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Paris, dies und das

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  • #61
    Hexagone-Lunch im August 2016

    Während Küchenreise (http://www.forum.restaurant-ranglist...d-Histoires-**) dem „großen“ Hexagone (Histoires) von Mathieu Pacaud gerade bestätigt, Potential zum dritten Stern zu haben, hat man im hauseigenen Einsterner Hexagone das Mittagsangebot scheinbar ökonomisiert. Die Kommentare hier im Forum waren ja schon Warnung, dass der Erwartungshorizont nicht zu weit ausufern sollte - dafür meinen ausdrücklichen Dank, dieses Forum ist Gold wert! Da ich aber in der ersten Augusthälfte in Paris war, wo nicht nur die Pariser, sondern auch deren beste Köchen im Urlaub sind, fiel die Wahl doch auf das Hexagone.

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Name: Hexagone_Lunch_201608.jpg
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ID: 50707Drei Lunch-Gänge kosten unverändert 59 Euro, das Gesamtpaket – o.k., wir sind in Paris – erschien am Ende nicht preiswert. Es gibt in jedem Gang die Wahl zwischen zwei alternativen Gerichten. Schon beim Lesen bestätigte sich, dass man wohl nichts besonders Aufregendes erwarten durfte, das Auswahl-Ergebnis liest sich wie folgt:

    Vorspeise: Chiffonade de jambon Corse, Tapenade de Tomates
    Es gab einen guten Schinken in Scheiben, dazu dünn aufgeschnittenes geröstetes Brot und die Tomatentapenade war eher ein Ragout von frischen aromatischen Tomaten. Insgesamt ein schöner Snack, für dessen Herstellung nicht allzu viel Kochkunst notwendig war.

    Hauptgang: Chipirons farcis, Jus de hommard rafraichi au basilic (und überbackener Chikoree)
    Die Tintenfischtuben waren relativ gut gegart, mit einer Füllung u.a. wohl aus Auberginen insgesamt aber nicht sehr geschmacksintensiv, mindestens etwas Salz hat mir gefehlt. Die dazu angegossene Hummersauce war intensiv und hervorragend. Da blitzte deutlich die Sterneliga auf. Der dazu gereichte gratinierte Chikoree, war wiederum sehr wenig gewürzt und gesalzen.

    Dessert: Orpheons aux Amandes et peches roties, Glace verveine
    Es wurde eine Straße gebaut aus vier Kugeln leicht aromatisierter Sahne (geformt wie kleine Eiskugeln), zwei Nocken des Verbeneises, Krümeln von gerösteten Mandeln und etwas Pfirsich. Bei peche roti hatte ich an etwas Gebratenes oder Gerilltes gedacht, sechs der gereichten kleinen Pfirsichscheiben sahen so aus und hatten die Konsistenz von dem, was man aus der Dose kennt. Ich nehme an, dass frische Pfirsiche beim pochieren (?) so werden. Zwei Scheibchen waren von einer anderen – interessanteren - Sorte, erinnerten uns an Weinbergpfirsiche und waren etwas fester. Insgesamt war beim Dessert kein Konzept erkennbar, der namensgebende Pfirsich sehr sparsam eingesetzt.

    Die Auswahl offener Weine war mit ca. 20 Positionen absolut in Ordung, Preislage um 20 Euro das Glas, wenige günstigere Positionen.

    Dieses Mittagessen für etwa 125 Euro mit Wein und Aperitif würde ich so nicht wiederholen. Leider war anhand des Gebotenen auch nicht festzustellen, ob es sich hier lohnen würde, etwas kostspieliger zu bestellen.
    Zuletzt geändert von bernard; 22.08.2016, 12:18. Grund: Bild eingefügt

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    • #62
      Le Dali – Hotel Meurice - Paris

      Monsieur Ducasse ist in Paris auch Patron einer Art Tapas-Bar - also einer gehobenen Tapas-Bar. Neben seinem neuen Flagschiff im Meurice ist er auch für das Zweit-/Drittrestaurant „Le Dali“ verantwortlich, wie in jeder Reservierungsmail und auf der Homepage deutlich gemacht wird. Die Tatsache, dass ich in der ersten Augusthälfte (alle Köche sind weg, aber sowas von weg) Paris besucht habe, brachte mich in die Verlegenheit auch hier einzukehren. Das Gesamtpaket war anders als erwartet, wäre aber durchaus eine Wiederholung wert.

