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Schweden, Stockholm

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  • #16
    Danke für die Tipps. Aber es bleibt dann doch als Feststellung , das Stockholm , freundlich ausgedrückt, nicht unbedingt zum bevorzugten Gourmetziel der Foruminaer gehört.

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    • #17
      Lieber wombard,
      da auch wir überlegen, nach Sockholm zu reisen, haben wir eifrig recherchiert.
      Unsere Ergebnisse: Frantzen/Lindenberg ist wohl ein "muss" (aber extrem schwer einen Tisch zu ergattern). F12 muss auch sehr gut sein.
      Die "heisseste" Neueröffnung (Mai) aber ist wohl das neue Oaxen, von den Betreibern des legendären (geschlossenen) Oaxen Krog.
      Über Dahlgren liest man durchwachsenes. Insgesamt hält das Preisniveau wohl sogar den Pariser Toprestos stand.

      Grüße
      b.

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      • #18
        Wenn der Oaxen eröffnet haben sollte unbedingt probieren, der Koch war ja 2011 beim S-H Gourmetfestival und einfach hervorragend. Über Tipps würde ich mich dann auch sehr freuen, steht für 2014 ganz oben auf der Liste.

        grüße schnecke

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        • #19
          Zitat von brigante Beitrag anzeigen
          Lieber wombard,
          da auch wir überlegen, nach Sockholm zu reisen, haben wir eifrig recherchiert.
          Unsere Ergebnisse: Frantzen/Lindenberg ist wohl ein "muss" (aber extrem schwer einen Tisch zu ergattern). F12 muss auch sehr gut sein.
          Die "heisseste" Neueröffnung (Mai) aber ist wohl das neue Oaxen, von den Betreibern des legendären (geschlossenen) Oaxen Krog.
          Über Dahlgren liest man durchwachsenes. Insgesamt hält das Preisniveau wohl sogar den Pariser Toprestos stand.

          Grüße
          b.
          @brigante
          wenn das so lese, dann salopp ausgedrückt "zwei Dumme ein Gedanke"
          Das mit Oaxen habe ich auch herausgefunden. Auf der Webseite sind tolle Bilder. Ich habe mal ne Tischanfrage per mail gestellt aber bisher keine Antwort erhalten. Hoffe, dass die Reservierung einfacher ist als bei Frantzen.
          Im übrigen war im Feinschmecker Juni 2011 ein grösserer Bericht über Stockholm. Auch mit einfacheren Adressen z.b. mit Wasserblick oder Outdoor und einigen Hotels. Da tauchen auch die üblichen Verdächtigten auf.
          Ich hatte halt gehofft, dass hier jemand schon eigene Erfahrungen gesammelt hat. Denn wir sind zwar hier auch schon mal unterschiedlicher Meinung, aber ehrlicherweise gebe ich darauf wesentlich mehr , als auf den obligatorischen Reiseportalen.

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          • #20
            Zitat von wombard Beitrag anzeigen
            Aber es bleibt dann doch als Feststellung , das Stockholm , freundlich ausgedrückt, nicht unbedingt zum bevorzugten Gourmetziel der Foruminaer gehört.
            Lieber wombard,
            ich war einmal, und zwar im Alter von sieben Jahren vor Ort. Sie wollen nicht wissen geschwige denn essen, was ich damals gegessen hatte...

            MkG, S.

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            • #21
              Bei manchen Restaurants nervt mittlerweile die angewandte Technik ihrer Reservierungssysteme. Um in Stockholm alle Termine, ab wann darf und kann ich wo reservieren unter einen Hut zu bringen, brauchst du ja bald einen separaten Angestellten. Nun endlich hat das System mir "erlaubt", einen Tisch im Oaxen Krog zu buchen. Wir ziehen es dem Frantzen vor, weil im Moment der weltweite Drang dorthin sicherlich noch relativ gering ist. Wenn Sie allerdings das kochen beim Umzug nicht verlernt haben, wird das wohl nicht mehr lange anhalten.

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              • #22
                Freuen Sie sich auf Oaxen Krog, lieber wombard! Für uns das beste Erlebnis in Stockholm, noch vor Frantzén und Dahlgren (die beide aber ebenfalls sehr, sehr gut waren).
                Salopp gesagt war das für uns "noma in gut".

