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Mallorca

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  • #76
    Dafür hat er die Misa Brasserie geschlossen, die a.e. der FoshKitchen entspricht. Ein nicht gleiches, aber im weitesten Sinne ähnliches Konzept hat auch Santi Taura mit "DINS", einem langen Degustations(Tapas?)Menue.
    Viel unterscheidet sich die Lab-Karte allerdings vom Hauptrestaurant nicht, prima vista kleinere Gänge mit einem Menuepreis von 75 statt 89 €.
    Ich werde gerne Ende Oktober berichten.

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    • #77
      das hat die Pressemitteilung natürlich mal wieder verheimlicht...

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      • #78
        Wir werden nach Jahren mal wieder ein paar Tage in Palma verbringen. Hat jemand aktuelle Erfahrung mit der kulinarischen Szene und eine Empfehlung für uns?

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        • #79
          Zitat von wombard Beitrag anzeigen
          Wir werden nach Jahren mal wieder ein paar Tage in Palma verbringen. Hat jemand aktuelle Erfahrung mit der kulinarischen Szene und eine Empfehlung für uns?
          Ich erlaube mir die Anfrage von wombard aus genau den selben Gründen nochmal hervor zu holen und würde mich über Empfehlungen freuen.

          Vielen Dank.

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          • #80
            Mir scheint, die aktiven Forumianer reisen nicht so häufige nach Mallorca, oder?

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            • #81
              Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
              Mir scheint, die aktiven Forumianer reisen nicht so häufige nach Mallorca, oder?
              Das mag sein, aber es sind inzwischen auch kaum mehr zwei Hände voll aktive Forumianer!

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              • #82
                Zitat von annapurna Beitrag anzeigen

                Ich erlaube mir die Anfrage von wombard aus genau den selben Gründen nochmal hervor zu holen und würde mich über Empfehlungen freuen.

                Vielen Dank.
                Wir waren Anfangs dieser Woche in Palma im Fera sowie bei Adrian Queltglas. Beides ist empfehlenswert. Näheres folgt. Wir hatten im Es Princep übernachtet. Das dazugehörige Restaurant soll lt. Aussagen eines Gastes, der selbst ein * Restaurant hat, ausgezeichnet sein, ebenso das ebenfalls von Genestra betreute Aromato. Leider hatte das Bala Roja geschlossen, sonst hätten wir wohl kurzfristig aus Bequemlichkeit noch umgebucht. Im Aromato hätte er ein Gericht gegessen, das seiner Meinung nach sogar *** fähig gewesen wäre. Ich kann dazu nichts beitragen, aber vielleicht hilft ja die Idee.

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                • #83
                  Bedauerlicherweise haben Sie recht, lieber Merlan.

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                  • #84
                    Um QWERTZ mal den Wind aus den Segeln zu nehmen: Einer der letzten verbliebenen aktiven Forumianer fährt gerne nach Mallorca, und zwar meine Wenigkeit... Ich war mit meiner Familie letzten Herbst im herrlich gelegenen Finca-Hotel "s´Olivaret" bei Alaró zu Gast, das uns (von dem nach einigen Regentagen doch recht feuchten Zimmer einmal abgesehen...) ausnehmend gut gefallen hat. Da wir mit Halbpension (die übrigens sehr reichhaltig und löblich ausfiel) gebucht hatten, haben wir leider gastronomisch außerhalb des Hotels abgesehen von kleinen Abstechern in Tapas-Bars oder Cafés zur Mittagszeit kein Haus von (kulinarischem) Rang besucht und Palma haben wir in jenem Urlaub gar nicht angesteuert, sodass ich seinerzeit auf die Anfragen von wombard und annapurna nicht geantwortet habe.

                    Leider schreibt ja auch der werte Sphérico hier nicht mehr mit, der hätte ansonsten als ausgewiesener Mallorca-Experte mit Sicherheit einige Insidertipps zum Besten geben können...

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                    • #85
                      Ich wollte ja noch ein paar Zeilen zum Fera und Queltgas schreiben.

                      Das Fera liegt ganz in der Nähe des Place del Rei in einer kleinen Seitenstrasse. Es besteht aus einer Bar und dem sogenannten „Zimmer“ dem Restaurant.