      Die Karte des Le Dali bietet Klassiker der Hotelküche (Cesars Salad, Club Sandwich etc.) ab 28 bis 68 Euro, eine Handvoll „zeitloser“ Gerichte und – im Zentrum – die „Saveurs de la Mediterranee“. Die letzteren gibt es a la carte oder in Menus mit zwei oder drei „Entrees“ vor dem Hauptgang und ggf. Dessert.
      Meine gewählten drei Entrees waren Artischocken mit Speck (extrem gut), Patatas bravas, die sich als gebackene Kartoffeltuben gefüllt mit einer dunklen köstlichen Creme (sehr gut) präsentierten, und eine Art Cevice „Bar marine citron/piment“ (leider sehr sauer). Da mir zum Zeitpunkt der Bestellung nicht bewusst war, dass es hier um Tapas-Portionen geht, war ich etwas überrascht, als mir die drei „Entrees“ in etwa bierdeckelgroßen Gefäßen auf ein Mal gebracht wurden.
      Der anschließende Hauptgang wurde dementsprechend auf einen Dessertteller serviert und bestand aus einem Stück Lamm von der Keule mit confierten Auberginen. Das Lamm, das den Teller auch mengenmäßig dominierte, war mir zu fest, vielleicht war die Bestellung mit „rose“ doch zu französisch.

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Name: Kirschtarte_Le_Dali.jpg
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ID: 50708Danach passte selbstverständlich noch ein Dessert. Auf mein „qui, avec plaisir“ bekam ich nicht die Karte gebracht, sondern ein Tablett mit diversen kleinen Tartes (Durchmesser ca. 13cm), aus denen ich eine auswählen konnte. Warum die Karte, auf der auch noch andere Desserts zu finden gewesen wären, nicht gereicht wurde, weiß ich nicht. Jedenfalls hat mich das zur besten Kirschtarte geführt, die ich je gegessen habe - leider wurde nur eine Hälfte serviert ;-). Schon optisch ein Genuss mit den aufgestellten halbierten Kirschen, im Teig vermutlich frische Kräuter (Basilikum?) verarbeitet und – wie ich später von Service erfahren habe - oben leicht mit Olivenöl benetzt. Grandios.

      Das Ducasse‘sche Konzept von Produktqualität und Produkt im Mittelpunkt wird insgesamt sehr deutlich. Der Service ist professionell aber sehr freundlich. Hier kann man ein „kleines“ Abendessen in guter Qualität zu für Paris angemessenen Preisen (ca. 150 Euro mit Menü, zwei Gläsern Wein, Wasser und Lillet zum Aperitiv) bekommen – und wenn man auf die Tapas-Geschichte vorbereitet ist, macht es vielleicht noch mehr Spaß.
      Zuletzt geändert von bernard; 05.09.2016, 13:43.

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      • #63
        Liebe Genießer und hierunter besonders Parisliebhaber,

        Sie wohnten vom 2. Weihnachtsfeiertag auf den 27.12. nahe dem Palais Royal. Ich würde doch versuchen, abends im Septime einzukehren. Sollte das Vorhaben jedoch am Feiertag oder dem Reservierungsprocedere scheitern, was würden Sie für den Feiertagsabend, sofern dann geöffnet, im Einstern-Bereich empfehlen ? Gerne natürlich in der Nähe...
        Was wäre Ihr unkomplizierter Mittagstipp für den Folgetag ?

        MkG, S.


        P.S. Freunde der Familie bitte ich um äußerste Diskretion, da der Ausflug ein (Überraschungs-)Geschenk mit Besuch in der 68 rue du Faubourg Saint Honoré werden soll.

