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Restaurant Okuda*

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  • Muck
    antwortet
    Lieber Qwertz,

    gerne! Ich habe die Bilder jetzt noch einmal hochgeladen. Hochkant geht auch. Jetzt müsste man sie auch vergrößern können.

    Schade, dass es ein Kaiseki Restaurant dieser Qualität nicht in Deutschland gibt. Obwohl Paris ja mit dem TGV auch um die Ecke ist...

    M

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  • QWERTZ
    antwortet
    Leider lassen sich durch das Löschen die Bilder jetzt nicht mehr vergrößern, aber egal... Vielen Dank für den Bericht.

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  • Muck
    antwortet
    Ok. Können Sie dann den redundanten 2. Teil löschen? Danke.

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  • Hannes Buchner
    antwortet
    Zitat von Matthias85 Beitrag anzeigen
    Super danke. Alle Bilder gehen jetzt in einen Bericht. Jetzt habe ich nicht gefunden, wie man die 2. Hälfte, die noch einzeln aufgeführt ist löscht, kann man eigene Berichte nicht einfach löschen? Auch das hochladen von Bildern in hochkant Format ist mir nicht geglückt.
    Nein Löschen ist leider nicht erlaubt, dass muss der Moderator machen. Am Bilderformat habe ich jetzt noch mal was geändert. Müsste für Mitglieder jetzt bis 600px hochkant gehen?

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Lieber Hannes,

    auch von mir danke!!

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  • Muck
    antwortet
    Super danke. Alle Bilder gehen jetzt in einen Bericht. Jetzt habe ich nicht gefunden, wie man die 2. Hälfte, die noch einzeln aufgeführt ist löscht, kann man eigene Berichte nicht einfach löschen? Auch das hochladen von Bildern in hochkant Format ist mir nicht geglückt.

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  • Hannes Buchner
    antwortet
    Zitat von HeikeMünchen Beitrag anzeigen
    Ja, leider kann man das nicht ohne Moderator, auch nicht die Vergrößerung von Fotos...
    Würde mir wünschen, dass man da mehr Spielraum hätte.
    Ich habe diesbezüglich noch mal was an den Rechten geändert. Bitte mal ausprobieren.

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Ja, leider kann man das nicht ohne Moderator, auch nicht die Vergrößerung von Fotos...


    Würde mir wünschen, dass man da mehr Spielraum hätte.

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  • Muck
    antwortet
    Vielleicht kann ein Moderator die 2 Teile zusammenlegen? Danke.

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  • Muck
    antwortet
    Der Tofu war zu einer Art Creme verarbeitet worden. Von der Konsistenz her etwa wie saure Sahne.

    Ja das Geld ist es nicht primär. Der Flug und die Zeit sind es eher... Vielleicht muss ich eh beruflich mal hin, dann kann ich es kombinieren.

    Danke übrigens auch für den Tipp mit dem Workshop Issé. Mein Portemonnaie hat gelitten...

    M
    Zuletzt geändert von Muck; 14.09.2015, 13:23.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Der Seidentofu, war das sowas, wie man bei uns im Reformhaus zu kaufen bekommt?
    Gruß
    s.
    PS: Bei ANA: Fra-Tokyo etwa 700, in Tokyo ein ••• - Hotel ~ 70; auf was warten Sie?

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  • Muck
    antwortet
    Fast ein Jahr ist mein letzter Besuch her. Diese Woche besuchte ich an einem schönen Spätsommer Tag das Restaurant Okuda zum zweiten Male. Im Gegensatz zum letzten Mal gab es noch das Spätsommer Menü. Ich möchte die liebe Community hier nicht mit immer wieder neuen Lobhudeleien auf die gleichen Restaurants langweilen, aber dieser Besuch war wieder so stimmig, dass ich meine Freude gerne teilen möchte. Man möge mir das verzeihen.

    Wir saßen wieder am Tresen direkt vor dem Koch, der uns gerne Erklärungen zu den einzelnen Gerichten gab und mit dem auch darüber hinaus eine ganz lockere Konversation (auf Englisch) möglich war. Wenn er nicht gerade hochkonzentriert den Fisch millimetergenau einschnitt, zählten wir gemeinsam alle japanischen Stars in der Bundesliga auf, oder er erzählte aus seiner Heimat Yokohama. Die Atmosphäre ist sehr locker und nett, wenn man das möchte. Der Service kann aber auch distanziert sein, je nachdem wie der Gast es wünscht. Nach einer wunderbaren Yuzulimonade als Aperitif folge sogleich das

    Amuse in Form von Früchten an einer Seidentofucreme mit Nüssen.