                      Wir wurden freundlich empfangen und an unseren Tisch geführt. Wir hatten glücklicherweise einen einzelnen 2er Tisch an den Fenstern erhalten und damit auch ein wenig Privatsphäre. Auffallend war schon zu früher Stunde eine lebhafte Lautstärke, die sich auch im Laufe des Abends nicht unbedingt verringerte. Die Wände sind mit sehenswerter Kunst verschönert.

                      Man kann zwischen 3 Menüs wählen, wir entschieden uns für das 6 gängige fera art zu 69 EUR. Eine passende Weinbegleitung gibt’s auch dazu, hier wollten wir jedoch unbedingt auf der Insel bleiben und entschieden uns für einen frischen Weisswein , Name entfallen, und einem Pinot Noir von Michel Gelabert.

                      Die Präsentation der einzelnen Gänge war ein Gedicht. Hier muss man ganz klar sagen, der Showeffekt spielt mit, das Gebotene braucht sich aber nicht verstecken.

                      Aus dem Menü möchte ich nur zwei Gänge auf zeigen.

                      Wir hatten zum Auftakt eine Auster mit Kaviar Plankton und Salicornia und einem dezenten Yuzu Schaum. Diese wurden in einem Bambuskörbchen sehr anspruchsvoll präsentiert. Der Clou war aber, das man eine Kanne mit warmen Wassers am Rand der Dekoration eingoss und kurze Zeit später das darunterliegenden Trockeneis zum „rauchen“ anfing.
                      Ohne Showeffekt dafür excellent ein Simmentaler Steak Tartar mit Avocado Tupfern und Keta Kaviar.

                      Eher das Gegenteil war das * Restaurant von Adrian Queltgas.

                      Das Restaurant liegt ein paar hundert Meter weiter entfernt vom Place del Rei unter den Arkaden des Paseo Mallorca.

                      Schon bei der Begrüssung vernahm man eine gewisse Unaufgeregtheit bei Personal. Dies setzte sich nachher auch bei dem Publikum fort und den Gerichten fort. Die der Gerichte ist attraktiv und unaufgeregt aber ohne grossen Showeffekt.

                      Es gibt abends ein 7 Gang Menü zu einem unschlagbaren Preis von 50 EUR.
                      Dazu wählten wir aus der Weinbegleitung zwei offene Blancos aus Bierzo und Rueda sowie einen Obac von Binigrau.

                      Auch hier zwei Gänge, die uns besonderst gut gefallen haben. Das war zum einen „Bomba Reis“ mit Hering, eingelegten Kirschen und Gürkchen vom Grill. Eine Kombination die sicherlich nicht alltäglich ist, aber sehr gefallen konnte. Das zweite war der Hauptgang, Taube auf einem Rote Beete Spiegel. Die Taube hatte einen wesentlich intensiveren Geschmack als wir dies normalerweise gewöhnt sind, fast so wie Leber .

                      Unser Fazit nach den zwei Abenden. Beide Restaurants sind zu empfehlen und haben ihre unterschiedlichen Vorzüge. Es ist eine so ähnliche Antwort, allerdings auf wesentlich niedrigerem Niveau , auf die hier nach der Gourmetreise Niederlande gestellt Frage, Librije oder De Leest.




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                      • #86
                        Wir haben vor wenigen Wochen anlässlich eines runden Geburtstages das DINS Santi Taura in Palma besucht welches sich im Hotel El Llorenc unweit der Kathedrale befindet, ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern. Danke an das Forum hier mit welchem ich auf Santi Taura aufmerksam geworden war.

                        Ein bisschen aufpassen muss man hier bei der Reservierung ob man für das kreativere Tasting Menu oder für die à la Carte-Auswahl reserviert. Wir machen an einem warmen Samstagabend letzteres. Ich finde das ist für einen Geburtstag leichter umzusetzen (jeder bestellt was er möchte) als ein Tasting Menu für welches man geschärfte Sinne und Aufmerksamkeit mitbringen muss und dann zu sehr vom Anlass ablenkt. Aufgrund der aktuellen Covid-Situation ist das Restaurant auf die sehr schöne Dachterasse umgezogen, ob es langfristig so bleibt weiß ich nicht.

