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The Ledbury, London

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  • The Ledbury, London

    Wenn es ein Restaurant in London gibt, welches unglaublich nahe dran ist, seinen 2. Stern zu bekommen dann muesste es dieses sein.

    Brett Graham kocht originell, innovativ, sehr gut, und sehr praezise. Das sollt eigentlich schon reichen, aber wenn man mal seine Karte anschaut, dann findet man da kaum etwas, was es sonst wo gibt: Gerichte, in den Sellerie oder Rote Bete in wirklich interessanter Weise in Szene gesetzt werden, wenig Luxusprodukte, viele Kombinationen, die nicht allzu haeufig zu finden sind. Kurz, es gibt hier etwas, das nicht dem eher traditionellen, relativ klassisch gepraegten Londoner Restaurant entspricht.

    Mein erstes Mahl hier war auf jeden Fall fantastisch. Den genauen Bericht gibt es auf dem BLog, aber wer im Moment nach London kommt, der sollte hier mal vorbeischauen. Es macht hier richtig Spass zu essen, und das eine oder andere Schmunzeln, wird einem hier sicherlich entwischen...

    http://felixhirsch.wordpress.com/200...edbury-london/

  • #2
    Nach diesem fantastischen Essen, welches ich hier hatte, bin ich ein paar Wochen spaeter noch einmal zum Ledbury gegangen, was ich nicht bereut habe. Jeder Gang war volle 2* wert, und neben den rohen Jakobsmuscheln waren ein Steinbutt mit Jakobsmuscheln, Klementinen und Kuerbis und eine TAube absolut goettlich.

    Diese Kueche gehoert sicherlich zu den interessantesten in London, und kann nebenbei mit tollen Produkten, perfekter Technik und sehr gutem Service punkten.

    Ein Must fuer jeden, der London besucht, und ziemlich guenstig noch dazu:

    http://felixhirsch.wordpress.com/201...ury-ii-london/

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    • #3
      So, hier ein Bericht ueber mein letztes Essen im Ledbury, Ende Januar. Die Kueche war wieder in Top-Form und Brett hat uns fast nur Sachen geschickt, die nicht auf der Karte zu finden sind. Ein Highlight zu nennen ist bei einem solchen Menu schwer: Foie, Kalbsbries, Jakobsmuscheln und die Bergamot-Tarte waren fuer mich ein wahrer Hammer.

      Der einzige Gang, der vielleicht ein bisschen unter dem Niveau der anderen lag, war das Lamm. Sonst kann man sich kaum beschweren: Toller Service, tolle Weine, grandioses Essen, und grandiose Begleitung. Was will man mehr?

      http://felixhirsch.wordpress.com/201...bury-london-2/

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      • #4
        Kurzes Update ueber mein Lieblingsrestaurant in London. Grandioses Menu, mit einem umwerfenden Hauptgang, und einer gigantischen Jakobsmuschel.

        Wein kann man hier richtig geniessen, wenn's Gangloff's Cote Rotie la Barbarine 2001 merklich unter der 100euro Grenze gibt, und ein 94er Silex diese nur ganz knapp ueberschreitet. So macht's einem Spass!

        http://felixhirsch.wordpress.com/201...bury-london-3/

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        • #5
          Auch das Ledbury habe ich in London besucht und zwinge hiermit offiziell alle Londonbesucher sich dieses Restaurant anzuschauen.

          -Für mich der kulinarische Höhepunkt meines Urlaubs. Bald folgt ein Bericht zu einem der angenehmsten Gourmetrestaurants mit wundervoll eigenem Stil!

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          • #6
            Etwas verspätet aber doch noch... HIER mein Eindruck zum Ledbury
            bon appetit...
            twitter.com/cisfotografie

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            • #7
              Das klingt doch klasse!

              Ähnlich habe ich das Ledbury erlebt. Dieser tolle Beitrag motiviert mich nun auch bald meine Impressionen vom April einzufangen.:hungry:

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              • #8
                Endlich habe ich die Zeit gefunden, den Artikel zu schreiben.
                Hier nun meine Eindrücke vom insgesamt schönsten Essenserlebnis in London:

                Bilder:
                http://budisfoodblog.wordpress.com/2...n-bret-graham/

                Wer die Londoner Gastronomieszene verfolgt, sollte definitiv einen Namen nicht vergessen: Brett Graham.