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        • #64
          Neben meinen beiden Besuchen im Fine Dining-Bereich (siehe separate Berichte zu Epicure und JIN) haben wir uns in Paris noch an der Bistro-Welt probiert:
          • Relais de l'Entrecote (gibt es mehrfach in Paris, wir waren in Saint-Germain): Der französische Traditions-Klassiker, der ausschließlich Entrecote-Stücke in einer geheimen, hoch schmackhaften Café de Paris-Sauce mit sehr viel Butter und Fritten in 2 Gängen serviert. Davor ein einfacher aber guter grüner Salat mit Walnüssen in Essig-Öl-Senf-Vinaigrette. Mehr braucht es nicht um glücklich zu sein. Ja, es ist touristisch und von den Franzosen kommen nur die über 60. Ja, man wird durchgeschleust und es ist ein sehr effizienter Ablauf. Aber spätestens bei den Desserts darf man frei wählen, der Service wird spätestens da auch charmant und es ist und bleibt ein sehr rundes und glücklich machendes klassisches Steak-Frites-Erlebnis in Paris. Mit einer halben Flasche Rosé-Wein in Summe ca. €70. Noch ein Tipp: Da keine Reservierungen angeboten werden am besten 5 Minuten vor Eröffnung (18h55) hierhin kommen. Eigentlich gilt das für so ziemlich alles was mit Frankreich zu tun hat und keine Termine macht. 30 Minuten später ist alles voll und man steht sich draußen die Beine in den Bauch.
          • La Bourse et la Vie (2. Arrondissement): Auf dieses Bistro war ich gekommen nachdem es der Foodblog "Paris by Mouth" als das beste klassische Bistro Paris' gekürt hat. Das Bistro ist diese Sorte Restaurant in der man sich direkt wohlfühlt, die zwar dicht bestuhlt ist aber trotzdem entspannte Abende verspricht. Ansprechend dazu auch der nette Service und ein gutes Weinangebot. In der Küche probierten wir dann als Vorspeise "Poireaux vinaigrette, noisettes du Piémont" und "Foie gras mi-cuit, toasts" - das sind gekochte Lauchstangen in einer säuerlichen Essig-Vinaigrette mit Haselnüssen sowie Foie Gras mit Toast. Die Foie Gras ansprechend, die Lauchstangen eher als ganz nett abzuspeichern. Letztere ließen sich zerkocht nur schwer schneiden und die Haselnüsse können gegen die dominierende Säure der Vinaigrette nicht ankommen während der Lauch selbst durch das Zerkochen geschmacklos geblieben ist. Als Hauptspeise entschieden wir uns für den viel gelobten und angeblich besten "Pot-au-Feu de Veau" der Stadt und eine Art Gulasch vom Wildschwein (marcassin) mit Apfel und unter etwas Feldsalat. Für beides konnten wir uns nicht so recht begeistern - große Highlights in Produktqualität, Gewürzen, Geschmack oder Kontrasten blieben aus. Als Nachspeise dann "Mousse au chocolat-café" - durchaus ansprechend mit einer sehr gut gelungenen Mousse au Chocolat und Kakao-/Café-Akzenten. Mit ein, zwei Gläsern Wein landeten wir dann bei ca. €140, was ich angesichts des Gebotenen als etwas teuer empfand. Überraschend fand ich zudem, dass dieses Restaurant wohl gespickt mit 40- bis 50-jährigen (und ihrem Klischee entsprechend wirklich nicht zu überhörenden) amerikanischen Expats ist. Aber die fühlen sich wohl aus den gleichen Gründen angesprochen wie "Paris by Mouth" - mir blieben diese leider schleierhaft.
          • Champeaux: Besuchten wir motiviert durch einen Bericht von Troisetoiles am Abend nach unserer mittaglichen Epicure-Orgie in der Hoffnung auf ein klassisch französisches Bistro-Erlebnis. Champeaux ist ebenfalls im Imperium von Alain Ducasse eingebunden, liegt im Erdgeschoss des neuen Les Halles-Komplex (wirklich sehenswert gut gelungen!) und bietet erfrischende moderne Gastronomie - für mich genau das richtige für ein kleines Dîner nach einem ausschweifenden 3-Sterne-Besuch: Über 100 Plätze und trotzdem gutes Essen, belebt und laut, kein Reservierungszwang da die Gäste hier nicht wegen einem „Anlass“ kommen sondern schlicht nach Feierabend gemeinsam etwas essen müssen (und wollen) oder sich mal auf einen Wein treffen. Schade, dass sich die Gäste in Deutschland nur auf sowas einlassen wenn „Pizza oder Burger beim Italiener / Thai um die Ecke“ serviert werden … Wir verzichten auf große Ausschweifungen und ordern das Onglet (€24) mit Frites und Salade (sehr gut gewürzt und ansprechende Cuisson, leider mit sehr viel austretendem Fleischsaft was auf ein nachlässiges Ruhenlassen des Fleisches schließen lässt) sowie einer Sauce Échalote sowie das Tartare de bœuf de race charolaise bien assaisonné (der Hinweis auf eine gute Würzung ist durchaus ernst zu nehmen, €21). Mit einer Orangina und einem Glas Pouilly-Fuissé (lustig: hier werden die Weine aus Jeroboam-Flaschen ausgeschenkt was dem Service durchaus kleine Probleme bereitet) landen wir bei ca. €70. Die Empfehlung im Guide Michelin finde ich angemessen wobei ich durchaus entlang anderer Gerichte (z.B. Hummer-Soufflé!) Höhenflüge vermuten würde. Steak-Frites kann man sicherlich irgendwo in Paris noch besser und günstiger bekommen aber hier hat zu diesem Anlass wirklich alles gestimmt und glücklich gemacht und wird Alain Ducasse würdig! Wir kommen wieder wenn uns der Sinn nach einem unkomplizierten Abend steht!