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ID: 49867

    Das schmeckte erfrischend, wohlschmeckend und erinnerte interessanterweise etwas an Birchermüsli. Das war etwas ungewohnt als Einstieg in ein Menü, aber geschmeckt hat es trotzdem.

    Danach folgte dann gleich der spektakulär aussehende und noch besser schmeckende Appetizer of land and sea

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ID: 49896

    Es handelte sich um eine Kombination aus Sommergemüse, Hummer, angedickter Dashi und diversen Aromaten, darunter deutlich herauszuschmeckender Säure von Yuzu und scharfer, frischer Wasabi. Der Wasabi war in der Marinade der Aubergine eingearbeitet und gab einen wunderbaren Schärfekick, der wenige Sekunden die Geschmackssinne schärfte. Der Hummer komplettierte mit seiner Zartheit diesen Einstieg in ein wieder herausragendes Menü.

    Als Suppengang folgte dann eine Clear fish soup and sea bream

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ID: 49869

    Neben der festfleischigen Dorade befand sich ein Shitake Pilz, sowie zwei frittierte Kartoffelbällchen in der Dashi. Geschwärmt von der Brühe habe ich in meinem letzten Bericht schon. Daran hat sich nichts geändert. Der Geschmack ist sehr schwierig zu beschrieben. Das war rund, intensiv, schmeckte sehr tief nach Meer ohne salzig oder gar fischig zu sein. Mit so einer „klaren Fischsuppe“ bekommt man einen Macaron im Guide. Mindestens.

    Sashimi of the day bestand aus Thunfisch, Tintenfisch und Makrele

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ID: 49870

    Alle drei Sorten Fisch ließen sich am Gaumen zerdrücken, so zart war ihr Fleisch. Die Makrele und der Thunfisch kombiniert mit Sojasauce und frisch vor dem Gast geriebenem Wasabi waren qualitativ schlicht überragend. Der Tintenfisch, mit Yuzu und Meersalz kombiniert, schmeckte so süß, mit einem Hauch von „Meer“, dass ich mich schämte, jemals frittierte Calamari gemocht zu haben. Auch die Präparation in ihrer fast meditativen, durchchoreografierten Perfektion war beeindruckend und einschüchternd zugleich.

    Grilled sea bass and Wagyu sirloin waren, um es ganz kurz zu fassen, eine Kombination aus dem besten Wolfsbarsch, den ich je gegessen habe und dem besten Stück Rind, welches ich je gegessen habe.

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ID: 49871

    Auf Nachfrage (!) erzählte mir der Koch, dass das Restaurant ihr Fleisch nicht mehr, wie noch vor einem Jahr, aus Australien beziehe, sondern mittlerweile aus der Präfektur Gunma nördlich von Tokio. Das Roastbeef wurde über Holzkohle im Nebenraum gegrillt, blieb innen roh und war nicht nur unfassbar zart, sondern auch geschmacksintensiv. Der Wolfsbarsch war in einer Sanshopfeffer Marinade eingelegt und schmeckte deutlicher nach Grillaromen, etwas Säure, einem Hauch Sojasauce, sowie dem Pfeffer, ohne aber den Eigengeschmack des Fisches zu überdecken. Das schmeckte wie die Luxusversion asiatischen Streetfoods. Die Beigaben in Form eines Chips aus Minisardinen, gegrilltem Babylauch, Avocado mit Sesam und Süßkartoffel gaben den Geschmacksnerven immer wieder die Möglichkeit sich zu erden. Ein Referenzgericht!

    Darauf folgte mit Monkfish and mushroom sauce ein Gericht, das weniger zugänglich war und auch etwas mehr Aufmerksamkeit erforderte

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ID: 49897

    Der Seeteufel wurde mit seiner Leber in einem dicken Pilzfond mit diversen frischen Pilzen serviert. Die Kombination aus Fisch und Pilzen war für mich im ersten Moment etwas ungewohnt, der sehr dichte, intensive Sud drohte den Seeteufel zu überdecken. Aber je mehr man sich mit dem Gang beschäftigte, desto mehr ging er auf. Die Fischleber war wie eine Brücke zwischen den erdigen Pilzen und dem Fisch. Das machte aus dem Seeteufel einen herbstlich Fischgang, der sicher nicht jedem zusagt, aber wenn man sich auf die Aromen einlässt, wirklich Spaß machte.

