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Santceloni**, Madrid

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  • Santceloni**, Madrid

    Unser dritter Abend führte uns ins Restaurant Santceloni. Es befindet sich im Keller des Hotel Hesperia. Wir hatten einen wieder einen abgetrennt Raum, der recht gemütlich und geschmackvoll eingerichtet war. Warmes Licht und Brauntöne haben eine angenehme Stimmung verbreitet.

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    An den Abenden zuvor gab es keine reguläre Weinbegleitung, sondern wir tranken zu mehreren Gänge ein, oder zwei Weiß- und Rotweine, sowie einen Cava. Letztere waren übrigens allesamt sehr gut. Diese Form der „Weinbegleitung“ führte zu etwas bemerkenswerten Preisen. Im DiverXO haben wir für fünf Weine incl. Cava unfassbare 22 Euro bezahlt (wobei ich nicht weiß, ob bei uns am Tisch alles richtig berechnet wurde, ich glaube an anderen Tischen war es etwas mehr). Im Santceloni sollte es nun eine reguläre Weinbegleitung geben. Wobei sich bei einigen Teilnehmern unserer Gruppe an dem Abend eine „Begleitung“ mit Kamillentee großer Beliebtheit erfreute – das waren die Folgen des Casino-Besuchs vom Vorabend.

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    Zum sehr guten Cava, Glac Brut Nature aus Parellada-Macebeu-Xarell.Lo-Pinot Noir, gab es zunächst eine Phalanx kleiner Happen. Diese waren ziemlich gut, wobei der kleine Krabben-Cracker am besten war.

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    Red Mullet, scrambeld eggs, breadcrumbs and red pepper oil war das erste größere Amuse.
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    Weiter ging es mit Squid noodles, gilled aubergine curry and ham salt.

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    Der Smoked ricotta ravioli with caviar war nicht nur der erste Gang, sondern für mich auch ein erster Höhepunkt. Eine gewisse Cremigkeit ist mir im Gedächtnis geblieben, die durch den Kaviar eine feine Note bekam. Dazu bekamen wir einen ziemlich frischen Albarino (2014er Pazo Pondal / Rías Baixas), der passte und vor allem dem Kaviar mehr Geltung verlieh, aber sicher der einfachste Wein des Abends war.

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    Grilled crayfish in lettuce leaves and oriental aroma rief uns den Hauptgang im Noma in Erinnerung, damals gab es Rindermark im Salatblatt, das war fragwürdig. Es geht aber auch in lecker: der fein gewürzte Flusskrebs war sehr saftig und die Würzung dezent. Dazu tranken wir einen Viognier, der schon deutlich mehr Substanz hatte als der Wein zuvor und mir sehr gut schmeckte (2011er Vallegarcia Viognier / Vinos de la Tierra de Castillia).

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    Ziemlich einfach im Geschmack waren die Grilled mushrooms, black garlic, ham salt an eucalyptus. Größere Geschmacksunterschiede zwischen den Pilzen habe ich nicht wahrgenommen. Aber die Würze und vor allem der Knoblauch war gut ausbalanciert im Verhältnis zu den Pilzen. Vielleicht haben Pilze in Spanien einen anderen Seltenheitswert, für mich war das Gericht das simpelste des Abends. Dazu gab es den 2013er Ourive / Ribeira Sacra. Dabei handelt es sich um einen Godello, den ich durchaus positiv in Erinnerung habe.

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    Genauso verwackelt wie das Bild (ich hatte vergessen, einige Einstellungen an meiner Kamera nicht wieder auf den „Restaurant-Modus“ zurückgestellt ) ist meine Erinnerung an Chicken an eel soup, carrot, coriander and basil. War lecker, ohne einen bleibenden Eindruck. Auch weil vielleicht der Amontillado Tresillo von D.O. Jerez als Sherry mir deutlich besser gefiel.

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    Der Fish of the day, candied tomato slices, red passer, hazelnut und sesame war ein schönes harmonisches Gericht, das der Fisch dominierte allein schon wegen seiner Größe. Dazu gabt es einen 2010er Santbru aus Garnacha blanc und Gris / Montsant.

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    Das Crispy pork ear, fried chickpeas, fennel and barbecue sauce war texturell interessant: das Schweineohr hatte eine knusprig-fettige Textur. Durch die Kichererbsen kam wiederum eine zunächst knackige, dann eher mehlige Textur dazu, die das Fett des Ohrs gut integrierte. Für mich der interessanteste Gang, da ich ein neues Produkt kennengelernt habe. Und dazu hat es mir auch gut geschmeckt, ebenso wie der Lanzaga aus dem Jahr 2009, ein Tempranillo /Rioja.

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    Smoked roe deer loin, red chard, beet and olive überzeugte mich mit der schönen Qualität des Fleisches. Die Beilagen waren eher konventionell kombiniert und passten auf unspektakuläre Weise. Der 2013er Negre de Negres aus dem Priorat war eine ideale Ergänzung.

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    Im Anschluss gab es eine hübsche Käseauswahl.

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    Mit dem Carrot Slush, lime, oat and ginger bekamen wir zunächst ein wirklich frisches Dessert. Dazu gab es 2012er Ariyanas David aus Malaga, ein Merlot.
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    Pineapple to the Port wine, corn, coffee and whisky wurde dann mit einem 2012er Tenguía aus Saro-Gual serviert.

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    Sowie einige Petit Fours zum Schluss.

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    Das Menü war im besten Sinne des Wortes unaufgeregt und meist auf die Hauptkomponenten konzentriert. Es wirkte dadurch harmonisch. Es war zwar deutlich weniger eigenständig und geschmacklich nicht so außergewöhnlich und weniger spannend als das DiverXO, aber rein geschmacklich durchaus auf Schlagdistanz. Positiv erwähnen möchte ich die Weinbegleitung. Diese war die einzige in Madrid, die wir als solche erlebten. Auch preislich lag sie damit auf dem uns in Deutschland vertrauten Niveau. Die Weine waren gut kombiniert. Da ich in spanischen Weinen nicht besonders firm bin, will ich mich nicht zur Qualität näher äußern, gehe aber davon aus, dass es sicher nicht die schlechtesten Tropfen waren.
    Zuletzt geändert von QWERTZ; 06.12.2015, 18:38.
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