                        Wir haben uns hier quer durch die Karte bestellt, u.a. Homemade Cod Fish Croquettes, Artichokes with White Wine, Mallorcan "Porc Negre" Suckling Pig Canneloni (sehr gut, erinnert sehr stark an Lasagne), Fried Eggs with Red Prawns and Potatoes (der Favorit unserer Gruppe) und Mallorcan Tomate and Squid Warm Salad, welche zum Teilen auf den Tisch aufgestellt werden.

                        Es gab hier keine kulinarischen Überraschungen, es waren eben einfach klassische Tapas-Gerichte (in guter Portionsgröße) die handwerklich sehr, sehr gut ausgeführt waren. Die Gerichte waren genauso warm bzw. heiß wie man es sich gewünscht hat, gewürzt und abgeschmeckt wie sie sein müssten und Produktqualitäten klar zu schmecken.

                        Der Star war dann der Hauptgang Roasted Suckling Pig Shoulder of Mallorcan "Porc Negre" from Can Company (muss man mindestens zu zweit bestellen) - eine knusprige Schweineschulter, ähnlich dem bayrischen Schweinsbraten nur etwas knuspriger, mit Gemüse und Salat mit einer guten Vinaigrette und einer sehr gut passenden Granatapfel-Sauce. Das Essen hat bei mir Bilder einer Feier Samstagnachmittag bei spanischen Freunden auf dem Land vor einem Grill und späterem Lagerfeuer erzeugt.

                        Die Weinkarte bietet vieles von der Insel, alles sehr bezahlbar weit unter €100. Da wir vorher auch Cocktails bestellt haben, verzichten wir auf Desserts.

                        Ich habe für den Geburtstag ein klassisches Tapas-Restaurant gesucht, welches Tapas bieten kann aber eben in garantiert sehr guter Küchenqualität und ohne Überraschungen und genau das haben wir hier auch bekommen, nicht mehr aber definitiv auch nicht weniger. Einen Stern rechtfertigt das Gebotene meines Erachtens durchaus, beim Hauptgang ohne Frage, die Vorspeisen sind entweder auf dem Niveau oder zumindest knapp darunter. Dazu war das Gebotene auch sehr konsistent - alle Gerichte konnten positiv überzeugen. Für 6 Personen kamen wir mit 2 Flaschen Wein und einer Flasche Champagner (André Clouet) auf €450 was ich persönlich ein sehr, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis empfand.

                        Von mir gibt es für das DINS Santi Taura eine Empfehlung für jeden der auf Mallorca ein umkompliziertes Essen in sehr guter Qualität sucht.

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                        • #87
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ID: 70808
                          Port de Soller ( Mallorca)
                          Wir verbrachten dieses Jahr im Mai zehn Tage in Port de Sóller und besuchten fünf Restaurants.
                          Zwei davon kann ich empfehlen, sie haben keinen Stern, aber die Gerichte schmecken. Die Produkte sind frisch und von guter Qualität. Die Gerichte sind sie fein und harmonisch abgestimmt. Beide Restaurants haben eine gute Küche zu angemessenen Preisen. Der Service in beiden Restaurants ist sehr herzlich, Fragen zu den Gerichten und die Weinberatung sind sehr sachkundig und auf den Gast abgestimmt. Die Herzlichkeit den Gästen gegenüber ist im Agapanto besonders hervorzuheben.
                          Agapanto:
                          Das Agapanto besticht durch seine Lage am Ende des Repic Strandes und direkt am Strand. Die Terrasse hat einen wunderschönen Ausblick auf die Bucht von Port de Sóller.
                          Wir aßen dort das Menü:
                          Frisches Brot – hauseigenes Olivenöl – Oliven
                          Knusprig gebratene Langostinos im Tempurateig – frischer Salat: Der Tempurateig war knusprig und umhüllte locker die Langostinos, deren Aroma deutlich zu schmecken war.
                          Kokos-Currysüppchen mit Gambas und Wokgemüse: Die Suppe war exzellent abgeschmeckt, mit einer angenehmen, leichten Schärfe
                          Negrito – Fangfrischer Fisch des Tages – Gemüse – Limonen Kartoffelpüree: Den Fisch hätte ich gerne etwas glasiger gehabt, leider habe ich bei der Bestellung vergessen, darauf hinzuweisen.
                          Dessert: Schokoladenfondant mit Orangensauce.
                          An den anderen Abenden aß ich:
                          Thunfisch Sashimi mit Sesam und Mangosalat - Der Fisch war sehr frisch und passte gut zu dem fein abgestimmten Salat.
                          Oktopus galizische Art mit geräuchertem Kartoffelpüree - Das Fleisch des Oktupusses war fein und zart.
                          Mallorquinische Kaninchenschulter mit geräuchertem Püree und gegrilltem Gemüse
                          Yoghurtcreme mit frischen Erdbeeren.
                          www.agapanto.com