    Es folgte mit Grilled duck and rice der obligatorische Reisgang

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ID: 49898

    Wir waren schon sehr satt und somit nicht mehr ganz so aufnahmefähig. Der Reis mit Frühlingszwiebel und Entenbrust schmeckte sehr gut. Der Reis hatte eine leichte Säure, war durchaus gut salzig, die Ente zart rosa gebraten. Der Gang schmeckte insgesamt am „europäischsten“. Die eingelegten Gemüse, Algen, und Misosuppe ließen immer wieder neue Kombinationsmöglichkeiten zu und brachten mehr Spannung in das Gericht. Sehr lecker!

    Als Dessert of season schloß eine Variation von Pfirsich das Menü ab dazu gab es auch 2 verschiedene grüne Tees

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ID: 49899

    Als Sorbet, Gelee und ganze Frucht war es ein klassisch süßes, leichtes Ende eines wieder leckeren, spannenden Menüs im Restaurant Okuda Paris.

    Dieses Mal ließen wir uns, dem Rat von Schlaraffenland folgend, die Sakekarte geben. Verstanden habe ich nichts, die nette Dame im Service riet mir zu einem „beginner“ Sake (im Bild links). Dieser roch blumig, schmeckte auch dezent blumig, leicht süßlich, der Alkohol war sehr präsent. Da ich so viel Interesse an der Materie zeigte, gab es für uns ein Sake aus einem anderen Aromenspektrum „aufs Haus“ (im Bild rechts). Dieser war deutlich intensiver, fast kräuterig frisch, weniger blumig und somit für mich die bessere Wahl. Das war eine schöne weitere Erfahrung.

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ID: 49900

    Wie man unschwer erkennen kann war ich wieder begeistert. Ganz kurz: es stimmt einfach alles. An meinem Fazit meines letztens Besuches hat sich nichts geändert. Die Produktqualität ist überragend, die Produkte stehen klar im Vordergrund und ihre Aromen werden durch sinnvolle Condiments herausgearbeitet. Was für eine Arbeit hinter diesen, auf den ersten Blick einfachen Gerichten steckt, schmeckt man sofort heraus. Neben dem Kei ist das Restaurant Okuda für mich ein weiterer Pariser Einsterner, der sicher auch höher bewertet sein dürfte. Aber das ist eigentlich egal. Ich komme einfach jedes Jahr wieder!

    M

    P.S. Bezahlt haben wir für 2 Menüs, 4 Gläser Sake (davon nur 2 auf der Rechnung), 2 Yuzulimonaden und Wasser ungefähr 350€.
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    Zuletzt geändert von Muck; 23.09.2015, 09:10.

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  • Muck
    antwortet
    mit "der einzige Unterschied" gebe ich den Maitre wohl falsch wieder, aber in die Richtung der "zentrale Unterschied" ging es schon :-)

    Der Reis war, ich bin aber nicht wirklich ein Experte für Reis, sehr dezent gewürzt, etwas salzig, eine leichte Ingwernote und eine dezente Säure. Der Reis an sich war kaum klebrig und schmeckte leicht nussig. Er schmeckte deutlich anders als der Reis im Sushi bei den Amuses, aber wie gesagt ich bin da noch nicht so drin.

    Getrunken haben wir nach dem Champagner nur Wasser. Ich trinke zwar gern Wein, aber lieber abends. Das Angebot an Wein war ordentlich. Einen Sake hätte ich aber schon trinken können. War bei mir in dem Moment nicht auf dem Schirm, hole ich beim nächsten Mal nach. Haben Sie denn Erfahrung mit mit der Kombination Kaiseki Küche und Weinen bzw. Sake?

    Gezahlt haben wir mit Getränken 330€ für 2 Personen. Für Pariser Verhältnisse eigentlich ok.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    PS: dieser "erdige" Pilz, das klingt nach Matsutake.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Und wie war der Reis?
    Und was haben Sie dazu getrunken?
    Und wieviel mußten Sie bezahlen?
    "Er meinte der einzige Unterschied wäre die Qualität der Produkte", oha, das klingt eher unjapanisch; im Koju kocht immerhin der Meister persönlich.
    Sehr schöner Bericht, mir läuft der Sake im Maul zusammen.
    Gruß
    s.

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