                Grüße
                b.
                PS: Ich fand es eigentlich sehr angenehm, dass man in Stockholm nicht schon Monate, sondern nur zwischen 2 und 4 Wochen im Voraus reservieren kann.

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                • #23
                  Zitat von brigante Beitrag anzeigen
                  Freuen Sie sich auf Oaxen Krog, lieber wombard! Für uns das beste Erlebnis in Stockholm, noch vor Frantzén und Dahlgren (die beide aber ebenfalls sehr, sehr gut waren).
                  Salopp gesagt war das für uns "noma in gut".

                  Grüße
                  b.
                  PS: Ich fand es eigentlich sehr angenehm, dass man in Stockholm nicht schon Monate, sondern nur zwischen 2 und 4 Wochen im Voraus reservieren kann.
                  Werter Brigante, danke aber ihren Bericht vermisse ich leider doch.

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                  • #24
                    Unsere Berichte folgen...

                    PS: Die Stadt ist aberwitzig teuer, insbesondere die Alkohol- bzw. Weinpreise haben es in sich.
                    PPS: Als schnellen, unkomplizierten Mittagstisch-Geheimtipp empfehle ich das Atelier Food – die "Mensa" der Kunsthochschule, wo aber viele Leute aus den umliegenden Büros und Läden hingehen und in der ein scheinbar recht bekannter Jungkoch zu Gange ist. Zur Wahl stehen immer 3-4 deftige Gerichte wie Eintopf/Schmorfleisch oder Suppe mit Einlage à ca. 12 Euro (Self Service). Nicht spektakulär, aber solide und hausgemacht. Und die location ist wirklich cool.
                    Zuletzt geändert von brigante; 16.06.2013, 18:46.

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                    • #25
                      Danke für den Tipp. Jetzt fehlt uns nur noch etwas für Sonntagabend. Da scheinen die Restaurants ja alle geschlossen zu sein.

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                      • #26
                        Für Sonntag: Wir waren nicht dort, aber Rolfs Kök (Bib) soll sehr gut sein. Landete kürzlich bei einer Art schwedischen "Koch der Köche"-Wahl unter den Top 10.

                        PS: Ich empfehle auch den Besuch der Oaxen Skafferi, am besten vor dem Besuch im Krog: Sensationelle Fleisch- und Wurstwaren, die man dann teils auch im Resto serviert bekommt.
                        Zuletzt geändert von brigante; 16.06.2013, 19:03.

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                        • #27
                          Frantzen – ja hier wollte ich hin. Fast - ich wollte zu Frantzen & Lindeberg aber Lindeberg ist inzwischen als sein eigener Herr in einer Konditorei knapp außerhalb von Stockholm gelandet. Beim Dessert kam ein leider hinzu.

                          ** Sterne, Pellgriono liste # 23 – nordic cusine in einer ihren besten Formen erleben, das alles war gewollt und das gab es aber überraschend anders – immer spannend, auch weil man mir die “nachlese“ Karte wegnahm und erst später wiedergab.

                          Alleine das hereinkommen in das kleine Lokal ist ein Erlebnis. Offene (Show)küche mit sechs (?) Plätzen am Tresen, dazu 2 vierer und 3 zweier Tische. Die Gäste werden von der ganzen Mannschaft begrüßt, Frantzen :“ Two guests in the house“ Team : “Two guests in the house“. Mit Wiederholung für die einzelnen Bestellungen.

                          Ein junges Team von 4 Kellnern war sehr freundlich und dabei interessiert wie wir das Essen fanden. Es gibt ein Menü mit der Auswahl Fisch oder Fleisch zum Hauptgang.

                          Vorweg


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Name: Potato,oyster.jpg
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ID: 49663
                          Potato, Tsarskaya oyster, vinegar, dried caviar & leek

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ID: 49664
                          Saffron & cinnamon macaron with organic foie gras, caramelized lemon& medjool date

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Name: Langoustine.jpg
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ID: 49665
                          Deep fried langoustine & crispy rice
                          Durch den crispy rice hatte ich das Gefühl das mir die Langustine bis zum nächsten Gang auf der Zunge lag.