                Denn Brett Graham hat sich in kurzer Zeit mit seinem Restaurant "The Ledbury" zwei Michelin Sterne erkocht. Doch das ist längst nicht alles. Während die großen Gourmettempel der Stadt, wie Ducasse at the Dorchester oder Restaurant Gordon Ramsay vorwiegend von Touristen besucht werden, so findet man im Ledbury viele Locals und augenscheinig Stammgäste wieder. Das mag zum einen daran liegen, dass das Ledbury ein wechselndes sagenhaft preiswertes Lunchmenü anbietet. Hauptsache ist jedoch, dass Brett Grahams Restaurant mit Abstand zu den lockersten und angenehmsten Restauranterlebnissen zählt, die ich je erlebt habe.

                Der äußerst zuvorkommende und sehr lässig aber kompetente Service, ein großer heller Raum, so wie die Möglichkeit im Freien auf der Terrasse ein wunderbares Menü genießen zu können, machen dieses Restaurant zum wahren Gourmettraum. Es ist einer dieser Orte, der in seiner Leichtigkeit ein derartig angenehmes Essenserlebnis zaubert, dass man hier gerne regelmäßig kommt, um sich immer wieder aufs neue überraschen zu lassen und einen angenehmen unbeschwinglichen Mittag zu verbringen.

                Im Zentrum steht dabei aber natürlich die Küchenleistung des Ledburys und der unverkennbare Stil, wodurch sich das Restaurant zu den anderen Größen der Stadt doch für meine Eindrücke stark abgrenzt.



                Nachdem sich nach Allergien erkundigt wird, steht auch schon eine freundliche Dame zur Verfügung, die einem von einer großen Baumrinde, welche als Tablett benutzt wird, wunderbares Brot, wie z.b. das Sauerteig- und Malzbrot anbietet. Im Ledbury wird das Brot vorher leicht angetoastet, was einen durch das warm knusprig frische Brot dazu verleitet, deutlich mehr Brot als ansonsten zu essen.

                Das Amuse erfüllt endlich mal wieder seine Funktion, indem es dem Gast nicht nur Appetit auf das bevorstehende Essenserlebnis macht, sondern auch schlicht und einfach zeigt, was einen die nächsten Gänge erwarten wird.

                Der in Buttermilch marinierte und frittierte Hase mit "Aroma von Baltimore Kiefern" bietet sowohl ein Geruchs- als auch Geschmackserlebniss. Der wunderbare Kieferduft paart sich mit den Hasennuggets, welche nicht durch das Frittieren untergehen. Simpel und doch neu!


                Ceviche of hand dived scallops with seaweed and herb oil, kohlrabi and frozen horseradish

                Die Vorspeise des Menüs überzeugt. Hauchdünngeschnittene Jakobsmuscheln paaren sich mit ebensolchem Kohlrabi. Um diesen doch recht milden Geschmack der beiden Produkte hervorzuheben, wird neben dem Kräuteröl sowohl eine zitronige Note beigefügt, welche vom gefrorenen Meerrettich ausbalanciert wird. Das besondere Erlebniss, wird dem Gericht durch den eiskalten Meerrettich verliehen, welcher die Schärfe leicht verzögert durchscheinen lässt. Somit entsteht ein erfrischendes und leichtes Gericht, welches die vom Seegrassauce umzäunte Jakobsmuschel von ungewohnter Seite präsentiert und die Aromen gekonnt betont.



                Salad of spring vegetables with hazelnut oil and a warm pheasant egg rolled in truffle

                Der von der Karte gewählte Frühlingssalat überzeugt primär durch perfekte Garung und einwandfreie Produkte, welche ihr volles Aroma beibehalten. Knackiges Gemüse, welches spätestens mit dem Öffnen des cremigen Fasaneneis seinen Zusammenhalt bekommt, wird hier in Szene gesetzt, ohne das Fleisch oder Meerestiere vermisst werden.



