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Alain Ducasse at The Dorchester London ***

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  • Alain Ducasse at The Dorchester London ***

    Alain Ducasse ist ohne Zweifel einer der berühmtesten Spitzenköche der Welt. Er betreibt 27 Restaurants rund um den Globus, drei seiner Dependancen sind mit höchsten Michelin-Weihen ausgezeichnet. Nach unserem Besuch im Pariser Plaza Athénée (adpa), von dem wir schwer beeindruckt waren, wollten wir möglichst zeitnah alle Drei-Sterne-Restaurants des Meisters besuchen. Neben dem Mutterschiff in Frankreich gehören die Satelliten in London und Monte Carlo – allesamt in Luxushotels positioniert – zum Imperium.

    Selbstverständlich fasst man einen solchen Entschluss nur, wenn das erste Erlebnis, wie bei uns zu lesen war, entsprechend positiv ausfällt. So sollte es nicht lange dauern, bis wir mit einer Reservierung in Ducasses zweitem Outlet, dem Alain Ducasse at the Dorchester London (kurz: addl), nachlegten. Der ausführliche und bebilderte Bericht findet sich auf Sternefresser.de.

    Kulinarische Grüße,
    Sf

  • #2
    Vielen Dank, lieber sternefresser, daß Sie uns so detailliert von Ihrer Dorchester-Einkehr berichten. Wenn ich das richtig interpretiere, konnte hier die Küchenleistung mit der in Paris - ob die Bezeichnung "Mutterschiff" allerdings ganz richtig ist, bin ich mir nicht sicher; in Monte Carlo hat M.Ducasse in jedem Falle schon zehn Jahre früher gewirkt - nicht ganz mithalten.
    Tatsächlich fehlt auf Ihren Photographien oftmals der letzte Charme, dies besonders bei der Langoustine, beim Wolfsbarsch und bei der Taube. Auch die Art des Anrichtens, bei den Gemüsen zum Lamm oder bei den Saucen zur Gemüsetarte erscheint etwas merkwürdig. Und ausgerechnet die optisch gelungenen Jakobsmuschel schneiden bei Ihnen geschmacklich nicht zu gut ab.
    Beim Stilton - und hier muß ich zugeben, daß ich bei den Bildern eine Art restless-legs-Syndrom entwickle - heißt es bei Ihnen: "besser kann man diesen Käse nicht bekommen" ... also, klare drei Sterne, hier doch ganz sicher.
    Gab's den Arbois eigentlich zum Hummer? Und wie, wir mögen eigentlich keinen Hummer? Naughty, naughty, naughty!
    MkG
    s.

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    • #3
      Ich erlaube mir mal, für den Kollegen zu antworten: Mit dem Mutterschiff haben Sie wohl recht, lieber Schlaraffenland, ist schon geändert. Das mit dem Charme ist eine schöne Beobachtung, unter der sich irgendwie wohl auch die geschmacklichen Defizite mancher Gerichte subsumieren lassen.

      Und mit dem Hummer ist das halt immer so 'ne Sache: oft ist er "chewy" und selbst wenn er zart ist, finden wir weder die sehr spezielle Textur noch den ihm eigenen Geschmack besonders toll, da sind wir uns ausnahmsweise alle vier einig. Ich persönlich fühle mich immer kurz vorm Eiweißschock, was vermutlich blödsinnig ist, aber so ists halt...

      Grüße zur Nacht
      b.

      Kommentar


      • #4
        Einen Teil der Fragen hat Brigante bereits beantwortet. Ich bin noch die korrekte Weinbegleitung schuldig, die nun auch im Bericht geändert ist. Etwaige Irritationen hisichtlich der Weinfolge sind auf eine Sternefresserin mit dem Faible für Weißwein zurückzuführen:

        2002 Philipponnat, 1522 (zur Langoustine)
        NV Champagne Selection Alain Ducasse (zur Krabbe)
        2010 Burgenland, Timotheus, Gut Oggau (zum Hummer)
        2008 Chassagne-Montrachet 1er cru, Chenevottes C. Morey (zum Wolfsbarsch)
        2009 Sancerre, Cuvée Jadis, H. Bourgeois (zum Cookpot)
        2010 Fiano di Avelino, Feudi di San Gregorio (zur Tarte)
        2009 Saint-Aubin 1er cru, Derrière chez Edouard H. Lamy (zum Heilbutt)
        2006 Savigny-les-Beaune 1er cru, Aux Guettes S. Bize (zur Taube)
        2008 Savigny-les-Beaune, Mongeard Mugneret (zum Kalb)
        2008 Arbois, Fleur de Savagnin, Domaine de la Tournelle (zum Stilton/Käse)
        2008 Jurançon, Marie Kattalin, Domaine de Souche (Desserts)

        Den Arbois gab es zum Stilton. Wobei die Entdeckung – und einziger Nicht-Franzose des Lunches – der 'Timotheus' vom Gut Oggau im Burgenland war. Ein eindrucksvoller Cuvée aus GV und Weißburgunder, der 12 Monate im großen Holzfass verbringt. Auch dem Sommelier Vincent Pastorello hatte es dieser Wein angetan, wenngleich er fortwährend vom "Borgenländ" sprach und wir uns nicht ganz sicher waren, ob er Anbaugebiet und Weingut verwechselte

        Beste Grüße
        Sf
        Zuletzt geändert von sternefresser; 06.09.2012, 11:48.

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