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          • #65
            Zitat von Frab Beitrag anzeigen
            [*]La Bourse et la Vie (2. Arrondissement): Auf dieses Bistro war ich gekommen nachdem es der Foodblog "Paris by Mouth" als das beste klassische Bistro Paris' gekürt hat. Das Bistro ist diese Sorte Restaurant in der man sich direkt wohlfühlt, die zwar dicht bestuhlt ist aber trotzdem entspannte Abende verspricht. Ansprechend dazu auch der nette Service und ein gutes Weinangebot. In der Küche probierten wir dann als Vorspeise "Poireaux vinaigrette, noisettes du Piémont" und "Foie gras mi-cuit, toasts" - das sind gekochte Lauchstangen in einer säuerlichen Essig-Vinaigrette mit Haselnüssen sowie Foie Gras mit Toast. Die Foie Gras ansprechend, die Lauchstangen eher als ganz nett abzuspeichern. Letztere ließen sich zerkocht nur schwer schneiden und die Haselnüsse können gegen die dominierende Säure der Vinaigrette nicht ankommen während der Lauch selbst durch das Zerkochen geschmacklos geblieben ist. Als Hauptspeise entschieden wir uns für den viel gelobten und angeblich besten "Pot-au-Feu de Veau" der Stadt und eine Art Gulasch vom Wildschwein (marcassin) mit Apfel und unter etwas Feldsalat. Für beides konnten wir uns nicht so recht begeistern - große Highlights in Produktqualität, Gewürzen, Geschmack oder Kontrasten blieben aus. Als Nachspeise dann "Mousse au chocolat-café" - durchaus ansprechend mit einer sehr gut gelungenen Mousse au Chocolat und Kakao-/Café-Akzenten. Mit ein, zwei Gläsern Wein landeten wir dann bei ca. €140, was ich angesichts des Gebotenen als etwas teuer empfand. Überraschend fand ich zudem, dass dieses Restaurant wohl gespickt mit 40- bis 50-jährigen (und ihrem Klischee entsprechend wirklich nicht zu überhörenden) amerikanischen Expats ist. Aber die fühlen sich wohl aus den gleichen Gründen angesprochen wie "Paris by Mouth" - mir blieben diese leider schleierhaft.[/LIST]
            Zumindest bei meinem Besuch war das Pot au Feu in der Tat sensationell. Was nicht an irgendwelchen Kontrasten lag, sondern daran wie hier ein klassisches Gericht zeitgemäß zubereitet wurde (was auch für die anderen Gerichte galt). Es ist ein subtiles Gericht, aber die Feinheit und Klarheit des Geschmacks waren grossartig. Insgesamt auf einem ganz anderen Niveau als das l'Entrecote, obwohl ich an das Original in der Rue Marbeuf schöne Kindheitserinnerungen habe.
            Dass hier viel amerikanisch gesprochen wird erklärt sich durch die Herkunft des Chefs. Daniel Rose ist ja aus Chicago und sein Erfolg in Paris wurde auf dieser Seite des Atlantiks mit regem Interesse verfolgt.

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            • #66
              Werter glauer, die ersten beiden habe ich ja bewusst nicht "objektiv" eingewertet sondern lediglich meine persönliche Meinung abgegeben im Sinne von "hat mir der Abend gefallen". In Restaurant #1 hat es mir das, in Restaurant #2 nur bedingt. Beides hat seine Daseinsberechtigung. Es wird aber natürlich eine andere Kochkunst im Bourse et la Vie geboten als im l'Entrecote - das kann ich schon attestieren -, mich hat sie beim Besuch aber jetzt nicht begeistern können. Wahrscheinlich waren auch schlicht die immensen Vorschlusslorbeeren und die damit verbundene Erwartungshaltung an das "beste klassische Bistro Paris" irreführend.