                Short rib of ruby red beef cooked for eight hours with wild garlic, smoked bone marrow and a baked potato

                Die short rib vom Rind bekommt eine wunderbar weiche Textur nachdem sie acht Stunden behandelt wurde. Zur Würzung dient hier neben den deftigen Pilzen das über das Fleisch verteilte Knochenmark. Die Ofenkartoffeln spielen sich auf gleichem Aromenfeld und erweitern das Geschmacksspektrum. In Verbindung mit der Sauce entsteht ein harmonischer Gang, welcher auf moderne Weise ein klassisches Gericht präsentiert. Besonders auffällig sind hier der Einsatz von Kräutern und kleinen Details, was das Gericht sehr komplex und vielschichtig macht. Lediglich das fast aromenlose grüne Mousse erscheint funktionslos und damit überflüssig.



                Gariguette strawberries and blueberries with violet ice cream, tapioca and herbs

                Das Dessert hinterlässt bleibenden Eindruck. Der Einsatz von Beeren, bei diesem fruchtig erfrischenden und leichten Dessert, erinnert an eine Stilistik im Sinne von Ducasse, wobei hier die Verspieltheit und detailierte Inszenierung eine eigenständige und ganz entgegengesetzte Handschrift erkennen lässt, zu Ducasses Minimalismus.

                Tapioka ist eine geschmacksneutrale Stärke und kommt in Form von Kügelchen daher. Bei diesem Dessert funktionieren diese ähnlich wie Milchreis, nur viel feiner. Die Beeren mit ihrer feinen Säure und dem intensiven Geschmack (hier wurden wirklich erstklassige Beeren verwendet!), zaubern ein atemberaubendes Dessert. Wenn sich die Beeren mit der Veilcheneiscrème verbinden und einem dazu die labbrigen Tapioka Kügelchen im Mund verbreiten, entsteht ein unglaublich weites Geschmacksfeld. Der Zimt-Zucker Baba streut den floralen Aromen dann noch Würze ein. - Perfekt!



                Caramelised banana galette with salted caramel passion fruit and peanut oil parfait

                Begeistert von diesem großen Dessert, wählten wir noch ein Dessert von der Karte (für sagenhafte 8£), denn schließlich wollten wir dieses grandiose Essenserlebnis noch ausweiten.

                Das Dessert schließt an den vorherigen Erfolg an. Durch den Karamellbezug und den Teig, bekommt die Banane eine tolle Textur. Außerdem zeigt sich bei diesem Dessert wieder einmal der sinnvolle Einsatz von Kontrasten zur Süße. Das Salz maximiert das Aroma und verleiht der Süße einen neuen Aspekt. Der Einsatz von Passionsfrucht befreit das Dessert vom klassischen Schokobananendessert und betont eher die Exotik der Banane. Durch das Erdnussparfait wird der Dessertteller vervollständigt, welcher wie alle Gerichte mittels kleiner feiner "Einstreuungen" wie hier etwas Kakaosplitter, Karamellspürchen und Erdnussstückchen, eine unglaubliche Vielschichtigkeit bekommt ohne verkrampft intelektuell und (über-)fordernd zu erscheinen.



                Die anschließenden Naschereien wie das blueberry-jelly lassen die Geschmacksknospen dann mit ihrer Einfachheit langsam zum Landen ansetzen.



                Abschließend lässt sich sagen, dass die an diesem Tag erbrachte Küchenleistung schlichtweg grandios war. Das Ledbury steht mit seinen Gerichten für eine französisch geprägte Küche auf dem aktuellsten Stand. Eine durchweg hohe Produktqualität, gepaart mit einem hochaufwändigen Kochstil. Die Gerichte erwecken neue Geschmackserlebnisse ohne dabei ihre Wurzeln zu verlieren und zu stark zu irritieren. Gewohntes wird hier neu serviert, wobei das breite Geschmacksspektrum und die Leichtigkeit der Speisen begeistert. Vielleicht bekommt man hier eines der zeitgemäßesten Essen serviert. Denn was im Ledbury alleine schon bei einem "simplen" Lunchmenü aufgetischt wird, lässt erahnen mit welchem Ehrgeiz B. Graham hier zu zeigen versucht, wohin er möchte: Nämlich zum dritten Stern.