                          Es Passeig
                          Durch die Sendung: „Gut essen auf Mallorca – Port de Sóller“ vom WDR ( zu finden in der ARD-Mediathek oder auf YouTube) sind wir auf das Restaurant aufmerksam geworden und haben es sofort besucht. Das Restaurant liegt direkt an der Promenade. Die Gerichte sind filigran angerichtet und geschmacklich sehr fein abgestimmt. Sie sind eine moderne Version klassischer Tapas.
                          Wir aßen folgende Gerichte:
                          Mediterranes Brot gebacken mit Orange und Zitrone, Oliven Tapenade und Dip
                          Offener Sushi mit mariniertem Thunfisch, Zitronengras, Ingwer, Nori Pulver, Kimchi, Mayonnaise, Sesam und Wasabi Kaviar- Sehr frisch und fein
                          Marinierte Salatherzen mit Orangen, Kräuter Dip, Orangen Vinaigrette, fermentierter Knoblauch und Knusper Quinoa
                          Ein schönes leichtes Gericht – gut ausbalanciert
                          Knuspercanneloni gefüllt mit rohem Tatar von Sóller Garnelen, mit grüner Pfeffercreme -Der Teig war sehr schön dünn und knusprig und umhüllte die Füllung locker
                          Mini Weltreise – kleine Variante zum picken


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ID: 70809
                          Leider kann ich mich an die einzelnen Gerichte nicht erinnern, nur dass sie alle gut geschmeckt haben
                          Sous Vide gekochtes Ei – 60 Minuten gegart, im Ramen Süd mit Sesam Nudeln, Chili, Enoki, Pilze, Pak Coi, Sprossen, Sojasauce, Miso, Ingwer, Nori Pulver Kaiserschoten
                          Ein wirklich leckeres Gericht, die Kaiserschoten waren etwas strohig
                          Violette Mais Tacos mit Ceviche vom Gelbschwanzfisch, Safran, Herzmuschelsauce, Chilifäden, Zwiebeln, Spargeljulienne, Zitronencremefraiche und Puffeis
                          Für mich waren die Tacos vom Geschmack her zu intensiv im Vergleich zur Füllung. Nur die Füllung war sehr fein abgeschmeckt.


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ID: 70810

                          Cremige Curylinsen, mit flambiertem Seeteufel und Teriyaki Marinade, Salat von Sojasprossen, Ingwer und Kaiserschoten
                          Der Seeteufel glasig gegart, das Gericht war etwas kräftiger abgeschmeckt als die anderen – aber sehr harmonisch.


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                          Enten Gyozas – am Tisch geräuchert im Ceviche Sud mit Erdnusscreme, Frühlingslauch, frittiertem Knoblauch und Rotwein Zwiebel Chutney

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                          Rindernacken, 72 Stunden sous video gegart, mit Jus, Mais, geräuchertem Popcorn, Piementos de Padron, Spargel, Datteln, Kaiserschoten, Frühlingslauch - Ein sehr zartes Rindergericht
                          Die Desserts waren auf einem Tablett angeordnet und wurden von den ServicemitarbeiterInnen an den Tisch gebracht.
                          Beide Lokale unterscheiden sich von den Gerichten her, deshalb lohnt es sich beide zu besuchen, geschmacklich ist es im Es Passeig alles etwas feiner abgestimmt.

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