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Name: onion soup.jpg
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ID: 49666
                          Set onion soup with liquorice & toasted almond cream
                          Gegrillte Mandelcreme ist so bitter das Sie alleine gar nicht essbar wäre , wenn man hingegen mit der Zwiebel mischt hat man die süße der Zwiebel in wunderschöner Ergänzung.

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ID: 49667
                          Toast with pig’s fat, king crab &wild trout roe

                          Als ersten Gang kam dann


                          Pelle Janzon – ist ein bekannter schwedischer Schauspieler, hier Carpaccio vom Wagyu angemacht wie ein Tartar


                          Roasted bone marrow with sour pumpkin puree, Caviar Gold, pumpkin juice with pumkin seed oil


                          Scallop with eggs, truffle &dashi – der Gang machte mich ratlos, was sollte die Jakobsmuschel in diesem Gericht. Das paßte einfach nicht zusammen.


                          Satio tempestas – der Wintersalat besteht aus 44 Bestandteilen, davon etwa 30-35 auf dem Teller, der Rest zu einem Sud verarbeitet. Das Knollengemüse eingelegt und lauwarm oder frittiert, dazu frische grüne Wildsalate – alles wieder in der Spur.


                          Slowly baked turbot, umami puree, churnes butter with broth on the bones
                          So einfach –perfekter Fisch – butter mit Fischfond emulgieren – etwas gegrillte Zitrone

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ID: 49669
                          Hot pot of lobster or lamb with cabbage, roasted cauliflower & perigord truffle buillon.
                          Schneckenfrau hatte Lamm, ich hatte Hummer, ansonsten dieselben Zutaten – beides ging sehr gut, die grünen Blätter die ich als Salat viel zu hart gefunden hätte, brachten durch das darauf rumkauen richtig Länge und Tiefe in dieses Gericht.

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ID: 49670
                          Burnt chestnut honey ice cream with milk skin, colostrum pudding, ginger cookie &whipped buttermilk – ach was ist das denn, ich fand das Eis viel zu süß und den Rest langweilig in der Kombination war das fast ungenießbar.

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ID: 49671
                          Frozen oxidized pears with hazelnut, white beer & salted fudge
                          Eine kleine Versöhnung – aber auch nicht mehr

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Name: Pralinen.jpg
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ID: 49672
                          Bento box with fika

                          Der letzte Eindruck war hervorragend – eine tolle Auswahl
                          Dazu guter Tee (in Stockholm selten) und Kaffee

                          Getrunken haben wir ein Großes Gewächs 2013 Riesling Sonnenschein von Rebholz. Viele werden sagen viel zu jung – wir trinken zum Essen sehr gerne junge Weine, die dann wie dieser genügend Säure besitzen um mit einem vielfältigem Essen mithalten zu können. Und in Stockholm bekommen Sie diese Flasche günstiger als eine Weinbegleitung und wir waren ja zu zweit.

                          Ich empfand dies als eine überraschend harmonische Küche durch die immer wieder durchdringende Cremigkeit der einzelnen Gänge. Notiert habe ich mir ein Texturenspiel, ein perfekter Einsatz von cremig, sauer, süß und salzig.

                          Bis auf die Jakobsmuschel, die doch sehr schwierig war und die Desserts war hier wirklich jeder Gang auf zwei Sterne Niveau, manches wie die Zwiebelsuppe und der Salat dann auch eher drei.

                          Das Menu liegt bei 2300 Kronen, die Weinbegleitung bei 1500, eine Flasche wie unsere bei 1450, erfreulich wird pro Kopf eine Flasche Wasser abgerechnet und nachgeschenkt soviel sie möchten.
                          Zuletzt geändert von QWERTZ; 25.05.2015, 12:33.

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                          • #28
                            Velen Dank für die beiden Berichte! Das war sehr interessant zu lesen, gerade in der Ergänzung unseres Kopenhagen-Trips.

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                            • #29
                              Wie von dir prognostiziert, wächst meine Lust auf kommende Woche.... Gewisse optische Ähnlichkeiten lassen sich ja inzwischen auch in Deutschland finden... Wenn man verfolgt, wie viele Köche derzeit nach Stockholm reisen, wundert das natürlich auch nicht.

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