                Dieser Versuch gelingt!

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                • #9
                  Danke Budi, für diesen und die anderen Berichte. Da freue ich mich jetzt schon auf den Londonaufenthalt nächstes Jahr.

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                  • #10
                    Liebe Forumianer,

                    seit längerer Zeit verfolge ich nun schon die meist sehr informativen und bereichernden Beiträge im Gourmet-Forum, ohne selbst aktiv etwas zum regen Informationsaustausch beigetragen zu haben. Aus gegebenem Anlass habe ich mich nun entschlossen, diese passive Rolle aufzugeben und Werbung für ein Restaurant zu machen, welches meine Frau und ich am Abend des 08.04.2012 im Londoner Stadtteil Notting Hill besucht haben: es handelt sich dabei um das Restaurant „The Ledbury“, welches unter Londoner Foodies schon seit längerer Zeit hoch im Kurs steht und den Besuch auf jeden Fall lohnt! Meine Frau und ich wählten an diesem Abend beide das 9-gängige „Tasting Menu“ nebst der dazu angebotenen Weinbegleitung. Hier nun ein kurzes Abriss zu den einzelnen Gängen, die wir an diesem Abend genießen durften:

                    Vorweg wurden verschiedene Sorten selbstgebackenen Brotes mit irischer Butter angeboten, von denen vor allem das Blätterteigbrot mit Speck Suchtpotenzial besaß (**)

                    Zum Amuse Bouche wurde ein fritiertes Wachtelei gereicht, welches seinen Reiz aus dem Kontrast der Texturen (knusprige Hülle, flüssiges Eigelb) bezog. Ein neckischer, wenn auch nicht unbedingt atemberaubender Einstieg (*)

                    Der erste offizielle Gang bestand aus rohen Jakobsmuschelscheiben mit Kohlrabi und gefrorenem Meerrettich: gelungen waren die Kontraste, welche sich aus den verschiedenen Temperaturen und Garzuständen (warmer Kohlrabi, kalter Meerrettich – rohe Muscheln, gedünsteter Kohlrabi) ergaben, wobei das ganze Gericht geschmacklich leider etwas langweilig und indifferent blieb (*)

                    Das nächste Gericht darf wohl mit Fug und Recht als ein „Signature Dish“ des Ledbury bezeichnet werden: über offener Flamme gegrillte Makrele mit geräuchertem Aal, keltischem Senf und Shisokresse: die kräftigen Röstaromen der Makrele und die rauchige Note des Aals ergänzten sich perfekt; einziges Manko war, dass sich aufgrund dieser doch sehr dominanten Aromenstruktur weder der Senf noch die Kresse gegen Makrele und Aal durchsetzten konnten, also zu sehr im Hintergrund blieben (*-**)

                    Der folgende Gang auf glasklarem Zwei-Sterne-Niveau: mit Entenschinken umwickelter gedünsteter weißer Spargel mit in Earl-Grey-Tee gekochten Morcheln: tolle Kombination, bei der Spargel, Schinken und Morcheln hervorragend miteinander harmonierten; einzig die zu erwartende Earl-Grey-Note der Morcheln war nicht herausschmeckbar (**)

                    Weiter ging es mit einem Steinbutt in Blutorangenschaum, Spargel, Erdnüssen und Parmesan: auf den ersten Blick eine eher unharmonisch klingende Zusammenstellung, die sich auf dem Teller aber als äußerst stimmige Gesamtkomposition offenbarte. Wenn es einen kleinen Kritikpunkt gab, dann vielleicht die Produktwiederholung des Spargels, der auch schon beim vorangegangenen Gericht eine relativ zentrale Rolle spielte (**)

                    Es folgte eine in verschiedenen Gewürzen gekochte Schweinebacke mit Nashibirne und Trüffelhonig: sehr gelungene Gegenüberstellung herzhaft-rustikaler (Schweinebacke) und süßer Elemente (Nashibirne), welche sich perfekt ergänzten. Leider konnte sich der Trüffelhonig nicht gegen die das Gericht sehr dominierende Gewürzstruktur der Schweinebacke behaupten (*-**)

