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Noma **, Kopenhagen

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  • #61
    Vielen Dank erst einmal an QWERTZ für den Tipp für den Artikel in der SZ. Ich habe sie mir gleich gekauft und den sehr gut geschriebenen Artikel mit großem Interesse und Vergnügen gelesen. Ich habe mir beim Lesen die Frage gestellt, ob nicht vielleicht die Gäste und die Presse für den Zirkus verantwortlich sind. Besonders prägnant fand ich die Aussagen dazu, dass Foodies mittlerweile um die ganze Welt reisen auf der Suche nach dem next big thing. Lima, Bangkok, Kopenhagen, Tokio, Järpen, kein Weg scheint mehr zu weit, um am Ball zu bleiben. Mir persönlich wird das zu abstrakt, verloren geht für mich die ungezwungene Lust am Essen und Trinken. Frau rocco hat mich neulich zutreffenderweise darauf hingewiesen, dass ich in Urlauben viel zu häufig Restaurants auswähle, die die Interpretation oder Variation oder Dekonstruktion klassischer regionaler Gerichte bieten, obwohl es doch vielleicht sinnvoller wäre, vor der Interpretation erst einmal das Original in bester Qualität zu essen. So sehr ich kreative und innovative Küche schätze: manchmal wird's einfach zu verkopft.

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    • #62
      Zitat von rocco Beitrag anzeigen
      Frau rocco hat mich neulich zutreffenderweise darauf hingewiesen, dass ich in Urlauben viel zu häufig Restaurants auswähle, die die Interpretation oder Variation oder Dekonstruktion klassischer regionaler Gerichte bieten, obwohl es doch vielleicht sinnvoller wäre, vor der Interpretation erst einmal das Original in bester Qualität zu essen. So sehr ich kreative und innovative Küche schätze: manchmal wird's einfach zu verkopft.
      stimmt! Muss ich auch besser beherzigen!
      KG Chess

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      • #63
        Diese Gruppe der Suchenden nach dem nächsten großen Ding ist sicher zahlenmäßig nicht sehr groß. Aber dank Social Media, Blogs usw. wird diese Suche nach dem letzten Schrei, schnell sehr tonangebend. Es ist schon bezeichnend, dass die SZ dem Thema einen so umfänglichen Artikel widmet, sonst aber Spitzenküche in allen Zeitungen eher ein Nischendasein führt. Kein Wunder, dass solche Wahrnehmungen und Erfahrungen dann andere Köche "inspirieren", diesen Trend aufzugreifen.
        So neue ist das ja auch nicht, man denke nur an Juan Amador, dem heute noch das Etikett des deutscehn Molekularkoch anhaftet.

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        • #65
          Als wir im April in Kopenhagen waren, war ich auch in Christiania, aus historischen Gründen.

          Was soll ich sagen, eine deutlich verlotterte Hippielokation, für den Tourismus aufbereitet. Mit 18 fand ich Christiania toll....
          Zuletzt geändert von HeikeMünchen; 15.09.2015, 21:23.

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          • #66
            Noch lokaler in der Christiania, ein Schritt in die richtige Richtung. Ein paar Haschkekse als Amuse und seine Gäste verlassen viel glücklicher sein Restaurant.

            Gruß
            Jürgen

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            • #67
              Ein Landwirt mit horizontalem Bauernhof?, dann kommt alles von einem Ort, oben wächst das Gemüse in der Mitte gackern die Hühner und unten sitzen die Gäste. Na hoffentlich fällt dabei keinem ein Ei auf dem Kopf.

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              • #68
                Vielleicht kann ja jemand die Pressemeldung nochmal redaktionell bearbeiten, da sind noch eine Menge Bugs drin. Zum Inhaltlichen: vor ein paar Jahren noch hätte ich das wohl ganz toll gefunden, jetzt wirkt es irgendwie etwas gewollt. Noch saisonaler, noch mehr Farm to Table, usw. Das ist alles so BoBo, dass es richtig weh tut.

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                • #69
                  ups, da hatte ich wohl die Überarbeitungen vor dem Veröffentlichen nicht gespeichert... Danke lieber Rocco.

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