              Wenn ich es objektivieren müsste: Der frz. Gault Millau wertet das Bourse et la Vie bei 13/20. Dem würde ich mich bedingt anschließen bzw. es im Bereich 12-13/20 sehen. Champeaux ebenfalls.

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              • #67
                Bei mir steht am Wochenende kurzfristig eine Paris-Reise an und da will ich natürlich wieder ausgiebig schlemmen, nur die Auswahl ist so schwierig bei der ungeheuren Vielfalt ... Champeaux, Porte 12, Boutary, Benoit, Bistrotters habe ich auf der Liste und zudem bei Verjus auf der Warteliste (Septime ist so kurzfristig wahrscheinlich nicht zu bekommen).

                Ich würde neben den ganzen Bistrots gerne etwas auf 1-3 Sterne-Level probieren. Epicure (Warteliste) und Histoires (reizt mich persönlich sehr) sind so kurzfristig leider nicht mehr zu organisieren, Ambroisie wäre eigentlich mein Fall aber irgendwie zögere ich noch, ob man hier ein Mittagessen auch in 2 Stunden genießen kann oder klassisch 4-5 Stunden im Sessel versackt. Ich habe nämlich den Samstag sonst noch Pläne in Paris!

                War jemand von Ihnen zuletzt in Paris und fühlt sich berufen eine Empfehlung auszusprechen?

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                • #68
                  Zitat von Frab Beitrag anzeigen
                  War jemand von Ihnen zuletzt in Paris und fühlt sich berufen eine Empfehlung auszusprechen?
                  Restaurant Sylvestre im 7. Arrondissement oder Le Clarence im 8. Arrondissement. Beide klassisch, aber nicht zu klassisch, individuell und mit wirklich inspirierten Köchen in der Küche.
                  Zuletzt geändert von rocco; vor einer Woche. Grund: Ergänzung

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                  • #69
                    Septime regelmaessig online checken, vor allem auch so gegen 11. Und anrufen. Da geht oft noch was. Allerdings nur ab 2. Für einen alleine ruecken sie so einen Tisch nicht raus.
                    Und warum gerade Benoit?

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                    • #70
                      Werter Frab,

                      ich war vorige Woche in Paris und bin im Grand Vefour sehr glücklich geworden. Auch wenn es sich um das älteste Gourmetlokal von Paris handelt, empfinde ich die Küche von Guy Martin als sehr zeitgemäß, leicht und modern (wenn man mal von Klassikern wie Ravioli mit Foie Gras oder Pigeon Rainier III absieht).
                      Die Bewertung mit 2 Sternen halte ich für angemessen, die Preise sind jedoch zugegebenermaßen im 3 Sternebereich. Mittags gibt es ein günstiges 4-Gang Menü. Die Weinpreise wiederum sind für ein Restaurant dieser Kategorie in Paris moderat.

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                      • #71
                        Vielen Dank für alle Ihre Tipps - es ist wahrlich nicht einfach. Aktuell steht auf dem Plan:
                        - Freitagabend: Virtus
                        - Samstagmittag: Le Clarence - welches übrigens sehr einfach (ungewöhnlich) einfach über La Fourchette reservierbar ist. Ich frage mich noch wann der Anruf / Mail wegen der verbindlichen Bestätigung kommt. Die durchgehend sehr positiven Berichte stimmen mich schon positiv (und meine Freundin mag alles was nach Großbritannien aussieht).
                        - Samstagabend: Porte 12
                        - Sonntagmittag: Bistrotters - @glauer: Ich hatte mich an Parisbymouth orientiert, aber im direkten Vergleich spricht mich das Bistrotters dann doch deutlich mehr an.

                        Ich freue mich schon lediglich den Freitagabend muss ich noch irgendwie lösen. Ich schiele auf das Neige d'Ete aber das steht bei meiner Freundin leider in keinem guten Ruf nachdem bei unserem letzten Besuch alle außer mir Magenkrämpfe hatten (nachdem alle außer mir den Käsegang genommen haben).

                        Nachtrag: Ich habe mich nochmal durch das Forum hier gewühlt und bin jetzt für Freitagabend doch fündig geworden und zwar beim Virtus. Auf der eigenen Seite eigentlich nicht mehr zu reservieren aber über die Website des Michelins dann doch.
                        Zuletzt geändert von Frab; vor einer Woche. Grund: Nachtrag

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