ja, das stimmt schon, im Mittelteil war das Menü ein wenig erdig-intensiv. Aber wie Du richtig schreibst, haben die Weine dies so gestaltet, dass es mir noch so stark aufgefallen ist.

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            • "Was den Flip Flop-Streit angeht, finde ich die ganze Diskussion doch sehr hysterisch."
              "Hysterisch finde ich diese Diskussion übrigens auch."

              Ich kann hier keinen Streit erkennen. Aber noch weniger kann ich in dieser Diskussion auch nur annähernd etwas herauslesen, was man mit "hysterisch" beschreiben könnte. Könnten mir da die Herren th und qw eine Stelle bzw Formulierung nennen, die sich dieses Wort verdient hätte?
              Ich finde das übrigens in bester Ordnung, wenn über eine kleine Provokation oder über einen Minigag eines Koches debattiert wird. Im Gegenteil, würde man dies unterlassen, wäre der Koch womöglich enttäuscht, dann könnte er ja gleich wieder sein Holzschächtelchen hervorholen. Ich selbst brauche diese Art der Präsentation nicht, es macht mich nicht einmnal schmunzeln. Ich mag auch nicht Bloody Mary aus einem Pessar/Diaphragma trinken. Mir imponiert auch nicht, wenn einer mit einer Flöte im Hintern Hänschen klein bläst. Viel mehr begeistert mich, wenn ein junger Mensch eine Beethoven-Sonate fehlerfrei und musikalisch vorträgt.
              MkG
              s.
              PS: Bei dem von qwertz - übriigens, und das soll hier in keinem Falle verloren gehen, überaus lesenswerten Bericht - beschriebenen ersten Gang, der Entenstopfleber, von Herrn Schnurr gar als Foierwerk annonciert, hatte ich mich tatsächlich verlesen. Folterwerk, hatte ich verstanden; Donnerwetter, dacht ich, ganz nett schwarzer Humor

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              • lieber Schlaraffe, mit Hysterie meine ich die Gesamtschau dieser Diskussion, die über dieses Forum hinausreichreicht und man auf den Social Media Bereich ausdehnen muss. Der Feinschmecker hatte kurz etwas zu den Schuhen in seiner Print-Ausgabe unter "Flip Flops zum Kaffee" ganz neutral beschrieben, was es da gibt und den Geschmack der Kugeln mit dem "Sand" als "wunderbar" bezeichnet. Daraufhin hat dann Trois Etoiles (Beitrag nicht mehr auffindbar) per Facebook sich über die Schuhe echauffiert darin seine Bestätigung für eine negative Meinung zum Falco, die er sich vor mehreren Jahren (!) gebildet hat gesehen. Oliver Kraft hat auf seine FB-Seite ein paar Flip-Flop-Fotos gestellt. Natürlich ging es auf dem Facebook-eigenen Niveau hin und her. Vor allem haben sich natürlich Leute aufgeregt, die noch nie im Falco waren usw. Aufgrund eines Tweets einer internationalen Bloggerin haben zwei Schreihals-Internetseiten à la Buzzfeed in den USA den Artikel aufgegriffen und lt. Oliver Kraft gab es auch weitere Medienanfragen aus den USA. Außer dem Beitrag von Trois Etoiles waren alle Medienveröffentlichungen ähnlich neutral geschrieben, wie der des Feinschmecker. Nun sind nach meinem Bericht zum Club-Menü auch hier diverse Posts auch zu dem Thema verfasst worden.

                Ich hatte in meinem Bericht über das Menü, dass ich im Frühjahr im Falco hatte auch schon die Kügelchen auf Flip-Flop - wie das Foto zeigt. Dort hat exakt niemand auf diese Präsentation reagiert. Auch wenn unsere Postings hier nicht hysterisch sind, ist es die Diskussion insgesamt schon. Ich finde ich es schon etwas komisch, warum jetzt jeder meint (über dar Forum hinausgehend), sich dazu positionieren zu müssen.
                Deswegen wollte ich eigentlich nur darauf verweisen, dass es vor den Kugeln noch den ein oder anderen Gang gab, über den es sich auszutauschen lohnt.

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                • Ich bin da ganz bei qwertz. Meine Einschätzung bezog sich auch mehr auf das gesamte Echo, das bis hin zu internationaler Berichterstattung reicht, auch ausgelöst durch den Tweet von "Elizabethonfood" (die ich ansonsten sehr schätze). Angesichts des doch eher geringfügigen Stein des Anstoßes erscheint mir die gesamte Diskussion darüber sehr übertrieben. Das war alles, was ich ausdrücken wollte. Ansonsten habe ich überhaupt nichts gegen Debatten über derlei Provokatiönchen - solange darüber nicht die Gesamtbewertung einer Küchenleistung in den Hintergrund rückt.

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                  • Dass bei manchem Gastronomen angesichts solcher Blüten der Social Media-Welt der Kamm schwillt, kann ich gut verstehen. Und bevor Lesern hier der Eindruck entsteht, das die Badelatsche das wichtigste am ganzen Menü ist. wollte ich die Diskussion wieder auf andere Aspekte lenken.