                    Nun zum absoluten Highlight des Menüs: Filet und geschmorte Hüfte vom Galloway-Rind mit wildem Knoblauch und fritierten Kartoffeln: die superbe Fleischqualität, der perfekt getroffene Garpunkt des Filets bzw. Schmorgrad der Hüfte, die kongeniale Bratenjus sowie die auf Kohlrabistiften aufgetragene, intensive Knoblauchkruste ergänzten sich zu einer wundervoll dichten Gesamtkomposition. Die dazu gereichten, banal klingenden, sich aber als filigrane, innen hohle Kugeln entpuppenden fritierten Kartoffeln, welche durch ihre crunchige Textur einen genialen Widerpart zum mürben Fleisch bildeten, rundeten das Gericht hervorragend ab (**-***)

                    Das sich anschließende Predessert bestand aus einer angenehm leichten, fluffigen Passionsfruchtmousse, welche aber nicht länger im Gedächtnis blieb (*)

                    Das eigentliche Dessert, Parfait von getrockneten Früchten mit wilden Erdbeeren und mit Vanille aufmontieren Tapiokaperlen, wusste nicht vollends zu überzeugen: das Parfait war zwar sehr geschmacksintensiv und ausgewogen, die mit Vanille kombinierten Tapiokaperlen dazu waren, wie so oft in der derzeitigen Spitzengastronomie, eher ein modischer Gag als eine sinnvolle Ergänzung, die das Gericht weiterbrachte (*)

                    Da wir uns den gesamten Abend über mit dem lockeren, aber gleichzeitig perfekt agierenden Service prächtig verstanden und uns spannende Diskussionen über die einzelnen Gerichte lieferten, servierte man uns vor dem Käsegang noch zusätzlich als kleines Bonbon das Lieblingsdessert der an unserem Tisch servierenden Herren, eine Tarte von braunem Zucker mit Ingwereis und Traubenkompott: Tarte und Ingwereis waren perfekt ausbalanciert (beides nicht zu süß), das Traubenkompott brachte dazu noch eine schöne fruchtige Note mit ein (**)

                    Der anschließende Käsegang bestand größtenteils aus seltenen englischen Rohmilchkäsen, welche mit hauchdünnem Knäckebrot serviert wurden. Die Produktqualität war exzellent, was fehlte, war Feigensenf oder ein Chutney als Ergänzung (*-**)

                    Beendet wurde das Menü mit hausgemachten Petit fours, welche den Abend bestens abrundeten (**)

                    Die das Menü begleitenden Weine harmonierten kongenial zu den einzelnen Gängen.

                    Am Ende des Abends wurden wir noch in die Küche gebeten, in der sich der äußerst sympathische australische Küchenchef Brett Graham für zehn Minuten die Zeit nahm, mit uns zu fachsimpeln.

                    Fazit: Die 515 Euro, die der gesamte Abend im Ledbury für zwei Personen umgerechnet gekostet hat, waren für Londoner Verhältnisse äußerst fair kalkuliert und für die gebotene Leistung mehr als angemessen. Man bekommt als Gegenwert ein nahezu perfektes Restauranterlebnis geboten, in dem sich Küche (die mit zwei Michelinsternen treffend bewertet ist), Service und das gemütlich-elegante Ambiente zu einem Gesamtkunstwerk vereinen. Keine Frage, bei unserem nächsten Londonbesuch wird das Ledbury wieder ganz oben auf unserer Agenda stehen!
                    Zuletzt geändert von El Grande Gourmet; 23.08.2012, 15:58.

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                    • #11
                      Danke schön. You're very welcome :-)

                      M.

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                      • #12
                        Herzlichen Dank und auch von mir ein ebensolches Willkommen :cheers:

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                        • #13
                          Großer Einstieg, El Grande Gourmet. Vielen Dank!
                          Zuletzt geändert von QWERTZ; 24.04.2012, 17:09.

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                          • #14
                            Danke für den Bericht,

                            ich bin jetzt noch glücklicher, das ich Pfingsten reserviert habe

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                            • #15
                              Ja das Ledbury ist auch für mich die erste Adresse in London. Sei es wegen der Küche aber vor allem für das PLV denn dies ist grandios.

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