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Osteria la Fontanina * / Verona

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    Osteria la Fontanina

    (Via) Portichetti Fontanelle
    37129 Verona
    Italien

    Tel: +39 045 91 33 05
    Weblink


    Dieses kleine - aber wohlbekannte Lokal am Rande von Veronas Altstadt ist der Traum einer/s Jeden - die/der an überbordenden Raumausstaffierung mit jeder Menge Nippes Gefallen findet.
    Abgesehen davon kann man dort gut essen

    Am Abend des 16.11. kehrte ich also wieder einmal dort ein, Montags ist leider auch in Verona Flaute - also dankbar, dass wenigstens ein vertraunswürdiges Lokal offen hat...
    Als ich um 20:00 erscheine haben die einzigen Kunden - Dänen - schon das Dessert... diese Situation bestätigt leider auch die mangelnde Montags-Nachfrage.

    Die Karte bietet 2erlei Degu-Menüs - Schwepunktmäßig 1 x Fisch und 1 x Fleisch sowie den à la Carte Bereich
    Verona ist nicht gerade Preisgünstig, das Degustationsmenü mit 85,-- macht noch am ehesten Sinn, 6 Euro für das Gedeck (Brot + 1 Glas Spumante) schmerzen aber doch...


    Als Einstimmung auf mein fleischlastiges Menü bekomme ich Miesmuschel auf Bohnenragout, welches genau nach dem schmeckt, was es ist - präzise. Ein Soave wird als 1. Wein gereicht, Als 1. Gang kommt französische Gänsestopfleber - 1x als Crème brûlée und 1x gebraten auf konfiertem Pfirsich mit Brioche - auch hier exakte Arbeit, exakte Aromen.

    2erlei Tartar vom Lamm kommen als nächsts: Nr. 1 mit Artischoke auf getrocknetem Ciabatta gefällt gut, Nr. 2 mit getrockneter Tomatenhaut und Oliventapenade wird leider vom dominanten Aroma der letzteren Komponente zu nichte gemacht.

    Der 3. Gang hatte einen Interessanten Namen: "Wolke". Es war ein Mürbteigschälchen auf Selleriepüree, darin eine Schafskäse-Espuma mit Parmesanchip und schwarzem Trüffel - das Püree lauwarm, im ganzen eine interessante Idee!

    Im Anschluss dessen Ravioli mit Kastanie und Burrata gefüllt... schmeckte nicht ganz ausgegoren

    Vor dem Hauptgang etwas Südtiroler Lagrein in's Glas
    Als Hauptgang eine in Amarone geschmorte Ochsenwange mit Polenta, nicht schlecht... (es sei angemerkt dass ursprünglich Reh in der Karte vermerkt war, welches an diesem Mo leider nicht verfügbar war....)

    Zu guter Letzt das (aus dem Fisch-Menü getauschte) Dessert:
    Ein Lakritz-Parfait mit Minze-Eis sowie einem Frischkäsemousse mit kandierten Zitronatzitrone-Zesten

    Dazu versuchte sich die werte Dame im Service mit einem Malvasia Passito von der Insel Lipari... - uff - das Ging leider in die Hose...

    Zum obgligaten Kaffee eine schöne Auswahl an Friandises - welche teilweise etwas "hart" waren...

    Fazit:
    Mit einem Wort: lustlos, ... dem Essen fehlte über weite Strecken die Inspiration... im Vergleich mit vorhergehenden Besuchen leider mit nichten Bestform. Ich verstehe, dass es hart ist für 3 Kunden sich die Beine in den Bauch zu stehen... diese Frustration konnte ich bis in's Service spüren... Wenn sich dann leider noch gewisse handwerkliche Unschärfen oder Nachlässigkeiten einspielen wird's halt auch für den Kunden leicht prekär...
    Weine schlagen mit fairen 21 Euro zu buche, das Wasser war an diesem Abend kostenlos, Kaffee mit 3 Euro macht am Ende immer noch 115,-- gesamt... eingentlich dann doch etwas zu viel Geld...
    bon appetit...
    twitter.com/cisfotografie
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