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                    • Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
                      Mir imponiert auch nicht, wenn einer mit einer Flöte im Hintern Hänschen klein bläst.
                      Also mir würde das schon sehr imponieren. Wo gibts denn das zu sehen und zu hören, bitte?

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                      • Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                        Dass bei manchem Gastronomen angesichts solcher Blüten der Social Media-Welt der Kamm schwillt, kann ich gut verstehen.
                        Ich glaube da schwillt eher die Brust... Ich hatte gar nicht mitbekommen wie viel auch internationale Aufregung es um den Flip Flop gab. Das ist doch ungefähr 100 mal mehr mediale Aufmerksamkeit als das Falco sonst so hatte. Mission accomplished.

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                        • " ... dass es vor den Kugeln noch den ein oder anderen Gang gab, über den es sich auszutauschen lohnt."
                          " ... solange darüber nicht die Gesamtbewertung einer Küchenleistung in den Hintergrund rückt."

                          Natürlich erkennen wir das alle. Das unterscheidet unser Forum ja auch ja auch von, um ein Beispiel zu nennen, der Leserbriefkloake der "Zeit". Dennoch gibt es das halt manchmal, daß ein relativ kleiner Aspekt mehr Aufmerksamkeit bekommt, als man zunächst annehmen möchte. Da ich von irgendwelchen Tweets, internationalen Bloggern, Schreihals Buzzlefeed etc keine Ahnung habe, selbst mit dem Kürzel FB wußte ich nichts anzufangen, möchte ich noch kurz darauf hinweisen, daß ich mich hier nicht positionieren will. Übrigens bin ich der Meinung, daß es gewiß nicht unsere Aufgabe ist, einen Schutzmantel über Köche auszubreiten, denen womöglich der Kamm schwillt. Wenn ich die Reaktion auf ein Gägle nicht ertrage ...
                          s.
                          @ brigante: witzigerweise mußte ich heute schon an Sie denken, ich sag auch gleich, waruim. Aber mein Arschtröter war ja als Metapher gemeint. Je gnadenloser der Unfug, desto begeisterter das Publikum. Triple-Nullen werden von Bohlens beklatscht, gleichzeitig finden engagierte und wirkliche Könner und Künstler kaum Anerkennung.
                          Nie im Leben würde ich nun hier einen Zusammenhang zu unseren zeitgenössischen Dessert-Avantgardisten herstellen wollen.
                          Es fällt jedoch auf, daß einem Nachtisch-Perfektionisten, und nun bin ich, lieber brigante, wieder bei Ihnen, wie Fréchon, die ultimativen Empfindungen - wie, nur Schokolade - versagt werden. Ich habe, um nun in der Formulierung etwas grober zu werden, den Verdacht, daß der Mangel an küchentechnischer Perfektion auf doppelte Art cachiert werden soll. Inhaltlich mit revolutionären Zutatenvermählungen, formal mit Geschirrüberkandideltheiten

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                          • Sogesehen ja, auch wenn ich glaube, dass diese Publizität sich nur sehr ,sehr indirekt auf die Gästezahl auswirkt.

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                            • Um auf das Ausgangsthema zurück zu kommen: mich hat der Flip-Flop nicht besonders beeindruckt, da gab es schon anderes in anderen Menüs. Und ich hoffe auch, dass die Küchenleistung nicht, wie schon anderweitig erlebt, vom Marketing überrollt wird.

                              Die Praline und die Kekskrümmel, die sich auf dem Flip-Flop befanden waren allerdings schon spannend. Die haben vorzüglich geschmeckt!

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                              • @ Schlaraffenland und brigante:

                                Lieber Schlaraffe, was soll das ? Ich sitze hier halbwegs ernst bei der Sache in der Arbeit, schau kurz ins Forum und falle lachtränengetränkt vom Stuhle. Vielen Dank, oder wie es so schön heißt, U made my day !
                                Hänschenklein ist für den Ungeübten natürlich schwer, aber habe ich mir nun mit "Der Mond ist aufgegangen" auf der Panflöte umsonst den Wolf geübt ?

                                Enttäuscht, Ihr S.



                                P.S. 1. lieber qwertz, eine Hysterie sehe ich auch außerhalb des Forums nicht. Ist doch Augenwischerei, zu glauben, daß im social media-Zeitalter nur "supi"-Kommentare zurückkommen.
                                2. Was hier überhaupt nicht diskutiert wird, worum es eigentlich ginge, wie haben die Pantoffeln denn nun geschmeckt ?
                                Das wäre übrigens die eigentlich coole Variante, der Latschen wäre aus Filotteig/Zucker oder ähnlichem und auch eßbar. Hümbs übernehmen Sie !
                                Bei all Ihrem unermüdlichen Einsatz für die Profiköche, lieber qwertz, auch Ihr PMS wird etwas Kritik verkraften können.
                                Zuletzt geändert von Sphérico; 13.06.2016, 15:40.

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